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Ehemaliger Apple-Ingenieur gibt Einblick in den App Store Review-Prozess

Niklas Marxen

Thurgauer Weinapfel
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07.08.08
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appstore-guidelines-icon.pngJede App, die ein iDevice-Nutzer ohne Jailbreak nutzen kann, wurde einmal von einem Apple-Angestellten geprüft. Im App Store, der einzigen von Apple gewünschten Quelle für Programme, gibt es nur Apps, die es durch einen Review-Prozess geschafft haben. Dieser Review-Prozess wird häufig kritisiert; im Großen und Ganzen funktioniert er zur Zufriedenheit aller Beteiligten. Nicht selten gibt es jedoch auch Entscheidungen über die Zulassung und Nichtzulassung von Programmen, die schwer nachvollziehbar sind. Mike Lee, ehemals als ein Apple-Ingenieur zuständig für die Beziehung zu den Entwicklern, verriet gegenüber Business Insider nun, welche Probleme es innerhalb dieses Review-Prozesses gibt. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass zu wenige Leute Arbeit verrichten, für die sie überqualifiziert sind.
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Im Gegensatz zur allgemeinen Annahme, so Lee, kümmern sich nämlich nicht 100 Inder um die Reviews von zahlreichen, täglich eingesendeten Apps. Tatsächlich seien es weit weniger hochqualifizierte Angestellte auf dem Apple Campus. Wie überall hätte Apple auch hier Probleme, genug Leute mit dem geforderten Anforderungsprofil zu finden. Dabei sei die eigentliche Hauptaufgabe dieser Angestellten, Apps nicht in den Store zu lassen, die offensichtlich nicht hineingehören. Dabei könne es passieren, dass ein Grenzfall oder auch eine glasklar zulässige App mit dem Müll hinausgeworfen wird.

Lee berichtete bildhaft von Apples absoluter Priorität, pornografisches Material nicht in den Store zu lassen. Konsequenz dieser Regelung ist, dass die Angestellten jede einzelne App nach Genitalien durchsuchen müssen. Dieselben Menschen, die darüber entscheiden, ob eine erlaubte oder eine nicht freigegebene API genutzt wurde, entscheiden auch, ob auf einem Bild in der App nun ein Penis zu sehen ist oder nicht. Mit letzterem sei man, was der Natur der meisten Eingänge geschuldet ist, zu lang beschäftigt, so Lee.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Kann man nicht ein Programm entwickeln welches sämtliche Mediadateien in der App herausfiltern? Dann müsste man schonmal nicht mehr danach suchen.
 
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass zu wenige Leute Arbeit verrichten, für die sie überqualifiziert sind.

Das heißt es arbeiten dort zu wenige, die überqualifiziert sind? Wäre das Ideal nicht, dass der Mitarbeiter weder unter- noch überqualifiziert ist?

Mit letzterem sei man, was der Natur der meisten Eingänge geschuldet ist, zu lang beschäftigt, so Lee.

Der Prozess ist zu langwierig, weil sie zu lange Penisse suchen?

(Wie zweideutig)
 
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*Vorstellugsgespräch bei neuem Arbeitgeber*
Ah, Herr *****. Sie schreiben sie haben bei Apple gearbeitet. In welchem Gebiet waren sie Tätig?
-Ich habe nach Penissen gesucht....
:-o
 
Ich habe es jetzt noch nicht ganz verstanden... wie viele überqualifizierte, nach Penissen suchende Mitarbeiter fehlen Apple zu diesem Zeitpunkt?
 
"Zusammenfassend lässt sich sagen, dass zu wenige Leute Arbeit verrichten, für die sie überqualifiziert sind."

- ja, wirklich großartig geschrieben ;)
 
"Zusammenfassend lässt sich sagen, dass zu wenige Leute Arbeit verrichten, für die sie überqualifiziert sind."

- ja, wirklich großartig geschrieben ;)
Bin gleicher Meinung;-) musste den Satz sicher 2 mal durchlesen, bis ich Ihn verstand... Kein Wunder ist der Besitzer dieses Satzes ein Ehemaliger, solche Sätze kann man auch eher mit der Firma Microsoft in Verbindung bringen, aber sicher nicht mit einer Philosophie welche Apple vorlebt.
 
Seid Ihr sicher, dass euer Praktikant den Beitrag nicht für den 1. April vorbereitet hat?
 
Leute, jetzt ist aber auch mal gut mit dem Rumhacken. So schlimm geschrieben ist es wirklich nicht und der Sachverhalt ist wohl ausreichend beschrieben. Bitte mal ein bisschen mehr Mühe geben beim Lesen! ;-)
 
Was mich eher interessieren würde, ist was die Mitarbeiten so alles machen wenn die App in den Status "In Review" wechselt. Normalerweise wartet man um die 5 Tage bis sich die Mitarbeite ein Update anschauen, doch dann dauert es nochmals 1-2 volle Tage bis die App durchgereicht wird. Mir erzählt niemand dass die jedes Update 1-2 Tage testen, vor allem da sich das mit den übermittelten Test-Session Zeiten in keiner Weise deckt... :-/
 
Zitat von Da Jan:
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"Zusammenfassend lässt sich sagen, dass zu wenige Leute Arbeit verrichten, für die sie überqualifiziert sind."

- ja, wirklich großartig geschrieben ;-)
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Bin gleicher Meinung;-) musste den Satz sicher 2 mal durchlesen, bis ich Ihn verstand... Kein Wunder ist der Besitzer dieses Satzes ein Ehemaliger, solche Sätze kann man auch eher mit der Firma Microsoft in Verbindung bringen, aber sicher nicht mit einer Philosophie welche Apple vorlebt.

Ohne euch zu Nahe treten zu wollen, solltet ihr vielleicht den Fehler nicht zwangsweise versuchen beim Autor zu suchen. Das ist ein normaler Satz mit Nebensätzen. Ich kann wirklich nicht verstehen, was daran so schwer ist

BTT:
Warum stellen die dann nicht weniger Qualifiziertes Personal für die weniger Anspruchsvollen Aufgaben ein.
Penisse suchen sollte (fast) jeder können?!?
 
Typisch Amie! Wenn die App doch explizit für ü18 Jährige ist, warum muss dann nach Geschlechtsteien gesucht werden? Ganz davon abgesehen, dass dies was völlig natürliches ist...
 
Typisch Amie! Wenn die App doch explizit für ü18 Jährige ist, warum muss dann nach Geschlechtsteien gesucht werden? Ganz davon abgesehen, dass dies was völlig natürliches ist...

Sobald zugelassen wird das pornographischer Inhalt in Apps erlaubt ist kann man sich von den Top 25 Listen verabschieden. Dort werden nämlich die ersten 100 Apps irgendetwas mit XXX zu tun haben. (und zwischendurch eine Kamera App)
 
Die hysterische Angst der amerikanischen Gesellschaft vor der menschlichen Sexualität im Allgemeinen und deren bildhafter oder verbaler Beschreibung im Speziellen ist legendär und trotzdem um kein bisschen weniger lächerlich.
Dass ein fortschrittliches und angeblich soooo modernes Unternehmen wie Apple ganze Penisjägerteams beschäftigt, um - ganz dieser Hysterie folgend - die armen unselbständigen und entmündigten User vor "unangemessene" Inhalte zu schützen sollte eigentlich mehr erschrecken als begeistern.
Wer traut sich vorher zu sehen, was uns in Zukunft als "unangemessen" vorenthalten wird ? Nachrichten aus dem Osten ? Aus dem Westen ? Infos über gesundheitsgefährdende Substanzen ? Über den Verbleib unserer Steuergelder ?
 
Die hysterische Angst der amerikanischen Gesellschaft vor der menschlichen Sexualität im Allgemeinen und deren bildhafter oder verbaler Beschreibung im Speziellen ist legendär und trotzdem um kein bisschen weniger lächerlich.
Dass ein fortschrittliches und angeblich soooo modernes Unternehmen wie Apple ganze Penisjägerteams beschäftigt, um - ganz dieser Hysterie folgend - die armen unselbständigen und entmündigten User vor "unangemessene" Inhalte zu schützen sollte eigentlich mehr erschrecken als begeistern.
Wer traut sich vorher zu sehen, was uns in Zukunft als "unangemessen" vorenthalten wird ? Nachrichten aus dem Osten ? Aus dem Westen ? Infos über gesundheitsgefährdende Substanzen ? Über den Verbleib unserer Steuergelder ?

Was ist das bitte für ein Gebrabbel, sind schon Schulferien? Der Store gehört Apple, also entscheiden sie was reinkommt. Genau wie JEDER ANDERE Laden auf diesem Planet es auch macht. Die Migros zum Beispiel (das grösste Detailhandelsunternehmen der Schweiz) verkauft keinen Alkohol und Tabak. Gibts bei H&M Hugo Boss zu kaufen? Nein? Regt dich das auch so auf? Warum soll Apple das anders machen? Was ist mit den Medien? Ja, die machen das ebenfalls so dass nur über Dinge berichtet wird die dem Herrn Chefredakteur passen.

Du hast auf deinem iPhone einen Browser, youporn & co bieten dafür sogar angepasste Websites. Also, was regst du dich auf? Weitere Beschwerden über die pöse pöse Realität bitte an die örtliche Bahnhofstoilette richten.
 
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Die Pimmeljagd erscheint tatsächlich unnötig : jede App kann in einem Fenster auf bestimmte, vorprogrammierte Webseiten zugreifen. Während des Reviewprozesses könnte ein Anbieter da Blümchen veröffentlichen und später dann irgendwelche Hardcore-Pornos.
 
Was ist das bitte für ein Gebrabbel, sind schon Schulferien? Der Store gehört Apple, also entscheiden sie was reinkommt. Genau wie JEDER ANDERE Laden auf diesem Planet es auch macht. Die Migros zum Beispiel (das grösste Detailhandelsunternehmen der Schweiz) verkauft keinen Alkohol und Tabak. Gibts bei H&M Hugo Boss zu kaufen? Nein? Regt dich das auch so auf? Warum soll Apple das anders machen? Was ist mit den Medien? Ja, die machen das ebenfalls so dass nur über Dinge berichtet wird die dem Herrn Chefredakteur passen.

Du hast auf deinem iPhone einen Browser, youporn & co bieten dafür sogar angepasste Websites. Also, was regst du dich auf? Weitere Beschwerden über die pöse pöse Realität bitte an die örtliche Bahnhofstoilette richten.

Nehmen wir mal ein bisschen Fahrt aus dieser Diskussion ;)
Es ist Apples gutes Recht derartige Inhalte nicht zu zu lassen, wie Paganethos schreibt.
Ich vermute es hat tatsächlich weniger damit zu tun, dass der "Amerikaner" (Einwohner der USA ist gemeint ;-) ) so Prüde ist, sondern tatsächlich wohl eher, dass der Store sofort zugeballert sein würde mit irgendwelche Apps du nun wahrlich kein Mensch braucht, will ... aber trotzdem zu Hauf gekauft werden würde. Man würde keine gescheite App mehr finden können.

Das würde bestimmt auch einen Schmutzfleck ohne Gleichen auf das MarkenImage der Firma Apple hinterlassen, mal abgesehen von Steve Jobs, der bloß bei der Gedanke daran schon leise rotiert im Grabe :-/

Appelsientje
 
Was ist das bitte für ein Gebrabbel, sind schon Schulferien? Der Store gehört Apple, also entscheiden sie was reinkommt. Genau wie JEDER ANDERE Laden auf diesem Planet es auch macht. Die Migros zum Beispiel (das grösste Detailhandelsunternehmen der Schweiz) verkauft keinen Alkohol und Tabak. Gibts bei H&M Hugo Boss zu kaufen? Nein? Regt dich das auch so auf? Warum soll Apple das anders machen? Was ist mit den Medien? Ja, die machen das ebenfalls so dass nur über Dinge berichtet wird die dem Herrn Chefredakteur passen.

Du hast auf deinem iPhone einen Browser, youporn & co bieten dafür sogar angepasste Websites. Also, was regst du dich auf? Weitere Beschwerden über die pöse pöse Realität bitte an die örtliche Bahnhofstoilette richten.

Dein offensichtliche Objektivität und die exzellente Wortwahl sind geradezu vorbildlich ... trotzdem - und obwohl ich normalerweise mit Sektenjüngern nicht diskutiere - muss an dieser Stelle festgehalten werden, dass die von dir genannten "anderen" Unternehmen, die ebenfalls bestimmte Produkte nicht verkaufen, keine Monopolisten sind und damit nicht das Recht des Konsumenten auf freie (Kauf)Entscheidung beschneiden.

Wenn ein "exklusiver" Store wie eben der AppStore bestimmte Produkte wegen angeblicher "moralischer Bedenken" nicht anbietet, so ist es dem Konsumenten nicht möglich, auf legalem Wege an diese Produkte zu kommen (s. Jailbreak). Was bei den Pornos nicht unbedingt ein Manko ist (meistens ohnehin grottenschlecht) ... aber welche sonst in "Ungnade" gefallenen Informationen da ggf. rausgefiltert werden, DAS sollte zu denken geben ... Zensur beginnt meist bei sog. "gefählichen" Themen wie Alkohol Religion, Porno ... und schleicht sich still und heimlich in alle Bereiche unseres Lebens. Das Ende der Informations- und Meinungsfreiheit.

So - und jetzt ist für mich Schluss mit dem Gebrabbel ...
 
... muss an dieser Stelle festgehalten werden, dass die von dir genannten "anderen" Unternehmen, die ebenfalls bestimmte Produkte nicht verkaufen, keine Monopolisten sind und damit nicht das Recht des Konsumenten auf freie (Kauf)Entscheidung beschneiden ...

Siehst du Apple tatsächlich als Monopolist an? Google mit Android im Zusammenspiel mit Samsung sind doch schon jetzt auf Augenhöhe was die Marktanteile angeht im Smartphonebereich. Und ein dritter mächtiger Spieler, Microsoft, versucht im Moment auch noch in den Markt zu drängen. Die einzige Sparte, die Apple (noch) kontrolliert, ist die Tabletsparte. Wobei man auch hier noch zumindest diskutieren darf, ob das bereits zum Monopol reicht. Nur weil jemand Marktführer ist, ist er noch lange kein Monopolist.
 
Dein offensichtliche Objektivität und die exzellente Wortwahl sind geradezu vorbildlich ... trotzdem - und obwohl ich normalerweise mit Sektenjüngern nicht diskutiere - muss an dieser Stelle festgehalten werden, dass die von dir genannten "anderen" Unternehmen, die ebenfalls bestimmte Produkte nicht verkaufen, keine Monopolisten sind und damit nicht das Recht des Konsumenten auf freie (Kauf)Entscheidung beschneiden.

Wenn ein "exklusiver" Store wie eben der AppStore bestimmte Produkte wegen angeblicher "moralischer Bedenken" nicht anbietet, so ist es dem Konsumenten nicht möglich, auf legalem Wege an diese Produkte zu kommen (s. Jailbreak). Was bei den Pornos nicht unbedingt ein Manko ist (meistens ohnehin grottenschlecht) ... aber welche sonst in "Ungnade" gefallenen Informationen da ggf. rausgefiltert werden, DAS sollte zu denken geben ... Zensur beginnt meist bei sog. "gefählichen" Themen wie Alkohol Religion, Porno ... und schleicht sich still und heimlich in alle Bereiche unseres Lebens. Das Ende der Informations- und Meinungsfreiheit.

So - und jetzt ist für mich Schluss mit dem Gebrabbel ...

Jetzt erklärst du mir bitte wo Apple ein Monopol hat. Sie sind ja noch nicht einmal Marktführer. Der Konsument hat nach wie vor die freie Kaufentscheidung wenn er ein Smartphone haben möchte.
Welche Informationen werden denn gefiltert? Apple hat Richtlinien die für alle gelten, diese sind für Jedermann einsehbar und klar formuliert.

Ich sehe nach wie vor kein Problem.

@Wrandy: Auch bei Tablet PCs hat Apple kein Monopol. Es gibt diverse Anbieter. Apple hat einfach das für die meisten Käufer beste Produkt, thats it.