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Apple steht einem Bericht des Wall Street Journal zufolge in Gesprächen mit dem Bewertungsdienst Goodreads. Das Portal sei vor einigen Wochen selbst an Apple herangetreten, um den iBooks Store des Unternehmens mit Buchrezensionen des Portals zu füttern, heißt es. Der US-amerikanische Dienst pflegt eine mit rund 10 Millionen Büchern bestückte Datenbank, die Nutzer individuell bewerten können. Damit gleicht Goodreads der bekannten Filmdatenbank IMDb, dessen Bewertungen ein inzwischen hohes Gewicht unter Filmfans haben.[PRBREAK][/PRBREAK]
Apple soll Interesse bekundet und auf zügige Fortschritte bei den Gesprächen gepocht haben. Dann wurde es jedoch still um Goodreads, der Dienst meldete sich zeitweilig überhaupt nicht mehr und stellte die Verhandlungen abrupt ein. Der Grund: Das Online-Kaufhaus Amazon zeigte sich ebenfalls an einer Übernahme von Goodreads interessiert und untersagte dem Dienst kurzerhand weitere Gespräche mit anderen Unternehmern. Amazon übernahm das Bewertungsportal schließlich im März für nicht weniger als 200 Millionen US-Dollar.
So steht Apple letztlich als Verlierer da, Amazon hingegen als lachender Dritter. Um zumindest anteilig auf die Bewertungen von Goodreads zurückgreifen zu können, habe ein Apple-Mitarbeiter dem Portal inzwischen alternative Möglichkeiten für eine Partnerschaft offeriert. Welche das sind und ob es zu einem Abschluss der Verhandlungen kommt, ist unklar.
Das Beispiel Goodreads zeigt, wie wichtig der digitale Content-Markt für die Großkonzerne ist. Den nach wie vor von Apples iTunes dominierten Online-Musikmarkt griff Amazon in den letzten Jahren durch eigene Angebote an. In Sachen Buch und Literatur liegt hingegen das Online-Kaufhaus klar vorne.

Apple soll Interesse bekundet und auf zügige Fortschritte bei den Gesprächen gepocht haben. Dann wurde es jedoch still um Goodreads, der Dienst meldete sich zeitweilig überhaupt nicht mehr und stellte die Verhandlungen abrupt ein. Der Grund: Das Online-Kaufhaus Amazon zeigte sich ebenfalls an einer Übernahme von Goodreads interessiert und untersagte dem Dienst kurzerhand weitere Gespräche mit anderen Unternehmern. Amazon übernahm das Bewertungsportal schließlich im März für nicht weniger als 200 Millionen US-Dollar.
So steht Apple letztlich als Verlierer da, Amazon hingegen als lachender Dritter. Um zumindest anteilig auf die Bewertungen von Goodreads zurückgreifen zu können, habe ein Apple-Mitarbeiter dem Portal inzwischen alternative Möglichkeiten für eine Partnerschaft offeriert. Welche das sind und ob es zu einem Abschluss der Verhandlungen kommt, ist unklar.
Das Beispiel Goodreads zeigt, wie wichtig der digitale Content-Markt für die Großkonzerne ist. Den nach wie vor von Apples iTunes dominierten Online-Musikmarkt griff Amazon in den letzten Jahren durch eigene Angebote an. In Sachen Buch und Literatur liegt hingegen das Online-Kaufhaus klar vorne.

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