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DRM-Segen... ???

Dieses Thema im Forum "Café" wurde erstellt von Moriarty, 12.10.06.

  1. Moriarty

    Moriarty Pommerscher Krummstiel

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    Hallo Allseits!

    An alle "DRM-Befürworter"... (natürlich auch an alle anderen hier...;) )

    DAS passiert, wenn DRM-Unternehmen plötzlich (unerwartet??) pleite gehen...

    ZITAT HEISE:
    (...)Bei Triton erworbene Online-Spiele wurden in verschlüsselter Form auf die Festplatte des Käufers übertragen. Der "Triton Player" überprüfte bei jedem Start über eine Internet-Verbindung die Gültigkeit der Lizenz. Ende September zeigten die Triton-Server erste Ausfallerscheinungen; Anfang Oktober war der Lizenzdienst nur noch sporadisch erreichbar. Forenbeiträge auf der Website von 3D Realms, dem Hersteller von Pray, weisen darauf hin, dass Triton am 5. Oktober unerwartet die Pforten schloss. (...)



    Wohl denen, die nicht aus "Bequemlichkeit" auf eine DVD im Spieleregal verzichtet haben...

    Gruß
    Dennis
     
  2. newman

    newman Roter Eiserapfel

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    Dein Text ist fehlleitend.

    Es handelt sich in diesem Fall nicht um DRM im eigentlichen Sinn, sondern um eine stinknormale Online-Lizenzüberprüfung. Deshalb steht im heise-Artikel auch kein Wort von DRM.
     
  3. patz

    patz Châtaigne du Léman

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    Genau das ist doch DRM.
    Oder sehe ich etwas falsch?
     
  4. Moriarty

    Moriarty Pommerscher Krummstiel

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    Seh ich genauso...

    Tritons Dienst hat genau wie Steam von Valve funktioniert, und das - da prominenter - wird allgemein auch zu den DRM-Systemen gezählt...

    Gruß
    Dennis
     
  5. newman

    newman Roter Eiserapfel

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    Online-Lizenzprüfung ist eigentlich nicht, was man unter DRM versteht. Eine ausführliche Erklärung zu DRM findet man bei Wikipedia.

    Die meisten Anwender dürften darin einen hardwaregebundenen Kopierschutz wie z.B. Fairplay, AACS etc. verstehen. Bei einem derartigen Kopierschutz ist KEINE Online Übrprüfung notwendig und deshalb können die Probleme wie im Fall Triton nicht auftreten.
     
  6. pepi

    pepi Cellini

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    Diese Probleme können sehr wohl auch bei iTunes auftreten, da beim "aktivieren" eines Rechners dieser online bei Apple registriert wird! Sollte man also keine Internetverbindung haben, kann man seinen Rechner nicht authorisieren oder auch deauthorisieren.
    Gruß Pepi
     
  7. newman

    newman Roter Eiserapfel

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    Wenn du ganz sicher gehen willst, brenne dein Titel als Audio-CD. Mache ich grundsätzlich bei im iTS gekaufter Musik.
     
  8. Gastone

    Gastone Bismarckapfel

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    Mal eine allgemeine Anmerkung zum Thema DRM:

    Ich bin selbst Autor, lebe allerdings nicht von diesen Einnahmen. Das Salär in diesem Bereich ist nicht besonders prall. Ich denke mal, dass die Masse der Autoren mehr aus Spaß an der Freude dabei sind.

    Allerdings finde ich das Thema DRM als äußerst nervig. Ich habe bisher zwei oder drei Songs im Netz gekauft und heruntergeladen. Wenn ich die Songs im Windows Media Player abspiele, schlägt die Überprüfung der Zertifikate regelmäßig fehl. Beim Überspielen der Songs auf meinen ersten MP3-Stick konnten diese Songs nicht abgespielt werden. Mein persönliches Fazit ist, dass ich mir wieder CDs im Laden kaufe. Das Kauferlebnis und Stöbern ist auch viel angenehmer.

    Ich kaufe gern im Internet ein und bin auch bereit, den Autor zu entlohnen. Aber dieses DRM-Gefummel hat mich abgeschreckt. Das ist ein einziger Mist.

    Ob dieselben Probleme mit den iStore-Produkten auftreten, kann ich nicht sagen, da ich dort das erste mal nach meinem katastrophalen Erlebnis mit den o.g. Songs war. Auch bei meinem iPod regt mich auf, dass es Probleme gibt, wenn ich Songs zwischen meinem Windows und meinem Apple-Rechner übertragen möchte. Für diese Hürden habe ich kein Verständnis, da es beides Rechner sind, die mir gehören und ausschließlich ich nutze.

    Es gibt definitiv bessere Wege sein geistiges Eigentum zu schützen.
     
  9. newman

    newman Roter Eiserapfel

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    Um bei Musik und Filmen zu bleiben: Welche?
     
  10. Gastone

    Gastone Bismarckapfel

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    @newman

    Es geht bei dem DRM darum, dass man einen Song oder einen Film dem Käufer oder Mieter zuordnen kann. Dies muss nicht unbedingt über ein übermitteltes Zertifikat funktionieren. Alternativ kann man sich z.B. auch mit einer anderen Karte ausweisen (Bank etc.). Mit den neuen RFID-Ausweisen kann man das sogar per Funk machen (von diesen RFID-Ausweisen kann man halten, was man will, wenn sie jetzt da sind, kann man sie aber nutzen). Sowas funktioniert dann auch offline.

    Alternativ kann man auch über digitale Signaturen arbeiten, die in den Song eingearbeitet werden. Auf diese Weise könnte man bei Raubkopien auf den Käufer Rückschlüsse ziehen. Dies hat ein hohes Abschreckungspotential, hätte aber keine Einschränkungen für den Käufer bei der Nutzung seiner Lizenz.

    Wenn man darüber nachdenkt, gibt es viele Alternativen. Das mit den Signaturen gefällt mir persönlich sehr gut.
     

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