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Erneuerbare Energien: Umweltinitiativen von Apple erreichen China

Martin Wendel

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Apple hat bekannt gegeben, seine Investitionen in erneuerbare Energien in China massiv zu erhöhen und gleichzeitig den CO2-Fußabdruck deutlich zu verringern. Durch die vorgestellten Programme möchte Apple bei seinen Zulieferern und bei sich selbst die Treibhausgas-Emissionen bis 2020 um insgesamt 20 Millionen Tonnen verringern. Dies entspreche in etwa vier Millionen Fahrzeugen, die man für ein Jahr von der Straße nimmt. "Der Klimawandel ist eine der großen Herausforderungen unserer Zeit, und die Zeit zu handeln ist jetzt", so Apple-CEO Tim Cook.

Bereits abgeschlossen ist der Bau einer neuen Anlage in der Sichuan-Provinz, die 40 Megawatt Solarenergie erzeugt. Die Anlage erzeuge damit mehr Strom, als die Büros und Retail-Geschäfte von Apple in China benötigen, wodurch die Geschäftstätigkeiten von Apple selbst bereits CO2-neutral seien. Apple möchte in den nächsten Jahren noch weitere Anlagen errichten, die mehr als 200 Megawatt an erneuerbaren Energien erzeugen. Diese würden genug Strom erzeugen, um 265.000 Haushalte in China für ein Jahr mit Elektrizität zu versorgen.

Die Bemühungen von Apple enden jedoch nicht am eigenen Gartenzaun. Bereits mehrmals wurde kritisiert, dass Apple zwar seine eigenen Büros und Geschäftslokale mit erneuerbaren Energien betreibt, die Produktionshallen der Zulieferer in China aber unter anderen Bedingungen arbeiten. Apple hat daher eine Initiative gegründet, um in Zusammenarbeit mit Zulieferern die Energieeffizienz zu erhöhen und im Produktionsprozess auf erneuerbare Energien zu setzen. Mehr als zwei Gigawatt an Ökostrom soll aus dieser Initiative entstehen.

Foxconn hat sich bereits bereit erklärt, in der Henan-Provinz bis 2018 eine neue Solaranlage zu bauen, die 400 Megawatt erneuerbare Energien erzeugt. Diese Anlage würde genug Elektrizität erzeugen, um die Zhengzhou-Fabrik in der Finalphase der iPhone-Produktion mit sauberem Strom zu versorgen. "Wir sind aufgeregt, mit Apple diese Initiative zu beginnen. Unsere Unternehmen teilen die Vision, Nachhaltigkeit zu unterstützen, und ich hoffe, dass dieses Projekt für erneuerbare Energien sich als ein Katalysator zur Förderung eines saubereren Ökosystems in unserer Industrie und darüber hinaus herausstellt", so Foxconn-CEO Terry Gou.

"Verantwortungsvoll zu sein, Luft und Wasser zu schützen und saubere Energien zu fördern sind im Herzen von Apples Engagement in China. Diese Projekte gehen über die Geschäfte von Apple in China hinaus und helfen unseren Zulieferern, erneuerbare Energien einzuführen", erklärt Lisa Jackson, die bei Apple für Umweltbemühungen verantwortlich ist. "Wir glauben leidenschaftlich daran, dass wir die Welt in einem besseren Zustand verlassen müssen als wir sie vorgefunden haben, und hoffen, dass viele weitere Zulieferer, Partner und andere Unternehmen uns in diesem wichtigen Unterfangen unterstützen", so Tim Cook.

Via Apple

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Reaktionen: Dario von Apfel
Aber andererseits Geräte wo ein Bauteil kaputt ist wegwerfen, statt es reparierbar zu machen.
Klasse Logik!

Dann bitte konsequent keinen Kleber und plus 0,5 mm für den Umweltschutz. Das dürfte auch gerne als Marketing ausgeschlachtet werden.

"Sorry liebe Kunden wir können nicht dünner ohne es zu verkleben, dann wäre es aber nicht mehr reparierbar und austauschbar, deswegen bleiben wir hier stehen, damit wir weiterhin umweltfreundlich bleiben."
 
Dass du als Kunde keine Reparaturen vornehmen kannst ist ja nicht gleichzusetzen mit "wenn kaputt = wegwerfen". Wenn du dein kaputtes iPhone zu Apple bringst wird das Gerät sehr wohl recyclet und alle Bauteile, die noch verwendet werden können, ausgeschlachtet.
 
Sehr löblich aber hoffentlich nicht zu spät...
 
Aber andererseits Geräte wo ein Bauteil kaputt ist wegwerfen, statt es reparierbar zu machen.
Klasse Logik!

Dann bitte konsequent keinen Kleber und plus 0,5 mm für den Umweltschutz.
Schon jetzt meckern die Leute weil das Verhältnis zwischen Bildschirm und der ganzen Vorderseite bei iPhones schlechter ist als bei der Konkurrenz. Wenn die alles verschrauben um gute reparierbarkeit zu gewährleisten würde das Verhältnis noch schlechter werden und die Geräte teurer
 
Wenn du dein kaputtes iPhone zu Apple bringst wird das Gerät sehr wohl recyclet und alle Bauteile, die noch verwendet werden können, ausgeschlachtet.
Die Behauptung mag stimmen, wenn mir auch keine hinreichenden Quellen dafür bekannt sind. Dennoch macht man es sich mit dieser Relativierung zu einfach.

Selbst wenn 100 Prozent der noch nutzbaren Teile recyclet werden, ist die Umweltbilanz dessen mit großer Wahrscheinlich schlechter, als wenn das betroffene Gerät einfach repariert werden könnte.

Apple verfolgt mit ihrer aktuellen Strategie also mitnichten die Gewährleistung des Umweltschutzes. Es möchte möglich viele Geräte verkaufen und ihren Gewinn maximieren. Das ist auch keineswegs verwerflich. Denn als aktiendotiertes Unternehmen ist Apple dazu sogar gegenüber ihren Investoren verpflichtet. Ungeachtet dessen, dass der Gewinn stets ein Ziel in der Marktwirtschaft ist.

Apple aber als besonders umweltfreundliches Unternehmen zu bezeichnen oder es gar von anderen Unternehmen abgrenzen zu wollen, die ähnliche Bemühungen unternehmen, ist in Anbetracht der aktuellen Strategie des Konzerns äußerst fraglich.


Schon jetzt meckern die Leute weil das Verhältnis zwischen Bildschirm und der ganzen Vorderseite bei iPhones schlechter ist als bei der Konkurrenz. Wenn die alles verschrauben um gute reparierbarkeit zu gewährleisten würde das Verhältnis noch schlechter werden und die Geräte teurer
In der Tat kann es Produkte geben, die eine Verklebung von Bauteilen notwendig machen. Insbesondere dann, wenn der Kunde gewisse Produkteigenschaften fordert, die anders nicht umsetzbar wären.

Deswegen bin ich auch geneigt, dem Beispiel des iPhones zuzustimmen. Gleichwohl will ich aber die Frage stellen, ob selbiges für iMac, MacBook, Magic Mouse, Magic Trackpad, Magic Keyboard usw. gilt. Hier kann diese Begründung meines Erachtens nicht angewendet werden.
 
@iDesign
Eingabegeräte wurden noch nie wirklich repariert, ich habe noch von niemandem gehört oder gelesen das der seine Maus auseinander gebaut hätte oder die Tastatur.
Bei mobilen Rechnern wie den MacBooks verhält es sich ähnlich wie mit iPhones, sie sollen möglichst mobil sein und leicht. Klar man könnte ne Grenze setzen wann leicht leicht genug wäre, die Grenze definiert aber eben jeder anders.
Bei den stationären Macs stimme ich dir allerdings zu, da gibt's wirklich keinen nachvollziehbaren Grund alles immer noch kleiner zu machen.
Ich könnte zwar noch damit leben wenn der Kunde selbst nicht gut reparieren kann, wenn es aber nicht mal mehr die Werkstätten können läuft da was falsch...!
 
Wie wäre es denn, wenn Apple auch für alte iOS Geräte zumindest Fehler durch Updates behebt (ich meine nicht neue iOS Versionen), welche die Geräte wieder brauchbar machen? Ach ne, man soll ja immer was neues kaufen.

Auch lässt Apple billigste minderwertigste MagSafe-Kabel fertigen. Um vielleicht 20-50 Cent zu sparen. So müssen zig Netzteile auf dem Müll, obwohl sie noch funktionieren.

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Ich habe deswegen bei Greenpeace Beschwerde über Apple eingereicht.

Apple könnte so viel besser sein, aber sie machen zu viel falsch. Apple ist so toll nicht, wie hier oft dargestellt wird.

Umweltschutz durch Erneuerbaren Energien ist gut. Apple macht das aber in erster Linie auf Grund von Publicity und weil es auf lange Sicht günstiger ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Komisch, warum machen das dann nicht alle so?

Machen Sie doch (bzw. die meisten), nur sind sie anscheinend nicht so notgeil darauf, es an die große Glocke zu hängen, oder zu blöd dazu.
Samsung hat sich beispielsweise '08 dazu verpflichtet, SONY betreibt alle europäischen Standorte mit 100% Energie aus erneuerbaren Energien...
 
Eben. Apple ist im Marketing halt Benchmark. Außerdem hat Apple auch Verpflichtungen und Verantwortung zu tragen. Erst Recht wenn wie sie so viel Kapital besitzen.

Positiv finde ich bei Apple, dass zumindest der Verpackungsmüll auf ein Minimum reduziert ist. Was aber natürlich auch aus wirtschaftlichen Gründen so ist. Auch sind Apple-Produkte überwiegend gut zu recyclen. Man schaue sich das MacBook 12" an. Sehr gut gemacht.

Auf der anderen Seite sollte Apple aber wie bereits geschrieben auch alte Produkte durch Updates pflegen, die Sicherheit und Stabilität gewährleisten (ich spreche nicht von neuen iOS-Versionen).

So stürzt z.B. Safari auf vielen iPads der ersten Generation ab. Anstatt das Problem zu fixen soll man neu kaufen.
Ein Arbeiten ist nicht mehr möglich, zig Tonnen Elektronikschrott kommen da zusammen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Samsung hat sich beispielsweise '08 dazu verpflichtet
Wozu hat sich Samsung verpflichtet?

SONY betreibt alle europäischen Standorte mit 100% Energie aus erneuerbaren Energien...
Schön, nur betreibt Apple 87 Prozent seiner weltweiten Standorte mit erneuerbaren Energien. Sämtliche Datenzentren werden mit Grünstrom betrieben und nun arbeitet man daran, selbst die Zulieferkette auf erneuerbare Energien umzustellen. Daher nochmal die Frage: Komisch, warum machen das nicht alle so?
 
Frag sie doch @Martin Wendel, du bist hier der stellvertretende Chefredakteur..

Wäre doch ein interessantes Thema wie die anderen, Großen Elektronik/Smartphonehersteller momentan zu diesem Thema stehen.
Klemm dich mal dahinter..

Warum macht Apple es erst jetzt und nicht schon früher?
 
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Reaktionen: Haddock
Apple verbessert seine Energiebilanz seit Jahren stetig und recht steil.
 
Finanziell rechnet es sich aber. Und über die liquiden Mittel von Apple müssen wir uns glaube nicht unterhalten.

Anstatt das Geld im Ausland zu horten, ist es im jedem Fall auch ökonomisch besser in erneuerbare Energien zu investieren, erst Recht wenn man damit die Fabriken der eigenen Produktionsbetriebe und Zulieferer energetisch versorgt.
Denn das treibt die Herstellungskosten nach unten. Was langfristig gesehen die Marge erhöht und die Aktionäre zufrieden stellt...
 
Eine tolle Aktion wie ich finde. Es gibt natürlich immer Spielraum für Verbesserungen, der Anfang ist zumindest mal getan.
 
Im Gegenzug baut Apple aber immer mehr festgelötete Komponenten in die Macs, so dass der Nutzer sie nicht selber austauschen kann. Das ist massive Umweltverschmutzung, aber Hauptsache nach außen gut da stehen. Heuchler.
 
Zuletzt bearbeitet:
Weil die Energiewende bis heute falsch umgesetzt ist, insbesondere die Kostenverteilung.
Zum Beispiel werden viele Großkonzerne und tausende Firmen von dieser Umlage befreit.

Gleichzeitig hat man PV-Strom zu stark bezuschusst und zu hoch vergütet.