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Bootcamp etc empfehlenswert?

ApfelMapfel

Grahams Jubiläumsapfel
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Etwas komische Frage, aber ich stehe vor folgender Situation:
Ich habe einen PC und werde wohl ein neues MacBook 16 erwerben.
Jetzt wäre es ganz praktisch auf dem MacBook mit Parallels oder Bootcamp auch mal nen Windows-Programm zu starten. Es ist allerdings beileibe nicht nötig. Es ist mehr so ein "wäre nett auch mal im Wohnzimmer was mit Windows zu machen" statt ne Etage tiefer am Rechner.
Was ich überhaupt nicht möchte ist ein fehleranfälliges System. Es soll nicht alle zwei Wochen wegen Windows nen Absturz geben.

Würdest ihr Parallels oder Bootcamp in dieser Situation empfehlen oder nicht? Also sprich laufen MacOS und Windows absolut fehlerfrei nebeneinander?

Ich frage vor allem deshalb weil ein Freund vor 6-8 Jahren öfters Probleme mit Bootcamp hatte.
 

Macbeatnik

Golden Noble
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Was willst du denn unter Windows machen, bei parallels läuft Windows in einer virtuellen Maschine neben OS X/macOS und ist da nur bedingt für zum Beispiel spiele geeignet, mittels bootcamp läuft ein natives Windows, mit all den Vorteilen und Macken, die Windows eben hat.
 

ApfelMapfel

Grahams Jubiläumsapfel
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Primär ältere nicht rechenintensive Spiele.
Ich könnte mit aber auch vorstellen z.B. ein einfaches Grafikprogramm, welches ich von Windows kenne, der Einfachheit halber zu starten.
Und weitere kleinere Programme aus dem Windows-Universum, für die das Macbook Pro leistungsmässig absolut problemlos reichen müsste.
 

trexx

Oberdiecks Taubenapfel
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Das klingt dann eher nach Parallels. Für Bootcamp wäre ja jedes Mal ein Neustart fällig.
 

ApfelMapfel

Grahams Jubiläumsapfel
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Abstürze und ähnliche Probleme gibt es bei Parallels (oder Bootcamp) aber nie, oder?

Ich will mir halt nicht das qualitative MacOS am Ende mit so einer Nebenlösung zerschiessen.
 

trexx

Oberdiecks Taubenapfel
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Parallels und Bootcamp sind so stabil wie das OS, das darin läuft. Ich hatte bisher mit Parallel keine Probleme, bei Bootcamp allerdings mitunter schon, ist aber schon eine Weile her.
 
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Scotch

Maschanzker
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Ich will mir halt nicht das qualitative MacOS am Ende mit so einer Nebenlösung zerschiessen.
Dann zu allererst die Finger weg von allen macOS Nuller-Releases und keine Updates installieren, bevor sie nicht mindesten zwei bis vier Wochen bei allen anderen Benutzern gereift sind...

Echt, ich kann diesen BS über "instabile" Windows-Installationen nicht mehr hören. Das ist seit Jahren kein größeres oder kleineres Thema als bei anderen OS und vor allem wird die SW-Qualität bei Apple seit Jahren schlechter und schlechter - was sollen immer diese Sprüche? Insb. da sie mir gehäuft von frischen Wechslern zu kommen scheinen.

Wenn du es geschafft hast, dir WIn7/8/10-Installationen zu zerlegen, dann wirst du das ganz genau so auch bei macOS hinbekommen. Das Forum ist voll von Beispielen - nebst den mittlerweile auch hier obligatorischen "Problemlösungen" einfach mal alles neu zu installieren... Was bei macOS i.d.R. genau so wenig notwendig ist, wie unter Windows.
 

ApfelMapfel

Grahams Jubiläumsapfel
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Das ist mal ein Wort :)
Ich mach nichts besonderes am Rechner, also nicht jeden Tag zehn neue Programme drauf und in allen Einstellungen rumwühlen und noch was am System verändern. So bekommt man ja alles zum überschwappen.
Ich bin ein ganz harmloser langweiliger User. Klingt so, als könnte ich Bootcamp / Parallels benutzen. Danke!
 

kelevra

Vollbrechts Borsdorfer
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So lange du keine grafikintensiven Spiele spielst nimm Parallels. Das ist die bequemere Version für “mal ein Windows Programm nutzen“.

Ansonsten bietet es sich auch an, bei etwa deinem Grafikprogramm zu schauen, ob es das nicht auch für macOS gibt oder Äquivalent.
 

MacAlzenau

Golden Noble
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Wenn es nur gelegentlich mit einfachen Programmen ist, würde ich VirtualBox nehmen, das kostet nichts und vor allem nicht, wie Parallels, alle paar Jahre wieder.
Testen könnte man auch, ob diese Progrämmchen unter Wine oder Crossover laufen, ohne installiertes Windows.
 
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RainerW

Stechapfel
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...das kommt darauf an, was man möchte (also die voraussichtlich Nutzung eines "Fremd"-OS) und wie wichtig dies ist.

Grundsätzlich ist eigentlich schon alles gesagt:
  • das OS (egal welches und egal ob native oder virtualisiert) ist immer so gut wie es ist (da gibt es aus meiner Sicht im Punkt der Stabilität keinerlei große Unterschiede)
  • eine native Installation via Bootcamp setzt eine offizielle Windows Lizenz voraus (zumindest wenn einem dies wichtig ist - und das darf gemäß Lizenzbedingungen KEINE OEM-Version sein, Stichwort: Virtualisierungsrecht)
  • Bootcamp ist IMMER dann zu bevorzugen, wenn man sehr hardwarenahe Applikationen intensiv nutzt - Stichwort: Telefonanlage und Steuerung/Interaktion mit CRM oder ERP
  • Bootcamp sollte in einer auch künftig ausreichend großen Partition laufen - sonst muss man später immer wieder Hand anlegen und mühsam das Bootcamp Volumen manuell vergrößern
  • Virtualisierung mit VirtualBox ist super, wenn man Windows nur gelegentlich nutzt - keine Folgekosten
  • Virtualisierung mit Parallels oder mit VMware sind die "professionelleren" Lösungen und empfehlen sich, wenn man mit einer virtualisierten Windows-Instanz intensiver beschäftigt
  • ein vitalisiertes Windows kann man im laufenden Betrieb starten (ggf. auch nur eine einzelnen Applikation), mit Bootcamp musst Du Dich entscheiden, ob Du nun Windows oder macOS nativ starten und nutzen willst
  • Virtualisierung und Nutzung von Windows-Spielen (zumindest wenn diese etwas komplexer ausfallen) kannst Du gepflegt vergessen - da mag funktionieren, ist aber Spaß-befreit hinsichtlich der Grafik-Performance (sollt dies Dein eigentlicher Antrieb sein)
 

Scotch

Maschanzker
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Wenn es nur gelegentlich mit einfachen Programmen ist, würde ich VirtualBox nehmen, das kostet nichts und vor allem nicht, wie Parallels, alle paar Jahre wieder.
Das würde ich unterschreiben. VirtualBox funktioniert prima. Parallels (funktioniert auch prima) macht nur Sinn, wenn man die weit über VB hinausgehenden Integrationsmöglichkeiten nutzt. Bei mir sind das der Coherence-Modus, der Automounter für Host-LW und die Möglichkeit, Dateitypen mit Windows-Programmen zu verknüpfen.

Wer das nicht braucht, kann sich m.E. das Geld für Parallels sparen.
Bootcamp ist IMMER dann zu bevorzugen, wenn man sehr hardwarenahe Applikationen intensiv nutzt - Stichwort: Telefonanlage und Steuerung/Interaktion mit CRM oder ERP
Kann man so pauschal nicht sagen. Ich mache meine komplette KNX-Parameterisierung zwangsläufig unter Windows über Parallels, das funktioniert problemlos. Dito diverse Embedded-Entwicklungsumgebungen. Auch SW für FW-Upgrades, die es nur unter Windows gibt und die über JTAG & Co. direkt auf die HW schreiben laufen problemlos.
 
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