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Der neue iMac oder der Mac mini sind beliebte Weihnachtsgeschenke. Immer schon gewesen und dieses Jahr besonders, weil Apple zum Jahresende passend seine Modelle aktualisiert hat. Wer dieses Jahr einen Mac geschenkt bekommen oder sich selber damit beschenkt hat, bekommt ein tolles Gerät. Wir haben die Tipps für Ein- und Umsteiger.[PRBREAK][/PRBREAK]
Umsteigen vom einem Vorgänger-Modell
Wer bereits einen Mac hat und diesen in den Jahren mühevoll konfiguriert und an die jeweiligen Bedürfnisse angepasst hat, möchte diese Einstellungen und Programme vielleicht auch auf das neue Modell übernehmen. Apple bietet dafür den Migrations-Assistenten. Mit diesem kann man alle Daten, Programme und Einstellungen vom alten auf den neuen Mac übertragen. Dieser Vorgang funktioniert am Besten, wenn beide Macs im selben Netzwerk sind. Sollte der alte Mac nicht mehr vorhanden sein, kann man auch auf ein Timemachine-Backup des alten Gerätes als Quelle zurückgreifen. Der Vorgang dauert – je nach Größe der alten Festplatte – ein paar Stunden. Danach ist der neue Mac schon mit allem versorgt und man kann da weiter machen, wo man beim alten aufgehört hat. Dieses Vorgehen ist ideal, wenn man viele lieb gewonnene Programme und Daten hat und einfach nur auf einen schnelleren, größeren Mac umsteigen will.
Umsteigen von Windows auf MacOS
Mit dem gleichen Programm – dem Migrations-Assistenten – kann man auch die Daten von einem Windows-PC übernehmen. Hier werden dann aber naturgemäß nicht die Programme mit übernommen, allerdings Einstellungen, wie zum Beispiel der WLAN-Schlüssel. Anschließend kann man sich am Mac mit seinem Windows-Benutzernamen anmelden und findet seine Bilder, Dokumente, Filme und Musik wieder. Voraussetzung dafür ist allerdings, das diese in den entsprechenden Ordnern unter Windows gelegen haben.
Ganz neu Anfangen
Natürlich kann man auch auf die beschriebenen Prozeduren verzichten und mit dem neuen Mac "ganz von vorne" starten. Wir haben ein paar Tipps für die ersten Tage mit dem neuen Gerät.
Internet
Gesurft wird auf dem Mac standardmäßig mit dem Browser Safari. Dieser existiert mittlerweile in Version 6 und bietet einige Spezialitäten, die bei anderen Browsern per Erweiterung nachgerüstet werden müssen. Außerdem kann man auch ihn per Extensions ergänzen. Im Gegensatz zum Firefox beispielsweise kann Safari Extensions sofort und ohne Neustart aktivieren. Außerdem hält er auf Wunsch die Lesezeichen über die iCloud synchron mit möglicherweise vorhandenen iOS-Geräten. Man kann dann auf diesen weiter surfen.
Dennoch ist Safari nicht immer der Browser der Wahl. Zum Glück gibt es Alternativen. Der erwähnte Firefox und auch Googles-Chrome lassen sich problemlos installieren und werden regelmäßig aktualisiert.
Firefox: http://www.mozilla.org/de/firefox/new/
Google-Chrome: http://www.google.de/intl/de/chrome/browser/
Alle drei Browser vertragen sich problemlos miteinander.
E-Mail
Das E-Mail-Programm von Apple hört auf den schlichten Namen Mail. Richtet man den Mac bei der Ersteinrichtung gleich mit einem iCloud-Account ein, wird Mail mit der iCloud-Mail-Adresse vorkonfiguriert. Man muss sich also um nichts kümmern. Mail kann aber beliebig viele weitere Mail-Accounts verwalten und Mail kennt auch die Server-Daten der meisten Mail-Provider wie zum Beispiel Web.de oder GMX.
Wer gerne mit einem anderen Programm seine elektronische Post liest, kann auch hier wählen. Zum Beispiel den beliebten und kostenlosen Mail-Client Thunderbird.
Thunderbird: http://www.mozilla.org/de/thunderbird/
Weitere Apps
Apple vertreibt Programme für den Mac über den hauseigenen Mac App Store. Dieser ist bei neuen Macs bereits vorinstalliert. Mit einer gültigen Apple-ID kann man dort kostenlose Programme laden und kostenpflichtige Apps kaufen. Apple empfiehlt die Installation von Apps ausschließlich über den Mac App Store. Ähnlich wie auf den iOS-Geräten, kann man hier von einer gewissen Sicherheit ausgehen, denn Apple überprüft jedes Programm, bevor es zum Vertrieb freigegeben wird. Außerdem wird die Installation zu einem Kinderspiel.
Apps aus dem Mac-App-Store laufen in einer so genannten Sandbox und können daher das System nicht grundlegend verändern. Das bedeutet, solche Programme können die Stabilität eines Mac nicht gefährden. Stürzt das Programm ab, bleibt der Rest des Betriebssystems verschont. Das hat aber auch den Nachteil, dass sich gewisse Systemnahe Programme nicht auf diese Weise vertreiben lassen. Für den Einsteiger bietet der Mac-App-Store aber genug Auswahl.
Must-have-Apps
Ein paar Programme sollten auf keinem neuen Mac fehlen. Daher hier unsere Tipps für Apps:
Anwendungen*:
Nicht im Mac-App-Store aber dennoch empfehlenswert
Einige Apps haben nicht den Weg in den Mac-App-Store gefunden, sind aus unserer Sicht aber dennoch sehr empfehlenswert. Und entgegen der Meinung in vielen Medien bietet der Mac kein geschlossenes Ökosystem. Man kann sehr wohl Programme, die nicht aus dem App-Store stammen installieren. Hier unsere Tipps:
Weiterhin mit Windows
Wer nach dem Umstieg auf den Mac weiterhin auf Windows angewiesen ist, weil zum Beispiel bestimmte Programme (noch) nicht unter MacOS verfügbar sind, kann eine virtuelle Maschine nutzen, um Windows parallel zum MacOS zu betreiben. Es gibt dafür mehrere Möglichkeiten:
Besitzer eines 27 Zoll iMacs der aktuellen Generation und einer 3TB Festplatte haben aber das Nachsehen. Hier funktioniert der Start des Macs unter Windows derzeit nicht. Man ist also auf eine der oben genannten virtuellen Lösungen angewiesen.
Bleibt noch zu erwähnen, dass man sowohl für eine virtuelle Maschine, als auch für Bootcamp eine lizensierte Windows-Version benötigt. (Mindestens Windows 7).
Der Mac und die Viren
Für viele Mac-User ist das Thema Virenschutz eigentlich gar keines. MacOSX gilt im allgemeinen als sicher. Da es einen stabilen UNIX-Unterbau hat, kann man davon ausgehen, dass ein korrekt eingerichteter Mac kaum Probleme mit Viren, Würmern, Trojanern und Rootkits bekommen wird. Zumal die Anzahl der Schädlichen-Programme exklusiv für den Mac verschwindend gering ist.
Dennoch ist auch ein Mac kein in sich geschlossenes System und besteht aus einer Vielzahl von Komponenten. Diese können für sich alleine betrachtet immer mal wieder als Einfallstor für schädliche Software dienen. Außerdem kommuniziert der Mac-User ja vielleicht per Mail mit Windows-Nutzern und so kann es passieren, dass eine verseuchte Mail arglos weitergereicht wird.
Im Gegensatz zu Windows ist ein Virenschutz beim Mac also nicht unbedingt Pflicht. Die meisten AV-Hersteller bieten allerdings Security-Suiten an. Diese sind in der Regel mit Funktionen überfrachtet, die kein Anwender (übrigens auch unter Windows) jemals braucht.
Es gleicht schon fast einer philosophischen Diskussion: Virenschutz ja oder nein. Die Kollegen von Heise.de haben einen interessanten Artikel mit ganz konkreten Fakten dazu.
Wer sein Gewissen etwas beruhigen will, dem seien zwei Programme empfohlen:
Bei einem fabrikneuen Mac ist das sicher nicht das Erste, an das man denkt. Aber es kann nicht schaden, auch bei einem neuen System, gleich für ein wenig Ordnung zu sorgen. MacOSX stellt dem Anwender schon Ordner für die meisten Dateien zur Verfügung. Bilder, Filme, Musik und allgemeine Dokumente finden darin ihren Platz. Mit der Zeit füllt sich aber bekanntlich jede Festplatte. Auch der Mac bleibt davon nicht verschont. Im App-Store kursieren zahlreiche so genannte "Cleaner". Diese Tools versprechen eine automatische Entrümplung des Mac. Meistens aber rufen diese Programme nur ohnehin schon automatisch ablaufende Prozeduren auf und sind somit unnötig.
Wer einen schnellen schlanken Mac behalten will, räumt gelegentlich selber auf. Aber das ist keine all zu neue Erkenntnis. Wir wünschen viel Erfolg mit dem Mac. Und wenn es wirklich mal Probleme geben sollte, gibt die Apfeltalk-Community sicher gerne einen Rat.
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Umsteigen vom einem Vorgänger-Modell
Wer bereits einen Mac hat und diesen in den Jahren mühevoll konfiguriert und an die jeweiligen Bedürfnisse angepasst hat, möchte diese Einstellungen und Programme vielleicht auch auf das neue Modell übernehmen. Apple bietet dafür den Migrations-Assistenten. Mit diesem kann man alle Daten, Programme und Einstellungen vom alten auf den neuen Mac übertragen. Dieser Vorgang funktioniert am Besten, wenn beide Macs im selben Netzwerk sind. Sollte der alte Mac nicht mehr vorhanden sein, kann man auch auf ein Timemachine-Backup des alten Gerätes als Quelle zurückgreifen. Der Vorgang dauert – je nach Größe der alten Festplatte – ein paar Stunden. Danach ist der neue Mac schon mit allem versorgt und man kann da weiter machen, wo man beim alten aufgehört hat. Dieses Vorgehen ist ideal, wenn man viele lieb gewonnene Programme und Daten hat und einfach nur auf einen schnelleren, größeren Mac umsteigen will.Umsteigen von Windows auf MacOS
Mit dem gleichen Programm – dem Migrations-Assistenten – kann man auch die Daten von einem Windows-PC übernehmen. Hier werden dann aber naturgemäß nicht die Programme mit übernommen, allerdings Einstellungen, wie zum Beispiel der WLAN-Schlüssel. Anschließend kann man sich am Mac mit seinem Windows-Benutzernamen anmelden und findet seine Bilder, Dokumente, Filme und Musik wieder. Voraussetzung dafür ist allerdings, das diese in den entsprechenden Ordnern unter Windows gelegen haben.
Ganz neu Anfangen
Natürlich kann man auch auf die beschriebenen Prozeduren verzichten und mit dem neuen Mac "ganz von vorne" starten. Wir haben ein paar Tipps für die ersten Tage mit dem neuen Gerät.
Internet
Gesurft wird auf dem Mac standardmäßig mit dem Browser Safari. Dieser existiert mittlerweile in Version 6 und bietet einige Spezialitäten, die bei anderen Browsern per Erweiterung nachgerüstet werden müssen. Außerdem kann man auch ihn per Extensions ergänzen. Im Gegensatz zum Firefox beispielsweise kann Safari Extensions sofort und ohne Neustart aktivieren. Außerdem hält er auf Wunsch die Lesezeichen über die iCloud synchron mit möglicherweise vorhandenen iOS-Geräten. Man kann dann auf diesen weiter surfen.
Dennoch ist Safari nicht immer der Browser der Wahl. Zum Glück gibt es Alternativen. Der erwähnte Firefox und auch Googles-Chrome lassen sich problemlos installieren und werden regelmäßig aktualisiert.
Firefox: http://www.mozilla.org/de/firefox/new/
Google-Chrome: http://www.google.de/intl/de/chrome/browser/
Alle drei Browser vertragen sich problemlos miteinander.
Das E-Mail-Programm von Apple hört auf den schlichten Namen Mail. Richtet man den Mac bei der Ersteinrichtung gleich mit einem iCloud-Account ein, wird Mail mit der iCloud-Mail-Adresse vorkonfiguriert. Man muss sich also um nichts kümmern. Mail kann aber beliebig viele weitere Mail-Accounts verwalten und Mail kennt auch die Server-Daten der meisten Mail-Provider wie zum Beispiel Web.de oder GMX.
Wer gerne mit einem anderen Programm seine elektronische Post liest, kann auch hier wählen. Zum Beispiel den beliebten und kostenlosen Mail-Client Thunderbird.
Thunderbird: http://www.mozilla.org/de/thunderbird/
Weitere Apps
Apple vertreibt Programme für den Mac über den hauseigenen Mac App Store. Dieser ist bei neuen Macs bereits vorinstalliert. Mit einer gültigen Apple-ID kann man dort kostenlose Programme laden und kostenpflichtige Apps kaufen. Apple empfiehlt die Installation von Apps ausschließlich über den Mac App Store. Ähnlich wie auf den iOS-Geräten, kann man hier von einer gewissen Sicherheit ausgehen, denn Apple überprüft jedes Programm, bevor es zum Vertrieb freigegeben wird. Außerdem wird die Installation zu einem Kinderspiel.Apps aus dem Mac-App-Store laufen in einer so genannten Sandbox und können daher das System nicht grundlegend verändern. Das bedeutet, solche Programme können die Stabilität eines Mac nicht gefährden. Stürzt das Programm ab, bleibt der Rest des Betriebssystems verschont. Das hat aber auch den Nachteil, dass sich gewisse Systemnahe Programme nicht auf diese Weise vertreiben lassen. Für den Einsteiger bietet der Mac-App-Store aber genug Auswahl.
Must-have-Apps
Ein paar Programme sollten auf keinem neuen Mac fehlen. Daher hier unsere Tipps für Apps:
Anwendungen*:
[*=left]Evernote – Hält Dokumente, Notizen und Fotos auf allen angemeldeten Rechnern und iOS-Geräten synchron. Gut geeignet für Einkaufzettel usw.
[*=left]Outbank – Günstige und bewährte Banking-Software. Unterstützt fast alle deutschen Banken.
[*=left]Pixelmator – Gut gemachte Bildverarbeitung. Kommt locker an Photoshop-Express heran. Ist aber deutlich günstiger.
[*=left]Textwrangler – Texteditor. Kennt viele Formate und kann auch auf Servern Texte bearbeiten.
[*=left]1Password – Speichert Passwörter, Zugangsdaten, Kreditkartennummern verschlüsselt. Merkt sich auf Wunsch auch Webseiten-Passwörter. Hält diese sicher in einer verschlüsselten Datei.
[*=left]Growl – Zeigt Meldungen verschiedener Programme als kleines Hinweisfenster an. Ideale Ergänzung zur MacOS eigenen Mitteilungszentrale.
[*=left]Mactracker – Datenbankanwendung, die alle bisher erschienenen Macs und iDevices auflistet. Ideal zum Vergleichen von verschiedenen Mac-Modellen.
[*=left]Audiobook Builder – Macht aus Hörbüchern im mp3-Format, iTunes-kompatible Daten.
[*=left]Pages – Apples eigene Textverarbeitung. Kann auch MS-Office-Dokumente öffnen.
[*=left]Archiver - MacOSX bringt zwar die Möglichkeit mit, einige Archiv-Formate zu öffnen. Richtig komfortabel wird es aber erst mit diesem Programm. Es lassen sich auch sehr komfortabel Archive erstellen.
- Angry Birds Star Wars – Angry Birds meet Star Wars. Sehr nettes Spiel.
- Duke Nukem Forever – Wer mehr auf knallharte Action steht ist hier richtig.
- Trine – Jump and Run mal anders mit wunderschönen Bildern.
- Trine 2 – Fortsetzung mit noch schöneren Hintergründen.
Nicht im Mac-App-Store aber dennoch empfehlenswert
Einige Apps haben nicht den Weg in den Mac-App-Store gefunden, sind aus unserer Sicht aber dennoch sehr empfehlenswert. Und entgegen der Meinung in vielen Medien bietet der Mac kein geschlossenes Ökosystem. Man kann sehr wohl Programme, die nicht aus dem App-Store stammen installieren. Hier unsere Tipps:
[*=left]Dropbox – Speichert Daten in der Cloud. Ist auf vielen Systemen verfügbar. (Auch iOS.) Man kann Daten für andere freigeben. 2 GB Cloud-Speicher gibt’s kostenlos. Empfehlungen an Freunde bringen weiteren kostenlosen Speicher.
[*=left]Spotify – Musikstreamingdienst. Sechs Monate kostenlos hören. Dann für 5-10 Euro im Monat abonnieren.
[*=left]VLC – Der Medienplayer. Spielt so gut wie jedes Audio- und Videoformat ab und ist kostenlos zu bekommen.
[*=left]Libre Office – Die kostenlose Office-Suite. Kann MS-Office-Dateien aller Generationen lesen und speichern.
Wer tiefer ins System einsteigen will, wird hier fündig:
[*=left]Tinker-Tool-System - Erlaubt Zugriff auf viele weitere Einstellungen des MacOSX-Systems und kann somit sehr gut fürs Fine Tuning verwendet werden. Der Autor ist übrigens User bei Apfeltalk.
[*=left]Mountian Tweaks - Bringt sonst verstecke Einstellmöglichkeiten von OSX Mountain Lion hervor.
[*=left]iTweaX - Bietet ein paar praktische Funktionen um OSX Lion und Mountain Lion anzupassen.
[*=left]Little Snitch - Mehr als eine Firewall. Kann den ein- und ausgehenden Netzwerkverkehr überwachen.
Weiterhin mit Windows
Wer nach dem Umstieg auf den Mac weiterhin auf Windows angewiesen ist, weil zum Beispiel bestimmte Programme (noch) nicht unter MacOS verfügbar sind, kann eine virtuelle Maschine nutzen, um Windows parallel zum MacOS zu betreiben. Es gibt dafür mehrere Möglichkeiten:
- Parallels - Der Klassiker für virtuelle Maschinen auf dem Mac. Integriert Windows-Programme nahtlos in den MacOS-Desktop. (Auch Windows 8 wird unterstützt.) Paralells kann eine vorhandene Windows-Installation virtualisieren.
- VMWare Fusion - Eine weitere kommerzielle Lösung.
- VirtualBox - Die kostenlose Version kann ebenfalls Windows und andere Betriebssysteme unter MacOS zur Verfügung stellen.
Besitzer eines 27 Zoll iMacs der aktuellen Generation und einer 3TB Festplatte haben aber das Nachsehen. Hier funktioniert der Start des Macs unter Windows derzeit nicht. Man ist also auf eine der oben genannten virtuellen Lösungen angewiesen.
Bleibt noch zu erwähnen, dass man sowohl für eine virtuelle Maschine, als auch für Bootcamp eine lizensierte Windows-Version benötigt. (Mindestens Windows 7).
Der Mac und die Viren
Für viele Mac-User ist das Thema Virenschutz eigentlich gar keines. MacOSX gilt im allgemeinen als sicher. Da es einen stabilen UNIX-Unterbau hat, kann man davon ausgehen, dass ein korrekt eingerichteter Mac kaum Probleme mit Viren, Würmern, Trojanern und Rootkits bekommen wird. Zumal die Anzahl der Schädlichen-Programme exklusiv für den Mac verschwindend gering ist.
Dennoch ist auch ein Mac kein in sich geschlossenes System und besteht aus einer Vielzahl von Komponenten. Diese können für sich alleine betrachtet immer mal wieder als Einfallstor für schädliche Software dienen. Außerdem kommuniziert der Mac-User ja vielleicht per Mail mit Windows-Nutzern und so kann es passieren, dass eine verseuchte Mail arglos weitergereicht wird.
Im Gegensatz zu Windows ist ein Virenschutz beim Mac also nicht unbedingt Pflicht. Die meisten AV-Hersteller bieten allerdings Security-Suiten an. Diese sind in der Regel mit Funktionen überfrachtet, die kein Anwender (übrigens auch unter Windows) jemals braucht.
Es gleicht schon fast einer philosophischen Diskussion: Virenschutz ja oder nein. Die Kollegen von Heise.de haben einen interessanten Artikel mit ganz konkreten Fakten dazu.
Wer sein Gewissen etwas beruhigen will, dem seien zwei Programme empfohlen:
- Sophos-Antivirus - Sophos ist ein kostenloser Echtzeit-Virenschutz, der sich in der Menüleiste verankert. Updates erfolgen im Hintergrund.
- ClamXav - Der Scanner basiert auf der Open-Source-Engine ClamAV und scannt auf Wunsch Dateien. Er bietet als App-Store-Version keinen Echtzeitschutz. Eine Version mit Echtzeitschutz gibt es auf der Webseite.
Bei einem fabrikneuen Mac ist das sicher nicht das Erste, an das man denkt. Aber es kann nicht schaden, auch bei einem neuen System, gleich für ein wenig Ordnung zu sorgen. MacOSX stellt dem Anwender schon Ordner für die meisten Dateien zur Verfügung. Bilder, Filme, Musik und allgemeine Dokumente finden darin ihren Platz. Mit der Zeit füllt sich aber bekanntlich jede Festplatte. Auch der Mac bleibt davon nicht verschont. Im App-Store kursieren zahlreiche so genannte "Cleaner". Diese Tools versprechen eine automatische Entrümplung des Mac. Meistens aber rufen diese Programme nur ohnehin schon automatisch ablaufende Prozeduren auf und sind somit unnötig.
Wer einen schnellen schlanken Mac behalten will, räumt gelegentlich selber auf. Aber das ist keine all zu neue Erkenntnis. Wir wünschen viel Erfolg mit dem Mac. Und wenn es wirklich mal Probleme geben sollte, gibt die Apfeltalk-Community sicher gerne einen Rat.
* Mit dem Kauf über diesen Link unterstützt Du Apfeltalk mit einem kleinen Teil des unveränderten Kaufpreises. Um mehr über die Refinanzierung von Apfeltalk zu erfahren, klicke bitte hier.
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Hat länger gedauert, bis ich begriffen hatte, dass man Programme löscht, indem man sie in den Papierkorb legt 