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Dropbox-Hack aus 2012 veröffentlicht, mindestens 68 Millionen Accounts sind betroffen

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Mitglied 128076

Gast
Wer seit Mitte 2012 sein Dropbox-Passwort nicht geändert hat, sollte dies schnell nachholen. Wie erst jetzt bekannt wurde, entwendeten Hacker bereits in 2012 eine große Anzahl von Benutzerdaten des Cloudspeicher-Anbieters.


Der Daten-Diebstal muss ohne große Spuren zu hinterlassen abgelaufen sein, denn der Hack wurde erst jetzt bei Veröffentlichung der gestohlenen Datensätze bekannt. Dropbox rät allen Nutzern, deren Anmeldung bei dem Cloudspeicher-Dienst vor Mitte 2012 lag, sowie denen, die ihre Passwörter seit dem noch nicht geändert haben, umgehend zur Passwortänderung. Zwar kommt dieser Hinweis gefühlt etwas spät - aber was bleibt Dropbox anderes übrig, als nun zu reagieren.

Die veröffentlichten Daten geben den Umfang des Schadens preis: Es wurden mindestens 68 Millionen Datensätze gestohlen. Diese beinhalten die E-Mail-Adresse und das per Bcrypt verschlüsselte Passwort der Kunden. Dropbox bestätigte den Hack diese Woche. Hinweise zu unbefugten Zugriffen auf die Accounts der User seien jedoch bisher keine vorhanden.

via motherboard Titelbild Pixabay


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zum glück hat db seit ner weile 2-Faktor Auth. Abgesehen davon: Hashing ist keine Verschlüsselung (auch wenn es crypt im namen hat und in dem fall auf einer Verschlüsselung basiert).
 
Gab es einen zweiten Hack oder wie? Die ersten Meldungen zum Hack kamen schon am 25.08., das ist schon Anfang bist Mitte der Woche selbst bis zu kleinen Lokalzeitungen durchgedrungen und veröffentlicht worden…
 
Gab es einen zweiten Hack oder wie? Die ersten Meldungen zum Hack kamen schon am 25.08., das ist schon Anfang bist Mitte der Woche selbst bis zu kleinen Lokalzeitungen durchgedrungen und veröffentlicht worden…

Tut mir leid, dass ich Dir die News nicht schneller bereitstellen konnte... Aber da du sie ja schon kanntest, brauchst Du ja auch nichts vermissen. :)
 
Ich hatte eine Email von Dropbox erhalten und dann gleich mein Passwort geändert. :)
Aber dass das so spät rauskommt, finde ich bedenklich.
 
Tut mir leid, dass ich Dir die News nicht schneller bereitstellen konnte... Aber da du sie ja schon kanntest, brauchst Du ja auch nichts vermissen. :)
Alles super, apfeltalk ist sonst ziemlich schnell, was v.a. solche Infos betrifft, deswegen hat mich das gewundert, dass das erst jetzt auftaucht.
 
Alles super, apfeltalk ist sonst ziemlich schnell, was v.a. solche Infos betrifft, deswegen hat mich das gewundert, dass das erst jetzt auftaucht.

Na ja ein Breaking-Magazin soll AT nicht sein, wenn ich Michi zitieren darf, wenn auch oft mal News ziemlich flott heraus flutschen, da gebe ich Dir Recht.
 
ein Beispiel dafür, dass man überall verschiedene PW verwenden sollte...
 
Dropbox nutze ich ohnehin nur für Daten, die ohnehin öffentlich sein dürfen. Mein Vertrauen in die Plattform ist gering.
 
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Oder Tools wie Boxcryptor. Gut, dem muss man halt auch vertrauen [emoji23] Aber irgendwas ist ja immer...
 
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Das ganze Internet scheint wohl doch alles Neuland zu sein, wenn man nach 4 Jahren reagiert und die Kunden informiert.
 
Die NSA hat halt so lange gebraucht, die Daten herunterzuladen.
 
Dann waren sie zu doof und inkompetent es vorher zu finden was noch armseeliger ist. Ist doch vollkommen klar rootie. ;)
 
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Wer den Sarkasmus findet, darf ihn behalten [emoji23]
 
Das ganze Internet scheint wohl doch alles Neuland zu sein, wenn man nach 4 Jahren reagiert und die Kunden informiert.

Soweit ich weiß hat dropbox das auch schon vor 4 Jahren bekannt gegeben. Nur sind die tatsächlich geklauten Datensätze erst jetzt im Netz aufgetaucht, so das konkret betroffene leute die seit dem Ihr Passwort nicht geändert haben noch einmal informiert wurden.

Dropbox hat hier eigentlich nicht viel falsch gemacht. Die Daten wurden vernünftigen Standards entsprechend gespeichert (salted hashes). Klar ist es doof, auch ohne das jemand in den Dropbox account kommt, landet die eigene E-Mail adresse so unter Umständen in irgendwelchen Spam-Listen, aber sowas kommt nun mal vor, da sich server nicht zu 100% absichern lassen.

Aber wer die von Dropbox bereitgestellten sicherheitsfeatures nutzt (2 Faktor Auth, Vernünftiges Passwort) hat da eigentlich nichts zu befürchten was seine Daten angeht.
 
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Die Behauptung ist überhaupt nicht gewagt. Sie trifft auf ausnahmslos jede Privatperson zu.

Das Problem ist, dass die meisten Leute Sicherheit und Gefahren nicht objektiv einschätzen, sondern subjektiv - wir sind halt noch immer sehr instinktgetrieben.

Zumal die meisten sensiblen Daten (zum Glück) eh schon in sicheren Rechenzentren lagern und nicht auf irgendwelchen leicht angreifbaren Privatcomputern in kaum gesicherten Häusern.