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Magazin BlackBerry-CEO fordert Apple auf, iMessage für andere Plattformen freizugeben

Philipp Schwinn

Herrenhut
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Das Thema Netzneutralität wird derzeit überall diskutiert und spricht bisher ausschließlich Internet-Provider an. Dabei geht es um die gewichtete Behandlung von digitalen Diensten bei der Verteilung auf die verfügbare Bandbreite, die sich gewissen Anbieter erkaufen könnten. John Chen, CEO von Blackberry, weitet den Begriff in einem Blog-Beitrag nun aus und verlangt auch Plattformneutralität von Dienstanbietern – unter anderem von Apple in Bezug auf iMessage.[prbreak][/prbreak]

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Bild von berrytokyo (flickr), bestimmte Rechte vorbehalten

Chen führt sein Unternehmen als positives Beispiel auf. So habe Blackberry einerseits seinen eigenen Messenger BBM vor zwei Jahren für den Markt geöffnet und Clients für iPhone und Android veröffentlicht. Seit dem hätten Millionen Nutzer dieser beiden Systeme den Messenger heruntergeladen und würden den kostenlosen Dienst nutzen.

Andererseits würde Apple seinen iMessage-Dienst nicht für Blackberry oder Android bereitstellen. Auch Netflix hätte eine Anwendung für die Systeme des ehemaligen Smartphone-Marktführers abgelehnt. Viele andere Anbieter würden ähnlich agieren, weshalb sich ein zweiklassiges Ökosystem entwickelt habe – wer ein iPhone oder Android-Smartphone besitzt kann deutlich mehr Inhalte erreichen als Besitzer anderer Geräte.

Dies sei genau die Sorte diskriminierender Praktiken, die man auf Provider-Ebene verhindern möchte. Deshalb müsste die Netzneutralität schon ab der Anwendungs- und Inhalts-Ebene beginnend bewertet werden, falls wir alle ein freies, offenen und nicht-diskriminierendes Internet wollen. Jedem Nutzer muss es möglich sein, zu jeder Anwendung Zugriff zu erhalten.

via Blackberry Blog
 
Auch wenn Netzneutralität ein gutes und wichtiges Thema ist stellt diese Forderung doch mittelschweren Unsinn dar. Es wird wohl einem Hersteller weiterhin möglich sein müssen proprietären Content für eigene Produkte anzubieten.

Logische Konsequenz wäre ansonsten zu fordern das Daimler den Stern auf der Kühlerhaube anderer Fabrikate erlauben muss. Sonst ist das ja eine grausame Diskriminierung.
 
Schlechter Vergleich. Er fordert ja kein Apple-Logo auf allen Geräten.
 
Bei 0,5% Marktanteil an verkauften Smartphones muss man sich natürlich auch in irgendeiner Weise bemerkbar machen, wenn es die Handys nicht mehr bringen, was natürlich nicht bedeutet, das die Teile schlecht sind, sie bedienen leider nur eine wirklich klitzekleine Nische.
 
Ich würde iMessage auf Android und anderen Plattformen jedoch sehr begrüßen. Die Abwesenheit von anderen Plattformen macht iMessage für mich nämlich 100% unbrauchbar. (Zu wenige iOS+Mac-Kollegen, immer nur eines ODER das andere.)
 
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Reaktionen: GunBound und kelrin
Ja, es gibt sicher auch Viele die gern OS X auf ihrem Aldi-Rechner hätten.

Solche Features sind nun einmal ein Alleinstellungsmerkmal und somit ein Kaufanreiz und Maßnahme der Kundenbindung. Gerade RIM (also Blackberry) sollte hier ganz flache Bälle spielen, denn genau hiervon hat man selbst ein Jahrzehnt hervorragend gelebt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Für solche Dinge gibt es eben den BBM, WhatsApp, Facebook Messenger etc. Und Apple entscheidet wann sie was öffnen und wann nicht.
 
Warum ist der denn so weinerlich?
Es gibt doch genug Messenger die plattformübergreifend funktionieren.
Gefällt ihm etwa sein eigener BBM nicht mehr und er will einen anderen ausprobieren?
Falls er unbedingt mit imessage jemand erreichen will würde ich ihm empfehlen sich einfach ein iPhone zu kaufen
 
Und genau sowas kann man sich als Verbraucher vorher überlegen und gleich mal einen weiten Bogen um Blackberry Produkte machen...

Fordern kann man ja mal.
 
Zudem: Warum soll man ein gut funktionierendes und sicheres System dadurch instabil und angreifbar machen das es auf jeder Plattform läuft?

iMessage ist derart gut geschützt das selbst die Herrn des NSA sich die Zähne ausgebissen haben und den Nachschlüssel bei Apple anfordern mussten.
 
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Reaktionen: HeinerM
Der BlackBerry Messanger PIN war doch auch nicht freigeben für die anderen Plattformen. Warum soll Apple nun so etwas machen?
 
Keiner will ihre Geräte und keiner ihren Messenger. Und das BB wäre auch mit iMessage App nicht zu retten. Mein mir beruflich aufgezwungenes BB bringt mich regelmäßig zur Verzweiflung. Und nicht nur mich ...
 
Wenn jetzt jeder dahergelaufene halbe Prozent Marktanteil etwas fordern darf, fordere ich einfach mal DirectX für OS X.
 
Ich würde es auch super finden, wenn Apple iMessage und FaceTime für andere Systeme öffnen würde.
Allerdings kann man niemand dazu zwingen, das ist etwas völlig anderes als Netzneutralität. Nach der Logik müsste es mir auch möglich sein BB10 auf jedes andere Handy zu flashen...
Die einfache Verwendung der Dienste ist immerhin auch ein Kaufanreiz für manche Kunden.
 
Was muss man rauchen, damit einem so etwas einfällt? Respekt
 
Warum es hier manche begrüßen, dass es imessage nur auf dem iphone gibt muss ich mal wieder nicht verstehen....
Für den Verbraucher hätte es nur Vorteile wenn es auf allen Plattformen verfügabr wäre.
 
Das "fordere" ich schon lange! Und kann es nicht verstehen, warum Apple sich da so abschottet. Denn das würde ja auch den eigenen Nutzern einen großen Vorteil bieten! Ich mag iMessage wesentlich lieber als die Alternativen, muss diese aber gezwungenermaßen trotzdem auf dem iPhone installieren, weil eben nicht jeder meiner Kontakte ein iPhone und damit iMessage hat.
Mit der Abschottung schränkt Apple also nach meiner Sicht vor allem die eigenen Nutzer ein! Denn Alternativen für die anderen Systeme gibt es ja genug...

Es scheint Apple nicht an einer weiten Verbreitung dieser Technik gelegen zu sein. Und ich kenne durchaus Menschen, die trotz iPhone iMessage genau deshalb gar nicht nutzen.
 
Auch wenn iMessage mein liebster Messenger ist. Welcher Android- oder Windows-User hätte denn Interesse daran?!
Ich will auch kein Hangouts für iOS.
 
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