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Magazin Dank Public-Beta: Verbreitung von OS X Yosemite mit Rekordwerten

Martin Wendel

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Wie aus aktuellen Zahlen von Net Applications hervorgeht, laufen bereits 3,3 Prozent aller Macs mit einer Vorabversion von OS X Yosemite. Die Verbreitung des neuesten Betriebssystems ist damit rund 33-mal höher als bei der Betaversion von OS X Mavericks im September letzten Jahres, einen Monat vor der Veröffentlichung der finalen Version. Der Grund dafür dürfte einleuchtend sein: Apple erlaubt erstmals seit mehreren Jahren auch Privatanwendern den Zugriff auf die Betaversion.[prbreak][/prbreak]

Es scheint im Vergleich zu den letzten Jahren jedoch auch generell ein höheres Interesse an den Vorabversionen von OS X zu geben. Selbst unter den Entwicklern ist das neueste Betriebssystem offenbar sehr beleibt. Die Nutzerzahlen von OS X Yosemite sollen rund viermal höher sein, als noch bei Mavericks im Jahr zuvor. Ein möglicher Grund für das erhöhte Interesse könnte das neue Design des Betriebssystems sein. Bereits die Betaversionen von iOS 7, mit dem ähnlich umfassende Designänderungen eingeführt wurden, waren sehr beliebt.

Derzeit wird angenommen, dass OS X Yosemite im Oktober erscheinen wird. Möglicherweise hat Apple beim kommenden Media-Event am 9. September, bei dem das heiß erwartete iPhone 6 präsentiert wird, Neuigkeiten dazu parat. Gestern Abend ist übrigens die mittlerweile siebte Betaversion von OS X Yosemite erschienen. Apple merzt damit einige Fehler aus, das Update wird derzeit jedoch nur für die Developer-Preview angeboten. Teilnehmer am Public-Beta-Programm müssen sich wohl noch etwas gedulden.

yosemiteadoptionrates.jpg
Via MacRumors
 
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Die Statistik lässt aber auch den Schluss zu, dass OS X Yosemite von vielen Nutzern bereits für produktive Tätigkeiten eingesetzt wird. Scheinbar läuft das Betriebssystem momentan auch ausreichend stabil, als das man bei der Nutzung keinen gravierenden Einschränkungen unterliegt. Dennoch wird ja nicht zu Unrecht davon abgeraten, dass System für produktive Tätigkeiten einzusetzen.

Ich bin nach einer kurzen Testphase auf jeden Fall wieder mit Mavericks unterwegs, hoffe aber auch auf eine baldige Veröffentlichung des Betriebssystems.
 
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Dennoch wird ja nicht zu Unrecht davon abgeraten, dass System für produktive Tätigkeiten einzusetzen.

DAS kann ich nur so unterschreiben.

Ich weiß ja nicht wie das bei Apple ist bzgl. Public-Betas. Bei MS "war es einfach cool" diese zu verwenden - im Nachhinein ärgerten sich dann User über Instabilitäten oder es wurden Berichterstattungstechniken deaktiviert - und somit der Sinn der Beta genommen.

Was ich aber super finde ist - wie ich im Forum "hoffnungsmachend" erfahren habe: Es wird vermutlich ein Upgrade zur Final hinterher möglich sein. Bei MS-Produkten ist das leider nicht möglich.
 
Ein Bekannter benutzt die Yosemite BETA. Er meinte nur man soll, falls man seinen Mac fur "produktive Tätigkeiten" (d.h. Arbeit) benötigt, die Finger davon lassen. Das ist alles noch ziemlich instabil und Programme stürzen die ganze Zeit ab, ist halt eine Beta..
 
Das kann ich aber seit ungefähr 2-3 Betas nicht mehr bestätigen.
Programme (auch vom Drittanbieter, z.B. die Adobe Programme) laufen seit Wochen problemlos durch und Performanceeinbrüche hab ich auch nicht.

Womit ich nicht sagen will, dass es nicht richtig ist, von Beta Software für produktive Arbeit abzuraten.
Trotzdem sind die Betas wirklich sehr vielversprechend. Wenn das bis zur Final so weitergeht, wird die 10.10.0-Version von Yosemite ausgereifter sein als Mavericks bis 10.9.2.
 
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Programme (auch vom Drittanbieter, z.B. die Adobe Programme) laufen seit Wochen problemlos durch und Performanceeinbrüche hab ich auch nicht.

Das ist auch gut so, schließlich muss das System ja bald den Golden-Master-Status haben.
 
Ist doch schön, umso mehr Bugs könnten vielleicht beseitigt werden.
 
Wenn da nur nicht dieses unsägliche Transparenzen-Drama wäre.
 
Die erste Yosemite Beta zu der jetzigen hat sich einiges getan. Es stürzt so gut wie kein Programm ab, alles funktioniert wie es funktionieren sollte, also für den 0815 Anwender reicht diese Beta schon vollkommen.
 
Was ist denn mit den Transparenzen? Meint ihr den Milchglas Effekt (zu sehen bspw. in der Mitteilungszentrale) wie bei iOS?
 
Was ist denn mit den Transparenzen? Meint ihr den Milchglas Effekt (zu sehen bspw. in der Mitteilungszentrale) wie bei iOS?
Ja, den hast du aber an diversen Stellen. Die Menüleiste selbst ist transparent, in den Seitenleisten vom Finder, Mail, Kontakte, etc. Der Sinn soll laut Werbesprüchen von Apple sein, dass man einen Eindruck bekommt, was denn hinter dem aktivem Fenster so los ist und mehr Tiefe da ist (was immer das für eine Tiefe sein soll).
Wie schwachsinnig diese Aussage ist sieht man, wenn man mal vor einem weißen Fenster (zum Beispiel ein leeres Dokument in TextEdit) ein Finderfenster legt. Dann müsste die Seitenleiste ja eigentlich auch weiß sein. Ist sie aber nicht, sondern das Schreibtischhintergrundbild beeinflusst weiterhin die Farbe der Seitenleiste im Finderfenster.

Abschalten kann man das zwar, aber nur global. Entweder alle Transparenzen aus oder an. Das Ausschalten der Transparenzen hat dann auch noch den Effekt, dass die runden Ecken bei den eingeblendeten Anzeigen für Lautstärke/Helligkeitsänderung weg sind.
 
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Das ist dämlich. Mehr Informationen, okay - sofern das UI übersichtlich bleibt. Aber ein Schreibtischhintergrund hat rein gar nichts mit 'Informationen' zu tun, sondern defokussiert (gibt es das Wort? Egal.) einen schlimmstenfalls.
 
Gerade die Transparenzeffekte gefallen mir, ich hab daran nichts auszusetzen... was daran "dämlich" oder "schwachsinnig" sein soll erschließt sich mir nicht, letztendlich ist das Ganze wohl einfach Geschmacksache.
 
Zuletzt bearbeitet:
Gut, da hätte ich wohl zitieren sollen ;)

Dämlich finde ich, dass der Schreibtisch-Hintergrund durchscheint, obwohl darüber noch mehrere andere Fenster liegen. Das bringt keinen Mehrwert, sondern lenkt nur ab.
An und für sich finde ich die Transparenz-Effekte wie ich sie von iOS7 und andeutungsweise auch von Mavericks kenne super.
 
Gerade die Transparenzeffekte gefallen mir, ich hab daran nichts auszusetzen... was daran "dämlich" oder "schwachsinnig" sein soll erschließt sich mir nicht,
Apple behauptet, durch die Transparenzen hätte man einen Mehrwert. Ich sehe da nur ein bunt-fleckiges User-Interface. Mehrwert=0. Apple macht hier meiner Meinung nach den Fehler zu glauben, was unter iOS noch funktioniert, würde auch auf dem Desktop funktionieren. Nur iOS Apps haben den Bildschirm exklusiv ganz für sich alleine. Da liegen keine anderen Apps und ein Schreibtisch im Hintergrund.

letztendlich ist das Ganze wohl einfach Geschmacksache.
Sicher, deshalb hätte ich das gerne sinnvoll abschaltbar und nicht nur überall an oder aus. Es gibt nämlich durchaus Ecken, wo Transprenzen nicht stören und zu einer guten Optik beitragen. Aber so wie es jetzt ist, habe ich nur die Wahl zwischen Pest und Cholera.
 
Tja entweder Dir gefallen die Transparenzeffekte oder sie gefallen Dir halt nicht. Eine Aussage wie "Mir gefallen Sie nicht, außer hier und da ein wenig und deswegen will ich sie überall aktivieren oder deaktivieren können!" ist bestenfalls belustigend und wird Apple kein bisschen interessieren. Und das zurecht. Warum? Weil das Betriebssystem sonst genau in derselben Konfigurationsflut enden würde wie Android oder Windows.

Wenn es Ecken gibt, wo Transparenzen nicht stören oder NUR zu einer guten Optik beitragen, dann brauchst Du sie auch gar nicht. Eine gute Optik ist kein Mehrwert, auf den Du Dich ja so fokussierst. Somit ist die korrekte Einstellung für Dich das Deaktivieren der Effekte.
 
Ja aber dann passt doch für Dich eh alles? Schalt es ab und gut isses!