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C=Commodore - Retro-Computing ist nicht totzukriegen

  • Ersteller Ersteller Mitglied 128076
  • Erstellt am Erstellt am
Alter Schwede waren das noch richtig, richtig starke Zeiten, als alles begann und wir waren dabei. Wahnsinn. Sicherlich sind hier ein paar vor mir geboren, aber ich bin megafroh in den 70ern geboren worden zu sein und das alles miterlebt zu haben. Zum einen den Bereich der Musik mit den 80ern und dann halt den Bereich mit der digitalen Welt. Einfach nur grandios.
Wenn ich überlege dass wir früher mit einem Kassettenrekorder und gefühlten 20 fetten Batterien unterwegs waren und heute über ein kleines Gerät stundenlang Musik hören, im Wald im Netz surfen oder halt überall telefonieren können, das ist schon der blanke Wahnsinn von der Entwicklung her.
 
Alte Erinnerungen werden wach :kiss:

Ich hatte einen C64 mit Datassette. Wenn ich mittags aus der Schule kam erst mal den C64 angeschmissen und über die Datassette Maniac Mansion geladen. Nach dem Essen war es dann soweit :p
 
Zuletzt bearbeitet:
Das waren wundervolle Zeiten damals mit dem C64. Eine ganze Box voller Spiele - kein einziges Original. Wieviele Stunden allein für Wintergames drauf gegangen sind kann ich nicht mal schätzen. Gott sei Dank war ich ein Kind der 80er und habe noch etwas von der Zeit vor 2000 (den goldenen Zeiten) aktiv mitbekommen. Die heutigen Kinder und Jugendlichen tun mir leid - während es für uns nur bergauf ging müssen sie die allgemeine Wohlstandsumverteilung verkraften mit all ihren wirren Auswüchsen. Als mich mein Vater mit dem C64 Game "Sexgames" erwischte fühlte er sich sogar genötigt ein peinliches Aufklärungsgespräch zu starten. Danke Commodore!
 
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Bei mir wars gleich der Apple 2 neben den Schränken die ich IBM repariert habe.
 
Ja, das waren noch Zeiten. So komplett offline. Sich einfach keine Gedanken machen zu müssen, ob man ein Abo abschließen muss. Irgendwelche DLC´s kommen. Unbedingt online spielen muss.

Irgendwie lebte man was die Spielerei betrifft tausendmal freier als heute. Und was noch dazukommt: Die Dinger leben heute noch. Sind einfach nicht tot zu bekommen. Das fasziniert dann ungemein, wenn man sich die Welt heute betrachtet.
 
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Da hatte sich doch ein kleiner Fehler eingeschlichen: 2x das selbe Video und keiner schreit? :-)
Habe die im Artikel erwähnte Doku hinzugefügt.
 
Ich würde Geld bezahlen für den (Amiga)-Hintergrund von IK+...animiert und mit allen Gags...als Finder-Hintergrund.
 
Die Commodore-Aktie wurde früher von Mantelspekulationen zu lustigen Jojo-Spielchen getrieben. Ich habe daran mal einen Nachmittag herumgezockt, war abends schweißgebaded und hatte aus Spielgeld doch etwas Zählbares gemacht. Mann, waren das noch Zeiten.

Edit: Mit fiel es gerade wieder ein: Es war die Escom-Aktie. Escom hatte damals Coomodore gekauft und man glaubte, Commodore wird wiederbelebt.
 
Kann in dem Zusammenhang das Buch VOLKSCOMPUTER von Brian Bagnall über den Aufstieg und Fall von Commodore empfehlen! Liest sich deutlich aufregender und aufwühlender als die Jobs-Biografie. Kaum zu fassen, wie man einen Laden mit so viel Potential vor die Wand fahren konnte. Wären auch nur ansatzweise fähigere Leute an der Spitze gewesen, könnte die Computerlandschaft heute deutlich anders aussehen.