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Boston University verklagt Apple wegen Patentrechtsverstößen

Marc Freudenhammer

Horneburger Pfannkuchenapfel
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Es gibt wieder Neuigkeiten aus dem Gerichtssaal. Die Boston University verklagt dieses Mal Apple. Es geht dabei um ein Patent, an dem ein Professor der Universität die Rechte hält und das Apple im iPhone 5, im iPad und dem MacBook Air umgesetzt haben soll. Die Klageschrift wurde am 2. Juli beim US-Bundesbezirksgericht für Massachusetts eingereicht. Wie aus einem Artikel des Boston Herald hervorgeht, stehen die Chancen für die Universität nicht schlecht, da mindestens ein Hersteller bereits Lizenzgebühren für das besagte Patent bezahlt. [PRBREAK][/PRBREAK]

Das US-Patent mit der amtlichen Nummer 5686738 beschreibt eine Technologie mit der eine in hohem Grade isolierenden und monokristalline Gallium-Nitrid-Beschichtung hergestellt wird. Genau diese Beschichtung soll in Apples Produkten zum Einsatz kommen. Laut dem Tech-Experten Roger Kay von Endpoint Technologies Associates, könnte die Boston University geschätzte 75 Millionen US-Dollar zugesprochen bekommen, sollte sie das Verfahren für sich entscheiden können.


iPad_MacbookAir_iPhone4-640x304.jpg
Via Apple
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Viel Glück Boston University, ihr könnt das Geld besser brauchen als Apple!
 
Patent

Viel Glück Boston University, ihr könnt das Geld besser brauchen als Apple!

Ich kann einige Meinungen zur Patentsverletzung nicht nachvollziehen. Mit besser "gebrauchen" kann man hier zwar nicht argumentieren, rechtlich scheint dies aber nicht anfechtbar zu sein. Aber preisliche Relevanzen sind eben in den USA unverständlich. Einerseits wollen alle das BESTE, auf der anderen Seite wirken derartige Kommentare eher als Schadenfreude. Patentsstreitigkeiten sind aber allgegenwärtig.
 
da sieht man mal wie geldgeil die us- unis sind :)
aber ich meine apple verbaut doch die produkte anderer in ihren geräten. schließlich stellt apple das glas nicht selber her, sondern beauftragt firmen damit. wie auch immer, da bin ich mal gespannt, ob die uni gegen apples anwalt-armee eine chance hat.
 
Ich kann einige Meinungen zur Patentsverletzung nicht nachvollziehen. Mit besser "gebrauchen" kann man hier zwar nicht argumentieren, rechtlich scheint dies aber nicht anfechtbar zu sein. Aber preisliche Relevanzen sind eben in den USA unverständlich. Einerseits wollen alle das BESTE, auf der anderen Seite wirken derartige Kommentare eher als Schadenfreude. Patentsstreitigkeiten sind aber allgegenwärtig.

natürlich wollen alle immer nur unser (das) beste. und das ist unser geld ;-)
 
Ich finde es schon komisch wie Apple dies praktiziert. Das werden Neuerungen in Devices eingepflegt ohne vorher nach zu sehen ob es schon etwaige Patente gibt. Wofür gibt es denn Patentanwälte? Oder ist es preiswerte und Gewinnbringender erst einmal zu produzieren und hinterher eine Summe x zu bezahlen? So kann man auch einen Ruf in Misskredit bringen.
 
Wenn Apple das Patent wirklich missbraucht hat wird es eh darauf hinauslaufen, dass Apple entweder die Strafe zahlt oder sich außergerichtlich mit der Uni einigt, dass Apple das Patent kauft.
Und zudem könnte ich wetten, dass auf der Uni 90% der Studenten mit Macbooks unterm Arm rumrennen, weil das dort einfach üblich ist, von dem her denke ich nicht, dass die Apple schaden wollen.
Ich denke nur an das "geklaute" Design der iPad Uhr von der Schweizer Bahn, die hatten erst Klage eingereicht, haben sich dann glaub ich aber einfach so geeinigt, dass Apple Lizenzgebühren zahlt und fertig. Was ich damit sagen will, weder die Boston University noch die Schweizer Bahn sind Samsung, die Apple so oft es geht in den Arsch treten wollen.
 
Menschen die gehässige Kommentare wie der von gaol auf einer Apple-Fan-Seite von sich geben, sind mir immer wieder ein Rätsel.

@pixelstar
Da Apple finanziell sehr liquide ist und die Rechtsprechung in den USA bekanntlich oft zu extremen neigt, sind es insbesondere die großen Unternehmen die gerne verklagt werden. Des weiteren bestehen zwischen den Beträgen zu denen ein Unternehmen in erster Instanz verurteilt wird und dem was am Ende tatsächlich gezahlt wird eine sehr große Diskrepanz.
Das Prinzip ist, ein Vielfaches verlangen um sich letztendlich aussergerichtlich auf einen Bruchteil zu einigen.
Be einem "kleinen" Unternehmen mit z.B. einem Vermögen von 10 Millionen, würde der "aussergerichtliche Betrag" vermutlich noch nicht einmal die Anwaltskosten des Klägers decken. Da die verklagten Unternehmen dann zumeist dieses Geld selber dringend benötigen, lassen diese sich oft auf einen jahrelangen Rechtstreit ein. Im Verlauf über diverse Instanzen veringert sich i.d.R. der Streitwert, so das für den Kläger letztendlich fast nichts mehr zu holen ist.

Apple regelt das, um sich nicht mit so etwas herumschlagen zu müssen, dann lieber über eine aussergerichtliche Vereinbarung. Und genau das nutzen viele Unternehmen aus.

Wer tatsächlich im Recht ist, kann wohl niemand - auch nicht hier - zur Zeit wirklich beurteilen. Warum sonst gehen derartige Prozesse immer über viele Monate. Bestimmt nicht weil die Rechtslage eindeutig ist.
 
Elegant wäre es sich außergerichtlich zu einigen und neben der Kohle auch gleichbedeutend ganze Universität mit Mac's auszustatten.
Bessere Presse als vor Gericht verlieren und wieder Hunderte Nachwuchsfachkräfte die den Mac lieben lernen....