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Corning kündigt neues Gorilla Glass und optisches Thunderboltkabel an

Niklas Marxen

Thurgauer Weinapfel
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Tim Cook hat vor kurzem angekündigt, eine Rechnerklasse in den USA fertigen zu wollen. Teile von Apple-Produkten wurden schon immer in den USA gefertigt. So kommt das Glas der iDevices von Corning und wird in Kentucky und New York hergestellt. Ein paar Tage vor der am Dienstag beginnenden Consumer Electronics Show hat eben dieses Unternehmen zwei Produkte angekündigt, die es auf der Messe präsentieren will. Das eine ist die neue Generation Gorilla Glass, dass andere ist ein optisches Thunderboltkabel.[PRBREAK][/PRBREAK]


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Gorilla Glass 3, die Glasklasse die wie die beiden Vorgängergenerationen wahrscheinlich auch in einem iPhone Anwendung findet, reduziert die Wahrscheinlichkeit von Kratzern noch einmal um 40 Prozent. Selbst wenn das Glas an Stellen brechen sollte, bleibt die gesamte Fläche um 50 % stabiler, als es bei der Vorgängergeneration der Fall war.


Mit den optischen Thunderboltkabeln will Corning eine noch wenig beachtete Funktion der in Apples Rechnern verbauten Schnittstelle nutzen. Daten können mit 10 Gb/s durch ein drei Meter langes Kupferkabel geschickt werden, wenn man Thunderbolt nutzt. Steckt man ein optisches Glasfaserkabel in die selbe Schnittstelle, können Geschwindigkeiten von 50 Gb/s auf einer Strecke von bis zu 100 Metern erreicht werden.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich weiß noch als Thunderbolt (damals ja noch "Light Peak") angekündigt wurde, hieß es, dass generell auf Glasfaser gesetzt wird. Irgendwann wurde dann aber dann (vorerst) doch wieder auf Kupfer umgesattelt. Wohl aus Kostengründen.
 
Gerade der letzte Satz gefällt mir, allerdings sind Thunderbolt-Kabel ja heute schon unglaublich teuer, ein solches 100m Kabel dürfte unwirtschaftlich Teuer werden :/
 
Sieht aus wie OSX 10.9 Mountain Gorilla ...
 
Wie soll man denn ein Glasfaserkabel in die Schnittstelle packen? Da braucht man wahrscheinlich einen (teuren) Adapter der Thunderbolt elektrisch in optisch wandelt... Ich hätte es ja toll gefunden, wenn das so funktioniert hätte wie beim Audioausgang der Apple-Rechner.. Analog, wenn man ein Kupferkabel reinsteckt, digital wenn ein optisches erkannt wird.. Mit Glasfaser wird Thunderbolt erst richtig interessant.. Man stelle sich vor, wie einfach man damit einen u.U. störend lauten Rechner aus empfindlichen Räumen (z.B. Studio-Regien) verbannen kann. Ein dünnes Glasfaserkabel und ein Dock für Peripherie und Monitor(e). Mal sehen was das wird.. und wann!
 
Ein Adapter muss nicht zwingend notwendig sein wenn die Elektrisch-Optische Umwandlung von den Chips in den TB-Steckern vorgenommen wird.
 
Mit "Adapter" meinte ich eigentlich einen "adaptierenden Stecker".. Klar geht das, ist aber bestimmt sehr teuer und nicht so elegant wie ein Stecksystem auf der Platine im Macbook, das optisch und elektrisch erkennt..
 
....könnte, sollte, würde. Wer braucht so etwas schon (im Massenmarkt)? Womöglich baut Apple das aber auch serienmäßig in die nächste iMac-Generation, macht die noch 20 mm dünner, lässt auch noch die Festplatte/SSD weg und bietet dafür ein über die 50Gb/s-Leitung angebundene "total amazing" TimeCapsule an....für schmale € 899,-. Natürlich muss auch der iMac wegen des wegfallenden internen Massenspeichers leider wieder € 250,- teuer werden. O-Ton eines Mitarbeiters am Rande der Keynote: "Diese Preiserhöhungen sind unsere Kunden bereits gewöhnt und sie werden sie auch diesmal bezahlen".8-)