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Blick über den Tellerrand: Steigt Nokia in den Tablet-Markt ein?

Martin Wendel

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The Verge hat von mit der Sache vertrauten Quellen erfahren, dass Nokia Anfang 2013 ein Tablet mit Windows RT, dem für mobile Prozessoren optimierten Betriebssystem von Microsoft, veröffentlichen wird. Das Gerät wird HDMI- und USB-Anschlüsse besitzen, sich über eine SIM-Karte mit mobilen Datennetzwerken verbinden können und einen 10,1 Zoll großen Bildschirm haben. Ein Schwerpunkt werde jedoch, wie The Verge schreibt, bei einem bestimmten Zubehör liegen – einem Cover mit eingebautem Akku.[PRBREAK][/PRBREAK]

Das Cover soll das Gerät wie ein Buchumschlag einhüllen, bietet zusätzlich eine Tastatur und kann als Standfuß für das Gerät dienen. Der im Cover eingebaute Akku dient dazu, das Tablet auch nach der normalen Akku-Laufzeit von 10 Stunden noch weiter verwenden zu können. Nokia plane anfangs nur eine eher geringere Stückzahl zu bauen, mit dem Ausblick, zu einem späteren Zeitpunkt ein vollwertiges Windows 8-Tablet auf den Markt zu bringen. Das Gerät könnte am Mobile World Congress in Barcelona im Februar präsentiert werden. Von Nokia selbst gab es kein Kommentar zu den Gerüchten.

nokia_lumia920.jpg
Das Lumia 920 - das aktuelle Smartphone-Flaggschiff von Nokia.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Wenn Qualität und Design den Phones ebenbürtig sein wird, find ich´s interessant.
 
Gelb????
Warum Gelb um Himmelswillen.
 
Die Lumias gibt es ja in verschiedenen Farben. Mir gefällt das Konzept von Nokia. Ebenso gefällt mir Windows Phone 8. Meiner Meinung nach schicken sich da gerade zwei in dieser Sparte fast schon geschlagene Unternehmen an, wieder mit eilenden Schritten nach vorne zu gehen.
 
Hauptsache es wird nicht so dick und so schwer wie das Lumia 920, ansonsten finde ich die Entwicklung von Nokia und Microfoft schon interessant.
 
Eigentlich dachte man ja, dass MS den Markt schon verloren hatte, aber ich glaube das Teil wird seine Käufer finden.

Für mich selbst macht es null Sinn.
Hülle mit Akku und Tastatur macht das Gerät schwerer und sperriger,
damit weniger mobil und das ist für mich das wichtigste Kriterium für ein Tablet.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich finde dieses Konzept sehr interessant. Ein großer Nachteil der mobilen Geräte ist die doch meist recht schwache Akkukapazität, meiner Meinung nach. Sollte man die Aussicht auf eine längere Bahnfahrt beispielsweise haben (ohne Stromquelle am Platz), so finde ich diesen Einfall alles andere als schlecht! Stellt einen guten Kompromiss dar, und ist je nach Anwendungsgebiet sehr flexibel.
 
Für mich ist RT in der aktuellen Form gescheitert. Ich glaube nicht, dass es noch viele Tablets und Convertibles damit geben wird. Microsoft muss es stärker von Windows Pro abgrenzen und die Experience komplett von den beiden getrennten Teilen (Desktop/ Metro) in eine Oberfläche überführen. Außerdem kann so der massive Overhead der normalen Windows-Version verschwinden.
 
Gelb????
Warum Gelb um Himmelswillen.

Ich finde es gut, dass Nokia in die schwarze und weiße Smartphone-Landschaft wieder Farbe bringt. Zu Beginn der Smartphone Ära waren Mobiltelefone und Handhelds auch gerne mal farbig oder min. silber.

tmobile-mda-compact.jpg
 
Finde ich gut. Die sollen Apple mal mächtig Feuer unterm Hintern machen. Auch der Preise wegen. :-D
 
Ich glaube nicht, dass Nokia Tablets so viel günstiger als die billige Android Konkurrenz sein würde...
Werden dann ja wahrscheinlich mit Win 8 laufen - wenn sich das allerdings nicht behaupten kann wird Nokia (mal wieder) riesen Verluste machen
 
Ich finde es gut, dass Nokia in die schwarze und weiße Smartphone-Landschaft wieder Farbe bringt. Zu Beginn der Smartphone Ära waren Mobiltelefone und Handhelds auch gerne mal farbig oder min. silber.

tmobile-mda-compact.jpg

Ja und es war ganz furchtbar anzusehen. Genau wie all die Laptops, dann kam der Erfolg von Apple. Danke Herr Irvin, Jobs etc. für das Verbreiten von gutem Geschmack.
 
Aber auch Herrn Irvin, welcher für das Entleeren von Ives Papierkorb zuständig war, gebührt großer Dank ;-)
 
Für mich ist RT in der aktuellen Form gescheitert. Ich glaube nicht, dass es noch viele Tablets und Convertibles damit geben wird. Microsoft muss es stärker von Windows Pro abgrenzen und die Experience komplett von den beiden getrennten Teilen (Desktop/ Metro) in eine Oberfläche überführen. Außerdem kann so der massive Overhead der normalen Windows-Version verschwinden.

Touch und traditioneller Input können nicht friedlich in einem OS koexistieren, ich finde man sollte beides strikt von einander trennen wie es mit iOS und OS X ist.

Und klar hat OS X einiges aus iOS übernommen aber nichts davon hemmt wirklich den Workflow, während Windows 8 im Desktopmodus auf Tablets nur schwer nutzbar ist und im Metromodus auf Desktops schrecklich ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Touch und traditioneller Input können nicht friedlich in einem OS koexistieren, ich finde man sollte beides strikt von einander trennen wie es mit iOS und OS X ist.

Und klar hat OS X einiges aus iOS übernommen aber nichts davon hemmt wirklich den Workflow, während Windows 8 im Desktopmodus auf Tablets nur schwer nutzbar ist und im Metromodus auf Desktops schrecklich ist.

Ist es denn so schwer, einem OS zwei GUIs zu geben? Dann könnte man wechseln, je nachdem was man gerade braucht.
 
Sowas habe ich noch nicht gut umgesetzt gesehen, aber klar theoretisch sollte sowas doch möglich sein. Man kann sicher auch eine Desktop-UI entwickeln, die sich etwas hochskaliert sehr gut mit Touch-Input verwenden lässt.
 
Sowas habe ich noch nicht gut umgesetzt gesehen, aber klar theoretisch sollte sowas doch möglich sein. Man kann sicher auch eine Desktop-UI entwickeln, die sich etwas hochskaliert sehr gut mit Touch-Input verwenden lässt.

Nein, nichts skaliertes. Sonder die GUI soweit vom OS trennen, dass man sie komplett auswechseln kann. Ob ich jetzt in einem Touch GUI auf öffnen drücke oder das mit der Maus in einer traditionellen GUI mache spielt doch für die Funktion darunter absolut keine Rolle.