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Dropbox Sicherheitsproblem

Greensun

Grahams Jubiläumsapfel
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03.06.10
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Wie auf gängingen Newsseiten zu lesen ist gab es ein Sichheitsproblem bei Dropbox das erst nach 4 Stunden geschlossen werden konnte.
In dieser Zeit konnte ein Account beliebige Passwörter akzeptieren.

http://www.heise.de/newsticker/meld...unden-lang-beliebige-Passwoerter-1264100.html

http://www.stern.de/digital/dropbox-gau-vier-stunden-zugriff-ohne-passwort-1697805.html

iCloud hin oder her, wer seine Daten wirklich sicher haben will sollte auf solche Cloud-Dienste verzichten.

Was meint Ihr dazu?
 
Ganz Deiner Meinung. Einzig Leute, die mehrere Devices Ihr Eigen nennen, können von solchen Diensten profitieren.
Mit meinem DSL light hab ich aber sowieso noch nie über die Nutzung solcher Dienste nachgedacht.
 
Ich finde Dropbox und Co. extrem nützlich... aber jedem sollte klar sein, dass beispielsweise "streng vertrauliche" oder intime Daten einfach nicht ins Internet gehören.
 
Und genau aus diesem Grund bin ich auch noch ein wenig skeptisch gegenüber der iCloud, so praktisch wie das alles klingt.
 
Dropbox finde ich sehr nützlich und nutze es, zum Beispiel um Fotos schnell auf mein MacBook zu übertragen, oder unterwegs auf fremden Computern via Webinterface zeigen zu können. Allerdings bin ich mir der Risiken bewusst und immer noch der Meinung, dann vertrauliche Daten auf Medien OHNE Internetzugang gelagert werden sollten, oder auf Papier.
 
Ich lege auch vertrauliche Daten in der Wolke ab, allerdings verschlüsselt. Bei Wuala beispielsweise werden die Daten lokal verschlüsselt, bevor sie hochgeladen werden.
 
Jede Cloud birgt Risiken, aber das Leben an sich ist ein Risiko und endet immer mit dem Tod.
Wer Daten in der Cloud unverschlüsselt ablegt oder die von CloudBetreiber angebotene Verschlüsselung nutzt, nun gut dem ist eh nicht zu helfen und seine Daten sind ihm ziemlich egal.
 
Nun, ich habe da derzeit sicher auch noch ein Vertrauensproblem. Wenn ich Daten/Dokumente bei 1Password speichere, kann ich sie nicht einfach abrufen, ohne das Passwort einzugeben. Ein Hacker kommt da vielleicht auch dran, aber die Personen, die ich an mein MacBook lasse, werden das nicht knacken.

Bei den Daten, die ich in die Cloud (welche auch immer) hochlade, weiß ich aber nicht, ob die wirklich gut verschlüsselt sind — schon weil ich es nicht nachprüfen kann. Und wenn es sich um wichtige Daten handelt, kann man da meiner Meinung nach auch nicht vorsichtig genug sein.
 
Bei den Daten, die ich in die Cloud (welche auch immer) hochlade, weiß ich aber nicht, ob die wirklich gut verschlüsselt sind — schon weil ich es nicht nachprüfen kann. Und wenn es sich um wichtige Daten handelt, kann man da meiner Meinung nach auch nicht vorsichtig genug sein.

Gerade deshalb sollte man die Daten mit einem eigenen Programm(z.B.Truecypt, PGP oder Festplattendienstprogramm etc.) zusätzlich verschlüsseln.
 
So ist es, keine, keine Cloud ist sicher.

Kein Computer ist sicher. Mit der Cloud hat das an sich herzlich wenig zu tun.

Übrigens, zur Terminologie: Es gibt nicht mehrere Clouds, es gibt nur "die" Cloud. Was einfach synonym ist für "irgendwo da draussen, nicht hier lokal".