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EU schreibt ab 2027 leichter austauschbare Handy-Akkus vor – mit möglicher Apple-Ausnahme

Apfeltalk Redaktion

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Ab Februar 2027 treten in der EU neue Regelungen in Kraft, die die Reparierbarkeit von Smartphones verbessern sollen. Besonders im Fokus stehen dabei die Akkus, die Nutzer:innen einfacher selbst wechseln können sollen. Die Veränderungen werden nicht nur Smartphones, sondern auch andere Geräte betreffen, und es wird erwartet, dass die Hersteller innovative Lösungen finden müssen, um diese neuen Vorgaben umzusetzen.

  • Ab 2027 müssen Akkus in Mobilgeräten in der EU einfacher entfernbar und austauschbar sein.
  • Hersteller dürfen keine spezialisierten Werkzeuge mehr verlangen, um Akkus zu wechseln.
  • Auch andere Geräte wie smarte Brillen sind von den neuen Vorgaben betroffen.
  • Apple könnte teilweise von den Regelungen ausgenommen sein, wenn Akkus bestimmte Kapazitätsstandards erfüllen.
  • Die Regelung wurde positiv von Nutzer:innen aufgenommen und tritt im Februar 2027 in Kraft.

Wie steht ihr zu den neuen EU-Vorgaben? Glaubt ihr, dass diese Änderungen tatsächlich zu einer besseren Reparierbarkeit von Smartphones führen werden? Diskutiert mit uns!

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Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.
 
Können sie doch auch. Es dürfen nur keine spezialisierten Werkzeuge nötig sein - es sei denn sie werden mitgeliefert. Es geht ja eben nicht darum, dass man den Akku - so wie früher beim Nokia 6110, 6210, 6310, 7110 - mit einem Handgriff abziehen und draufschieben lässt. Auch ein ohne Werkzeug abnehmbarer Deckel, hinter dem der Akku dann verborgen ist, ist nicht nötig.

Ob dann nach einem Akkuwechsel zu Hause die Dichtigkeit erhalten bleibt, steht noch auf einem anderem Blatt.
 
Sehr gute Richtung. Vernünftig, und überfällig.
Vollkommen unverständlich, warum das so lange gedauert hat.
Aber manches bewegt sich halt erst, wenn genug Druck erzeugt wird.
 
Es bleibt wohl alles so wie es bisher ist bei den Smartphones weil Sie schon die Regeln erfüllen die gefordert sind.
 
Ich hoffe, dass dann die entsprechenden Teile auch verfügbar sind und genügend lange. Ansonsten nutzt eine bessere Reparierbarkeit nur wenig.
 
Sehr gute Richtung. Vernünftig, und überfällig.
Vollkommen unverständlich, warum das so lange gedauert hat.
Aber manches bewegt sich halt erst, wenn genug Druck erzeugt wird.
Es wird sich danach wohl bei den iPhones auch nichts ändern weil sie das geforderte schon bieten.
 
Gerade die nicht pro iPhones lassen schon einen relativ leichten Akkuwechsel zu. Rückseite ab, Strom an den Kleber, Akku raus. :)
 
Können sie doch auch. Es dürfen nur keine spezialisierten Werkzeuge nötig sein - es sei denn sie werden mitgeliefert. Es geht ja eben nicht darum, dass man den Akku - so wie früher beim Nokia 6110, 6210, 6310, 7110 - mit einem Handgriff abziehen und draufschieben lässt. Auch ein ohne Werkzeug abnehmbarer Deckel, hinter dem der Akku dann verborgen ist, ist nicht nötig.
Das Nokia 6110 kam 1998 auf den Markt. In den 28 Jahren hat sich bei Akkus ein wenig was getan.

Ja, prinzipiell halte ich die Austauschbarkeit für gut, gebe aber auch zu bedenken dass das notwendigerweise mit irgendwelchen Mechanismen kommt um das ganze eben leicht zu öffnen und zu schließen zu machen und -- ich bin kein Ingenieur -- kann mir kaum vorstellen dass das machbar ist ohne dass das Gerät dadurch wenigstens etwas dicker wird. Irgendwo muss der Mechanismus ja untergebracht werden.
 
Der Akku muss sich ohne „spezialisierte Werkzeuge“ herausnehmen lassen

Was ist spezialisiertes Werkzeug ? darf man jetzt nur mehr Schlitzschrauben nehmen, weil ein Torx/Penta Bit zu spezialisiert ist?
 
Was ist spezialisiertes Werkzeug ? darf man jetzt nur mehr Schlitzschrauben nehmen, weil ein Torx/Penta Bit zu spezialisiert ist?
2.1. Werkzeugtypen

Artikel 11 der Verordnung (EU) 2023/1542 besagt, dass eine Batterie als vom Endverbraucher leicht entfernbar gilt, wenn sie mit handelsüblichen Werkzeugen aus einem Produkt entfernt werden kann, ohne dass Spezialwerkzeuge erforderlich sind, es sei denn, sie werden dem Produkt kostenlos beigefügt, ebenso wie proprietäre Werkzeuge, thermische Energie oder Lösungsmittel zur Demontage des Produkts.

Hinweise zu Werkzeugtypen können der Norm EN 45554:2020e ( 2 ) entnommen werden . Im Rahmen der Beurteilung der Reparierbarkeit, Wiederverwendbarkeit und Aufrüstbarkeit eines Produkts verwendet diese Norm die folgenden Klassifizierungsgruppen: (i) Basiswerkzeuge (einschließlich derjenigen, die als Ersatzteil mit dem Produkt geliefert werden) oder keine Werkzeuge; (ii) produktgruppenspezifische Werkzeuge; (iii) im Handel erhältliche Werkzeuge; und (iv) herstellerspezifische Werkzeuge.

Der in Artikel 11 erwähnte Begriff der handelsüblichen Werkzeuge umfasst die Kategorien der Basiswerkzeuge bzw. der Nichtverwendung von Werkzeugen sowie der handelsüblichen Werkzeuge gemäß EN 45554:2020e.

Der in der Verordnung festgelegte Begriff der Spezialwerkzeuge bezieht sich auf produktgruppenspezifische Werkzeuge, die nicht für den freien Markt erhältlich, aber auch nicht patentrechtlich geschützt sind. Artikel 11 schreibt vor, dass jedes solche Spezialwerkzeug, das zum Aus- und Einbau eines tragbaren Akkus erforderlich sein könnte, dem Produkt, in das der Akku eingebaut ist, kostenlos beigefügt werden muss.

Gemäß EN 45554:2020e sind proprietäre Werkzeuge solche, die nicht im freien Handel erhältlich sind oder für die keine anwendbaren Patente zu fairen, angemessenen und diskriminierungsfreien Bedingungen lizenziert werden können. Solche Werkzeuge sollten zum Entfernen von tragbaren Akkus nicht erforderlich sein.
 
Gemäß EN 45554:2020e sind proprietäre Werkzeuge solche, die nicht im freien Handel erhältlich sind

Gut, dass es zb n iFixit Set bei Amazon gibt. und mehr brauchts ja nicht zum Akkutausch

Aber im Endeffekt ist die ganze "norm" leeres Geschwafel mit extrem viel Interpretationsspielraum

Denn zb man bekommt das iphone ja ohne wärme auf,(der Fön ist ja verboten), die Bruchgefahr ist halt höher
 
Denn zb man bekommt das iphone ja ohne wärme auf,(der Fön ist ja verboten), die Bruchgefahr ist halt höher
Wenn man die Norm richtig liest kommt man aber auch zu dem Schluss das die aktuellen iPhones die Norm vermutlich schon erfüllen und ein Laie das gar nicht machen muss. Denn dort steht:


Das heißt wenn du Akkus die Werte erfüllen und der Akku von einem Drittanbieter (was ja jetzt schon möglich ist denn Apple verkauft ja alle Ersatzteile etc.) austauschbar ist dann muss ein Laie dies gar nicht können.
 
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Wenn man die Norm richtig liest kommt man aber auch zu dem Schluss das die aktuellen iPhones die Norm vermutlich schon erfüllen und ein Laie das gar nicht machen muss. Denn dort steht:



Das heißt wenn du Akkus die Werte erfüllen und der Akku von einem Drittanbieter (was ja jetzt schon möglich ist denn Apple verkauft ja alle Ersatzteile etc.) austauschbar ist dann muss ein Laie dies gar nicht können.
Dank dir. hatte nur auf die schnelle die bezahlversion der Norm gefunden