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Doch MacBook Pro Retina mit 128GB?

Tobi_21

Fuji
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Guten Abend,

Ich habe mich vor einiger Zeit hier beraten lassen. Es ging darum, ob ich mir ein MacBook Pro Retina mit 256GB hole oder ein Asus Zenbook UX305 mit Intel Core m hole.
Meine Entscheidung fiel auf das Zenbook, da ich 256GB für 899€ bekommen habe, anstatt 1399€ für den Mac.

Jetzt habe ich alle Daten auf das Gerät kopiert und habe erstaunlicherweise festgestellt, dass es nur ca. 60GB an iTunes Daten und Fotos waren. Habe zuvor aus iTunes die ganzen uralten Apps gelöscht usw. - das hat noch einiges ausgemacht.

Das heißt es würde für mich auch das MacBook Retina mit 128GB in Frage kommen oder? Das wäre nämlich deutlich preiswerter.
Als ich jedoch das iPhone Backup auf dem Asus Gerät durchgeführt habe, waren gleich weitere 42GB !!! belegt. Das liegt wohl daran, dass die Musik vom iPhone auf den PC übertragen wird. Somit habe ich die Musik doppelt auf dem Rechner.
Weiß jmd von euch, ob beim Mac auch “doppelt” gesichert wird? Weil dann wären die 128GB wieder unrealistisch. Der Mac OS müsste da doch eigentlich “cleverer” sein.

Kann mir noch jmd von euch sagen mit wie viel GB freiem Speicher MacBooks mit 128GB ausgeliefert werden. 118 GB vllt??
Milchmädchenrechnung: 128 - 10 OS - ca. 60 Daten u. Office = ca. 55-60GB Puffer
55 GB freier Speicher würde mir reichen, es sei denn, dass das iPhone Backup unter Mac OS auch so viel Speicher braucht…

Evtl. kann mir jmd helfen, der ein solches MacBook benutzt.

PS: Was ich noch nicht bedacht habe: Wird freier Speicher von Programmen usw. mit der Zeit zugemüllt? Muss ich das auch noch bedenken?

Vielen Dank!
 
Ein iPhone Backup frisst bei dir 42GB?!?! Da passt was nicht.
Wie kam die Musik auf dein iPhone, wie hast du iTunes vom alten auf den neuen Rechner übertragen?

Es ist imho unlogisch, so iTunes Musik vom iPhone sichert, welche sich ja in der Mediathek befindet. Ist das bei dir der Fall, dann stimmt grundlegend was mit der Synchronisierung der Musik von iTunes zu deinem iPhone nicht.
 
Also pass auf:
Ich habe den iTunes Ordner (war ganz gewöhnlich unter Musik) von meinem alten Laptop auf eine externe Festplatte gezogen und in die Musik Bibliothek des Zenbooks gezogen.
So habe ich es auch im Internet gelesen.
Diesen Ordner habe ich anschließend auf mein Laufwerk D gezogen um Platz zu schaffen.
Auf meinem Laufwerk OS C (wo der iTunes zuerst gespeichert war) befinden sich noch ca. 18GB AppData Roaming und 22GB Music iTunes. (Ausgelesen mit TreeSize). Das muss das Backup sein, weil woher soll es sonst kommen?
Ich würde es nochmal einrichten, wenn ich weiß was ich falsch gemacht habe :D
 
Nö, soweit passt das. Den Ordner iTunes kopieren und dann entsprechend auf dem neuen Rechner einfügen, genau so geht´s.

Generell ist das Problem, du sprichst von iTunes unter Windows...und das ist nun überhaupt nicht meines. Was ich aber weiss, iTunes reagiert generell sehr zickig, so man an den nackten Dateien im iTunes Ordner Hand anlegt. Dazu passt auch deine Aktion...

Diesen Ordner habe ich anschließend auf mein Laufwerk D

...iTunes selbst liegt wahrscheinlich dann auf C, richtig? Ich denke daher kann dieses Kuriosum mit dem sehr übergrossen iPhone Backup am ende schon her rühren.

Vorschlag, mache iTunes nochmals nackig, dann das Prozedere mit dem iTunes Ordner auf den Rechner kopieren wiederholen und dann mal ein Backup vom iPhone machen. Ich hoffe mit meinem Bauchgefühl richtig zu liegen und das Backup fällt dann deutlich kleiner aus. Bei mir haben die so um die 4GB, erstellt von einem knackvollen 64GB iPhone.
 
Ganz zu Anfang hast du sicher Preis und "Ausstattung" wie Prozessorleistung und Speicherausstattung verglichen.
Grundsätzlich ok, wenn du Windows mit Windows vergleichst. Ich habe die Erfahrung gemacht, das kann man nicht, da Hardware und Software bei Apple wie sonst nirgendwo aufeinander abgestimmt sind, und du Unmengen an Software dabei hast, die du sonstwo kaufen musst und wenn du dir dann noch die Verarbeitung der Geräte ansiehst, ist Apple nicht teurer als ein Windows Rechner.

Und ja, der Mac ist intelligenter, was iTunes angeht.
 
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Reaktionen: Macruebe und maddi06
Die Entscheidung zwischen Macbook und Zenbook darf nicht nur auf Hardware Ebene passieren sondern ist auch eine Entscheidung welches Betriebssystem du verwenden möchtest.

Also ich sichere mein iPhone komplett in der iCloud, so muss ich keine Sicherungen mit iTunes machen. Das ist meiner Meinung nach eine veraltete Methode. Soviel ich weiß kann man diese Backups auch auslagern auf externe Festplatten oder auf ein NAS.

Das mit der iCloud funktioniert super, habe so bisher problemlos von meinen vorherigen iPhones die Daten migrieren können ohne mich mit iTunes rumschlagen zu müssen. Einfach das neue iPhone mit meinen iCloud Zugangsdaten füttern und schon wird das Gerät von selbst befüllt.
 
Der Einwurf ist natürlich absolut richtig und auch wichtig.
Eigentlich kommt erst die Frage zum OS, dann erst zur Hardware.

Bei den Backups via iCloud stimme ich hingegen nicht zu. Es geht imho nichts über lokal abgelegte Sicherungen. ;)
 
Naja was gibt es da schon groß geheimes zu sichern? Meine Musik habe ich komplett bei iTunes gekauft, kann diese also ohne großen Aufwand und auch ohne iCloud wiederherstellen. Die Fotos habe ich eh alle mit iPhoto in Alben importiert und auf meiner NAS ausgelagert. Der Übersicht halber befinden sich diese dennoch auf dem iPhone. Ist nett anzuschauen. Dann sind da noch die Apps und wie ich diese sortiert habe. Das ist ja kein Geheimnis und kann problemlos in der iCloud abgelegt werden. Die restlichen Einstellungen vom iPhone sind auch nicht wirklich interessant für die Hacker. Passwörter speichert iCloud ja nicht ab, also ich sehe da kein Problem die iCloud zu nutzen. Zumal mit der 2-Faktor Authentifizierung es einen guten Schutz der iCloud gibt.
 
Ich habe natürlich bei der Kaufentscheidung das Betriebssystem mit einbezogen. Am Ende war mir aber der Mac keine 500€ mehr wert.
Wenn ich jedoch mit 128GB auskommen würde, wäre das Einstiegsgerät interessant, da dies deutlich billiger zu bekommen ist.
Deswegen geht es mir hier im Thread eigentlich primär um den Speicherplatz, d.h.:
Wie viel Speicher ist ab Werk frei?
Braucht man einen Puffer für Programme, die im Hintergrund Daten erzeugen usw.?
Wie viel Speicherplatz würde eine Windows Partition benötigen? (Nur mal für den Fall des Falles...)
Komme ich mit 70GB Daten + Backup gut hin?
 
Du hast doch das Zenbook nun gekauft, wieso willst du jetzt noch die ganzen Daten für das Macbook wissen?
 
Ich habe das Zenbook gekauft und nur die wichtigsten Daten übertragen bzw. ziemlich ausgemistet. Jetzt habe ich den Eindruck, dass ich vllt. auch mit 128GB hinkommen würde.
Die Situation ist jetzt eine andere und deswegen die Fragen...

Edit: Hinzu kommt, dass ich den ein oder anderen Kritikpunkt am Asus habe ;)
 
Wenn du noch ein Rückgaberecht hast, würde ich es in Anspruch nehmen und das MacBook holen. Man muss nicht alle Daten vorrätig auf dem Gerät haben, es gibt andere Wege. Z.B. kannst du alles auf einer NAS auslagern und sogar von Außerhalb darauf zugreifen. Die NAS ist ideal geeignet für Bilder, Musik und deine geliebten iTunes Backups.

Solltest du dich für Apple Music entscheiden, dann kannst du die Musik auch streamen lassen.

Das OSX ist recht klein, passt problemlos auf ein 4 GB USB Stick drauf. Es dürfte nicht mehr als 15-20 GB an Speicher belegen, vielleicht sogar eher weniger.

Wenn du Windows via Bootcamp installieren möchtest, dann brauchst du mindestens 40 GB dafür. Kommt auch darauf an was du darunter dann installieren möchtest.
 
@Macruebe

Mir ging es nicht um die Sicherheit der Daten, eher um die stete Verfügbarkeit von Sicherungen. ;)
Selbst nutze ich iCloud sonst hemmungslos.

@Tobi_21

Wären Cloud Dienste für dich eine Option? Dann stellt sich deine Speicherfrage schon mit völlig anderem Blick.
Wenn du entsprechend auslagerst in iCloud, dann sind 128GB in jedem Fall mehr als genug.
 
Jein...
Ich lagere PDFs, Dokumente und ähnliches Kleinzeugs aus, d.h. das ein oder andere GB spare ich durch die Cloud. Meine Bilder und Musik möchte ich eigentlich nicht online abgespeichert haben.

Bin eher der Typ der nicht so ein Fan von Cloud-Diensten ist, zumindest bei privaten Daten. Hab auch oft mit schlechtem Internet zu kämpfen.. von daher..
 
Tja dann bleibt dir halt nichts anderes übrig als eine größere Interne Festplatte zu kaufen - denn deine Musik und Bilder werden wachsen - oder eine kleine externe Festplatte mit zu schleppen. Gibt richtig schicke, schmale im 2.5" Format. Gibt sogar welche mit eingebautem Wifi-Hotspot, diese musst du nicht mal am MacBook anschließen.
 
Ich finde 128 GB sind definitiv zu wenig. Aber nur meine Meinung. Ich würde immer mindestens 256 empfehlen. Klar, viel kann man auch auf externe Platten auslagern... aber das nervt doch schon gut mit der Zeit.
 
Danke für eure Ratschläge!

wenn ich davon Aussgehe, dass 110GB ab Werk frei habe, müsste ich ja trotzdem hinkommen oder?
Wenn ich insgesamt ca. 70GB Daten habe + das iPhone und iPad Backup? Mit 35GB für die Zukunft könnte ich leben, denn so viele Daten sammle ich in den nächsten 2-3 Jahren nicht an. Danach habe ich ja eh wieder ein neues Gerät.
Falls doch kann ich unwichtige Bilder auslagern..

Ich bin mir halt nicht sicher, ob das nicht nur eine Milchmädchenrechnung ist und ich i-welche Datenmengen vergesse, die vllt. das System anhäuft.
Evlt. bestelle ich mir einfach mal nen Mac und richte ihn ein, dann bin ich schlauer.
 
Das System wird gar keine großen Datenmengen von alleine anhäufen.
 
Danke für eure Ratschläge!

wenn ich davon Aussgehe, dass 110GB ab Werk frei habe, müsste ich ja trotzdem hinkommen oder?

Das kann man von außen einfach nicht beurteilen.

So als Anhalt, am vergangenen Wochenende habe ich meinen neuen iMac eingerichtet, dabei hab ich kräftig ausgemistet vom alten Datenbestand. Nun nutze ich für Fotos, Musik und Dokumente iCloud.
Ich hab dann noch einiges direkt auf dem Rechner, vertrauliche Dinge von der Arbeit (Textdokumente großteils), zudem die Backups von iPhone und iPad nebst zugehörigen Apps. Dann noch paar Filme.
Mac Apps hab ich außer einem Office for Mac und was für Fotobearbeitung nichts weiter nachinstalliert, hinzu kommen dann noch die Apps, welche Apple eh schon mitliefert.
Dennoch, obwohl ich eigentlich nicht rasend viel auf dem iMac lokal habe, sind gut 150GB des verfügbaren Speicher direkt nach Einrichtung in Beschlag.

Da man solch Mac im allgemeinen auch noch recht lange nutzt, da wird natürlich über die Jahre noch einiges an Daten dazukommen. Also sollte man dies bei der Anschaffung berücksichtigen und großzügig planen. Nachrüsten ist bei Macs dann (je nach Modell) zudem oft nur schwer oder überhaupt nicht möglich, Apple lötet intern gerne...