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Einbruch in das Haus von Steve Jobs. Verdächtiger bereits hinter Gittern.

Marc Freudenhammer

Horneburger Pfannkuchenapfel
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Im Zuge einer längeren Serie von Einbrüchen im Bezirk der San Francisco Bay Area , wurde auch das Haus der Familie Jobs in Palo Alto nicht verschont. Bei dem Einruch am 17. Juli 2012 wurden Computer und persönliche Gegenstände im Wert von über 60.000 US-Dollar gestohlen. Wie der stellvertretender Bezirksstaatsanwalt Tom Flattery gegenüber Mercury News bestätigt, konnte der Einbrecher aber bereits eine Woche nach dem Verbrechen dingfest gemacht werden. Der 35-jährige Kariem McFarlin aus Alameda war sich anscheinend nicht darüber bewusst, dass er das ehemalige Domizil des verstorbenen Apple-Gründers ausgenommen hatte, heißt es in dem Artikel.[PRBREAK][/PRBREAK]

Da das Haus in Palo Alto aktuell renoviert wird, wohnten Steve Jobs Witwe, Laurene Powell Jobs und die Kinder zur Zeit des Einbruchs in einem anderen Domizil. Über die Umstände, die zur Verhaftung des Verdächtigen führten, gab die Polizei keine genaueren Auskünfte.


Jobs_Haus_PaloAlto.jpg
Via EzineMark
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Schreibt man neuerdings in Deutschland den Namen des Täters nicht mehr anonymisiert?
 
In den USA kannst du über die Staatsanwaltschaften bereits alle Akten zu vielen Fällen herunterladen. Die haben es mit der Anonymität nicht so ganz ;-) Lokaler Fall (Täter von hier, Tat in den USA) war neulich ebenso: Die Zeitung für die ich arbeite hatte alle Infos ohne jegliche Probleme bekommen. Beinhaltet waren genauere Zeugenaussagen und Tathergang bis ins kleinste Detail. Inkl. Name und Anschrift des Täters!
 
Den haben sie bestimmt mit "Find my Mac" oder sowas gefunden :P
 
In deutschland darf ein dieb nicht geortet werden weil gegen seine privatsphaere verstoßen wird. Unglaublich -_-
in den usa scheint das sicherlich anders zu sein.
 
Ich finde auch, dass man mit dem begehen einer Straftat seine Rechte verlieren sollte.
 
Dann wuerde ich dich bitten, unseren Rechtsstaat schnellstmoeglich zu verlassen.
 
Naja ich sehe das so: Zur Zeit ist er ja noch nicht verurteilt und lediglich ein Verdächtiger. Dennoch kennen alle seinen Namen etc. Was ist nun, wenn er die Tat gar nicht begangen hat? Dann wurden ihm wie Bierhefe schreibt, seine Rechte entzogen, obwohl er unschuldig ist.
 
@Nucro: Ganz deiner Meinung! Das so was ordentlich schief laufen kann, hat man ja auch in einem kleineren Ort hier Deutschland vor ein paar Monaten miterlebt:-/
 
Auch verurteilte Straftaeter verlieren nicht "alle Rechte" - und das ist auch gut so.
 
Das stimmt.

Leider ist es aber wirklich so, einmal kurz verdächtigt und das am besten bei einem brisanten Thema wie Vergewaltigung oder so und du bist für dein Leben gezeichnet.
 
..war sich anscheinend nicht darüber bewusst, dass er das ehemalige Domizil des verstorbenen Apple-Gründers ausgenommen hatte

Und wenn es im bewusst gewesen wäre?
 
Selbst wenn er es wusste, was würde dass denn für einen Unterschied machen? Einbruch bleibt für mich Einbruch - egal bei wem.
 
Das ist auch gut so!
Aber:
Verdächtige haben in der Regel zu große Rechte.

Ich habe leidvolle Erfahrungen machen müssen. Etwa wenn die Staatsanwaltschaft Videos ablehnt, die eine Straftat dokumentieren. "Der Täter könnte sich schon vor dem Prozess auf Verletzung seiner Privatsphäre berufen und dadurch einen Prozess gefährden." die Staatsanwältin sagte mir allen Ernstes, dass immer wieder genau aus diesem Grund Anklagen eingestellt werden müssten.
Einen offenbar geistig verwirrter Mann hatte mich und meinen Mann mit dem umbringen bedroht. Diese Situation hatte ich geistesgegenwärtig mit dem iPhone gefilmt.