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Buffalo DriveStation Duo am Mac - leider Probleme

Dieses Thema im Forum "Festplatten, SSD und andere Speichermedien" wurde erstellt von Catweazle, 11.10.07.

  1. Catweazle

    Catweazle Granny Smith

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    Heute hab ich mir beim Metro die Buffalo Drive Station Duo gekauft: 1 TB RAID1-fähig (2x500 GB) für 220 Euro brutto, das konnte ich mir nicht entgehen lassen. Mut hat mir dieser Testbericht gemacht, der darauf hinweist, daß das Laufwerk trotz anderslautender Infos auf der Packung oder im Web angeblich auch am Mac läuft.

    Tatsächlich gibt es in der Anleitung eine Mac-Abteilung, sowie auf der CD auch Mac-Software, doch diese geht leider nicht: Das Programm RaidSetting findet eine DLL nicht (natürlich) und gibt auf, das Programm RaidSetting_im findet das Gerät nicht, obwohl beim Anschluß (4-Pin-Firewire und USB 2 ist geboten, ich hab ersteres genommen) 2 im (Windows-) FAT32-Format formatierte Platten auf dem Desktop angezeigt werden.

    Auf Anranten eines Kumpels habe ich die Platten in Mac OS Extended (Journaled) umformatiert, dann ein Software-RAID mit Hilfe des Festplatten-Dienstprograms angelegt, hat alles fein funktioniert. Dann habe ich zum Testen 17 GB Daten rübergespielt (einige tausend Fotos zu je ca. 1 MB), bei 11,7 GB ist der Kopiervorgang hängen- /stehengeblieben und das Gerät macht Geräusche. Komische, seltsame, unheimliche, angsteinflößende Geräusche.

    Ich habe ja kürzlich um Rat bei genau dieser Kaufentscheidung gebeten, vielen Dank nochmal für den vielen Feedback übrigens. Nun denke ich, daß ich das Gerät besser wieder zurückgeben und nicht an diesem Ende sparen sollte. (Außerdem hab ich den Martini für morgen Abend vergessen, Gicht!) Was meint Ihr? Soll ich das Gerät zurückgeben? Oder ist das Geräusch womöglich üblich und normal? (Das hoffe ich nicht!)

    Bitte um Feedback! Danke allerseits!
     
    #1 Catweazle, 11.10.07
    Zuletzt bearbeitet: 11.10.07
  2. Chuck-.-

    Chuck-.- Bismarckapfel

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    Nein das ist kein normales Geräusch. Eine Festplatte muss rund laufen, also ohne nebengeräusche wie sie bei dir der Fall sind. Sie darf ein "surren" aufweisen, welches aber nur bestätigt das die Platte läuft. Solche Geräusche machte meine Interne Festplatte auch, kurz bevor sie sich verabschiedet hat.

    Ich würde das Gerät umtauschen und mehr Geld investieren.

    Beste Grüße
    Chuck

    PS: Meine Festplatte hängt nun an meiner Wand und macht sich aufgeschraubt sehr gut als Deko ;)
     
  3. markthenerd

    markthenerd Brauner Matapfel

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    Das Geräusch tönt als ob ein (oder beide) Schreib- Leseköpfe der Platte/n - ja eben was. Jedenfalls habe ich noch nie (bisher zumindest) Elektronische Bauteile gehört solches Geklapper von sich geben.

    Mein Tip, zurück zum Händler. Und überlege Dir ob ein NAS-Server nicht die flexiblere Variante sein könnte. Etwas teurer zwar aber von jedem Betriebs-System aus ansprechbar. Da auf den meisten ein Mini-Linux läuft ist das Dateisystem in der der Regel extFS3 das FAT 32 in jeder Hinsicht überlegen ist.
     
  4. Catweazle

    Catweazle Granny Smith

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    Hab das Teil heute beim Metro zurückgegeben, wo es problemlos angenommen wurde. Ich habe dem Hersteller sogar einen kleinen Brief geschrieben, mit Link zu diesem Thread hier, damit er sich die Geschichte des Geräts samt Audiobeispiel selbst anschauen kann. Die Damen der Kundendienstabteilung beim Metro waren begeistert von meinen Mühen und haben mir gleich einen neuen Schreibtischstuhl verkauft.

    Ein Wort an Buffalo:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    wenn Sie Ihre Produkte schon Mac-kompatibel herstellen, Mac-Software auf CD mitliefern und den Mac in der Gebrauchsanleitung berücksichtigen, warum schreiben Sie diese Kompatibilität nicht auch auf die Packung, auf Ihre Webseite und auf Ihre Fahnen? Bei Ihren Preisen könnten Sie sicher den einen oder anderen Kunden hinzugewinnen: Wir sind nicht gerade wenige!

    Und wenn Ihre Entwicklungsabteilung den Eindruck hat, möglicherweise nicht alle Tiefen beim Mac auszuloten - suchen Sie doch einfach hier nach einem Software-Entwickler, der projektbezogen helfen kann!

    Gern erkläre ich mich auch bereit, zum Dank für diesen Input eines Ihrer Geräte als milde Spende für bedürftige Mac-User anzunehmen... :)
     
  5. dblum

    dblum Gast

    Stehe auch kurz vor einem Kauf und habe mir die Buffalos näher angeschaut. Komischerweise wird die Mac-Kompatibilität nur im Englischen angezeigt. Wählt man die deutsche Version ist nur von Windows die Rede.

    Momentan steht bei mir aber die WD My Book Premium II mit 1TB ganz oben.

    db
     
  6. markthenerd

    markthenerd Brauner Matapfel

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    Na ja eine externe HD mit Firewire-Schnittstelle müsste eigentlich von Mac-Usern von weitem als -Kompatibel erkannt werden.

    Dass solches auf Hersteller-Homepages untergehen kann liegt daran, dass die Chinesischen Original-Unterlagen in Indien übersetzt, in Polen gedruckt und in Portugal gebunden werden. Da können solche Kleinigkeiten schon mal vorkommen.
     
  7. Catweazle

    Catweazle Granny Smith

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    @ dblum: Die MyBook Premium soll tierisch laut sein, zumindest sagen das die Reviews bei Amazon.
     
  8. makai

    makai Gast

    Meine Erfahrung -- und 2 Fragen...

    Also, bei an die 180 EUR netto hab ichs gewagt und mir so ein Teil von der Metro geholt und an den FW-Port meines MBs gehängt.

    Da FAT32 für meine Zwecke nicht genügt, habe ich als erstes die beiden im Finder aufgetauchten FAT32-Volumes mit Disk Utility in HFSeJ formatiert, wobei einfache Änderung des Volume-Format nicht funktionierte; ich musste die jew. Partition löschen und neue anlegen.
    Beide Volumes hatten identische Namen gehabt, und genau diese übernahm ich vorsichtshalber auch bei Neuanlage der Partitionen. Soweit sogut.

    Da ja beide Volumes im Finder aufgetaucht waren, ging ich zwar schonmal davon aus, dass noch keine RAID-Spiegelung angelegt war.
    (Ist doch wohl bei jedem RAID so, auch wenn es mit Disk oder anderem Non-Buffalo-Utility angelegt wurde, dass nur das eine Volume auftaucht, aber nicht das Spiegel-Volume -- wer hat damit Erfahrungen??)

    Statt nun einfach mit Disk Utility weiterzumachen, dachte ich gebe mal dem mitgelieferten RaidUtil eine Chance und schau, ob es läuft und den Status anzeigen kann. Also das Progrämmchen samt Zusatzdatei FLASHES.DAT aus dem RaidSetting_im.dmg von der mitgelieferten CD raus- und auf meine Festplatte kopiert und gestartet.
    Läuft stabil. Die Betriebsart war wie erwartet 'separate Volumes'.

    Wenn das Ding schon läuft, dann wollte ich eben auch in dem Utility die Änderung der Betriebsart auf RAID testen. Als erstes wird in reichlich kryptischem Englisch empfohlen, die Volumes vorher mit Disk Utility auf Mac-Format zu ändern. Das hatten wir schon, also weitergemacht.
    Zum Schluss gabs dann diesen Hinweis: "RAID Structure is changed. The old volume label is not valid. Delete volume label by using disk utility. Please re-create the volume label. -- Ending installation". Und es tauchte nur eine der Platten in Disk Utility auf, und ohne die zuvor neuangelegte HFSeJ-Partition. Ich vermute, das RAID kann nicht damit umgehen, wenn die beiden Partitionen identische Namen haben. Also nochmal eine Partition auf dem Drive angelegt, der sich in Disk Utility noch zeigte, mit einer individuellen Volume-Bezeichnung.

    Dann testweise mal angefangen, mehr und mehr Daten darauf zu packen. Zuletzt hab ich hunderttausende Dateien mit über 100 GB in einem Rutsch rüberkopiert und kam alles an, soweit ich das sagen kann. Nett. Damit wars gut fürs erste Kennenlernen. Dachte ich.

    Tags drauf fiel mir auf, dass im Front-Display ständig die "2" rot blinkte, selbst wenn ich lange Zeit nichts mit dem Teil gemacht hatte und auch wenn es gar nicht gemountet war, und auch gleich wieder nach erneutem Einschalten zu einem späteren Zeitpunkt.
    Nach einigem Stöpern in der Knowledgebase auf der Hersteller-Website fand ich Hinweise, dass das RAID-System mehr als einen halben Tag braucht, um sich auf die Spiegelung einzustellen. Und dass man das Teil auf keinen Fall ausschalten sollte, solange eine Statusanzeige rot blinkt. Schön, dass man so wichtige Dinge immer erst nach einigem Recherchieren erfährt. Zumal in diesem Fall, wo Ein- und Ausschalten stamdard-mässig per Hardware-Automatik geregelt ist.
    Wunderte mich zwar, dass es bei mir auch so lange dauern sollte, wo ich gerade erst mal so 150 GB belegt habe und das Rüberkopieren von diesen Daten inkl. Auswahl keine 2 Stunden gedauert hatte... ... Also über Sylvester durchlaufen lassen, und seither kein rotes Geblinke mehr.

    Jetzt kann ich mir überlegen, ob ich es einfach dabei belasse und hoffe, dass das RAID brav spiegelt trotz diverser Stolperungen bei seiner Einrichtung, oder ob ich das ganze nochmal 'sauber' aufsetze. Schade, dass man -- lt Buffalo -- alle Daten auf allen Volumes verliert, wenn man die Betriebsart wechselt, zB von RAID auf 2 separate Volumes. Ist das eigentlich auch bei z.B. mit DiskUtility erzeugten RAIDs so, dass man beim Zurueckaendern in 2 nicht gespiegelte Volumes alle Daten verliert??

    Im Hinblick auf diverse Diskussionen im Web über den mangelnden Mac-Support seitens Buffalo kann ich noch sagen, dass mir auch die Mac-Version von der beigefügten memeo Backup-Software ganz gut gefällt. Soweit denke ich mal, auch als Mac-User bekommt man mit dem Buffalo einen ordentlichen Gegenwert für sein Geld.
     

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