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Einfach reparieren?! | Apfeltalk LIVE! #300

Michael Reimann

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Michael Reimann
Unsere Devices werden immer dünner, kleiner und kompakter. Einfach reparieren ist damit nicht mehr wirklich so einfach. Wir wollen dennoch dazu ermutigen.

Mikroelektronik zu reparieren ist nicht immer ganz einfach. Klar, den Akku im iPhone wechseln geht einigermaßen gut. Aber auch hier gibt es schon Stolpersteine. Wem ist nicht schon mal bei der Prozedur des Ausbaus, der Klebestreifen gerissen und hat damit den Ausbau erheblich komplizierter gestaltet.

Wenn es um ganze Komponenten wie zum Beispiel iPhone-Displays oder gar Teile eines iPads geht, sieht die Sache ganz anders aus. Hier wird es dann oftmals richtig kompliziert. Und wenn man das neue Teil eingebaut hat, muss man unter Umständen feststellen, dass das neue Display leider vom iOS als "nicht Original" behandelt wird und Funktionen eingeschränkt sind.

Das Portal iFixit will Menschen dabei unterstützen, dass Geräte bei einem Defekt nicht gleich im Schrott, oder - viel Schlimmer - im Müll landen. Mit detaillierten Anleitungen und großen Fotos werden die einzelnen Schritte eines Umbaus genau dokumentiert. Mit dem richtigen Werkzeug und Tipps für ebensolches wird eine Reparatur deutlich vereinfacht.

iFixit ist zwar eine US-Firma, es gibt aber auch einen deutschen Ableger. Wir haben den Geschäftsführer Matthias Huisken zu Gast. Mit ihm wollen wir über moderne Reparaturtechniken und das Konzept hinter iFixit sprechen.

Habt ihr schon mal ein iPhone, einen Mac oder ein anderes Device repartiert? Wenn ja, interessieren uns eure Erfahrungen. Was habt ihr repariert? Funktionierte das Gerät hinterher wieder einwandfrei? Waren nach der Reparatur Teile über? Nach welcher Anleitung seid ihr vorgegangen? Wir freuen uns auf eure Kommentare vor, während und nach der Sendung.

Am Freitag ab 19 Uhr könnt ihr uns hier sehen:

[su_youtube url="https://youtu.be/VUXdk50L7zY"]

Und weil es unsere 300. Sendung ist, haben wir auch noch die eine oder andere Überraschung für euch.

Den Artikel im Magazin lesen.
 

Mitglied 87291

Gast
Vielleicht könntet ihr auch beleuchten, warum es so viel komplizierter wird, Geräte zu reparieren.
Warum immer mehr Stolpersteine auftauchen und warum es immer unzugänglicher wird.

Die Antwort darauf, liegt nämlich fernab von "immer dünner, kleiner und kompakter".
 

Zug96

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Zeit für ein gesetzliches Recht auf Reparatur in Europa und den USA. Schon allein aus Gründen der Ressourcenschonung.
Ich denke nicht, dass dies sinnvoll ist/wäre. Die wenigsten Leute würden dann ihre kaputten Geräte selber reparieren sondern ein neues Gerät kaufen. Bei Spezialisten kann man schon bei heutigen Geräten Displays, Gehäuse oder auch Akkus selbst bei IPhones ohne Probleme reparieren lassen. In erster Linie würde durch so ein Gesetz die Reparatur wohl vereinfacht, was die Preise der Reparaturen senken würde. Aber auch wenn ich tendenziell für einen starken Staat bin, gibt es Grenzen und hier muss der Staat mMn nicht eingreifen.

Deutlich lieber wären mir Dinge in der Vergangenheit gewesen wie das Pushen von USB C, längere Gewährleistung wie beispielsweise 3 Jahre als Minimum oder einiges andere.
 

MichaNbg

Roter Astrachan
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Heute werden neue iPhones gekauft, weil sie nicht oder nur sehr kostenintensiv repariert werden können, weil alles miteinander verlötet und verklebt ist.

Siehe bsp. diverse MacBook Reihen, bei denen man ein komplett neues Mainboard, neue Prozessoren, neuen Speicher und neue Tastatur bekam, wenn der Akku getauscht werde musste. (oder irgendein sonstiges Bauteil aus der Liste).

Ressourcenverschwendung wie es schlimmer nicht mehr geht.
 

Zug96

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Heute werden neue iPhones gekauft, weil sie nicht oder nur sehr kostenintensiv repariert werden können, weil alles miteinander verlötet und verklebt ist.
Der Grossteil der neuen IPhones wird nicht deswegen gekauft.
Ressourcenverschwendung wie es schlimmer nicht mehr geht.
Ach da gibt es viele deutlich schlimmer Dinge auf der Welt. Klar es wäre besser wenn es anders wäre, aber da gibt es 100e andere Beispiele die schlimmer sind und einfacher zu beheben wären.
 

MichaNbg

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Es gibt immer einen größeren Fisch. Das ist aber kein Grund und kein Argument. Weil sonst jeder einfach weiter zeigt und sagt "fang doch dort an". Am Ende macht man gar nichts.

Im Gegenteil, man muss gleichzeitig bei den großen und auch kleinen Dingen anfangen. Ist ja nicht so, dass wir noch lange Zeit hätten, nicht wahr?
 

Zug96

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Es gibt immer einen größeren Fisch. Das ist aber kein Grund und kein Argument. Weil sonst jeder einfach weiter zeigt und sagt "fang doch dort an". Am Ende macht man gar nichts.

Im Gegenteil, man muss gleichzeitig bei den großen und auch kleinen Dingen anfangen. Ist ja nicht so, dass wir noch lange Zeit hätten, nicht wahr?
Du willst einfach überall ein Reinpfuschen des Staates, dadurch wirst du auch beim Umweltschutz nicht das Optimum erreichen können. Hier gilt es abzuwägen und dort einzugreifen wo es nötig ist, ansonsten ist das ganze kontraproduktiv.
 

MichaNbg

Roter Astrachan
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Nötig ist eine Lenkung hin zum gewünschten Ziel, sofern diese nicht von allein einsetzt. Man kann natürlich auch unreparierbare Geräte einfach mit deutlich höheren Steuern belegen um sie möglichst unattraktiv zu machen. Das wäre der rein wirtschaftliche Ansatz.
 
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Slartibartfass

Weigelts Zinszahler (Rotfranch)
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Also 300 Minuten will Michi heute nicht senden. Dann werden es vielleicht 300 Sekunden? 😂

P.S.: War doch n'büschen länger
 
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