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Einsteiger-DSLR gesucht

noob3

Pferdeapfel
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08.02.09
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78
Hallo liebe Community,

ich brauche diesmal eine etwas ungewöhnliche Hilfe. Ich weiß, dass der Schwerpunkt dieses Forums ein anderer ist, aber ich denke, ihr könnt mir dennoch weiterhelfen;-)

Und zwar möchte ich mir zu Weihnachten eine günstige Spiegelreflexkamera zulegen. Da ich jedoch absoluter Laie bin, weiß ich nicht, worauf ich beim Kamerakauf achten muss. Ich möchte für maximal 500€ eine Kamera inklusive Objektiv haben, die möglichst gute Bilder macht. Spezielle Anforderungen an die Kamera habe ich nicht.
Könnt ihr mir sagen, welche DSLRs in dieser Preisklasse zu empfehlen sind bzw. welche ich auf keinen Fall kaufen soll?
Und welche Kriterien muss ich unbedingt beachten?

Ich hoffe, dass ihr mir helfen könnt. Falls solche Fragen hier unerwünscht sind, lasst es mich wissen ;-)

Vielen Dank
noob3
 
Was hast Du denn mit der DSLR vor? Alternativ zu DSLRs gibt es nämlich mittlerweise Systemkameras (Olympus PEN, Sony NEX), die die Bildqualität von DSLRs liefern, über Wechselobjektive verfügen und vornehmlich an Laien gereichtet sind. Diese Kameras haben im Vergleich zu DSLRs Vorteile (z.B. kompaktere Maße) und natürlich auch Nachteile (z.B. umständlichere Bedienung, wenn man wirklich kreativ arbeiten will).
 
Und wenn es doch eine DSLR sein soll, ist 500€ arg knapp bemessen. Dafür gibt es im Grunde nur ein älteres Modell mit Kit-Optik. Diese Kit-Optiken sind zwar nicht zwangläufig schlecht, aber doch eher einfach und reizen die Möglichkeiten einer DSLR natürlich nicht aus.
Kandidaten wären wohl die EOS 500D oder eine Nikon D5000.
 
Für den Einstieg reicht aber meist eine Kit-Optik.
Die EOS 500D würde ich auch empfehlen.
 
Fast genau die gleiche Fragestellung gibts 15 Threads weiter unten. Die Frage ist ob du gleich viel Geld ausgeben möchtest um zu gucken ob es dir richtig gefällt. Die 500D ist mit dem Kit schon ne wirklich gute Kamera und das Kit Objektiv ist natürlich keine Profilinse aber in seinem Brennweitenbereich und Preisniveau macht es wirklich gute Bilder. Die D5000 hat ein Mistudent sich gerade gekauft, die beiden Kameras tun sich nicht soo viel, da spielt auch die Vorliebe bei der Bedienung ne Rolle und wie sie sich anfasst.

Ich persönlich habe mit einer Nikon D40 mit dem Kit für 250€ (MM Aktion) angefangen, mir hats Spaß gemacht und bin vor einem Monat auf die 500D gewechselt und gucke gerade nach nem Glas mit etwas mehr Brennweite.
 
Wenn du eine DSLR von einem renomierten Hersteller (Canon, Nikon, Sony, Olympus, etc) kaufst, kannst du erstmal nix falsch machen. Am wichtigsten ist es, sich Kameras verschiedener Hersteller im Laden anzugucken und vor allem anzufassen, da Handling und das "Anfassgefühl" sehr subjektive Eindrücke sind und zu großen Teilen in die Kaufentscheidung mit einfließen sollten (Größe und Verarbeitung des Bodys, Lage der Knöpfe und Einstellräder, etc.). Bedenke auch, dass du mit dem Kauf auch in ein System "einheiratest". Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die nur bestimmte Hersteller unterstützen (z.B. Nikons CLS) und auch die Zubehörpalette fällt unterschiedlich aus. Alles Dinge, mit denen man sich beschäftigen sollte, wenn man Fotografie intensiv und auf längere Zeit betreiben möchte (was meistens den Wunsch einer DSLR mit sich bringt)

Viel Spaß bei Ausprobieren und Kaufen:)
 
Ich würde Dir auch zur Canon 500D raten (hab selbst die "alte" 450D).

Ich weiss nicht ob Du schon etwas Erfahrund mit DSLRs hast aber Du solltest Dir im klaren sein, dass so eine Kamera etwas "Einarbeitungszeit" braucht wenn Du damit gute Bilder machen willst.
 
Vielen Dank für eure Antworten :)
Ich denke ich werd die richtige Kamera mit Hilfe eurer Empfehlungen und dem anderen Thread (den ich übersehen hab ...) im Laden finden können.

Danke
noob3
 
Ich würde Dir bei 500€ zu einer gebrauchten raten. So in etwa eine Canon EOS 450D oder 40D. Oder in die Richtung Nikon D40 oder D80.
Mit etwas Glück bekommst Du im Bundle dazu auch ein besseres Objektiv als die Kit-Linsen, obwohl die zum Anfang auch reichen. So schlecht wie ihr Ruf sind die imho auch nicht. Hab auch mit dem 18-55 Canon Kit angefangen, bevor ich dann auf bessere gewechselt habe.

Schau mal im DForum oder DSLR-Forum in den Kleinanzeigen.
 
Ich kann mich "from_theashes" nur anschließen...

Handhabung ist wesentlich wichtiger als die Daten auf dem Papier. Ob jetzt 12,3 MP, 14 MP oder 15 MP macht im Endprodukt, dem Foto keinen Unterschied. Die Handhabung muss dir aber liegen. Nichts schlimmer als ein (für dich) unlogischer Menuaufbau der dir zu fummelig ist.

Also anfassen und ausprobieren :)
 
also dieses Schlechtreden von Kit-Objektiven finde ich in diesem Fall etwas unnütz. Klar, wenn man ein extrem teures Body mit vielen Funktionen und perfektem Sonsor kauft - klar, dann ists mit einem KIT-Objektiv unterfordert und scheitert an der Auflösung eben des Objektivs.
Da der TE sich aber als Laie bezeichnet und einen Einstieg finden will, reicht bei einer Kamera wie der D500 doch definitv ein Kit-Objektiv. Es deckt die meisten benötigten Brennweiten ab und ist einfach das, was die meisten brauchen bei normaler QUalität. Deswegen sollte man nicht verunsichern und zu unklaren Gebrauchtangeboten mit speziellen Objektiven raten. Dann bekommt er letztlich zwar eine tolle Festbrennweite, wird im Alltag beim Fotografieren sich aber ärgern, dass er nicht die große Flexibilität hat. Später, wenn er sich eingespielt hat und ein klareres Bild von der Sache hat, sind bessere Objektive eventuell der Rede wert.

Also: Mit einer D500 als Beispiel fährt man nicht schlecht, das KitObjektiv zur Kamera (mit der Kamera) hat eine Mitschülerin und die Qualität ist sehr gut. Richtiges Ausreizen würde sicherlich nur in Spezialfällen möglich sein und sollten vernachlässigt werden.
 
Viele Knöpfe - wenig Menü (mein Ideal bei allen Photoapparaten).
Griffigkeit (für die höchstpersönlichen, eigenen Hände).
Pixels don't matter.
Der Apparat muß Dir gefallen, sonst nimmst Du ihn nie mit…

Wenn Du tatsächlich in dem Sinne „absoluter Laie“ bist, daß Du auch keine größere analoge Knips-Vergangenheit mit Dir herumträgst, dann kann Dir das Kamerasystem gleichgültig sein. (mit Erfahrung wird man allein durch die Drehrichtung der Bajonette [hie: Nikon - da: fast alle anderen] halb verrückt)

Ken Rockwell's site angucken!
 
Hi!
Ich möchte auch mal meinen DSLR-Senf dazu geben :-)

Vor zwei Jahren brachte mir der Weihnachtsmann eine 450D im 18-55 Kit. Damit kann man schon mal jede Menge machen, es empfiehlt sich aber bei mangelhaftem Wissen einen Ratgeber in Buchform zu kaufen. Das hat bei mir wirklich geholfen!
Ein Jahr später habe ich mir ein Telezoom gekauft (70-300 von Sigma). Dieses Teil kann ich überhaupt nicht empfehlen, erweiterte aber den "Aktionsradius" ungemein (Tierfotografie, Konzerte, eben alles, was weit weg ist). Kostenpunkt: Ca. 400 Euro.
Für den Urlaub habe ich Filter und Rucksack gekauft bzw. zu Weihnachten bekommen.
Nun steht zu Weihnachten die nächste Ausbaustufe an: Canon 10-22 WW-Zoon (ca. 600 Euro) und der Metz AF58 (ca. 300 Euro). Nächstes Objektiv ist 50mm Festbrennweite für atemberaubende Portraits. Dann irgendwann werde ich mir wohl das 15-85 als "immer drauf Objektiv" zulegen (auch um 600 Euro), ob dann ein Macro mit Festbrennweite folgt, weiß ich noch nicht. Zumindest stünde dann die Überlegung an, einen neuen Body zu kaufen (vergleichbar mit der 60D heute). Aber bis dahin ist noch etwas hin.
Was ich sagen will: Es ist meistens nicht nur mit der Kamera getan. Dazu kommt dann noch eine Tasche, ein Filter hier, eine SD-Karte da, bei mehreren Objektiven evtl. zweite Tasche. Und an Objektive kann man, wenn man will sicher pleite gehen :-) Aber wenn du nach und nach kaufst, kannst du dir eine schöne Ausrüstung zusammenstellen. VOrteil hierbei: Ich habe jetzt garnicht das Gefühl dass die 450D alt ist oder sonstwas. Das ist bei Kompaktknipsen sicher anders.