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Bombenanschlag in Oslo

Du irrst dich, und dies sogar ganz gewaltig. "Killerspiel" ist ein Begriff, der grundsätzlich jedes Spiel, welches Gewalt enthält, beschreiben will. Als Beispiele genutzt werden zwar die von dir genannten Ego-Shooter (oder First Person Shooter), aber auch Grand Theft Auto (welches kein Shooter ist, sondern eine Mischung aus RPG und Action-Adventure) oder das populäre MMORPG (Massive Multiplayer Online Role Playing Game) World of Warcraft (wohl wegen dem Warcraft, auch wenn es dort keine Schusswaffen und nicht einmal Blut gibt).

Okay, danke für die Aufklärung.

Ich möchte den Terminus der psychischen Störung/Krankheit im Zusammenhang mit Menschen, die eine derart gezielte und perfide Form des Tötens praktizieren, nicht nutzen, ich halte dies für pietätlos.

Also, der Täter muss unter irgendeiner Art psychischer Störung gelitten haben. Ansonsten wäre er doch dazu gar nicht fähig gewesen. Ein rational denkender Mensch würde doch so etwas nicht tun. Das heißt ja nicht, dass man jeden, der ebenfalls eine psychische Störung hat, auf dieselbe Stufe stellt.
Mir hier Pietätlosigkeit vorzuwerfen finde ich etwas unfair. Ich denke, dass man in meinem Post auch erkennen kann, dass dies nicht meine Absicht war.

Mir wurden in einem anderen Forum Ausschnitte gezeigt, ich kann den User fragen, ob er mir eine Volltextversion geben kann. Nur so viel: In dem Manifest werden nicht nur seine rassistisch-fundamentalchristlichen-rechtsradikalen Ansichten dargelegt, auch mit Zitaten von Rechtspopulisten wie z.B. Geert Wilders, sondern auch die Planung und Vorbereitung des Attentates. Auch die Rolle der hier angesprochenen Computerspiele wird ausführlich dargelegt.


Wenn dir die Mühe nichts ausmacht, gerne. Ich denke es wäre durchaus interessant einen Blick darauf werfen zu können.

Sollte man konsequenterweise nicht auch Latein außen vor lassen und versuchen, sich der deutschen Sprache zu bedienen und sich entsprechend ausdrücken?

;)
 
Also, der Täter muss unter irgendeiner Art psychischer Störung gelitten haben. Ansonsten wäre er doch dazu gar nicht fähig gewesen. Ein rational denkender Mensch würde doch so etwas nicht tun. Das heißt ja nicht, dass man jeden, der ebenfalls eine psychische Störung hat, auf dieselbe Stufe stellt.

Eben dies ist das Perfide an der Tat. Dieser Mensch hat rational gedacht und nach seinen eigenen Moralvorstellungen gehandelt. Das ist das, was an dieser Form des Verbrechens eben das Entsetzen auslöst. Gleiches gilt für Radikale und Fundamentalisten aller Art, auch wenn wir ihre Moral und Ratio nicht nachvollziehen können, für sie ist das, was für uns "Wahnsinn" ist, perfekte Logik.

Mir hier Pietätlosigkeit vorzuwerfen finde ich etwas unfair. Ich denke, dass man in meinem Post auch erkennen kann, dass dies nicht meine Absicht war.

War nicht explizit an dich jetzt gerichtet, sondern eher allgemein gehalten. Es ist nur leider so, dass ein psychologisches Gutachten dem Kerl attestieren muss, dass er nicht ganz knusper ist und schon kann sein Verteidiger Haftminderung beantragen, was vor allem für die Überlebenden und die Angehörigen der Opfer ein Schlag ins Gesicht sein muss.
 
Zuletzt bearbeitet:
Aus drei Auszügen einen Menschen beurteilen und einordnen zu können ist natürlich schon ne Glanzleistung. Glückwunsch.

Aber Stereotype sind ja in. ;-)

Betreffs Link zum Manifest: bei der englischen Wikipedia einfach zu finden. Ist ja nun kein Geheimnis.
 
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Eben dies ist das Perfide an der Tat. Dieser Mensch hat rational gedacht und nach seinen eigenen Moralvorstellungen gehandelt. Das ist das, was an dieser Form des Verbrechens eben das Entsetzen auslöst. Gleiches gilt für Radikale und Fundamentalisten aller Art, auch wenn wir ihre Moral und Ratio nicht nachvollziehen können, für sie ist das, was für uns "Wahnsinn" ist, perfekte Logik.



War nicht explizit an dich jetzt gerichtet, sondern eher allgemein gehalten. Es ist nur leider so, dass ein psychologisches Gutachten dem Kerl attestieren muss, dass er nicht ganz knusper ist und schon kann sein Verteidiger Haftminderung beantragen, was vor allem für die Überlebenden und die Angehörigen der Opfer ein Schlag ins Gesicht sein muss.



Ich werde einfach hier ein paar der mir bereits bekannten Exzerpte posten, da ich glaube, dass die AT-Moderation nicht erfreut wäre, wenn ich dieses "Handbuch für angehende Terroristen" hier in der Volltextversion verlinke.

1. Auszug:
...

Mich würde interessieren, welchen Nutzen es hat, hier die Gedankengänge eines Menschen zu veröffentlichen, welcher kaltblütig Dutzende von Menschen umgebracht hat. Ich finds widerlich.
 
Unser geliebtes Internet wird hier zu unserem größten Problem werden. Der Anschlag hat die Aufmerksamkeit auf das Manifest gelenkt und jeder kann und vor allem viele wollen es lesen.. Wir haben mit dem Internet eine Plattform für jeden geschaffen..für harmloses "Tagebuch" Bloggen von Teenagern genauso wie für kleine Hitler. Wenn man sich das so näher anschaut..ist man wirklich verdammt machtlos.

Ich finde zumindest eine Verantwortliche Community wie die von Apfeltalk sollte darauf verzichten hier irgendwelche Auszüge zu posten..es wird keinen Unterschied machen..aber ich finde es schlichtweg unmoralisch.
 
Widerlich.... unmoralisch.... hmmm....

Also die Infos sind frei im Internet zu finden, wer will kann sie lesen, wem es was auch immer ist muss es nicht tun.

Aber da war dann schon wieder die Bevormundung, das sei doch so und so, man sollte doch das und das.

Was ist nun schlimmer.....
 
Wahrscheinlich habe ich mich etwas unklar ausgedrückt: Ich finde es widerlich, solchen Schund weiterzuverbreiten, sei es durch Zitate oder Link-Hinweise, wo das entsprechende Dokument gefunden werden kann. Ich frage mich, welche Motivation dahintersteckt, aktiv einen Beitrag zur Verbreitung dieses Machwerkes zu leisten.
 
Arbeitet wunderbar dem Ziel der norwegischen Behörden entgegen, den Kram nicht weiter zu verbreiten. Top.
 
Wenn dem so ist, kann ich das Zeug auch gern löschen. :-/
 
Über so etwas sollte man sich vor dem Posten Gedanken machen. Was einmal im Internet steht, kann man nicht mal eben entfernen.
 
Willkommen in der schönen 'neuen' Welt des Internets.

Freie Information von allen für alle. Und Meinungen aller Art, ob sie einem nun passen oder nicht.

Was man liest entscheidet man selber und nicht andere, wobei das mancher gerne anders hätte. Willkommen im Club der Reglementierer.

Wie wäre es mit Urlaub in China oder gleich Umzug dahin?

Und nun warte ich mal auf das Thema Kinderpornographie als Totschlagargument.

Ach ja, Google liefert allein für die Kombination 'Manifest 2083' mittlerweile 749000 Suchergebnisse. Tja, zu spät.....
 
Du hast ja Recht mit Deinem "Was man liest entscheidet man selber und nicht andere", aber genau das ist ja hier nicht der Fall. ;)
 
Ich fühle mir hier nun echt ein wenig auf den Schlips getreten. Ich habe angeboten, bei Wunsch der Mituser diese Texte zu posten und lediglich von Labradorhund Feedback (in diesem Falle ein: "Ja") erhalten. Danach anzukommen und zu meckern und dann auch noch Belehrungen zu bringen, finde ich daneben.

BTT.
 
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Was man liest entscheidet man selber und nicht andere, wobei das mancher gerne anders hätte. Willkommen im Club der Reglementierer.

Wie wäre es mit Urlaub in China oder gleich Umzug dahin?

Und nun warte ich mal auf das Thema Kinderpornographie als Totschlagargument.

Ach ja, Google liefert allein für die Kombination 'Manifest 2083' mittlerweile 749000 Suchergebnisse. Tja, zu spät.....


Wenn sich im Internet jeder Verwirrter auf einfachste Weise informieren kann, wie er sich Bomben selber zusammen basteln kann, um damit unschuldige Menschen umzubringen, dann kommen mir schon einige Zweifel, ob diese grenzenlose Meinungsvielfalt des Internets wirklich nur ein Segen für unsere Zivilisation ist.

Aber darum geht es nicht, Es geht auch nicht darum, irgend jemandem vorzuschreiben, was er oder sie lesen darf, soll, muss oder nicht.

Mich interessiert nur die Frage, wie man dazu kommt, die Verbreitung des Gedankengutes eines Massenmörders aktiv durch die Nennung der Download-Quelle oder Zitate zu unterstützen.

AnGer hatte die Grösse, die von ihm veröffentlichen Informationen auf Wunsch zu löschen. Das halte ich für bemerkens- und lobenswert.
 
Es geht hier wie ich schon geschrieben habe nicht darum irgendetwas aufzuhalten. Das schafft man im Internet nicht..ich wollte mit meinem post einfach nur sagen das wir als Forum so eine Information nicht auch noch verlinken müssen. Klar macht der Eintrag bei 750,000+ Treffern keinen Unterschied..ich finde nur trotz aller Informations und Meinungsfreiheit gibt es Fälle in denen man ganz klar sagen kann: "Nein Danke, nicht bei uns". Und das Manifest eines Massenmörders gehört für mich dazu.

Edit: Ich wollte dir nicht auf den Schlips treten AnGer, hatte nur in den letzten Tagen nicht so viel Zeit hier vorbei zuschauen
 
Die Hacker-Gruppierung Anonymous plant wohl, diverse stark abgeänderte Versionen des Manifestes ins Netz zu bringen,
in der Hoffnung, dass das Original zeitnah in der Bedeutungslosigkeit verschwindet.

Quelle: klick
 
Ein Hoch auf Anonymous, die Retter der Welt. ;-)

Kämpfen für Informationsfreiheit sieht anders aus. Zeigt aber deutlich, dass auch diese wie alle anderen entscheiden wollen, was Leute sehen dürfen. Im Grunde sind sie nur kriminelle Würstchen mit Geltungsdrang.
 
Ich sehe das eher als, wenn auch als wenig erfolgversprechenden, Versuch, zu vermeiden,
dass dieses Dokument der Schande nicht noch anderer Leute Geist vernebelt.
Es muss nicht immer alles Schlecht sein.

Nimm's als Geste des Frieden, auch wenn es schwer fällt, weil Zensur natürlich spannender klingt.