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Bin ich gehacked??

Erstes dafür: es ist nicht kostenlos, zweites dafür: ich habe lange vor dem Erwerb damit gehadert und Berichte in einschlägigen Foren und Internetseiten gesucht, die mich davon abhalten können dieser App meine Passwörter anzuvertrauen.
 
Aha.

Es ist nicht kostenlos? Das ist also ein Qualitätsmerkmal? Seltsam, das trifft dann ja auch auf alle Virusprogramme zu die kostenpflichtig angeboten werden. Dann müssen diese ja auch sinnvoll und sicher sein.

Es steht nichts negatives im Internet? Gut, das tut es bei Rheumadecken von der Kaffeefahrt auch nicht. Davon hat sich bei niemandem die Erkrankung verschlimmert. Zudem sind die auch teuer. Ergo: gut

Dritter und entscheidender Punkt: "Was passiert wenn...."?

.....die Zugangsdaten, Passworte und PINs in falsche Hände geraten und missbräuchlich genutzt werden? Wer trägt den Schaden? DU! In allen AGB findet sich ein Passus das solche Daten nicht aufgeschrieben oder abgespeichert werde dürfen. Ob nun verschlüsselt oder nicht will niemand wissen.
Das Argument "Ich habe aber 1password benutzt....." wird niemand gelten lassen.

Aber du kannst dann ja gern in Kanada klagen. Wenn du zuviel Geld und Lust auf frustrierende Erlebnisse hast.
 
Gegenfrage: Was hast du dafür und was bringt dich dazu dem Programm blindlings zu vertrauen?
Mit dieser Argumentation kannst du im Prinzip die Verwendung jeglicher Software oder des Internets generell in Frage stellen. Oder warum vertraust du Apple oder deinem ISP?
 
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Ich habe nicht danach gefragt, ob du ihnen hochsensible Daten anvertraust. Aber du vertraust wohl auf deren angepriesener Funktionsweise.
 
Aber du vertraust wohl auf deren angepriesener Funktionsweise.
Ich vertraue dem was mir ein Gericht nicht als grobe Fahrlässigkeit auslegen wird wenn etwas passiert. Und in diese Kategorie fällt 1password nun einmal nicht.

Oder ist mir hier eine Zertifizierung durch eine entsprechende Zulassungsbehörde entgangen?
 
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Welche Zulassungsbehörden haben denn OS X in Bereichen der Sicherheit zertifiziert?
 
Keine.

Eine Zertifizierung wäre z. B. BSI, ISO/IEC 15408, ISO 27001, ITSEC oder ähnliches. Meines Wissens besitzt 1password keines der anerkannten Sicherheitszertifikate.

Damit fällt der User im Missbrauchsfall grundsätzlich wegen grober Fahrlässigkeit gerichtlich auf die Nase.
 
@Martin Wendel Das sind jetzt aber wirklich Äpfel mit Birnen vergleichen. Ein OS mit einem Zusatzprogramm vergleichen, was für die Nutzer vielleicht nützlich ist, aber eigentlich nicht gebraucht wird und wie schon erwähnt, keine offizielle Zertifizierung besitzt. Man "muss" bei OS X nicht die icloud verwenden und man "muss" die Passwörter auch nicht speichern.[emoji6]
 
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Trotzdem stört dich das bei OS X, wo du Passwörter eintippst, den Schlüsselbund (womöglich sogar in der iCloud) verwendest, Online-Banking betreibst, deine privaten Daten verwaltest, etc. nicht. Die Argumentationsgrundlage ist da schon recht wackelig.
 
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@Farafan
Gut du merkst dir also alle die Passwörter, mit Sonderzeichen, Zahlen, großen und kleinen Buchstaben und den dazugehörigen Benutzernamen und E-Mail Adressen. Respekt.

Sachen Kritisch zu hinterfragen ist definitiv gut aber man kann es auch übertreiben. Ich weis es nun nicht sicher, aber wurdest du nicht in einen andere Thread gefragt was du mit deinen Smartphone machst? Nach dem du gegen so gut wie jede App etwas hast und Funktionen die dir das Smartphone so bietet? Wie gesagt bin mir nun grad nicht sicher ob die frage an dich damals war oder an einen anderen User, falls die nicht an dich ging einfach ignorieren ^^
 
....wo du Passwörter eintippst, den Schlüsselbund (womöglich sogar in der iCloud) verwendest, Online-Banking betreibst,...
Martin, ich bitte dich: Diese Argumentation ist unter deinem Niveau.

Es ist immer eine Frage was ist übliche Praxis und habe ich als User alle mir zumutbaren Maßnahmen ergriffen um mein Equipment sicher zu halten (Updates, evtl. je nach OS Schutzsoftware, keine abgespeicherten Passworte) oder nutze ich einfach ein Programm dessen Hersteller einfach so behauptet das alles sicher ist.
1password, Passworte in der Cloud oder im Schlüsselbund sind und bleiben grobe Fahrlässigkeit!

Nur weil ein Hersteller behauptet das etwas sicher ist heißt doch nicht das dem auch wirklich so ist! Aus diesem Grund existieren ja Zertifizierungsstellen.

Der Shitstorm kommt zwar mit Verspätung, aber er kommt. Wie die Deutsche Bahn. ;)
 
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@m4d-maNu Wo fängt die Übertreibung an und wo hört sie auf? Bei der Sicherheit von PW hört bei mir der Spaß auf! Wir reden ja hier nicht über ein Audio Zusatzprog...[emoji12]
 
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Gut du merkst dir also alle die Passwörter, mit Sonderzeichen, Zahlen, großen und kleinen Buchstaben und den dazugehörigen Benutzernamen und E-Mail Adressen. Respekt.
Genau das verlangt aber bitteschön die Rechtsprechung und die AGB der entsprechenden Dienstleister!

Sorry: wer sich die gesamten Fußballergebnisse seit 1831 merken kann der wird wohl auch in der Lage sein ein paar Passworte im Kopf zu behalten.
 
@frosch747
Dann darfst du aber generell kein Passwort an irgend einem Elektronischen Gerät internet Zugang eingeben. Denn du kannst nie wissen ob nicht irgend ein Keylogger drauf ist. Aber wie gesagt etwas kritisch zu hinterfragen ist nicht verkehrt, es gibt aber eben genügend Berichte im Netz, wo es heißt 1Password ist sicher. Auf die verlässt man sich, klar muss das nichts heißen. Aber es steht im Netz ja auch, das Apple keine Backdoors für die NSA mehr haben will. Der Patriot Act sagt aber etwas anderes, egal was Apple nun noch so von sich gibt.

@Farafan
1Password selbst nutze ich auch wie viele andere, das darf auch meine Passwörter verwalten. Jedoch sind da eh nur die ganzen Passwörter von diversen Foren, Sozial Media Plattformen etc. hinterlegt. Der Zugang für das Online Banking zum Beispiel ist dort nicht hinterlegt.

Man sollte also weniger eine Software verteufeln sondern eher die Nutzer wie sie eine Software nutzen.
 
Denn du kannst nie wissen ob nicht irgend ein Keylogger drauf ist.
Wichtig ist das du als User alle dir zumutbaren Maßnahmen gegen Missbrauch getroffen hast. Und das Abspeichern von Passworten ist genau das Gegenteil.
Man sollte also weniger eine Software verteufeln sondern eher die Nutzer wie sie eine Software nutzen.
Nein, ich hinterfrage nur. Und wenn 1poassword doch so toll und sicher ist: warum unterwirft man sich bitte dann nicht einer Zertifizierung? Mit einem Stempel wäre das ganze doch für alle Parteien rechtssicher. Traut man sich etwa nicht?
 
1password, Passworte in der Cloud oder im Schlüsselbund sind und bleiben grobe Fahrlässigkeit!
Du gibst also alle deine Passwörter im Webbrowser auf Mac / Smartphone immer händisch ein? Das wäre wohl der ideale Fall. Der ideale Fall entspricht aber in den seltensten Fällen der Realität. Natürlich gibt man durch die Nutzung von Diensten wie Schlüsselbund ein klein wenig Sicherheit auf. Gleichzeitig kann man ohne Probleme seine Onlinekonten mit sehr starken Passwörtern sichern, die man sich sonst nie merken könnte - mit individuellen Kennwörtern für jeden Dienst. Das wiegt die etwas geringere Sicherheit (für die es bislang keinen Präzedenzfall gab) meiner Meinung nach mehr als auf. Zusätzlich kann bzw. sollte man bei wichtigen Diensten 2-Faktor-Authentifizierung nutzen - und damit selbst im Fall einer Kompromittierung des Dienstes auf der sicheren Seite sein.

Genau das verlangt aber bitteschön die Rechtsprechung und die AGB der entsprechenden Dienstleister!
In welchem Gesetz steht das denn bitte geschrieben?
Und was die AGB angeht: Solche Regelungen gibt es bei den wenigsten Diensten - vor allem wohl im Banking-Bereich.
 
@m4d-maNu Ich schreibe es nochmal, Vergleiche hinken immer. Wenn die Mehrheit der User Whatsapp, FB, 1Password usw. nutzen möchten, dann ist das vielleicht Mainstream, aber Sicherheit in der IT Branche sieht anders aus!