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Fast vier Jahre nach der Veröffentlichung des ersten iPads gibt es nun offizielle iPad-Versionen der Office-Programme Word, Excel und PowerPoint. Während die Apps selbst kostenlos herunterzuladen sind und in dieser Form das Betrachten von Dokumenten ermöglichen, ist zur Bearbeitung ein Office 365-Abo notwendig. Auf der Internetplattform Reddit stellte sich das gut gelaunte Entwicklerteam der Office-Version für das iPad in einem AMA (Ask Me Anything) nun den Fragen der versammelten Community und spricht dabei über den Entwicklungsprozess der Office-Apps.[prbreak][/prbreak]

[h2]Die Entwicklung von Office für iPad[/h2]
Das Team von Microsoft verrät, dass es sich bei den Office-Apps für das iPad um vollkommen nativem Code handle. Der Kern der Programme, wie die recalc-Engine von Excel oder der Text-Layout-Code von Word, seien Code in C++, der für alle Plattformen kompiliert wird. Das Benutzerinterface ist vollkommen in Objective-C geschrieben und auch für andere Plattformen wie dem Mac sollen in Zukunft die jeweiligen nativen Frameworks verwendet werden. Trotzdem sei eine Entwicklung der iPad-Version ohne dem Windows-Team nicht möglich gewesen. Man arbeite täglich zusammen und tausche sich über viele Ideen und Programmcode gegenseitig aus.
Darüber, dass Apple die iPad-Version nach der ersten Einreichung direkt in den App Store zugelassen hat, zeigt sich das Entwicklerteam besonders stolz. Auskünfte darüber, wie es mit den Apps nun weiter geht, sind nur sehr vage. Microsoft möchte laufend Updates für die Apps veröffentlichen und den Funktionsumfang erweitern. Auf die Frage, ob auch eine Outlook-Version geplant sei, vertröstet man auf die Webplattform oder die Mail-App von iOS. Planungen dafür scheint es also keine zu geben.
Fragen dazu, wie lange Microsoft an den Office-Apps für das iPad gearbeitet hat, wollten die Entwickler nicht direkt beantworten. Die lange Zeit zwischen der Veröffentlichung des iPad und der Office-Apps begründen die Entwickler damit, dass eine übereilte Veröffentlichung eines Produktes zu einer suboptimalen Erfahrung führe. Man sei froh, sich diese Zeit genommen zu haben, und das Team sieht 12 Millionen Downloads innerhalb einer Woche und Top-Platzierungen in den App Store-Charts als Bestätigung für den Erfolg der Software an.
Anders als bisher angenommen soll die Entscheidung, die Office-Versionen für das iPad nun zu veröffentlichen, bereits vom ehemaligen Microsoft-CEO Steve Ballmer gefällt worden sein. Zuletzt hieß es noch, dass die Office-Apps für das iPad bereits fertig seien und nur noch auf das Go! von Satya Nadella, der im Februar das Ruder bei Microsoft übernommen hat, gewartet hätten.
[h2]Das Abo-Modell[/h2]
Auch zu dem umstrittenen Vertriebsmodell hat man keine Stellung genommen. Die Bearbeitung von Office-Dokumenten setzt eine kostenpflichtige Office 365-Mitgliedschaft voraus, die für Heimanwender ab rund 65 Euro jährlich erhältlich ist – dafür aber auch die Nutzung von Office auf mehreren Computern ermöglicht. Das Microsoft-Team hebt lediglich hervor, dass die Office 365-Mitgliedschaft ermögliche, dass regelmäßig Updates für die Software veröffentlicht werden. Was von diesem Versprechen umgesetzt wird, wird die Zeit zeigen. Die Mitte letzten Jahres veröffentlichte Office-Version für das iPhone, die damals ebenfalls ein Abo voraussetze und mittlerweile kostenlos nutzbar ist, wurde für über sechs Monate nicht aktualisiert.
Gerade die Preisgestaltung und das Abo-Modell wird von vielen Nutzern daher als No-Go betrachtet. Als Vergleich werden häufig die iWork-Apps Pages, Numbers und Keynote genannt, die Apple seit Herbst kostenlos mit neuen Geräten ausliefert. Die Entwickler von Office sehen iWork jedoch nicht als Konkurrenz an, da die Programme von Apple eine andere Zielgruppe anspreche. Es gebe zwar eine gewisse Schnittmenge, aber die Vielfalt der Nutzerbedürfnisse sei sehr breitgestreut. „Office und iWork ergänzen sich eher gegenseitig als gegeneinander zu konkurrieren.“
[h2]Touch-Versionen von Office für Android und Windows-Tablets kommen[/h2]
Das iPad stellt das erste Tablet dar, auf dem es eine auf Touch-Bedienung optimierte Version von Office gibt. Wie das Entwicklerteam von Microsoft bekannt gibt, soll das aber nicht so bleiben. Die Android-Version von Office und auch eine Version für den Windows Store werden in Zukunft folgen, ein genaues Datum konnte man aber noch nicht nennen.
Office auf Tablets war bisher Windows-Geräten, vor allem den Surface-Tablets von Microsoft, vorbehalten. Hier handelt es sich jedoch quasi um die normale Desktop-Version. Dass die Surface-Tablets mit der Veröffentlichung von Office für das iPad weniger interessant für Kunden werden, verneinen die Office-Entwickler. Das Surface besitze verschiedene Alleinstellungsmerkmale, mit denen man sich vom iPad abhebe. Als Beispiele nennen sie das Ausführen von Desktop-Apps und die Stylus-Untersützung auf dem Surface Pro und die Möglichkeit weitere Monitore und USB-Geräte wie Mäuse anzuschließen.
[h2]Noch kein genaues Datum für Office 2014 für Mac[/h2]
Wie im März bekannt wurde, arbeitet Microsoft auch an einer neuen Office-Suite für den Mac, die die derzeitige Version aus dem Jahr 2011 ersetzen soll. Wann es jedoch genau so weit sein wird, ist derzeit nicht bekannt. Auf der CeBIT wurde lediglich angekündigt, dass die Office-Version noch in diesem Jahr veröffentlicht werden soll. Eine offizielle Vorstellung steht noch aus. Wie das Entwicklerteam bei Microsoft auf Reddit bestätigt hat, sind sie auch für die kommende Mac-Version für Office verantwortlich. Darauf angesprochen, ob die Office-Version für das iPad die Veröffentlichung der neuen Mac-Version verzögert habe, meinen die Entwickler, dass eigentlich das Gegenteil der Fall wäre. Der gemeinsame Unterbau von OS X und iOS erlaubt es ihnen außerdem, Teile des Codes für beide Plattformen zu verwenden.
Via Reddit

Das Entwicklerteam von Office war bei Reddit zu Scherzen aufgelegt.
[h2]Die Entwicklung von Office für iPad[/h2]
Das Team von Microsoft verrät, dass es sich bei den Office-Apps für das iPad um vollkommen nativem Code handle. Der Kern der Programme, wie die recalc-Engine von Excel oder der Text-Layout-Code von Word, seien Code in C++, der für alle Plattformen kompiliert wird. Das Benutzerinterface ist vollkommen in Objective-C geschrieben und auch für andere Plattformen wie dem Mac sollen in Zukunft die jeweiligen nativen Frameworks verwendet werden. Trotzdem sei eine Entwicklung der iPad-Version ohne dem Windows-Team nicht möglich gewesen. Man arbeite täglich zusammen und tausche sich über viele Ideen und Programmcode gegenseitig aus.
Darüber, dass Apple die iPad-Version nach der ersten Einreichung direkt in den App Store zugelassen hat, zeigt sich das Entwicklerteam besonders stolz. Auskünfte darüber, wie es mit den Apps nun weiter geht, sind nur sehr vage. Microsoft möchte laufend Updates für die Apps veröffentlichen und den Funktionsumfang erweitern. Auf die Frage, ob auch eine Outlook-Version geplant sei, vertröstet man auf die Webplattform oder die Mail-App von iOS. Planungen dafür scheint es also keine zu geben.
Fragen dazu, wie lange Microsoft an den Office-Apps für das iPad gearbeitet hat, wollten die Entwickler nicht direkt beantworten. Die lange Zeit zwischen der Veröffentlichung des iPad und der Office-Apps begründen die Entwickler damit, dass eine übereilte Veröffentlichung eines Produktes zu einer suboptimalen Erfahrung führe. Man sei froh, sich diese Zeit genommen zu haben, und das Team sieht 12 Millionen Downloads innerhalb einer Woche und Top-Platzierungen in den App Store-Charts als Bestätigung für den Erfolg der Software an.
Anders als bisher angenommen soll die Entscheidung, die Office-Versionen für das iPad nun zu veröffentlichen, bereits vom ehemaligen Microsoft-CEO Steve Ballmer gefällt worden sein. Zuletzt hieß es noch, dass die Office-Apps für das iPad bereits fertig seien und nur noch auf das Go! von Satya Nadella, der im Februar das Ruder bei Microsoft übernommen hat, gewartet hätten.
Das Team ist stolz auf 12 Millionen Downloads innerhalb einer Woche.
[h2]Das Abo-Modell[/h2]
Auch zu dem umstrittenen Vertriebsmodell hat man keine Stellung genommen. Die Bearbeitung von Office-Dokumenten setzt eine kostenpflichtige Office 365-Mitgliedschaft voraus, die für Heimanwender ab rund 65 Euro jährlich erhältlich ist – dafür aber auch die Nutzung von Office auf mehreren Computern ermöglicht. Das Microsoft-Team hebt lediglich hervor, dass die Office 365-Mitgliedschaft ermögliche, dass regelmäßig Updates für die Software veröffentlicht werden. Was von diesem Versprechen umgesetzt wird, wird die Zeit zeigen. Die Mitte letzten Jahres veröffentlichte Office-Version für das iPhone, die damals ebenfalls ein Abo voraussetze und mittlerweile kostenlos nutzbar ist, wurde für über sechs Monate nicht aktualisiert.
Gerade die Preisgestaltung und das Abo-Modell wird von vielen Nutzern daher als No-Go betrachtet. Als Vergleich werden häufig die iWork-Apps Pages, Numbers und Keynote genannt, die Apple seit Herbst kostenlos mit neuen Geräten ausliefert. Die Entwickler von Office sehen iWork jedoch nicht als Konkurrenz an, da die Programme von Apple eine andere Zielgruppe anspreche. Es gebe zwar eine gewisse Schnittmenge, aber die Vielfalt der Nutzerbedürfnisse sei sehr breitgestreut. „Office und iWork ergänzen sich eher gegenseitig als gegeneinander zu konkurrieren.“
Das Office-Team stellt sich vor.
[h2]Touch-Versionen von Office für Android und Windows-Tablets kommen[/h2]
Das iPad stellt das erste Tablet dar, auf dem es eine auf Touch-Bedienung optimierte Version von Office gibt. Wie das Entwicklerteam von Microsoft bekannt gibt, soll das aber nicht so bleiben. Die Android-Version von Office und auch eine Version für den Windows Store werden in Zukunft folgen, ein genaues Datum konnte man aber noch nicht nennen.
Office auf Tablets war bisher Windows-Geräten, vor allem den Surface-Tablets von Microsoft, vorbehalten. Hier handelt es sich jedoch quasi um die normale Desktop-Version. Dass die Surface-Tablets mit der Veröffentlichung von Office für das iPad weniger interessant für Kunden werden, verneinen die Office-Entwickler. Das Surface besitze verschiedene Alleinstellungsmerkmale, mit denen man sich vom iPad abhebe. Als Beispiele nennen sie das Ausführen von Desktop-Apps und die Stylus-Untersützung auf dem Surface Pro und die Möglichkeit weitere Monitore und USB-Geräte wie Mäuse anzuschließen.
[h2]Noch kein genaues Datum für Office 2014 für Mac[/h2]
Wie im März bekannt wurde, arbeitet Microsoft auch an einer neuen Office-Suite für den Mac, die die derzeitige Version aus dem Jahr 2011 ersetzen soll. Wann es jedoch genau so weit sein wird, ist derzeit nicht bekannt. Auf der CeBIT wurde lediglich angekündigt, dass die Office-Version noch in diesem Jahr veröffentlicht werden soll. Eine offizielle Vorstellung steht noch aus. Wie das Entwicklerteam bei Microsoft auf Reddit bestätigt hat, sind sie auch für die kommende Mac-Version für Office verantwortlich. Darauf angesprochen, ob die Office-Version für das iPad die Veröffentlichung der neuen Mac-Version verzögert habe, meinen die Entwickler, dass eigentlich das Gegenteil der Fall wäre. Der gemeinsame Unterbau von OS X und iOS erlaubt es ihnen außerdem, Teile des Codes für beide Plattformen zu verwenden.
Via Reddit


