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bwl-studium

Dieses Thema im Forum "Café" wurde erstellt von LCST, 12.06.08.

  1. LCST

    LCST Damasonrenette

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    484
    hey, wollte wissen, wie das BWL-Studium so ist. Bin momentan 12te klasse auf nem WG, und überleg mir ernsthaft sowas in der Richtung zu studieren.
    Sind hier vielleiht sogar welche die das selbst studieren? wär cool wenn ich was hören würde:)
     
  2. sim1344

    sim1344 Zuccalmaglios Renette

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    Hi,

    ich studiere im 8ten Semester BWL mit Fachrichtung Controlling, Finanzen und Unternehmensfürung.

    Also wenn ich mein Studium so mit meinen Kollegen aus Recht, Literatur, Sprachen usw. vergleicht ist es sehr:
    -interaktiv und abwechslungsreich (Fallbeispiele, Gruppenarbeiten, Problemstellungen, Präsentationen,...)
    -sehr praxisbezogen (man lernt zum Beispiel jeden Artikel und jede Zahl in der Financial Times zu verstehen, zu analysieren und zu hinterfragen)

    Bedenke dass das erste Jahr jedoch ziemlich trocken und theoretisch ist.

    Worauf du bei der Wahl der Uni/FH schauen musst (meiner persönlichen Ansicht nach):
    -Position der Uni in den verschiedenen Rankings (Die Zeit, Handelsblatt, Financial Times)
    -Die Stadt (wenn du in Frankfurt, München oder ähnliches studiertst, dann passt das! Du musst immer denken dass die wirtschaftliche Bedeutung einer Stadt auch dementsprechende Chancen bietet!)

    Ich weiß, dass folgende Unis in Deutschland zu den Tops weltweit unter den Business Schools zählen:
    Uni Mannheim
    Uni Köln
    Uni Koblenz


    Warum ich so für die Qualität der Uni bin? Weil es mittlerweile sehr viele Studenten in BWL gibt und man sich differenzieren und spezialisieren muss, um später bei der Arbeitssuche eine Nasenlänge voraus zu sein!

    Falls du noch spezielle Fragen hast, helf ich dir gerne weiter!
     
  3. alex_neo

    alex_neo Roter Stettiner

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    965
    Das mit dem "weltweit" halte ich für ein wenig gewagt, da gibt es doch noch einige, die ein anderes Level haben und einen anderen Ruf genießen (LSE, um nur mal eine zu nennen), allerdings gehören Mannheim, Köln und Münster in Deutschland auf jeden Fall zu den besten Unis für BWL.

    Ich würde sagen: Versuche, dich soweit es geht im Vorfeld zu informieren. Nutze die Chance von z.B. Tag der offenen Tür oder vielleicht kennst du auch irgendwen an den Unis, die für dich in Frage kommen und kannst einfach mal mit in eine Vorlesung gehen. So was ist glaube ich die beste Möglichkeit, um zu sehen, ob das Studium wirklich zu dir passen würde. Letztlich ist die Studienwahl aber immer eine relativ persönliche Sache würde ich sagen, schau einfach, welcher Studiengang dir am meisten zusagt (auch bei BWL gibt es da ja teilweise Unterschiede bzw. verschiedene Spezialrichtungen)
     
  4. sim1344

    sim1344 Zuccalmaglios Renette

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    Woraus beziehst du diese Information? Quelle?
    Das sind die einzigen deutschen Unis die in den weltweiten Rankings von Financial Times, Forbes und New York Times unter den TOP 100 oder TOP 500 genannt werden. Außerdem sind einige von ihnen in Internationalen Elite-netzwerken wie CEMS vertreten.

    Zu den Weltweiten Top-Unis gehören:
    Harvard (USA)
    Yale (USA)
    MIT (USA)
    Berkely (USA)
    LSE (UK)
    ESADE (SPAIN)
    BOCCONI (ITALY)
    MANNHEIM (GERMANY)
    HEC (FRANCE)
    ST.GALLEN (SWISS)
    UNI WIEN (AUSTRIA)
     
  5. Bloemche

    Bloemche Zuccalmaglios Renette

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    Sich vorab intensiv zu informieren ist schon obligatorisch. Die Unis präsentieren sich im Netz, mit nem Tag der offenen Tür, evtl. sogar Events des Fachbereichs etc. Sich vorab Vorlesungen anzuschauen finde ich gut. Dafür musst du an der Uni auch niemanden kennen, schau dir einfach vorher im Netz das Vorlesungsverzeichnis an, such dir aus was dir gefällt und geh hin. Bei der Masse an Studenten fällt ein "Fremder" garnicht auf ;) Da bietet sich dann auch die Gelegenheit, direkt mit den vielleicht zukünftigen Kommilitonen zu sprechen.

    Die ersten Semester sind immer die härtesten, dort wird einfach gnadenlos ausgesiebt; gerade über "unangenehme" Fächer wie Statistik I & II, VWL und Konsorten ;)

    Ich schreib gerade meine Diplomarbeit in einem Fach aus dem Bereich der Wirtschaftswissenschaften und an unserem Fachbereich gibt es studentische Studienberater und eine Fachbereichsreferentin, die über die Zentrale Studienberatung der Uni hinaus, direkt über den Fachbereich, die Möglichkeiten und Vorraussetzungen etc. informiert.

    Evtl. gilt für deine Wunschuni auch ein NC. Dort dann am besten mal bei www.zvs.de schauen, ob die Vergabe eines Studienplatzes über die ZVS läuft oder ob die Uni das selbst über Bewerbungen und Auswahlgespräche regelt.

    Viel Erfolg!
     
  6. axe

    axe Cripps Pink

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    Peinlicher Patzer als BWL-Student...
    LSE unterrichtet Economics, was VWL entspricht. Und da besteht ein kleiner feiner Unterschied zu BWL ;)
     
  7. sim1344

    sim1344 Zuccalmaglios Renette

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    NEIN!

    An der LSE kann man auch Systemoptimierung, Wirtschaftsmathematik usw studieren. Also auch BWL- und Finanzfächer
     
  8. lm87

    lm87 Gast

    Ich studiere BWL (2. Semester, FH) und kann dazu sagen:

    Das Fach gehört zu den Geisteswissenschaften und bringt es mit sich, dass man viel lesen muss und einiges an Theorie reingepfiffen bekommt.
    Wir müssen fürs erste Semester ein 500 Seiten starkes Buch + Vorlesungsfolien können (Personal), für eine einzige Klausur... und man schreibt in der Regel 6 Klausuren am Semesterende :)

    Am besten du wendest dich an die Uni, an der du studieren willst. Dort gibt es sicher sowas wie einen Tag der offenen Tür oder du gehst einfach in ein paar Vorlesungen rein und besorgst dir das Material der Erstsemester.

    Insbesondere so Fächer wie Wirtschaftsprivatrecht haben es in sich... nach WPR I und II ist man kein Volljurist, klar. Aber es geht wirklich zur Sache :)
     
  9. Conny

    Conny Starking

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    Also ich bin im 4. Semester BWL und BACHELOR...ich denke da können dir die Hochsemester fast gar nicht mehr soviele Tipps geben. Die Umsetzung des Bologna Prozesses ist an jeder Uni anders. Hast du dir schon eine Stadt ausgesucht? Und über die ZVS läuft BWL gar nicht mehr. Ich würde für BWL auch generell eine FH empfehlen, den Seminare, Praktika oder gar Auslandssemester sind an einer Uni mit Bachelor kaum noch vorhanden, bzw. eingeplant. Hast du dir schon eine Vertiefung ausgesucht? Bzw. irgendwas ins Auge gefasst? Also Personal, Marketing oder Logistik? Der Bachelor ist an meiner Uni so allgemein, das es kaum Unterschiede zu VWL gibt und die Vertiefungen gibt es erst im Master. Und wenn du weißt in welche Richtung du eventuell willst, dann kannst du ja auch nach den Wirtschaftsregionen gucken, ob dort Firmen angesiedelt sind, die dich interessieren, weil die gerne aus der Uni der Region Leute nehmen, oder Partnerprogramme haben. Ich kann dir zu den einzelnen Themen sehr gerne mehr sagen. Frag einfach nach!
     
  10. Conny

    Conny Starking

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    Ach und noch etwas...es ist scheiße viel Mathe. Ich dachte es wird schon nicht so schlimm, aber da hab ich mich echt geirrt^^
     
  11. lm87

    lm87 Gast

    Joa einiges an Mathe ist schon dabei, aber scheiße viel? :)
     
  12. sim1344

    sim1344 Zuccalmaglios Renette

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    Wegen Mathe:
    Ja es ist viel Mathe im ersten und 2ten Jahr (das Programm des Gymnasiums bis Derivate/Ableitungen und Integral)
    Danach gibt es noch Statistik, mit Wahrscheinlichkeitsrechnungen, Verteilungen, und allgemeiner Analyse von Daten.
    Wenn man will gibt es dann noch Econometrics (weiß nicht wie es auf deutsch heißt), das wäre so Statistik II, wo Ereignisse aus der Wirtschaft gemessen und analysiert werden. Meist geschieht das anhand von Regressionen nach der Form einer Geraden: y= a + bx + cx^2 + dx^3 (oder ähnlich)

    Die Bilanz und Finanzfächer geben sich mit Additionen oder Multiplikationen (und das Gegenteil) zufrieden: Dort geht es mehr darum, dass man input und output versteht und analysieren kann!
     
  13. Conny

    Conny Starking

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    Ich hatte noch sehr komplexe Formeln in Bilanzierung, internes ReWe, Mikro- und auch Makroökonomik, in Operations Research und Entscheidungs- und Spieltheorie. Mathe 1 und 2 und Statistik 1 und 2 hatte ich auch...also bei mir nimmt das gar kein Ende:(
     
  14. sim1344

    sim1344 Zuccalmaglios Renette

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    In diesen Fächern sind es aber meist +/- und *//.

    Außer in den Volkswirtschaftsfächern: dort gibt es auch manchmal Ableitungen/Derivate und Summenformeln.

    Aber nichts was man nicht nicht verstehen könnte!

    Jeder hat seine Stärken und Schwächen
     
  15. Conny

    Conny Starking

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    Naja, wenn es nur + und - und so wäre, würd ich es nicht erwähnen. Wie gesagt, ich denke das setzt jede Uni anders um.
     
  16. hbex

    hbex Martini

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    Ich muß mal den Betriebswirten hier Einhalt gebieten und Werbung für den Ingenieurnachwuchs machen. Der wird dringender hierzulande gebraucht als die Wirtschaftler!

    [yt]z8xUrUKK-e4[/yt]
     
  17. ecinaeo

    ecinaeo Strauwalds neue Goldparmäne

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    die "Job-Ampel" des Stern sagt zu BWL folgendes ...
     

    Anhänge:

  18. stk

    stk Grünapfel

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    Moin,

    a) unterfüttere es als erstes mit Praxis. Sprich: eine kaufmännische Ausbildung schadet überhaupt nicht
    b) FH finde ich pers. praxisnäher als Uni
    c) Uni Koblenz unterrichtet kein BWL, sehr wohl jedoch die private sprich, recht kostenintensive WHU in Vallendar und die (auch wieder pers.) sehr empfehlenswerte FH Koblenz

    Gruß Stefan
     
  19. ecinaeo

    ecinaeo Strauwalds neue Goldparmäne

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    18.09.07
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    Ganz genauso bei mir ... die Vorlesungen in der FH sind auch "netter", weil man sich da nicht mit 300 Leuten in einen Hörsaal quetschen muss und der Bezug/Kontakt zum Prof viel besser ist ...
     
  20. HotblackDesiato

    HotblackDesiato Zuccalmaglios Renette

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    21.03.08
    Beiträge:
    262
    Woran erkennt man einen BWLer in einer Buchhandlung?

    "Ich hätte gern ein Buch passend zu meiner Krawatte."



    Huch, falscher Thread ... :eek:
    *duck und weg*
     

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