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David gegen Goliath: Brite gewinnt vor Gericht gegen Apple wegen Löschung seiner Fotos & Kontakte

Normal wird überall erwähnt das man seine Daten vor einer Reparatur sichern soll, oder man hat ein Abkommen das beim Shop gegen Bezahlung das durchgeführt wird.
 
wenn man behauptet, dass die Daten auf seinen Smartphone 7000 Pfund wert wären, diese aber nicht vor Defekt, Diebstahl oder Verlust schützt, ist das für mich entweder nicht glaubwürdig oder eben dumm.

Nochmals: wieso sollte er seine Daten mittels einem Backup schützen, wenn er gar nicht weiss, dass es diese Möglichkeit gibt?

Ehrlich. Wenn ich weiß , ich habe wichtige Sachen auf einem Smartphone dann sichere ich diese. Ansonsten waren sie nicht wichtig genug.

Siehe oben.

Eigentlich sollte man das nicht begrüßen. Selbst wenn der Mitarbeiter es nicht gesagt haben sollte. Für mich fällt das unter "höhere Gewallt". Die kann man auch nicht beeinflussen. ^^

Höhere Gewalt ist es eben genau nicht. Das wird schon aus der Definition des Begriffes klar.

Korrekt ist das Verhalten des Apple Mitarbeiters nicht, ich bin trotzdem der Meinung, dass ich als Eigentümer die Hauptverantwortung trage, mein Eigentum zu schützen. Und da sollte die menschliche Vernunft schon ausreichen, um zu wissen, dass ein Smartphone kein sichererer Ort für Daten ist.

Sagst du das auch wenn bei dir Zuhause eingebrochen wird? "Korrekt war das Verhalten des Einbrechers nicht, aber ich hätte den Schmuck meiner Frau halt in einem Safe aufbewahren sollen. Ich hätte wissen müssen, dass mein Eigenheim kein sicherer Ort für Schmuck ist."
 
Die Frage ist doch, wurde er darauf hingewiesen, das er ein Backup braucht?
Wurde er vom Mitbarteiter darauf hingewiesen dass alle Daten unter Umständen wech sein können, ohne Möglichkeit der Wiederherstellung?

Die Frage ist doch imho eher, wieviel Hirn man den Leuten abverlangen darf oder soll. Ich finde so eine Gerichtsentscheidung lächerlich, man könnte schon mehr Einsatz des Hirns von den Menschen fordern bzw voraussetzen.
 
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Da kommt mir die Idee, das zusätzlich zu Apple-Care so ne "Doofen"-Versicherung noch irgendwie vielleicht ganz sinnvoll wäre ;-)
 
was bitteschön hat ein fehlendes Backup mit Dummheit zu tun?
Vergleichsweise wenig - im Vergleich zu dieser Frage.

der durchschnittliche User von solchen Dingen vielleicht keine Ahnung hat und es auch nicht haben muss?
Falsch.
Der durchschnittliche Benutzer kümmert sich um sowas.
Der überdurchschnittliche erst recht.
Und dann gibt es da halt noch diese dritte Gruppe... ähem.

Und nein, natürlich muss man sich tatsächlich mit solchen Dingen nicht auskennen. Es ist durchaus erlaubt, keine einzige Zeile der Anleitungen und Hilfestellungen zu seinem überaus komplexen Gerät zu lesen.
Aber nicht alles was der Rest der Welt erlaubt, muss deshalb auch noch zu billigen sein.
 
@Haddock

Als Besitzer eines Smartphones sollte man schon die Grundfunktionen seines Gerätes schon kennen. Und ja , ich empfinde die Backupmöglichkeit des iPhone als Grundfunktionen.
 
Nochmals: wieso sollte er seine Daten mittels einem Backup schützen, wenn er gar nicht weiss, dass es diese Möglichkeit gibt?
Ist doch egal. Wichtig ist doch nur die Frage, ob er wissen kann, dass ein Smartphone kein sicherer Ort für Daten ist und daher in seiner Verantwortung liegt, diese ausreichend vor Verlust zu schützen. Und angesichts der vielfältigen Möglickeiten, einen Datenverlust zu erleiden, bin ich der Meinung: Ja, er kann es wissen.

Sagst du das auch wenn bei dir Zuhause eingebrochen wird? "Korrekt war das Verhalten des Einbrechers nicht, aber ich hätte den Schmuck meiner Frau halt in einem Safe aufbewahren sollen. Ich hätte wissen müssen, dass mein Eigenheim kein sicherer Ort für Schmuck ist."

Ist doch ein völlig anderer Sachverhalt (Straftat bleibt Straftat, unabhängig von anderen). Es geht darum, ob Apple für einen Datenverlust Schadensersatzpflichtig ist oder nicht.
 
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Apple könnte das Problem ja dadurch umgehen, das man jeden Apple-Nutzer ein Zwangsbackup über die iCloud verordnet, welches man explizit deaktivieren muss, wenn man es nicht benutzen möchte :p
 
Die Frage ist doch imho eher, wieviel Hirn man den Leuten abverlangen darf oder soll. ...
Genau. Da gebe ich dir 100% Recht.
So viel Hirn sollte ein Apple Mitbarteiter haben, einen Kunden zu fragen ob er ein aktuelles Backup hat ;)
Ein 3Tage altes, kann unter Umständen auch zu alt sein.
(nicht zu vergessen, selbst ein Backup in der Cloud ist nicht immer sicher, gab den ein oder anderen schon hier im Forum, wo es nicht funktionierte ;) )
Der Mitbarteiter dürfte (sollte) besser informiert sein als die Kunden.

Gelöscht hat doch der Mitbarteiter das Gerät, kein Wasserschaden oder sonst wer.
Wenn der Schlüsseldienst deine Hausschlüssel verdudelt und nicht mehr findet, sagst Du ja auch nicht, selber Schuld, warum habe ich die Zweitschlüssel auch nicht in der anderen Hosentasche. Wenn dann die Schlösser getauscht werden müssen, würdest Du sicher auch den Schaden ersetzt haben wollen ;)
 
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Ist doch egal. Wichtig ist doch nur die Frage, ob er wissen muss, dass ein Smartphone kein sicherer Ort für Daten ist und daher in seiner Verantwortung liegt, diese ausreichend vor Verlust zu schützen.
Nein es ist eben gerade nicht egal. Das Eine hängt mit dem Anderen zusammen.

Ist doch ein völlig anderer Sachverhalt. Es geht darum, ob Apple für einen Datenverlust Schadensersatzpflichtig ist oder nicht.
Du schreibst ja selber, dass das Verhalten vom Applemitarbeiter nicht korrekt war.

Korrekt ist das Verhalten des Apple Mitarbeiters nicht, ich bin trotzdem der Meinung, dass ich als Eigentümer die Hauptverantwortung trage, mein Eigentum zu schützen.

Also muss Apple auch dafür gerade stehen. Punkt.
 
Aha. Die Käufer brauchen wohl kein Hirn. Hauptsache jeder Mist wird dem Hersteller in die Schuhe geschoben. Ach, was reg ich mich auf. Es werden ja doch nur irgendwelche abstrusitäten als Beispiel herangezogen.
 
Ich denke in diesem Fall sind einfach 2 Doofe unglücklich zusammen getroffen.
 
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Ähm, ist es bei iCloud nicht sogar standardmäßig aktiviert, dass Daten (Kontakte, Lesezeichen, Notizen etc.) gesichert werden und Fotos/Videos in die Mediathek wandern? Immer wenn ich jemandem bei seinem iPhone helfen muss, der sich nicht auskennt, sehe ich in den iCloud-Einstellungen sämtliche Schalter auf aktiv! Kann mich natürlich auch irren, aber falls ich Recht habe, dann muss er ja händisch die Backup-Funktion deaktiviert haben. Und somit kann mir keiner erzählen, dass er keine Ahnung hat was ein Backup ist.
Ansonsten hätte er jetzt noch alle Kontakte und seine Fotos der Hochzeitsreise in der iCloud und er hätte sich den Ärger gespart.

Ich würde jetzt nicht so weit gehen und von Dummheit sprechen. Aber auch wenn das Verhalten des "Genius" bestimmt nicht vorschriftsmäßig war (ich wurde im Store bisher immer gefragt ob ich ein Backup gemacht habe), sollte man genau wegen sowas immer ein Backup haben - und ja, auch weniger versierte Leute wissen, dass man Daten sichert. Und wenn Wertvolles dabei ist, dann doch erst Recht! Das hat doch nichts mit "auskennen" zu tun. Selbst meine Eltern wissen, dass Daten gesichert werden. Ob die wissen wie das geht ist eine andere Frage, aber jedem wird "Backup" oder zumindest "Datensicherung" ein Begriff sein.

Also, wäre es jetzt nicht der Genius gewesen, wäre vielleicht am nächsten Tag das iPhone kaputt gegangen und dann wären seine Daten genauso weg.

Tja, so oder so ärgerlich. Aber hauptsache "... wenn ihr mir das Thunderbolt Display und einen Drucker schenkt, dann Schwamm drüber".
 
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Aha. Die Käufer brauchen wohl kein Hirn. ...
Es sagt keiner das es nicht logisch ist, Backups zu machen, aber es muss auch klar sein, das sich nicht jeder mit der Technik so auskennt wie wir hier.
Darum sollte ein Apple Mitarbeiter halt einfach fragen ob es ein aktuelles Backup gibt, bevor er ein iPhone, iPad, oder die Festplatte vom MacBook, MacMini etc. löscht.

Wenn ich im Urlaub ein Problem mit dem iPhone habe, in den Store gehe und um Hilfe bitte, habe ich ganz sich kein aktuelles Backup, ganz einfach aus dem Grunde, das es im Ferienhaus das wir immer mieten mitten in der Pampa, kein W-Lan gibt. Würde der Mitbarteiter einfach das Gerät löschen, wären zumindest schon mal alle Urlaubsbilder wech.
Alleine aus dem Grunde, müsste er doch schon fragen.

Also, wäre es jetzt nicht der Genius gewesen, wäre vielleicht am nächsten Tag das iPhone kaputt gegangen und dann wären seine Daten genauso weg.
Es ging in der Klage nicht darum, dass die Daten durch einen Defekt verloren gingen, sondern dass diese durch einen geschulten Apple Mitarbeiter ohne Rückfrage gelöscht wurden. (wenn ich es richtig verstanden habe)
 
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Kann mich natürlich auch irren, aber falls ich Recht habe, dann muss er ja händisch die Backup-Funktion deaktiviert haben.
Vielleicht hat er iCloud generell nicht aktiviert? Soll Leute geben, denen Wolkenspeicher nicht geheuer ist. :)
 
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Ok, das stimmt, die muss er nicht unbedingt aktiviert haben. Jedoch kenn ich das von den meisten Leuten so, dass die immer alles bejahen oder zumindest schonmal nichts deaktivieren was wichtig sein könnte. Von daher halte ich das nicht für unwahrscheinlich, dass er es dennoch selbst getan hat.
 
Es spielt doch gar keine Rolle, ob der Herr nun intelligent (in Einfachdeutsch "mit Hirn") ist oder nicht (in Einfachdeutsch "ohne Hirn").

Falsch gelaufen ist, dass Apple es trotz ihrer internen Richtlinien (?) versäumt hat, dem Kunden mitzuteilen, dass die Daten verloren sind ohne Backup, wenn der Kunde eine Serviceleistung in Anspruch nimmt.

Dafür gerade stehen muss Apple, nicht der Kunde, egal wie intelligent er sein mag oder nicht.
 
Von daher halte ich das nicht für unwahrscheinlich, dass er es dennoch selbst getan hat.
Selbst wenn er wusste, dass man Backups generell machen sollte, entschuldigt das imho nicht Apple von seiner Pflicht, dass sie bei der Übernahme des Gerätes darauf hinweisen, dass die Daten eventuell gelöscht werden könnten. Das scheint in diesem Fall nicht passiert zu sein (normalerweise dürfte Apple das schon machen, hier haben es die Mitarbeiter offenbar vergessen).
 
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Aha. Die Käufer brauchen wohl kein Hirn. Hauptsache jeder Mist wird dem Hersteller in die Schue geschoben. Ach, was reg ich mich auf. Es werden ja doch nur irgendwelche abstrusitäten als Beispiel herangezogen.
Niemand, aber wirklich niemand hat in diesem Thread behauptet, dass man als Käufer kein Hirn braucht und/oder nicht auch selber ein bisschen denken soll.

Fällt das eigentlich schon unter Dummheit wenn man den anderen ihre Worte (oder Argumente) im Mund umdreht?

Ok, das stimmt, die muss er nicht unbedingt aktiviert haben. Jedoch kenn ich das von den meisten Leuten so, dass die immer alles bejahen oder zumindest schonmal nichts deaktivieren was wichtig sein könnte. Von daher halte ich das nicht für unwahrscheinlich, dass er es dennoch selbst getan hat.

Ich habe keine iCloud. Ich brauche es schlicht nicht.
 
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