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Erster Benchmark des neuen Mac Pro aufgetaucht?

Nur mal aus Interesse: Was macht man mit 6 Displays? Ernst gemeint. Ich denke 6xTB sollte laufen, könnte mir aber auch vorstellen, dass es auf absehbare Zeit da etwas für TB2 von den Multimonitor Spezialisten (z.B. Matrox) gibt. Allerdings würde ich mal vermuten, dass der Bedarf für solche Lösungen eher im unteren einstelligen Prozentbereich der potentiellen MacPro Kunden liegt..

wenn du mit Wertpapieren berufl. zu tun hast, .... brauchst du paar Monitore.


FrankR;4104113 Du solltest mal Deine Vorstellung von Mondpreisen für High-End Workstations überdenken. Es gab Zeiten schrieb:
Ich würde auch gern eine Maschine der Konkurrenz mit den bisher vorgestellten Eigenschaften des neuen MacPro sehen, die für 2000,- über den Tisch geht. (Unter Konkurrenz verstehe ich jetzt HP, IBM, DELL, Sun/Oracle - nicht Medion oder Schraubersysteme aus Einzelkomponenten - aus dem Alter bin ich raus ;-)).

habe auch noch einen Rechner im Keller, der mal so viel wie ein halber golf 7 kostete.

z88-mainboard, i7-haswell cpu, 2 x dicke x6xxer-Grafikkarten, paar ram-Riegel f. 80 euro.....< 2000 euro locker realisierbar, leg noch
500 euro drauf, dann hast du einen Doppelvergaser ( 2cpu-System)
 
z88-mainboard, i7-haswell cpu, 2 x dicke x6xxer-Grafikkarten, paar ram-Riegel f. 80 euro.....< 2000 euro locker realisierbar, leg noch
500 euro drauf, dann hast du einen Doppelvergaser ( 2cpu-System)

Ja, genau das meinte ich mit "Schraubersystem" - ich möchte nicht mehr an einem System herumschrauben und mir die Komponenten selbst zusammenstellen um dann bei Problemen ein Ping-Pong der Schuldzuweisungen zwischen Hersteller Komponente A und Komponente B zu erleben. Ich möchte ein System aus einer Hand, das ich bestelle, geliefert bekomme, einschalte und mit dem ich nach der Installation meiner Arbeitsumgebung sofort produktiv losarbeiten kann.

Und genau das bieten mir Apple Systeme und ich bin gern bereit dafür den Mehrpreis zu einem "Schraubersystem" zu investieren. Komplettsysteme anderer Hersteller (wie genannt, z.B. HP, IBM, Sun/Oracle) nehmen sich preislich da nicht viel zu den entsprechenden Mac Systemen.

Für Leute die Schrauben möchten war ein Mac noch nie das System der Wahl, ist ja auch kein Problem, dafür gibt es zig Linux Distributionen mit denen man seine Zeit verbringen kann.
 
Es klemmt eigentlich schon bei den CPUs. Wenn ich an den Powermac G4 denke! Der hatte einen universellen CPU-Sockel. Ich habe zweimal aufgerüstet (erst von 1x400 auf 1x1000, dann auf 2x1330 MHz) und konnte damit zusammen mit Aufrüstungen bei Graphikkarte (zuletzt eine Radeon 9600); Festspeicher (zuletzt eine SATA Velociraptor) und Hauptspeicher diesen Rechner 10 Jahre lang sinnvoll nutzen.

Die Zeiten haben sich aber geändert. intel verändert nach spätestens zwei Generationen den CPU-Sockel, was das Aufrüsten per se schon mal unattraktiv macht. Nur die Graphikkarte auszutauschen bringt bestimmt etwas, aber es ist halt nicht dasselbe wie GPU+CPU wechseln zu können. Dazu kommen komplexe Kühlungen beim alten Mac Pro und fest verlötete CPUs bei den kleineren Geräten seitens Apple, und schwupp ist die natürliche Lebensdauer eines Mac "CPU-limitiert".

Beim Ivy Bridge Xeon kommt jetzt schon in der zweiten Generation der Sockel 2011 zum Einsatz. Ich bin also skeptisch, dass ein künftiger Haswell E Xeon nochmal denselben Sockel verwendet. Auch ist bei Haswell Core i7 bereits ein neuer Sockel eingeführt worden.

Es wird also wahrscheinlich nie eine CPU-Aufrüstmöglichkeit für den Mac Pro geben, was seine Nutzungszeit ohnedies begrenzt.

Auf der anderen Seite: Sollte intel den Sockel doch beibehalten, ist es beim Mac Pro 2013 vermutlich erheblich einfacher als beim alten Mac Pro, die CPU zu wechseln, da das Kühlsystem deutlich einfacher zu sein scheint.
 
Ich sag mal:
Schade.

"Was großartiges".
Da hatte ich nicht erwartet ein System zu bekommen das intern nicht erweiterbar ist, ein Kabelverhau erzeugt und wo das simple nachrüsten von Plattenkapazität schon wieder wesentlich teurer ist als bei Windows Geräten.

Schade, nun lässt sich gar kein Mac mehr vernünftig aufrüsten.
 
@ tjp: Über die BTO-Optionen ist doch noch gar nichts bekannt. Das kann man dem Mac Pro also derzeit nicht wirklich entgegenhalten.
Doch, über BTO läßt sich schon einiges sagen.
Es wird keine
  • Festplatten,
  • schnelle SSDs,
  • 10GbE Schnittstellen,
  • FibreChannel,
  • interne RAIDs,
  • oder sonst irgend eine PCIe Karte
geben. Es bleibt nur die Wahlmöglichkeit von CPU (es gab schon eine Meldung welche Xeon E5v2 auf den Markt kommen), GPU(s), RAM- und SSD-Größe. Es gibt momentan maximal 32GB Module, so daß der neue MacPro maximal 128GB RAM unterstützen kann, da dieses Module aber noch recht teuer sind tippe ich auf maximal 64GB. Original Hynix 1600 Module kosten ca. 180,- das Stück, da lohnt sich eine Aufrüstung unter 64GB erst gar nicht. Die 1866 Module werden etwas teurer, kommen aber erst mit IvyBridge-EP auf den Markt, daher sind sie momentan noch nicht gelistet.
 
Das kann man auch gleich kinderleicht inzwischen per TB2 anschliessen...so ist es doch besser, oder etwa nicht?
Abgesehen von einem massiven Aufpreis, verringerter Leistung und einer zusätzlichen Treiberproblematik ist TB2 natürlich "so viel besser" als ein PCIe Slot.