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Einen Mac zu Weihnachten bekommen. Unsere Tipps für Ein- und Umsteiger

Zu den Must-have Apps:

Alfred gehört auf jeden Fall dazu, das ist meist das allererste, das ich installiere.
Einige der Anwendungen sind doch sehr speziell, ich benutze z.B. weder Evernote noch Pixelmator. Growl war wirklich mal eine Standard-App, ab ML braucht man das aber mMn auch nicht mehr. Außerdem würde ich noch Adium (auch so eine Standard-App) sowie 1Password nennen.
 
Ist so ein Geraet nicht eigentlich ein ziemlich grosses Geschenk? Welchen Anlass haben Eltern ihrem Kind etwas so etwas teures zu schenken?

Wer redet denn davon, seinen Kindern einen iMac zu schenken?

Davon mal abgesehen: Der Preis von einem Geschenk ist vollkommen irrelevant. Die, die es sich leisten können, haben kein Problem damit. Bei anderen wird's nach dem Motto gemacht: "Kaufst du dir selbst und wir tu'n dir was dabei", wieder andere kaufen sich erst gar keinen iMac.

Also wo ist das Problem, dass ein Geschenk teuer sein kann / ist und, für mich auch interessant, warum kann man nur Kinder beschenken?


Und zur Antiviren-Diskussion:
Ein Scanner gehört auf jedes System - gerade auf Rechnern mit MacOS. Die verbreiten sich in der letzten Zeit immer mehr auch im Massenmarkt und es ist nur eine Frage der Zeit, bis das System für die "Profis" interessant wird.

Im Übrigen: Den letzten, gemeldeten Virus hatte ich unter Windows vor ca. 10 Jahren - und das war ein gezielter, heruntergeladener Virus weil ich gucken wollte, was passiert. Also stellt euch mal nicht so an, als ob MacOS so viel besser sei. MacOS ist nur deswegen bisher so verschont geblieben, weil es einen relativ kleinen Marktanteil hat. Sähe die Marktverteilung anders aus, würden wir quasi jede Woche neue "Sicherheitslücken" aus MacOS gemeldet bekommen.

Versteht das jetzt bitte nicht als Anti-Apple-Geflame oder so. Es ist nur leider genau so. Immer höre ich nur von allen Seiten "MacOS ist sicher, ich brauche keinen Virenscanner und sowieso kann mir mit meinem Mac nichts passieren". Nur abwarten bis der Marktanteil wächst... die Sicherheitslücken offenbaren sich immer nur dann, wenn sie entdeckt werden. Und deswegen ist Windows so beliebt bei den "bösen Buben": Weil es eben auf >90% aller Rechner läuft.
 
Ich verweise hiermit nochmal auf meine beiden Posts auf Seite 2. Das Argument Marktanteil ist eine vorgeschobene Ausrede und damit Wunschdenken. Ein bestimmtes Modell eines Automobilherstellers wird ja auch nicht dadurch unsicherer, dass viele Leute dieses Modell fahren.
 
Wie siehts mit deinen Kontakten und Bildern fuer die Cloud aus?

Klar benutze ich iCloud, ich bin ja nicht beim Geheimdienst. :D Außerdem verwende ich Dropbox, Skydrive und Evernote für unsensible Daten und Wuala für Daten, die ich gern verschlüsselt ablegen möchte.
 
Ich verweise hiermit nochmal auf meine beiden Posts auf Seite 2. Das Argument Marktanteil ist eine vorgeschobene Ausrede und damit Wunschdenken. Ein bestimmtes Modell eines Automobilherstellers wird ja auch nicht dadurch unsicherer, dass viele Leute dieses Modell fahren.
Autovergleiche werden immer gerne hergenommen. Gerade diesen kann man auch anders sehen. Versicherungen für populäre Autos sind in der Regel teurer, weil diese Modelle beliebter für Diebstähle sind. Aber wir schweifen ab.
Man könnte noch mit dem Totschlag-Argument kommen: Kein System ist sicher. Wer das behauptet lügt. Aber auch das ist es nicht.
Der von Dir verlinkte Artikel ist wirklicht gut, widerlegt aber gar nichts, weil es sich hier um einen einzelnen Autor handelt, der eine - zugegebenermaßen recht gut unterfütterte - Meinung vertritt. Das es auch andere Meinungen gibt - die ebenfalls gut unterfüttert sind - zeigt der Heise-Artikel.
Aber es gibt ganz empirische Hinweise, dass MacOS soweit sicher zu sein scheint. Denn abgesehen von dem Flashtrojaner (der auch "nur" ca. 600.000) Systeme befallen hat, ist keine größere Verseuchung von Macs mit "Malware" bekannt. Auch gibt es m.W. keine großartigen Botnetze, die nur aus Macs bestehen.
Insofern kann man den Eindruck bekommen, Macs seinen in der Tat sicherer als Windows-PCs.
(Hier noch ein etwas älterer Artikel. Dieser bezieht sich noch auf die Sicherheitsverbesserungen von Lion und geht noch auf die Schwachstellen in Snow Leopard ein.)
 
Das Argument Marktanteil ist eine vorgeschobene Ausrede und damit Wunschdenken.

Nur weil ein Blogger das so sieht, ist das noch lange nicht richtig. Gerade dieses Forum wäre gut daran beraten, sich in Sicherheitsdingen nicht ewig nur auf macmark's Seite zu verlassen. Der schreibt nämlich auch sachlich fundierte Artikel darüber, warum es keine Sicherheitslücke ist, wenn OS X bei der Black Hat mal wieder komplett durchfällt... Vielleicht sollte man für seine eigenen Schlußfolgerungen über die (Un-)Sicherheit von OS X mehr als nur eine Quelle heranziehen.

Ein bestimmtes Modell eines Automobilherstellers wird ja auch nicht dadurch unsicherer, dass viele Leute dieses Modell fahren.

Das sehen Versicherer und Unfallstatistiken irgendwie total anders.
 
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Reaktionen: Pascolo und Guy.brush
AW: Artikel: Einen Mac zu Weihnachten bekommen. Unsere Tipps für Ein- und Umsteiger

Ich verweise hiermit nochmal auf meine beiden Posts auf Seite 2. Das Argument Marktanteil ist eine vorgeschobene Ausrede und damit Wunschdenken. Ein bestimmtes Modell eines Automobilherstellers wird ja auch nicht dadurch unsicherer, dass viele Leute dieses Modell fahren.

Es wird nicht weniger sicher, das behauptet niemand. Aber durch Marktanteile wird es interessanter, bestehende Sicherheitslücken auszunutzen und neue zu entdecken.

Wie gesagt: viele, die einen Mac ihr eigen nennen, wähnen sich in falscher Sicherheit. Ein absolut sicheres System gibt es einfach nicht.
 
[...] Das sehen Versicherer und Unfallstatistiken irgendwie total anders.

Nun, ich bin kein Versicherer. Nenn mich naiv, aber nur weil Dein Nachbar das gleiche Auto hat wie Du verhält sich Deins bei einem Unfall nicht automatisch anders, gesetzt den Fall das Szenario ist das gleiche.
 
@computerschreck: Vielen Dank für den sehr interessanten Artikel.

Ich bleibe aber bei meiner Argumentation. Diese folgt nämlich dem Ansatz, dass es der Trojaner-Viren-Sonstwas-Mafia nicht darum geht, lustig einen nach dem anderen Rechner zu infizieren, sondern rein um Geld. Man will Kohle durch solche Programme generieren. Entweder unmittelbar durch so genannte "Scareware", oder mittelbar durch Nutzung des infizierten PCs zur Verteilung von weiterer "Malware" in Botnetzen.

Eine - nicht unwahrscheinliche, aber selten bemühte - Variante des Geldverdienens hast du leider unerwähnt gelassen: das Verbreiten von Schadsoftware oder Gerüchten und Behauptungen darüber, um den Umsatz von "Antiviren & Co" Software nach oben zu treiben. Besonders ein Anbieter aus der ehemaligen Sowjetunion scheint diese Methode sehr erfolgreich einzusetzen.
 
Autovergleiche werden immer gerne hergenommen. Gerade diesen kann man auch anders sehen. Versicherungen für populäre Autos sind in der Regel teurer, weil diese Modelle beliebter für Diebstähle sind. Aber wir schweifen ab.

Der Vergleich hinkt schon allein deshalb, weil diese Praxis z.B. eher eine deutsche Spezialität ist. In AT beispielsweise sind die Versicherungen für alle Autos lediglich nach dem Listenpreis berechnet, nicht nach der angeblichen Beliebtheit.
Damit wird eine nachvollziehbare Berechnungsbasis (wirtschaftliche Maximalleistung vs. Versicherungsprämie) geschaffen, die auch ein Kunde mit Grundschulkenntnissen verstehen kann. Eine Vorgehensweise, die bei den diversen Vergleichen in der IT nur allzu selten vorkommt. Hier scheint es als ob ein Vergleich umso spektakulärer wäre, je nebulöser und schwammiger seine Kriterien sind.
 
Das Argument Marktanteil ist eine vorgeschobene Ausrede und damit Wunschdenken. Ein bestimmtes Modell eines Automobilherstellers wird ja auch nicht dadurch unsicherer, dass viele Leute dieses Modell fahren.
Danke - du triffst den oftmals begangenen Trugschluss, dass etwas "gefährlich" wird, nur weil viele Unfälle damit passieren, mitten ins Leben (Klar das mehr Unfälle mit einem Golf passieren als mit einem Maserati - könnte daran liegen, dass es einfach mehr davon gibt ???). Ein Trugschluss, der leider nur allzu oft auch von der Politik für ihre Zwecke eingespannt wird. Sei es der Geschlechtervergleich der Einkommen oder die neuen "Unisex" Tarife der Lebensversicherungen.
Und die Mehrheit ist leider arglos genug, auf den Blödsinn reinzufallen.
 
Klar das mehr Unfälle mit einem Golf passieren als mit einem Maserati - könnte daran liegen, dass es einfach mehr davon gibt ???). .

Äh ja... aber das es mehr "Unfälle" mit Windows als mit OS X gibt, liegt natürlich nicht daran, dass es einfach (sehr viel) "mehr davon gibt" (weil Windows einfach von Grund auf schlecht ist), genau wie das es nicht mehr "Unfälle" mit OS X geben wird wenn "es mehr davon gibt" (weil OS X einfach grundsätzlich sicher ist).

So ungefähr?
 
Nenn mich naiv, aber nur weil Dein Nachbar das gleiche Auto hat wie Du verhält sich Deins bei einem Unfall nicht automatisch anders, gesetzt den Fall das Szenario ist das gleiche.

Eben. Die Unfallwahrscheinlichkeit in eurer Nachbarschaft hat sich verdoppelt ;-)

Die ganze Agumentation bzgl. "mehr Macs bedeutet nicht mehr Angriffe" basiert auf der Annahme (!!!), das Macs intrinsisch sicher sind. Dann bedeuten natürlich mehr Macs nicht automatisch mehr Angriffe (obwohl mehr Macs automatisch mehr DAUs bedeuten und das allein das Argument relativiert).

Wenn man aber das Postulat, dass Macs grundsätzlich sicher sind in Frage stellt - und das sollte man tun, wenn man sich das schlechte Abschneiden von OS X in Stresstests und die laxe Politik Apples was das Fixen von Sicherheitslücken betrifft anschaut - dann bricht die Argumentation, das mehr Macs nicht auch mehr Angriffe bedeuten in sich zusammen.
 
Dass die Zahl derer, die versuchen werden OS X anzugreifen steigen wird hat hier niemand angezweifelt, denn das liegt doch offenkundig in der Natur der Sache (zumindest absolut gesehen). Was ich aber nicht sehe ist eine signifikant ansteigende Anzahl an erfolgreichen Angriffen. Natürlich wird der ein oder andere Sicherheitslücken aufdecken die bislang unbekannt sind, auch das habe ich zu keinem Zeitpunkt abgestritten (das perfekte Betriebssystem gibt es nicht und wird es aus heutiger Sicht auch nie geben).

Der Punkt ist aber, dass es nicht nur "100% sicher" und "100% unsicher" gibt. Es gibt nur vergleichsweise hohe und vergleichsweise niedrige Grade von Sicherheit, welche sich sich durch den Erfolg der an die Systeme gerichteten Angriffe definieren. Und leider gibt es, so hart es klingen mag, seit einiger Zeit schon mehr erfolgreiche Angriffe pro Menge User bei Windows als bei OS X - und das auch, wenn man Faktoren wie Nutzungsszenario, Kenntnisstand des Users und dergleichen außen vor lässt.


[...] obwohl mehr Macs automatisch mehr DAUs bedeuten [...]


Kannst Du das belegen?
 
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