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Dropbox bekommt eingebauten Dokumentenscanner

Martin Wendel

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Dropbox hat eine Reihe von neuen Funktionen und Änderungen an seinem Cloud-Dienst und den Apps angekündigt. Größte Neuerung dürfte wohl die Implementierung eines Dokumentenscanners in die mobilen Apps von Dropbox sein. Mit diesem können Notizzettel, Whiteboards und Dokumente mit der integrierten Kamera aufgenommen und als PDF-Datei abgespeichert werden. Bearbeitungsfunktionen, etwa zur Korrektur der Perspektive, sind auch mit an Bord.

Mit der neuesten Version der Dropbox-App ist es außerdem möglich, direkt in Dropbox über den neuen "+"-Button Word-Dokumente, Excel-Tabellen und PowerPoint-Präsentationen anzulegen. Zur Bearbeitung der Dokumente wird man zu den entsprechenden Office-Apps von Microsoft weitergeleitet. Die Apps der beiden Unternehmen werden immer mehr miteinander verzahnt.

Eine Änderung gibt es bei der Kamera-Upload-Funktion. Diese ist künftig nur noch dann verfügbar, wenn man die Dropbox-App auf einem Desktop-Computer verwendet oder das kostenpflichtige Dropbox Pro abonniert hat. Dropbox argumentiert die Änderung damit, dass beim automatischen Bilder-Upload schnell der Speicherplatz belegt sein kann. Nutzt man Dropbox auch am Desktop-Computer, kann man die Bilder sehr einfach übertragen und Lokal ablegen.

Mac-Nutzer können sich auch über neue Funktionen freuen. Künftig können direkt über das Kontextmenü im Finder Dateien oder ganze Ordner geteilt werden. Außerdem können Dateien nun mit einer Gruppe an Leuten geteilt werden, auch Leseberechtigungen sind möglich. Neu ist eine Funktion, um Ganze Dateien oder bestimmte Inhalte auf der Dropbox-Webseite bzw. in den mobilen Apps zu kommentieren und es ist möglich, Änderungen an Dateien zurückzusetzen und einen älteren Zustand wiederherzustellen.

Die neuen Funktionen sind bereits verfügbar bzw. werden derzeit ausgerollt.

Via 9to5Mac

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Eine schöne Idee, wenn sie dann auch in der Realität genauso funktioniert wie bei anderen App-Programmierern, dann ist das eine sinnvolle Ergänzung.

P.S.: Gerade ausprobiert, ich denke die einzelne App fürs Scannen fliegt bald vom iPhone runter.
 
Schade, dass Bilder dort auf den Speicherplatz angerechnet werden. Die Bilder, die in die Cloud sollen habe ich deshalb bei google. Aber dropbox macht sich insgesamt sehr gut. Dropbox-Papers ist der lang ersehnte Schritt weg von der Papier-Orientiertheit bei Textverarbeitung, und auch sonst klappt da einfach alles sehr gut. Wegen mir könnte Apple die Kaufen, iCloud abschalten und dropbox dafür tiefer in iOS und macOS integrieren.
 
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Das mit dem Scanner ist echt eine nette Funktion, und passt auch gut in die App. Ein paar mehr Features dürfte der Scanner aber noch bekommen. Kontrast lässt sich nur bei SW-Bildern ändern? OCR wär natürlich noch sehr nice...

Schade, dass Bilder dort auf den Speicherplatz angerechnet werden.
Irgendwie müssen sie die Leute ja dazu bringen Geld für den Pro Account zu zahlen. Das ist etwas anderes als Google die solche Dinge quasi verschenken können um an deine Daten zu kommen...
 
Super Sache, alleine hätt ich das wohl nie bemerkt :) Habe ebenfalls gerade meine extra-Scanner-App gelöscht, für meine Anwendungen reicht die Dropbox-App nun vollkommen.
 
Liebe Entwicker, könntet ihr bitte damit aufhören, eure praktischen kleinen Apps nach und nach immer mehr mit neuen Features vollzupacken, die gar nichts mit dem Ursprünglichen Programm gemeinsam haben?

Ich habe mir eine App für Cloudspeicher runtergeladen, wieso muss ich jetzt noch Speicher, Übersicht und ggf. sogar Performance für ein weiteres Feature opfern, welches ich niemals nutzen werde und welches auch in keinem direkten Zusammenhang mit der eigentlichen Funktion steht?

Macht doch eine eigene App für sowas, und dann setzt das ordentlich um, zum Beispiel mit Tagging-Möglichkeiten usw.
Wenn ich nämlich eine Scanner-App suche, suche ich eine Scanner-App, und keinen Cloudspeicher. Und wenn ich einen Cloud-Speicher suche, brauche ich keine integrierte Scanner-App.

Für sowas gibt es nämlich spezialisierte Lösungen, die auf ihrem speziellen Gebiet einfach besser sind. Und nicht diese "ein bisschen von allem" Lösungen. Aufgrund fehlender Funktionen muss mein normaler Scanner ja immer noch installiert bleiben.
 
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Liebe Entwicker, könntet ihr bitte damit aufhören, eure praktischen kleinen Apps nach und nach immer mehr mit neuen Features vollzupacken, die gar nichts mit dem Ursprünglichen Programm gemeinsam haben?
In vielen Fällen würde ich dir da ja zustimmen. In diesem Fall aber überhaupt nicht. Das Dokumenten-Scanner-Feature passt da hervorragend in die App, und spart vielen Usern den Umweg über eine separate Scan-App, und ist noch dazu so dezent integriert, dass es niemanden stört der das Feature nicht braucht.

Dass der Scanner noch ein paar mehr Features bekommen dürfte um andere Apps wirklich abzulösen sehe ich aber auch so.
 
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Du hast ja Recht - es ist vergleichsweise wirklich vorbildlich dezent eingebunden. Ich bin nur allgemein etwas genervt.
Grade bei sog. "Produktivitätsapps" geht der Trend immer mehr von einzelnen Apps, die ihre Sache wirklich bis ins Detail beherrschen, zu irgendwelchen mittelmäßigen Allroundlösungen.

Ich habe nichts gegen Allrounder, aber dann müssen die einzelnen Features auch wirklich genau so gut implementiert sein, wie bei eigenständigen Apps. Sonst ist man am Ende eben drauf angewiesen trotzdem mehrere zu verwenden.
 
mal davon abgesehen, dass man daraus, dass eine separate App vorliegt nicht folgern kann, dass die Aufgabe besser erledigt wird.