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Magazin Bloomberg: NSA nutzte Heartbleed-Sicherheitslücke seit Jahren aus

Martin Wendel

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Bloomberg berichtet, dass der US-amerikanische Geheimdienst NSA nicht nur von Heartbleed wusste, sondern die Schwachstelle in OpenSSL auch seit mindestens zwei Jahren aktiv ausgenutzt hat, um Passwörter und andere sensible Daten zu erhalten. Die Informationen zum Bug, der in der vergangene Woche für einiges an Aufsehen in der Netz-Community sorgte, seien in dieser Zeit im Interesse der nationalen Sicherheit von der NSA geheim gehalten worden, hat der Nachrichtendienst Bloomberg von seinen Quellen weiter erfahren. Die NSA und das Weiße Haus haben die Meldung mittlerweile dementiert. Man habe von der Schwachstelle bisher selbst nichts gewusst.[prbreak][/prbreak]

Die Quellen von Bloomberg berichten weiter, dass die NSA auf einem Arsenal von tausenden weiteren Schwachstellen sitze, mit denen sie die vertraulichsten Computer der Welt knacken könnten. Die NSA soll zur Datenverarbeitung und -ausnutzung ein jährliches Budget von rund 1,6 Milliarden US-Dollar zur Verfügung haben. Das OpenSSL-Projekt hat nicht einmal auf ein tausendstel dieser finanziellen Mittel Zugriff. Sowohl die NSA als auch das Weiße Haus haben die Vorwürfe jedoch von sich gewiesen. „Wenn die Bundesregierung – inklusive den Geheimdiensten – diese Schwachstelle vor letzter Woche entdeckt hätte, wäre sie der für OpenSSL verantwortlichen Community offengelegt worden“, so das Statement aus dem Weißen Haus.

heartbleed.png
Via The Verge
 
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Tja war ja zu erwarten. Nur blöd, dass die Schlapphüte eben nicht im nationalen Interesse gehandelt haben, wenn sämtliche US-amerikanischen Unternehmen und Behörden ebenfalls die unsichere Version von OpenSSL eingesetzt haben. So etwas ist einfach nur grobfahrlässig. Ich hoffe, dass die nun im eigenen Land endlich mal eins auf den Deckel bekommen und es endlich zu richtigen Reformen und Konsequenzen kommt.


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Na ja, die NSA hat das ja, wie geschrieben, sofort dementiert und wer würde der NSA keinen Glauben schenken? Das wäre ja völlig absurd!

Als letztes Jahr das TOR-Netzwerk vom FBI kompromittiert wurde, haben die ja auch nicht gleich Schadcode auf die Hidden-Server geladen, um das Surfverhalten der User zu verfolgen, sondern sind heroisch aus der Deckung gesprungen, um die Lücke der breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Oder ich hab da gewisse Lücken in meiner Erinnerung...
 
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Ich finde es drollig, wie sehr die meisten glauben, die Schlapphüte wären tatsächlich auf solche gelegentlich auftauchenden Bugs angewiesen. Das wäre grade so, als müsste ein Polizist als Dienstwaffe eine Wasserpistole benutzen, die er sich selbst nach Bedarf bei spielenden Kindern im Freibad "ausborgen" muss.
Leute... ihr benutzt allesamt Computer mit CPUs von gerade mal zwei relevanten Herstellern, oder? Got it?
 
Vorallem speichern die ja quasi eh all relevanten Internet-Traffic, die brauchen also garkeine Lücken, sie haben eh alles was online passiert.

Die NSA kann doch eh machen was sie will, unserer Obama-gehörigen Merkel-Regierung ist doch eh alles scheiß egal.
 
V
Die NSA kann doch eh machen was sie will, unserer Obama-gehörigen Merkel-Regierung ist doch eh alles scheiß egal.

Der Merkel ist es nicht egal.... Die tauschen doch gegenseitig Daten aus. Machterhalt um jeden Preis. So schauts aus.
 
Vorallem speichern die ja quasi eh all relevanten Internet-Traffic, die brauchen also garkeine Lücken, sie haben eh alles was online passiert.
Wenn sie den Internettraffic nicht entschlüsseln können, nützt ihnen das aber nichts. Dann speichert man nur kryptischen Zeichensalat.