1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

Buchempfehlungen für Snow Server gesucht.

Dieses Thema im Forum "macOS & OS X Server" wurde erstellt von MacMapple, 06.01.10.

  1. MacMapple

    MacMapple Boskop

    Dabei seit:
    22.12.09
    Beiträge:
    205
    Hallo,
    welche Literatur (vorzugsweise in deutsch) ist zum administrativen Thema (gerne auch tieferes Wissen) für den Snow Leopard Server zu empfehlen.

    Ich habe nun genug von Trial+Error und nun soweit es "richtig" zu machen.
    Vielen Dank für die Tipps im Voraus.
     
    Thaddäus gefällt das.
  2. Dumbo_Muc

    Dumbo_Muc Alkmene

    Dabei seit:
    24.11.09
    Beiträge:
    32
    Wäre auch über Tips dankbar (10.6. Server) - vor allem welche die nicht nur beschreiben "Klicken Sie auf SMB Server Starten um den Server zu starten" sondern auch detailiert in die einzelnen Funktionen - vor allem bei mir Fraigaben mit AFP/SMB/NFS, etc. beschreiben. Leider habe ich von O'Reilly nicht gefunden, mit denne bin ich immer ganz gut gefahren!
     
  3. MacMapple

    MacMapple Boskop

    Dabei seit:
    22.12.09
    Beiträge:
    205
    Hallo Dumbo, aber auch alle anderen...
    ich glaube wir müssen uns da noch ein wenig gedulden, das Zeugs kommt erst demnächst aus der Druckerei. Also vom ersten Eindruck müssten es diese beiden hier sein.


    Ich frage mich nur, woher all die anderen hier im Brett das Server KnowHow haben?
    Kann man evtl. auch auf Vorgängerversionen (z.B. 10.5) zurückgreifen um Wissen aufzubauen?
     
  4. Dumbo_Muc

    Dumbo_Muc Alkmene

    Dabei seit:
    24.11.09
    Beiträge:
    32
    Ich hab mir schon die Server Essentials für 10.5. bestellt und es hat mir geholfen vor allem LDAP etwas zu verstehen.

    Was mich da massiv stört ist das nur geschrieben wird "Klicken Sie hier, tippen Sie da" dann gehts - oder auch nicht, aber es gibt dort keinen oder auch nicht fall - sprich es wird kein Hintergrundwissen vermittelt (meine persönliche Meinung). Dabei stösst man dann schonmal auf das Problem das die Oberfläche bei 10.5. nicht 100% gleich ist und der "Klick" den man machen soll dann schwer zu finden ist oder man sieht eine Abbildung von ner Oberfläche die es so halt nicht gibt.

    Irgendwie hab ich das Gefühl das bei allen Büchern auf 200-300 Seiten das gesamte OS abgehandelt wird, was meiner Meinung nicht möglich ist.

    Ich stand vor 15 Jahren vor der Herausforderung ohne Linux Kentnisse 6 Server aufzusetzen (Web, Mail, MySQL, Firewall, SMS) - da hab ich mir die pasenden O'reilly Bücher zu den Themen (Apache, Sendmail,...) bestellt und nach 4 Wochen lief alles. Da wird dir aber auch erklärt "Warum funktioniert was und wie" - damit biste auch gewappnet wenn mal was nicht klappt.

    Und das nicht klappen hält mich egrade davon ab weiter zu machen. Das ich mal an einer NFS freigabe scheitere hätte ich nie gedacht - LDAP macht mir immernoch manchmal Probleme, etc.

    Ich weiss acch nicht wie man sich OS X Server Know How aneignen kann ohne gleich die Kurse zu buchen (Was aus zeitlichen Gründen kaum geht und ich mir bisher jedes Server OS "angelesen" habe)

    Naja, vielleicht kann ja ein erfahrener Server Admin Tipps geben?

    Danke für jegliches weiteres feedback.
     
  5. MacMapple

    MacMapple Boskop

    Dabei seit:
    22.12.09
    Beiträge:
    205
    Moinsen Dumbo,
    deine Befürchtungen wegen "Klicki-Bunti" Oberflächen Weichspülerei teile ich voll und ganz, aber es war eines der wenigen deutsche Bookware, die ich zum Snoe Server gefunden habe.
    Daher habe ich hier ja auch die Anfrage gestellt, was denn so die alten Hasen hier so verwenden.
    Offensichtlich ist dieses jedoch ein streng gehütetes Geheimnis, für das wird beide noch nicht reif genug sind.
    Ich habe mittlerweile in den rund 20 Jahre hauptberuflich in der IT so ziemlich alles gesehen (dachte ich zumindest).
    Daher dachte ich, ein Mac Server...na mein Gott, ist halt auch nur ein weiterer Rechner, immer her damit.

    Die grundsätzliche Augfabe bestand darin, einer kleineren Gruppe (Redaktion) eine eine Datenzentrale aufzusetzen.
    Hierzu sollten alle Benutzer einen OpenDirectory (OD) Account bekommen, und über diesen die Zugriffsrechte zu den unterschiedlichen Services bekommen.
    Weiterhin müssen einige User über Windows zugreifen, weshalb AFP (zumindest erstmal) nicht in Frage kommt.
    Hinzu kommt, dass einige Journalisten viel unterwegs sind, und auch evtl. über irgendeinen anderen Rechner Zugriff auf die Daten (lesend und schreibend) haben müssen.
    Daher kam WebDAV in die engere Wahl, jedoch nahm das Drama seine Lauf.

    Durch eine Vermischung von lokalen, als auch OD Usern sperrte ich mich erstmal selbst aus.
    Hinzu kommt, das der Server irgendwo in Deutschland steht, und ich lediglich über VNC Zugriff haben.

    Schliesslich wurden alle (bis auf einen AdminUser) lokalen User entfernt, und ausschliesslich als OD User eingerichtet.
    Aus unerfindlichen Gründen entstand nun folgende Situtation, an der ich nun festgefahren bin:
    http://www.grobator.de/techtalk/opendirectory-das-unbekannte-wesen


    Und genau hier kann ich nun überhaupt kein Klicki-Bunti mehr gebrauchen, sondern eher so etwas wie:
    tail -f /var/log/system.log | grep -i workgroupmanager
    Das Verknoten der GUI mit dem Linux-System wird es meines Erachtens ungeheuer schwer auf dem Snow-Server Problemen auf den Grund zu kommen.
    Daher werde ich jetzt erstmal ohne Buch das Ding nicht mehr anfassen.
    Fazit: Das Ding ist echt eine verrückte Kiste [​IMG]
     
  6. Scotch

    Scotch Ananas Reinette

    Dabei seit:
    02.12.08
    Beiträge:
    6.242
    Die meisten haben vermutlich schlicht und einfach mal die Apple Dokumentation gelesen. Und weiterführende Fragen ergooglet man sich dann.

    Dazu kommt, dass die meisten Fragen, die hier aufschlagen, weder SL Server, noch Mac-spezifisch sind, sondern oftmals auf fehlendem Grundlagenwissen über Netzwerkprotokolle, -architektur und -topologie beruhen.

    Gruss,
    Dirk
     
  7. FrankR

    FrankR Johannes Böttner

    Dabei seit:
    15.11.07
    Beiträge:
    1.157
    @Scotch: ja, so würde ich das auch sehen - die wichtigsten "Tierbücher" der O'Reilly Bücher zur Systemadministration, die Apple Literatur, zusammen mit UNIX Grundlagenliteratur zum Basisverständnis (z.B. alt, etwas Linux lastig, aber gut: Linux System Administrator Guide, bsd-lastig, alt & gut: The Design and Implementation of the FreeBSD Operating System) und Mac OS for Unix Geeks sollte man, wenn man *wirklich* verstehen will, was unter der GUI Haube passiert schon mal gelesen haben.

    Dann noch ein paar schlaflose Nächte mit ein paar Konfigurationsproblemen verbracht, etwas Source Code Studium zur Bugsuche, ein paar wilde Perl/Python/Ruby Hacks, sendmail Konfiguration (aber nur für die ganz Harten ;)), ...

    Ich glaube von der Vorstellung, dass ein OS X Server mal so nebenbei via GUI Click & Co. eingerichtet und gewartet werden kann ist nicht so ganz 100% richtig.

    Ich würde jedem empfehlen, der OS X Server professionell einsetzen will und nicht das nötige Know How besitzt, sich das Teil erstmal von einem erfahrenem Admin einrichten zu lassen und die wichtigsten Kniffe zur laufende Systempflege von diesem erklären zu lassen.

    Wer's "nur" zum Lernen und Basteln nutzen will, der hat für die nächsten Jahre etwas interessantes gefunden. Ein Einstieg kann auch eine Linux/BSD Distribution in einer VM sein, natürlich was richtig "männermäßiges" wie Debian, Gentto oder Free-/OpenBSD - nicht so'n Klickzeug wie SuSe & Co..

    Weils auch zum Thema passt, diese Woche ein Review zum Mini Server bei ars technica
     
  8. MacMapple

    MacMapple Boskop

    Dabei seit:
    22.12.09
    Beiträge:
    205
    @die letzten beiden,
    danke für die Hinweise, so weiß ich nun wenigstens in welche Richtung ich "schnüffeln" muss.
    Denn Doku über IT-Systeme gibts ja viele, und hier im speziellen Gute bi miserabel.

    Ist ein Klassiker aus der Abteilung:
    "How to solve the problem, ask your system administrator"
    Blöd nur, wenn man (in diesem Falle ich) der Admin ist, und keine Antwort auf die Fragen hat.
    Ausserdem hat man sich an mich gewendet, um die Kiste kennenzulernen um eben die erlernten Kniffe zu vermitteln.

    Daher ist der derzeitige Status: Spielkiste, mit dem Ziel professionell eingesetzt zu werden

    Bislang verfüge ich über langjährige Erfahrung in:

    • AIX
    • SGI/IRIX
    • Solaris
    • SuSE, Redhat, Debian
    • und alles erdenkliche an Windows
    • ...und natürlich mein MacBookPro mit Snow Leopard.
    In all diesen Bereichen habe ich schon regalweise Bücher gelesen, aber all das hilft mir bei den derzeitigen Problemen nicht weiter, daher habe ich mich ja hier ans Forum gewendet, um die Sache einzugrenzen.

    Daher Danke schon mal bis hierher, bin aber gegen mehr Input nicht abgeneigt.
     
  9. MacMapple

    MacMapple Boskop

    Dabei seit:
    22.12.09
    Beiträge:
    205
  10. MacMapple

    MacMapple Boskop

    Dabei seit:
    22.12.09
    Beiträge:
    205
    Eine gute Fee hat mir dieses (vielleicht nicht mehr ganz aktuelle, aber dafür "umsonste") Buch zukommen lassen.

    [​IMG]

    Prädikat: Sehr brauchbar, verständlich und unterhaltsam geschrieben.
    Damit sind mir bereits einige "Kronleuchter" aufgegangen.
    Ohne das Teil wäre ich nie darauf gekommen, dass Apple solche Standard-Dinge wie z.B. den Dinosaurier "ftpd" angepasst hat.
    Da staunt der Fachmann und der Laie wundert sich.

    Wer also ebenso etwas für "offline reading" sucht, dem sei dieses Werk (oder ggf. dessen Nachfolger) ans Herz gelegt.
     
  11. stk

    stk Grünapfel

    Dabei seit:
    05.01.04
    Beiträge:
    7.141
  12. MacMapple

    MacMapple Boskop

    Dabei seit:
    22.12.09
    Beiträge:
    205
    Moinsen,
    letztendlich wird's wohl aufs englische herauslaufen.
    Aber erstmal muss ich das "Mapple" Server "wording" verinnerlichen, also wissen wie das Ding tickt.
    Nach dem Rohbau sollte man sicherlich das Tapezieren und die Silikonarbeiten in "good old english" fortsetzen, da die letzten Geheimnisse oftmals nicht wirklich übersetzbar sind.

    Ach so, danke für die Buch-Tipps.
     

Diese Seite empfehlen