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Erfahrungen mit NAS Platten?

Dieses Thema im Forum "Festplatten, SSD und andere Speichermedien" wurde erstellt von bawamba, 02.08.06.

  1. bawamba

    bawamba Gast

    Hi

    hat jemand Erfahrungen mit NAS-Platten. Wir wollen damit unseren Server, der in die Jahre gekommen ist, ersetzen. Jetzt habe ich gesehen, dass es preiswerte NAS Systeme mit Raid 1 gibt. Ist das geeignet für den Dauereinsatz? Welche Alternativen gäbe es, wenn es kein Server für 5000 Euro sein soll? Kann man an einen Mini-Solo Serverplatten hängen und diesen mit SharePoint ausstatten?

    Zur Info: Wir arbeiten in der Regel mit 3 Usern im Netz.

    Ich bin für jede Info dankbar!

    Gruß
    Axel
     
  2. QuickMik

    QuickMik Stahls Winterprinz

    Dabei seit:
    30.12.05
    Beiträge:
    5.189
    das kann man mit dieser info nicht seriös beantworten.
    wenn du einen server mit 5000 euro ins auge fasst, kann ich mir nicht vorstellen, das du mit eine 500 euro lösung glücklich wirst.
    aber in der regel sollte man schon einige zeit vorher wissen, das man eine alte server kiste hat und diese irgendwann mal ersetzt werden muss.

    wenn du mehr von deiner umgebung schreibst, kann man dir vielleicht weiterhelfen.

    wievile kisten stehen da rum?
    welche systeme haben sie?
    was ist das für ein alter server mit welcher kapazität?
    wieviel platz brauchst du?
    für welche art von daten?
    für welche netzwerktopologie?
    auch an ein backup gedacht?

    HTH
    mike
     
  3. iJoern

    iJoern Gast

    Hallo QuickMik,

    ein NAS ist prinzipell eine schöne Sache, nur hat ein NAS auch Nachteile.

    - Es sollte ein NAS mit RAID sein, viele haben nur eine Platte.
    - 100 MBit NIC ist meißt nur am NAS 1GBit wäre besser, wenn Dein Netz schon für 1GBit ausgelegt ist
    - ein NAS bietet keine Domäne, somit sind alle Vorzüge, die eine Domäne hat, nicht gegeben

    Wenn Du also nur einen Netzwerk Speicher, sprich Datenserver, ersetzen möchtest ist ein NAS eine gute Wahl. Soll hingegen ein DC durch ein NAS ersetzt werden sollte man sich das gut überlegen.

    Ein NAS ist aus jeden Fall günstiger im Unterhalt, da geringerer Stromverbrauch, ein NAS kann aber bei Stromausfall nicht so eicht wie ein Server an einer USV heruntegefahren werden.

    Es ist also ganz klar eine Frage welche Dienste im NEtz angeboten werden sollen.

    Gruß Jörn
     
  4. QuickMik

    QuickMik Stahls Winterprinz

    Dabei seit:
    30.12.05
    Beiträge:
    5.189
    ACK!
    aber ich will das teil sowieso nicht haben :)
    und bawamba wird uns sicher sagen, was er damit ersetzten will.

    die frage ist ja auch, welchen speed man mit so einem teil zusammen bringt.
    bin jetzt nicht der speed fetischist....wichtiger ist stabilität.

    man soll sich aber schon gut überlegen, ob man mit 3 MB/sec. im netzt arbeiten kann/will (oder geht da mehr drüber?)
    lustiger ist es mit 58 :p
    allerdings läßt sich das auch nicht wirklich vergleichen :-$
     
  5. ATOC

    ATOC Grahams Jubiläumsapfel

    Dabei seit:
    18.04.06
    Beiträge:
    104
    Also ein Server-basierte NAS-System kostet im Eigenbau höchstens 400€ (Sempron, Mainboard mit Grafik, Gehäuse, Netzteil, 2x 500GB Festplatten). Und damit kann man auch ein 1000 MBit/s Netz noch VOLL ausnutzen, wogegen die ganzen NAS-Standalonesysteme
    höchstens 15 MB/s packen. Und vom Stromverbrauch sinds bei meinem Server wenn alle Platten anlaufen auch nur 65W, sonst auch knapp unter 50W. Per Linux Software RAID schützt man sich vor dem Ausfall einer Platte, ein RAID1 kostet quasi keine Rechenleistung und ist sicherer als ein Hardware-RAID.
    Dann noch Samba-Server installieren und funktionieren tut es als Netzlaufwerk mit jedem Mac.

    Also wozu denn 5000€ ausgeben, es geht auch günstig, schnell und sicher für weniger, und viele haben ja vielleicht sogar noch ein paar alte Komponenten herumliegen
    , die man hierfür ja auch prima wiederbeleben könnte (Pentium III über 1GHz schafft all das auch noch locker...).
     

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