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Bildbearbeitung/RAW-Import gesucht

Dieses Thema im Forum "Grafikbearbeitung & Layout" wurde erstellt von bruegge, 30.03.07.

  1. bruegge

    bruegge Boskop

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    Hallo zusammen,

    ich habe vor, mir einen iMac zuzulegen und bin noch unentschlossen, welche Bildbearbeitung/RAW-Import ich mir zulegen soll.

    Aperture klingt zwar gut, ist aber wohl noch nicht ganz ausgereift und sehr Ressourcen-hungrig, wenn ich einige Beiträge hier im Forum richtig gedeutet habe.

    Photoshop hat zwar eine große Leistungspalette, jedoch schreckt mich der Preis ab.

    Von Gimp bin ich nicht recht begeistert. Ich kenne es von Windows und Linux.

    Wie sind eure Erfahrungen/Empfehlungen?
     
  2. floeschen

    floeschen Horneburger Pfannkuchenapfel

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    iPhoto kann auch RAW-Files verarbeiten.
     
  3. Hilarious

    Hilarious Gelbe Schleswiger Reinette

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    ... und zwar exakt so wie Aperture, weil beide dieselbe Basis im Betriebssystem verwenden. Welche Kameras werden unterstützt?
     
  4. toelpel

    toelpel Gast

    Wenn es Dir primär um die RAW-Verarbeitung geht, solltest Du Dich mal nach der empfohlenen Software Deines Kameraherstellers orientieren. Es gibt keinen Fall den ich kenne bei denen ein Fremdhersteller die RAW's besser verarbeiten würde als die Software des Kameraherstellers.

    In einem zweiten Schritt würde ich mir dann eine passende Bildbearbeitungssoftware auswählen.

    beste Gruesse
    toelpel
     
  5. ichamel

    ichamel Starking

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    Anzeigen ja, aber nicht verarbeiten!
     
  6. ichamel

    ichamel Starking

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    Ressourcenhungrig ja, aber auch nicht sooo schlimm, wie es manchmal dargestellt wird. Eine gute, aktuelle GraKa ist wichtig. Es gibt halt Leute, die meckern, wenn in einem 25.000.000.000 Bilder Archiv die Vorschau nicht binnen einer Nanosekunde in voller Pracht steht;) Meiner Ansicht nach ist aperture seit Version 1.5 sehr wohl ausgereift und hat ein, wie ich finde, einzigartiges Bedienkonzept. Man kann das Programm übrigens kostenlos 1 Monat testen und das solltest Du ohnehin mit allen in Frage kommenden Kandidaten!

    Photoshop und aperture kann man überhaupt nicht vergleichen. Bei Photoshop liegt der Schwerpunkt in der Bildbearbeitung und aperture ist eine Bibliothek mit vergleichsweise wenigen (aber sehr guten) Bearbeitungsmöglichkeiten!

    Bist Du Profi?? Bei dem Preis von Photoshop sollte man bedenken, dass dieses Programm nicht den Privatanwender adressiert! Für Privatleute gibt's Photoshop Elements. Für das, was Photoshop leistet ist der Preis absolut moderat und aperture ist ein Schnäppchen!

    So oder so wünsche ich Dir schon mal viel Spaß mit Deinem neuen mac. Gruß, ichamel
     
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  7. toelpel

    toelpel Gast


    Dem kann ich nur 100%ig zustimmen!

    Der Preis von Photoshop ergibt sich gegenüber Elements auch durch zusätzlich Funktionen, die ein durchschnittlicher Hobbyfotograf gar nicht braucht. Ich kenne diverse Fotografen, die sich zwar Photoshop gekauft haben, aber auch nur die Funktionen nutzen die ihnen Elements geboten hätte.

    Ich persönlich verwende zur RAW-Konvertierung die Hyper-Utitliy Software von Fuji (fotografiere mit einer Fuji S3 Pro) und nutze zur Bildbearbeitung Photoshop Elements. Die wesentlichen Korrekturen (Weissabgleich usw.) nehme ich bei der RAW-Konvertierung vor. Bei der Bildbearbeitung kommen dann nur noch kleinere Anpassungen zum Tragen.

    Das Geld, dass man mit einer zweckmässigen Bildbearbeitungssoftware gegenüber Photoshop spart sollte man lieber in ein gutes Objektiv investieren. Das hat auf die Bildqualität wesentlich mehr Auswirkung als es die beste Bildbearbeitungssoftware jemals leisten könnte.

    beste Gruesse
    toelpel
     
  8. bruegge

    bruegge Boskop

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    Genau so sehe ich das auch.
    Leider hat Adobe PS Elements IMHO etwas zu stark ggü. PS beschnitten.
     
  9. marfil

    marfil Reinette Coulon

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    hallo,

    aperture auf dem imac würde ich dir nicht empfehlen.
    alternativ dazu gibt es aber adobe lightroom (billiger, besser, schneller).

    als blattformübergreifende (kostenpflichtige) rawkonverter kommen

    silkypix developer studio
    capture one
    grafikkonverter
    raw developer

    in betracht (einfach mal die demos laden).

    capture one und silkypix erfüllen jedenfalls auch professionelle ansprüche.


    es gibt auch noch viele andere, auch freeware, die aber durchwegs nicht besonders "berühmt"- sprich leistungsfähig- sind.

    zur kostenlosen raw-patchverarbeitung kann ich dir allerdings "rawker" empfehlen.
    bietet zwar wenig einstellmöglichkeiten, aber die konvertierung ist klasse.

    mfg, martin
     
  10. mauermer

    mauermer Querina

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    Lightroom von Adobe - da gibt's auf der Website eine 30 Tage Probierversion.
    Aber aufpassen: Wenn Du's mal ausprobiert hast, willst Du nix mehr Anderes (So ging's jedenfalls mir...)!!
     
  11. marfil

    marfil Reinette Coulon

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    hallo,

    doch, doch....iphoto "verarbeitet" auch raw-fotos ganz wild, genauso wie aperture....leider....:-[

    aber als gratis-datenbank ist iphoto definitiv brauchbar.


    mfg, martin
     
  12. ichamel

    ichamel Starking

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    Solche "schmissigen" Pauschalurteile sind nicht gerade zielführend! Ich habe aperture und auch Lightroom ausgiebig getestet und meine persönliche Entscheidung war eindeutig pro aperture! Deshalb würde ich jetzt aber nicht Lightroom verreißen, welches auch durchaus ein interesssantes Produkt ist.

    Lightroom:
    billiger? - Die paar Mücken sind ja wohl kein Kriterium!
    besser? - Finde ich nicht! Ist ja wohl auch absolut subjektiv!
    schneller? - Definitiv so nicht richtig! Auf meinem mac pro laufen beide flott und aperture noch einen Tick schneller!

    Bedienkonzept und Verwaltung der Bilder sind bei aperture nach meiner persönlichen Meinung um Längen besser gelöst!

    Aber zum Schluß bleibt die Empfehlung: Nicht auf das hören was andere sagen, sondern eifrig und intensiv testen! Es gibt ja überall Testversionen. Dann nach eigenem Geschmack entscheiden und sich nicht verunsichern lassen.
     
  13. ichamel

    ichamel Starking

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    No Sir, beim Import speichert iPhoto das Original RAW im Ordner "Originals" und erzeugt aus dem RAW ein JPEG, welches im Ordner "Modified" abgelegt wird. Das ist eine Einmalaktion. Danach wird in iPhoto bei Bildkorrekturen nur das JPEG verändert!

    Außerdem: Was soll so eine alberne Aussage "...ganz wild leider" ohne Erläuterung, was denn nun Deiner Meinung nach so schlimm wäre?
     
  14. toelpel

    toelpel Gast

    Wenn iPhoto immer das gleiche jpeg-Bild verwendet würde das aber langfristig dazu führen, dass die Bildqualität immer schlechter wird. M.W. verliert ein jpg-Bild mit jedem Speichervorgang Bildqualität.

    Verlustfreie Bildbearbeitung wird normalerweise doch so gelöst, dass die vorgenommen Änderungen an einem Bild in einer gesonderten Datei gespeichert und beim Öffnen bzw. Exportieren mit diese Änderungen wieder neu eingerechnet werden, oder?
     
  15. marfil

    marfil Reinette Coulon

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    hallo,

    schmissige pauschalurteile fälle ich grundsätzlich nie.
    ich verlass mich auch selten darauf, was andere sagen, sondern probiere es selbst aus.

    ...aber mal zu den fakten...

    am mac pro (den du in verwendung hast) geht das ganze entsprechend schneller- aber es ging hier ja um den imac!!

    da mir persönlich von berufswegen sämtliche mac-geräte zur verfügung stehen, kann ich definitiv sagen, dass aperture AUSSCHLIEßLICH auf einem macpro/powermac quad ERTRÄGLICH laufen.
    von einer schnellen bearbeitung kann aber auch da nicht die rede sein.

    da die geschwindigkeit von mir immer bekrittelt wird, hab ich mal einen paralleltest gemacht (imac 20", 2gb ram, 256mb vram, 2,16ghz).
    import von 37raw-fotos in aperture und lightroom- jeweils in eine vollkommen leere bibliothek. die originaldateien wurden NICHT übernommen, nur verlinkt.

    dauer in aperture:

    30 sekunden. das rendern der vorschaubilder dauert insgesamt 3 minuten, bei einer prozessorlast von durchgehend 70 bis 100% (beide kerne).
    der rechner ist also in dieser zeit mehr oder weniger lahmelegt.

    dauer in lighroom:

    6 sekunden. das rendern erfolgt beim aufruf der einzeldatei- kein zeitverlust.

    soviel mal zum thema importgeschwindigkeit.

    die bearbeitungsgeschwindigkeit verhält sich ähnlich, wobei es darauf ankommt, wie viele änderungen am bild vorgenommen werden- je mehr, desto langsamer wird aperture.

    was den grundsätzlichen aufbau und die qualität des raw-moduls anbelangt, habe ich hier:

    http://www.apfeltalk.de/forum/adobe-lightroom-schon-t28137-2.html

    ziemlich ausführlich dargelegt- mit beispielfotos.

    zum preisvergleich:

    aperture: 319,- euro

    adobe photoshop lightroom: 151,- euro
    (edu-version: 90 euro inklusive mwst ab 10 lizenzen).

    das macht einen preisunterschied von 168,- euro, wenn ich mich nicht verrechnet habe.....ich habs nicht so dick, dass ich sowas ignoriere.


    mfg, martin
     
  16. marfil

    marfil Reinette Coulon

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    hallo,

    das stimmt so nicht ganz.

    beim import wird zwar vom raw ein vorschaubild als jpg abgelegt, das dient aber nicht zur bearbeitung.

    das raw-foto wird erst dann entwickelt, wenn es ERSTMALIG in iphoto geöffnet- und vom anwender bearbeitet- wird.
    danach wird mit dem klick auf "fertig" ein neues jpg angefertigt, das dann die ausgangsbasis für weitere bearbeitungen ist.
    die bearbeitung wird also von DIR bestimmt und durchgeführt.
    das original bleibt logischerweise weiter bestehen.

    die "alberne" aussage von mir ist so zu verstehen, dass das "apple raw modul" so ziemlich der letzte schrott zur raw-verarbeitung ist (schnell, aber schei..).

    mfg, martin
     
  17. ichamel

    ichamel Starking

    Dabei seit:
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    Lieber Marfil, zunächst vielen Dank für Deinen ausführlichen Beitrag. In vielen Punkten hast Du Recht, auch was die iPhoto Bearbeitung angeht und ich nehme das zum Anlass, in mich zu gehen und künftig genauer zu testen, bevor ich eine Aussage mache.

    Einige Punkte möchte ich aber dennoch ansprechen:

    aperture Preis
    Deine Aussage ist nicht ganz richtig. aperture kostet Stand heute 259 Euro, lightroom 177,12. Das macht eine Differenz von 81,88 und ich bin immer noch der Meinung, dass diese Differenz bei einer so tragweitenreichen Entscheidung keine Rolle spielt (spielen darf). Schließlich investiert man anschließend viele Stunden in das gewählte Produkt.

    Performance
    Du hast bestimmt recht, wenn Du sagst, dass es auf einem kleineren Rechner zäh wird, mit der Geschwindigkeit. Allerdings habe ich seinerzeit angefangen, aperture und lightroom auf einem G5 Dual 1.8 4GB zu testen und wenn auch klar war, dass die Performance mir nicht reichen wird (was aber wohl vor allem dem G5 geschuldet war), so galt das doch für BEIDE Programme. Auch lightroom lief nicht besonders zackig. Diesen Eindruck habe ich auch auf meinem neuen Rechner. Ja, der Import ist bei Lightroom wirklich schneller und ich glaube Dir gerne, dass dies im beruflichen Bereich für Menschen wie Dich essentiell und ein KO Kriterium ist. Hier muss apple sicher nachbessern. Nun oute ich mich als Hobbyfotograf und da kann ich allerdings sagen, dass die Importgeschwindigkeit für mich kein wichtiges Kriterium ist, denn ich kann ja weg gehen, wenn's mir zu lange dauert. Auch lade ich selten mehr als 500 Bilder auf einmal. Meine Bibliothek umfasst mittlerweile mehr als 13.000 Fotos und die Performance beim Bearbeiten und Verwalten ist excellent!

    Deinen Thread zum Thema RAW Modul werde ich mir jetzt mal zu Gemüte führen;) Beste Grüße, ichamel
     
  18. toelpel

    toelpel Gast

    Die aktuelle c't hat einen Vergleich zu Aperture/Lightroom in ihrer aktuellen Ausgabe. Bin allerdings noch nicht zum ausführlichen Lesen gekommen.
     
  19. marfil

    marfil Reinette Coulon

    Dabei seit:
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    hallo,

    keine ursache....;)

    den preisvergleich habe ich von der jeweiligen hersteller-homepage (apple-austria store, adobe.com), bzw von meiner letzten rechnung.....

    ich wollte dir nicht den spaß mit aperture vertreiben!!! bleib ruhig dabei. sooo schlecht ist sie ja auch nicht (kommt auch sehr auf das kameramodell an).

    allerdings mußt du verstehen, dass bei einem täglichen import von mehreren gb an daten der leistungsunterschied ein gewaltiger ist, und mich (und jeden anderen berufstätigen) zeit kostet, die niemand bezahlt.

    gerade bei einem -doch teuren- programm verstehe ich das eben nicht ganz- und der frust ist entsprechend (gerade, wenn man ein apple-fan ist).

    mfg, martin
     

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