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Wie die Nachrichtenagentur Reuters mitteilt, wird gegen den Konzern Apple in Italien wegen Steuerhinterziehung ermittelt. Dabei sollen die Kalifornier eine Summe in Höhe von einer Milliarde Euro bzw. 1,34 Milliarden US-Dollar am Fiskus vorbeigeschleust haben. Der Staatsanwalt der Stadt Mailand schlüsselt die Gesamtsumme auf die einzelnen Jahre auf und so habe Apple, einem Bericht der Zeitschrift L'Espresso zufolge, im Jahr 2010 insgesamt 206 Millionen Euro und im Jahr 2011 sogar 853 Millionen an Steuern hinterzogen. [PRBREAK][/PRBREAK]

Apple ist dabei nur einer von vielen großen Namen, welche in Italien wegen Steuervergehen am Pranger stehen. Grund für diese Vorgehensweise dürfte die in Italien anherrschende Krise sein, wodurch Italien deutlich aggressiver bei Suche nach steuerflüchtigen Großkonzernen vorgeht um Geld in die leeren Kassen zu spülen. Im Sommer diesen Jahres sorgte zum Beispiel die Verhaftung der beiden Modedesigner Domenico Dolce und Stefano Gabbana für Aufsehen, die beiden wurden schließlich der Steuerhinterziehung schuldig gesprochen und mussten unter anderem eine hohe Strafe zahlen.
Dass viele Länder Apple bezichtigen, den jeweiligen Staat um hohe Steuereinnahmen gebracht zu haben, ist nichts Neues. Allerdings verhält sich der Konzern in den meisten Fällen nicht illegal, sondern nutzt entsprechende Schlupflöcher in den Verfassungen der Nationen aus. So äußerte sich der Konzern auch zu den Ermittlungen in Italien. Man sei sich keiner Schuld bewusst und würde jeden umgesetzten Euro rechtmäßig versteuern. Der Konzern habe bereits in den Jahren 2007 bis 2009 Prüfungen in Italien über sich ergehen lassen, welche keinerlei Beanstandungen fanden und zum Ergebnis kamen, dass Alles den Vorgaben und Richtlinien der OECD entspreche.
Auch in Deutschland gibt es ein brisantes Beispiel dafür, welche Tricks Apple anwendet um in Ländern mit hohen Steuersätzen Zahlungen an das Finanzamt zu verhindern. So hat die Apple Retail Germany GmbH, zuständig für alle Apple Retail Stores in Deutschland, bisher noch nie Steuern zahlen müssen. Grund hierfür ist, dass die GmbH in unserem Land noch nie Gewinn erwirtschaftet hat und folglich nichts zum Versteuern besitzt. Nun werden sich sicher Viele fragen, wie man es geschafft hat einen Verlust zu generieren, wo doch die Läden täglich stark besucht sind. Die Begründung ist entsprechend einfach: die Apple Retail Germany GmbH investiert das Geld in den Ausbau neuer Ladengeschäfte, den Verlust trägt die übergeordnete Muttergesellschaft und so verwendet Apple die Finanzüberschüsse lieber selbst, als sie an den Staat abtreten zu müssen.
Via Reuters

Apple ist dabei nur einer von vielen großen Namen, welche in Italien wegen Steuervergehen am Pranger stehen. Grund für diese Vorgehensweise dürfte die in Italien anherrschende Krise sein, wodurch Italien deutlich aggressiver bei Suche nach steuerflüchtigen Großkonzernen vorgeht um Geld in die leeren Kassen zu spülen. Im Sommer diesen Jahres sorgte zum Beispiel die Verhaftung der beiden Modedesigner Domenico Dolce und Stefano Gabbana für Aufsehen, die beiden wurden schließlich der Steuerhinterziehung schuldig gesprochen und mussten unter anderem eine hohe Strafe zahlen.
Dass viele Länder Apple bezichtigen, den jeweiligen Staat um hohe Steuereinnahmen gebracht zu haben, ist nichts Neues. Allerdings verhält sich der Konzern in den meisten Fällen nicht illegal, sondern nutzt entsprechende Schlupflöcher in den Verfassungen der Nationen aus. So äußerte sich der Konzern auch zu den Ermittlungen in Italien. Man sei sich keiner Schuld bewusst und würde jeden umgesetzten Euro rechtmäßig versteuern. Der Konzern habe bereits in den Jahren 2007 bis 2009 Prüfungen in Italien über sich ergehen lassen, welche keinerlei Beanstandungen fanden und zum Ergebnis kamen, dass Alles den Vorgaben und Richtlinien der OECD entspreche.
"Apple pays every dollar and euro it owes in taxes and we are continuously audited by governments around the world," the company said in a statement. "The Italian tax authorities already audited Apple Italy in 2007, 2008 and 2009 and confirmed that we were in full compliance with the OECD documentation and transparency requirements. We are confident the current review will reach the same conclusion." - Zitat aus dem offiziellen Statement des Konzerns
Auch in Deutschland gibt es ein brisantes Beispiel dafür, welche Tricks Apple anwendet um in Ländern mit hohen Steuersätzen Zahlungen an das Finanzamt zu verhindern. So hat die Apple Retail Germany GmbH, zuständig für alle Apple Retail Stores in Deutschland, bisher noch nie Steuern zahlen müssen. Grund hierfür ist, dass die GmbH in unserem Land noch nie Gewinn erwirtschaftet hat und folglich nichts zum Versteuern besitzt. Nun werden sich sicher Viele fragen, wie man es geschafft hat einen Verlust zu generieren, wo doch die Läden täglich stark besucht sind. Die Begründung ist entsprechend einfach: die Apple Retail Germany GmbH investiert das Geld in den Ausbau neuer Ladengeschäfte, den Verlust trägt die übergeordnete Muttergesellschaft und so verwendet Apple die Finanzüberschüsse lieber selbst, als sie an den Staat abtreten zu müssen.
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