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Ein Apfel, zwei Bisse: Softwarenutzung als Abonnement

Hab ich auch so verstanden TexanSteak, du wolltest nur auch verdeutlichen das man auch mal an die Selbstständigen die eine One Man Show machen nicht vergessen darf. Das habe ich in der tat aber gemacht, an solche Selbstständigen habe ich nicht gedacht. Ihr habt in Prinzip den "gleichen" Stress wie auch große Unternehmen nur habt ihr auch noch den Nachteil das ihr euch um alles selber kümmern und kalkulieren müsst. Nicht wie die großen, die wenn am Jahresende keine schwarzen Zahlen geschrieben werden sich einfach einen Sündenbock suchen und dem dann die Schuld geben und evtl. auch dann raushauen.

So gesehen haben wir angestellten es tatsächlich besser, wenn es bei uns mal im Monat nicht läuft ist es eigentlich egal. Wir bekommen trotzdem unser Geld und können eigentlich ohne großen sorgen weiterleben.
 
Welche noch bei Verstand gebliebene Systemadministration würde denn in derart kurzen Abständen, die Adobe hier versucht, durch ein Abo schmackhaft zu machen, ohne Not Updates auf vielleicht lebenswichtige Entwicklungswerkzeuge durchführen? Sinnigerweise durchläuft sowas erstmal eine Testphase. Und eine Bereitstellung erfolgt vielleicht alle paar Monate. Und je kleiner ein Unternehmen ist, desto größer werden diese Intervalle sein, weil entsprechende Testressourcen fehlen. Das ist also schon mal Augenwischerei.
Das Ganze dient nur der Kundenknebelung, da es sicherlich nicht gern gesehen wird, wenn bspw. ein PS CS3 noch heute im Gebrauch ist. Ich kenne Leute, die damit nach wie vor ihr Geld verdienen. Geld, von dem Adobe künftig gerne etwas mehr hätte. Aber auch wirklich nichts anderes steckt dahinter.
 
Das Ganze dient nur der Kundenknebelung, da es sicherlich nicht gern gesehen wird, wenn bspw. ein PS CS3 noch heute im Gebrauch ist. Ich kenne Leute, die damit nach wie vor ihr Geld verdienen. Geld, von dem Adobe künftig gerne etwas mehr hätte. Aber auch wirklich nichts anderes steckt dahinter.
Auf den Punkt gebracht!!! Kommt ja immer darauf an, wozu und wie man die Programme nutzt. Nicht jeder braucht immer das aktuellste: für mich ist Photoshop zB nur ein kleines Nebenwerkzeug, das ich alle paar Wochen mal nutze, um vielleicht mal ein paar Cover zu erstellen, Flyer, Bilder für Filme vorzubereiten etc. Dafür zahl ich kein Abo, sondern nutze seit Jahren die gleiche Fassung zu meiner absoluten Zufriedenheit.
 
Fuer mich ist dieser neue Trend zu den Abomodellen vor allem eines. Das Eingeständnis von z.B. MS und Adobe das sie nicht innovativ genug sind um uns Kunden alle 2-3 Jahre zu motivieren Ihnen ein neues Produkt abzukaufen. Stattdessen muss man jetzt, wenn man up-to-date sein will oder nur ein neues Feature aus der nach CS6 Aera will, Adobe praktisch einen blanco Scheck ausschreiben. Denn Releases auslassen geht nicht mehr sprich will ich ein Feature des ersten Version nach CS6 muss ich fuer alle weiteren Zahlen, egal was da kommt, egal ob es mir hilft und auch egal ob was kommt. Fuer Leute bzw. Firmen die das zum Beispiel Photoshop nur kurzzeitig brauchen ein Gewinn, Langzeitbenutzer die jedes Update mitmachen kommen ungefähr gleich raus wird aber nur ein Update ausgelassen wird's teuerer.

Aber das wirklich schlimme daran ist ja eigentlich das man unweigerlich ein einen Lock-In rennt da die Produkte ja alle in gewissem Masse properitäre Datenformate nutzen. Was ist wenn z.B. Adobe Produkt XY aus der Creative Cloud einstellt? Wielange kann ich das dann noch nutzen (etwas was bei Kaufsoftware relativ unproblematisch ist). Fragen auf die Adobe zum Beispiel keine Antwort gibt und was einem zu denken geben sollte wenn man damit zum Beispiel seinen Lebensunterhalt verdient.