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DSLR Pentax K-5 oder K-50 & Objektive

OldCaligula

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Salvete....

da ich mich in einem Kamera Forum nicht extra anmelden möchte, eröffne ich hier mal den Thread, in der Hoffnung, dass sich hier ein paar Pentax Kenner tummeln.

Da ich mit dem iPhone und einer gewöhnlichen Kompaktkamera an meine Grenzen komme - möchte ich mir als Einsteiger eine DSLR zulegen. Und nein, keine Mainstream Nikkon oder Canon bitte. Ich habe mich in die Pentax K-5 bzw. K-50 "verschossen". Wobei als Einsteiger ich wahrscheinlich zur K-50 greifen werde. Kann mir hier ein Pentax (Ex) Besitzer irgendwelche Tipps geben zu der K-5 bzw. der K-50...?

Dann eine weitere Frage. Ich bekomme die Kameras jeweils im Set mit einem 18-80mm Objektiv. Soweit ok.

Was fotografiere ich denn vor allem? Es geht mir einmal um ein Weitwinkel Objektiv, da ich sehr oft große Gebäude (Kirchen, Kathedralen, Tempel etc..) aufnehme - aber auch große Plätze - wie die in Florenz oder Siena. Daher auf jedenfalls ein Weitwinkel Objektiv.

Und dann brauche ich noch ein normales Objektiv für innen. Das "Problem" ist, dass da wo ich fotografieren will (alte Kirchen aus dem frühen Mittelalter oft) fotografieren mit Blitz verboten ist. Dazu kommt, dass in den Kirchen / Katakomben oft schlechte Lichtverhältnisse sind. Hier knipse ich Bilder von Statuen, Bildern etc.... allerdings auch wieder ab und zu das Panorama des Inneren.... Ich denke ich bräuchte also ein Lichtstarkes Weitwinkel und ein "normales Objektiv? Oder nein? Und auf was muss ich da achten?

Danke für Eure Hilfe...
 
Ich besitze leider keine Pentax. Dennoch kann ich dir vielleicht ein paar Tips bezüglich der allgemeineren Fragen geben.

Wenn du die Kirchen "leer", also ohne Menschen fotografieren kannst, dann ist es (fast) völlig egal, wie lichtstark das Objektiv ist. Dann nimmt man üblicherweise nämlich ein Stativ und macht eine Langzeitbelichtung. Das erlaubt uneingeschränkte Belichtungsmöglichkeiten.

Bei einer "handheld"-Belichtung wird man immer an eine Grenze stoßen, insbesondere mit einem APS-C-Sensor, welcher physikalisch bedingt in Relation zu Vollformat-Kameras bei vergleichbarer Auflösungen einen geringeren Signal-Rauschabstand besitzt. Je weniger Licht verfügbar und je kleiner der Sensor ist, desto schwieriger wird es, aus der Hand zu fotografieren und dabei eine ausreichende Bildqualität zu gewährleisten (ausreichende Belichtung, geringes Rauschen, ausreichend hoher Shutter-Speed). In diesem Fall ist ein lichtstarkes Objektiv natürlich sehr wichtig, aber nicht die ultimative Lösung; Denn man verliert bei offener Blende sowohl technisch bedingt Bildschärfe, und gleichzeitig natürlich Schärfentiefe. Und bei Architektur-Aufnahmen will man normalerweise ja alles im Fokus haben. Das Problem hast du allerdings nicht, wenn du lediglich Aufnahmen planer Ebenen machst, wenn du also z.B. orthogonal (!) Bilder abfotografierst.

Zusätzlich gibt es das Problem, dass ein APS-C-Sensor aus einem Objektiv ohne Kleinbildäquivalent angegebener Brennweite den Bildeindruck eines Objektivs mit einer um einen sogenannten Crop-Faktor höheren Brennweite erweckt. Das wäre bei einer K-50 der Faktor 1,52. Du musst also sehr geringe Brennweiten wählen, um ein stark weitwinkliges Bild zu erhalten.

Alle drei hier genannten Problemfelder würden im Sinne der Architektur-Fotografie für die Wahl einer Vollformat-/Kleinbildkamera sprechen. Das ist aber natürlich deutlich teurer.

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Wenn das Budget nun aber eine höhere Priorität als der Komfort und die rein technische Bildqualität hat, dann hast du Recht:

Du solltest ein Ultra-Weitwinkel- oder Weitwinkel-Objektiv für die Außenaufnahmen, wichtiger aber noch für die Aufnahme der Innenpanoramen wählen. Ich persönlich würde hierbei wahrscheinlich der Flexibilität wegen auf solch ein Objektiv setzen:
Sigma 10-20 durchgehend F3,5 (nur APS-C geeignet)

Für die Close ups innen (je nachdem wie weit die Motive bei dir durchschnittlich entfernt sind) würde ich aus Budgetgründen zu solch einem greifen:
Pentax SMC DA 50mm F1,8

Diese "plastic fantastic"-Objektive haben für den Preis eine ausgesprochen gute Bildqualität, da 50mm technisch vergleichsweise einfach umzusetzen sind. Mit diesem Objektiv kann man auch sehr passabel Portraits machen, da es an einem APS-C-Sensor den Bildeindruck von 76mm erweckt und man somit das Objekt ein bisschen freistellen kann.

Falls dir die 76mm in der Bildwirkung zu viel sind, könntest du auch um 35mm (ca. 50mm KB Bildwirkung) herum etwas suchen, das entspricht auf APS-C dann in etwa dem Sichtfeld des menschlichen Auges.
 
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Zur Pentax selber kann ich Dir nicht viel sagen, aber zu den Objektiven.
Das Kit-Objektiv, welches Du dabei hast, ist ein ganz normales Makro-Objektiv.
18-80mm Brennweite ist in der Regel ein guter Wert für "immer-drauf".
Allerdings finde ich dieses Objektiv online nicht, so dass man die Blendzahl bewerten könnte.
Das 18-55mm hat eine Blendzahl von f/3.5-5.6
Das bedeutet, die größte Blende wird zwischen 3.5 und 5.6 liegen, was die Kamera allerdings selber einstellt.
Darauf hast Du leider keinen Einfluss.
Das ist also nicht so Lichtstark. Ich vermute, dass ein 18-80er nicht viel besser da steht.

Normal und bezahlbar sind z.B. Festbrennweiten von 50mm oder 100mm mit einer Maximalblende von f/2.8
Für Deinen Einsatzzweck würde ich zumindest ein 100mm Objektiv mit einer Maximalblende von f/1.4 anpeilen.

100mm deswegen, weil es ein Halbformatsensor ist und so z.B. der Abstand zu einem Objekt in Portraitgröße der Brennweite 50mm entspricht. Dann musst Du nicht so nah ans Objekt und es ist lichtstark.

Zum Weitwinkel:
Da ist man in der Regel mit einem 28mm f/2.8 sehr gut bedient. Und die sind noch akzeptabel vom Preis.
 
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Danke... das hilft mir bei den Objektiven schon mal weiter!
 
Na ja, für den einen ist ein hochlichtstarkes Weitwinkel Objektiv ein unerreichbarer Traum, der andere geht in den Laden und kauft sich während des Plauderns mit dem Geschäfts-Inhaber eines und noch zwei weitere Linsen dazu. Daher tue ich mich immer schwer damit meine eigenen finanziellen Einschränkungen auf andere zu projizieren.

Zum Thema Stativ, z. B. im Vatikan sind solche verboten. Zudem kenne ich das Problem, wenn man per pedes unterwegs ist, Kamera in der Tasche und da - ein Traummotiv. Das Stativ steht zu Hause im Schrank (oder im Kofferraum das Autos, ganz weit weg), es ist ja so sperrig und leicht ist es auch nicht. ;)

Das Objektiv Angebot von Pentax ist ja überschaubar. Von Fremdherstellern gibt es i. a. R. nur gut verkäufliche Objektive, daher dürfte es von Sigma, Tamron, Tokina u. s. w. hauptsächlich Zooms geben die günstiger als die Original Objektive sind.

Die angepeilten Gehäuse sind beide wetterfest. Pentax produziert ebensolche Objektive. Wenn schon - denn schon. Kit-Objektive halte ich für verzichtbar. Das sind immer die billigsten, leistungsschwächsten aus dem Herstellerfundus. Daher, Gehäuse "trocken" mit ein, zwei Wunschgläsern macht langfristig entschieden mehr Spass als ein Billigst-Dunkelzoom, das früher oder später in einer Schublade verschwindet.

Da Du Dich der Architektur Photographie verschrieben hast, könnte eines Tages ein Tilt / Shift - Objektiv in Deinen Fokus geraten. Ich würde unter solchen Umständen mir mal ein solches raussuchen und das Kamerasystem drum rum planen. Da solche Spezial Objektive nicht gerade Schnäppchen sind, kannst Du Dich ja der Lieblingbeschäftigung der Macys hingeben - Warten. :innocent:


Und dann noch: Als "Immerdrauf" auf einer Pentax würde ich das smc Pentax-DA 17 - 70 mm F4 [IF] SDM sehen.


Zweiter Nachtrag: Mit Lichtstärke an Objektiven ist es wie mit Hubraum oder RAM.

"Nichts geht über sehr viel davon, es sei denn noch mehr."
 
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Tilt / Shift - Objektiv
Das ja interessant... gleich was für die Pentax gefunden...
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Zum Thema Stativ, z. B. im Vatikan sind solche verboten. Zudem kenne ich das Problem, wenn man per pedes unterwegs ist, Kamera in der Tasche und da - ein Traummotiv. Das Stativ steht zu Hause im Schrank (oder im Kofferraum das Autos, ganz weit weg), es ist ja so sperrig und leicht ist es auch nicht.
Ich erwandere viel... in der Stadt... in der Landschaft... zudem nehme ich auch zum direkten Kommentare schreiben auch noch ein Tablet und Akku Pack mit - ein Stativ will ich da auch nicht noch mit herum schleppen...

Daher, Gehäuse "trocken" mit ein, zwei Wunschgläsern macht langfristig entschieden mehr Spass als ein Billigst-Dunkelzoom, das früher oder später in einer Schublade verschwindet.
So werde ich es auch wohl machen - also nur das Gehäuse und meine Wunsch Objektive dazu...
 
ein Stativ will ich da auch nicht noch mit herum schleppen...
Hierzu habe ich mal einen Tip mitbekommen, ein Bohnensack. Also ein Stoffbeutel von der Grösse in etwa A4 oder so, gefüllt mit irgendwelchen trockenen Bohnen. So ein Ding kann man praktisch jederzeit auf oder an irgendwas legen, Kamera drauf und es wackelt nicht.


Und dann noch: Als Alternative zum oben erwähnten Zoom sähe ich das smc Pentax - DA 16 - 50 mm F2,8 ED AL [IF] SDM. Ist wetterfest.


NB:
... ist irrelevant. Photographie ist Photographie, egal welche Buchstaben prominent auf dem Trageband prangen.
 
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Das Kit-Objektiv, welches Du dabei hast, ist ein ganz normales Makro-Objektiv.
Die Wahrscheinlichkeit, dass die K50 mit einem 18-55 AL WR Kit verkauft wird, ist recht groß. Das Ding kann einen max Abbildungsmaßstab von 1:2,9 und könnte damit als Makro bezeichnet werden, jedoch ist das sicher nicht die Kernkompetenz, insofern ist es sicher kein 'ganz normales Makro', sondern eine recht wetterresistente Kitlinse, die durchaus brauchbar, aber - wie bei Kit-Objektiven üblich - nicht gerade schnell (lichtstark) ist.

18-80mm Brennweite ist in der Regel ein guter Wert für "immer-drauf".
Gemeint ist sicher das 18-55, welches so in etwa den klassischen Kit-Bereich abdeckt. Mittlerer Weitwinkel bis leichter Tele.

Das bedeutet, die größte Blende wird zwischen 3.5 und 5.6 liegen, was die Kamera allerdings selber einstellt.
Die Kamera stellt dabei nix ein, das sind physikalische Gegebenheiten (Blendenzahl ist das Verhältnis der Brennweite zum Durchmesser der Eintrittspupille)

Nein.
Pentax verbaut in den normalen DSLRs APS-C-Sensoren. Die haben im Vergleich zum Kleinbild (wird heute gern Vollformat genannt) einen Crop-Faktor von 1,5. Also ein 18mm-Objektiv an APS-C wirkt wie ein 27mm an Kleinbild.

Der ganze Satz ist leider völlig falsch:
100mm deswegen, weil es ein Halbformatsensor ist und so z.B. der Abstand zu einem Objekt in Portraitgröße der Brennweite 50mm entspricht. Dann musst Du nicht so nah ans Objekt und es ist lichtstark.

Der auch:
Zum Weitwinkel:
Da ist man in der Regel mit einem 28mm f/2.8 sehr gut bedient. Und die sind noch akzeptabel vom Preis.


Generell:

Ob Du Pentax oder Sony/Canon/Nikon nimmst, ist erstmal reine Geschmackssache. Mit den von Dir genannten Modellen machst Du überhaupt nix falsch.

Ob es sinnvoll ist, ein System mit Spiegel zu kaufen, muss auch jeder selbst wissen. Wer keinen riesigen Objektiv- und Zubehör-Park drumherum anlegt, versenkt auch nicht unendlich viel Geld, wenn es in ein paar Jahren doch in Richtung Spiegellos gehen sollte - also kein Problem.

Tiltshift ist eine spannende Sache - und teuer und speziell dazu. Gerade als Anfänger würd ich erstmal aber nicht groß Gedanken drüber machen.
 
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Der ganze Satz ist Quark:
Ja sorry. Da hast Du absolut recht. Das ist totaler Murks. Zumindest so wie ich es geschrieben habe. :eek:
Gemeint ist damit eigentlich, dass die für mich ideale Brennweite für Portraitfotografie eine Brennweite von 85-100mm darstellt.
Das wäre dann natürlich bei einem Crop-Faktor von 1,6 bzw. bei Pentax von 1,5 ein 50mm Objektiv. Also genau anders herum.
Keine Ahnung warum ich das so rum geschrieben hab.
Halb- und Vollformat musst Du mir entschuldigen. Das hat sich bei mir so eingebrannt wie bei anderen der IMBUS für einen Innensechskantschlüssel. ;)

Warum aber ein 28er als Weitwinkel nicht taugen soll, verstehe ich nicht.

Die Kamera stellt dabei nix ein, das sind physikalische Gegebenheiten (Blendenzahl ist das Verhältnis der Brennweite zum Durchmesser der Eintrittspupille)
Bei einer Blendzahl von f/3.5-5.6 und einer Brennweite von 18-80mm hat man für 18mm maximal eine Blende von 3.5 und bis 80mm maximal eine Blende von 5.6 zur Verfügung. Bedeutet doch nichts anderes, dass die Blende bei 50mm nicht über 4-5 hinauskommt.
In z.B. der Programmautomatik fotografiert, wird die Blende demnach vorgegeben.
Nichts anderes, als dass man bei 80mm nicht mit f/3.5 fotografieren kann.
 
Zum 28mm "Weitwinkel": Wenn du ein 28mm Objektiv an die Pentax dran machst, hast du eine Bildwirkung von ca. 42mm. Das ist nur 8mm von der "Normalbrennweite" 50mm weg, also ziemlich so, wie das menschliche Auge das Bild wahrnimmt. Der Grund, weshalb das für Architektur nicht so passend ist: Du musst dann ganz schön weit von einem größeren Gebäude entfernt sein, um es drauf zu kriegen. Häufig hat man nicht so viel Freiraum vor einem Objekt, dass man so weit zurückweichen könnte. Dafür hat man aber auch kaum Verzerrungen, das ist ein Vorteil.

Bezüglich der "variablen Blende": Nein, da wird nicht automatisch nachgeregelt, das regelt die Physik selbst ;)

Die Blendenzahl bezeichnet das Verhältnis von Brennweite zu Blendendurchmesser (also Blendenzahl = Brennweite/Blendendurchmesser). Da kommt die Zahl her. Das Objektiv hat aber einen technisch begrenzten maximalen Blendenöffnungsdurchmesser. Wenn du da angelangt bist, aber trotzdem mit dem "Zoom" die Brennweite erhöhst, dann geht der rechnerische Wert der Blendenzahl runter. Aber die Blende geht technisch nicht weiter zu, die bleibt beim genau gleich großen Durchmesser.

In der Folge bedeutet das natürlich, dass du mit deinem 80mm nicht bei F/3,5 fotografieren kannst, aber falsch ist die Annahme, dass die Kamera da nachregelt:)
 
Zum 28mm "Weitwinkel": Wenn du ein 28mm Objektiv an die Pentax dran machst, hast du eine Bildwirkung von ca. 42mm.
28*1,5=42mm - an APS-C ist das doch kein nennenswerter Weitwinkel.
Oh Man...ich glaub, ich bin besser jetzt still. :eek: Sicher habt Ihr damit auch recht. :rolleyes:
Ich habe u.a. ein 28er und eine 50er Festbrennweite. Wenn ich die auf meiner Kamera vergleiche hat logischerweise das 28er einen anderen Bildwinkel als das 50er. Verglichen mit einem Kleinbild ist das natürlich auch kein Weitwinkel mehr. Das habe ich dann heute auch gemerkt.

Bin heute in der Mittagspause mal in den Markt und hab mir ein Superweitwinkel 10-22er auf den Nachfolgebody meiner Kamera drehen lassen.
Das ist dann doch ein erheblicher Unterschied. Aber dadurch, dass ich fast ausschließlich mit den beiden Festbrennweiten fotografiere und mein 17-85er kaum benutze, fällt mir das so natürlich nicht auf. Im Gegensatz zu dem 50mm Objektiv ist das 28er für mich tatsächlich ein Weitwinkel. ;) Technisch natürlich nicht.
 
Ich habe mich in die Pentax K-5 bzw. K-50 "verschossen".

Das ist schade, denn sonst hätte ich empfohlen, 2015 keine DSLR mehr zu kaufen, sondern eine spiegellose Systemkamera. Und da sollte man sich dann die aktuellen Sony alpha Modelle mit A- oder E-Bajonett anschauen (zu Leica oder Fuji passt dein Budget nicht ;).
 
Ich möchte unbedingt zur K-5 raten (die und auch eine K-5 IIs habe ich lange benutzt) – ich finde bis heute (kenne und nutz(t)e auch C und N DSLRs), daß P die beste Software bietet und zudem einige Alleinstellungsmerkmale im Bereich der Belichtungsmodi aufweist, die sehr (!) nützlich sind.
Die Wetterfestigkeit ist wunderbar (von C habe ich mich verabschiedet, meine N-Dinger lernten meist bald den Service kennen) und die Objektive sehr gut. Das Tele 4/300 ist eines der besten je von mir benutzten (bspw. verglichen mit dem beigefarbenen C.-Ding)!

Ich wechselte nur deshalb weg von P. weil ich trotz allgemeiner Tele-Freude auch gern sehr starke WW nutze und da gerät man mit APS-C doch schnell an Grenzen…
Heute liebäugele ich mit einer Rückkehr ins P.-Universum, da eine »Vollformat«kamera am Horizont aufscheint und meine derzeitige Nikon eben nicht der erwähnten P.-Vorteile aufweist.
 
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Ich möchte unbedingt zur K-5 raten (die und auch eine K-5 IIs habe ich lange benutzt)
Da diese mein Budget etwas sprechen dürfte - wenn ich eine gebraucht kaufen würde - abgesehen vom Top Zustand - wie viele Auslöser "darf" so eine Kamera haben...?

Das ist schade, denn sonst hätte ich empfohlen, 2015 keine DSLR mehr zu kaufen, sondern eine spiegellose Systemkamera.
Kannst Du das begründen :D ...?
 
Wenn eine Pentax weniger als 10.000 Auslösungen auf dem Buckel hat, ist sie noch so gut wie neu.
 
- Der Spiegelkasten ist ein nicht mehr benötigtes Relikt alter Zeit
- Platzverschwendung
- Mechanisch anfällig
- Laut
- Mechanische Verschlüsse sind sowieso doof
- Elektronische Viewfinder sind viel besser
- An Spiegellosen kann man wg. des geringen Auflagemaßes spitzenmäßig beinahe beliebigem Altglas ein zweites (oder drittes) Leben bescheren
...

Such Dir was aus* :)
*) Das ist alles nicht unbedingt meine Meinung, sondern wird häufig gesagt

Wie schon geschrieben: Geschmacksache. Wer nicht vorhat, ein großes Arsenal an Objektiven und Zubehör anzulegen, versenkt bei einem möglicherweise späteren Systemwechsel kaum Geld.
Denn die Dinger mit Spiegel haben auch Vorteile:
- Ein richtiger Sucher ist was Feines
- Spiegelmechanik jahrzehntelang erprobt und zuverlässig
- Konkurrenzlos günstige Einstiegsklasse
Ich sehe es auch im Jahr 2016 als völlig unkritisch an, eine Kamera mit Spiegelkasten zu kaufen.


Seit Spiegellose nicht mehr nur auf schnecken-lahmen Kontrast-Autofokus angewiesen sind (z.B. Canon Eos M) sondern häufig auch über schnellen Phasen-AF verfügen, spricht kein großer Grund mehr dagegen und man macht mit kaum einem System heutzutage etwas wirklich falsch:

- OK, Pentax Q ist albern
- Canon EF-M würd ich auch außen vor lassen
- Samsung würd ich auch eher vermeiden
- Sony spiegellos ist mir etwas Bajonett-konfus, spricht aber sonst nix gegen
- Nikon CX ist vielleicht etwas klein in Sachen Sensor (1 Zoll), aber auch da gibts prima Kameras (V1, J5) und schöne Objektive
- Rest ist Geschmacksache.


wie viele Auslöser "darf" so eine Kamera haben...?
Heutige Verschlüsse sind auf 5-6 stellige Auslösungen ausgelegt. Ich würd versuchen, bei Gebrauchtkauf unter 20.000 zu bleiben. Aber dass Kameras, die zum Privatvergnügen verwendet werden, wirklich am Verschluss den Geist aufgeben, ist schon ganz schön selten.


Ich schlage einen Gang in einen richtigen Fotoladen (nicht Blöd- oder Planetenmarkt) vor. Nimm da verschiedene Modelle in die Hand, spiel damit rum und guck nach Größe, Bedienung, Sympathie.
Neben den üblichen Verdächtigen kann auch ein Griff in Richtung Fuji X oder Olympus OM-D interessant sein.


Ach, sollte Video ein Thema sein, machst Dir mit was Spiegellosem das Leben in Sachen Fokussierung einfacher, da Du notfalls auch mal den Autofokus verwenden könntest.
 
Danke Euch....
Ich habe nebenbei mal bisschen quer gelesen....

In Betracht kommen nun eine Pentax K-50 oder eine K-5 II (gebraucht). Und als DSLM könnte mir die Olympus OM-D gefallen. Sony... ist dumm, ich weiß, aber "die" mag ich nicht so wirklich. Wobei so eine a77 schon was feines anscheinend ist. Ich werde mit dieser Gruppe im Kopf mal in ein richtiges Fachgeschäft gehen...
 
Noch ein Klacks.

Die Sony Alpha Serie ist nicht Spiegellos. Die haben den ehemals in der Canon EOS RT vor rund 25 Lenzen verbauten, teildurchlässigen, nicht klappenden Spiegel verbaut. Mit solch einem lassen sich atemberaubende "Schussserien" erzielen. Ein Klappspiegel benötigt pro Bild 0,125 Sekunden, also wären rein Theoretisch max. acht Bilder pro Sekunde möglich. Ein nicht klappender Spiegel ermöglicht eine Auslösegeschwindigkeit von 0,08 Sekunden. Rechne! Ein weiterer Vorteil dieses Spiegels, man hat keine Dunkelphase während der Auslösung, sieht also, vor allem natürlich bei Portraits, wenn das Motiv blinzelt. Nie mehr Bilder der Angebeteten mit geschlossenen Äuglein.

Als Spiegellos gelten eher Kameras vom Schlage µFT. Bei diesem System wird komplett auf den Spiegel verzichtet was zur Folge hat, dass das Bajonett kleiner gestaltet werden kann. Daher ist eine µFT kleiner, leichter und günstiger als alles mit Spiegel, egal ob Klapp- oder Feststehend. Zudem ist der µFT-Sensor nur unwesentlich kleiner als ein APS-C, die potentielle Bildqualität also auf dem selben Level. Was mir an dem System besonders gefällt ist, dass mehrere Hersteller mitmischen. Man kann an einem Olympus Body ein Carl Zeiss Objektiv und einen Panasonic Blitz verwenden, alles (weitestgehend) kompatibel.

Meine nächste Kamera wird eine µFT sein. Allerdings kann ich die Begeisterung für Pentax nachfühlen. Ich finde das System stimmig, gepflegt und ausgereift. Bei entsprechender Kriegskasse ... ja so eine 5er. Wetterfest ist sie auch noch - in mir erwacht der Sammler. :D
 
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