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Berüchtigter Investor Carl Icahn kauft Apple-Anteile in Höhe von 1,5 Mrd. Dollar

Und so lautet auch der Deal. Wenn ein Unternehmen als AG an eine Börse geht, dann ist der Grund dafür normalerweise der Wunsch damit Geld einzunehmen (oder die Eigentümer wollen Cash machen). Die Aktionäre geben dem Unternehmen Geld, das für Wachstum, Schuldenabbau oder Auszahlung der Alteigentümer genutzt werden kann. Als Gegenleistung erwarten die Aktionäre als neue Eigentümer entweder Kurssteigerungen oder eine Dividende - das dürfte fair sein. Oder würdest Du Dein Geld einfach verschenken für die Ehre, ein Anteilseigner zu sein? ;)
Das Problem ist nur dieser Deal kann nicht dauerhaft funktionieren, da kein Unternehmen unbegrenzt lange wachsen kann. Mittlerweile gibt es ja Dividende von Apple und damit muss man sich so langsam abfinden. Wer auf weitere gewaltige Kurssteigerungen setzt, der betreibt eben Glücksspiel, das ist aber eben kein fairer Deal, sondern nur noch eine Wette ähnlich wie auf der Pferderennbahn.
 
Ich hab noch keine Meinung zu dem Deal, bei Apple und anderen Firmen steigen ständig Investoren ein und aus. Womit die Mehrheit hier aber falsch liegt, ist die Einschätzung, dass jemand wie Icahn mit 1 Prozent nichts ausrichten könne. Schaut mal rüber zu Dell, da blockiert er mit seinen 6 Prozent (und natürlich den Leuten, die sich dann mit ihren Anteilen hinter ihn stellen) grad den gesamten Rückkauf der Firma durch Michael Dell.
 
Der Steve würde jetzt zum Tim sagen: Siehst du, jetzt hast du den Salat...:-D
Er wusste, wenn er einmal anfängt zu verkaufen, bekommen die den Hals nicht voll!
Aber was soll`s, mein Problem ist es ja nicht.
 
Wie meinst du das? Steve war es doch selbst der Apple an die Börse gebracht hat?
 
77 Jahre? Hoffentlich hat die Welt bald einen miesen "Spekulationssack" weniger. Außerdem würde er als Stunt Double von Horst Tappert durchgehen, obwohl der natürlich keines mehr braucht.
 
Was machen hier vom Stapel lassen ist der Oberhammer. Da wird Leuten der Tod gewünscht, die eigentlich nichts verbrochen haben...

Ich bin ja echt niemand der mit erhobenem Zeigefinger rumrennt, aber das find ich schon en bisschen krass.
 
Ich find's gut, dass der iKahn dem Tim Cook richtig einheizt. Es wird Zeit, dass Apple wieder Fahrt aufnimmt.
 
Reiche Leute düften maximal 1 Mrd USD haben. Nicht mehr. Das müsste per Weltweiten Beschluss so festgelegt werden. Solche Menschen haben einfach immer zu viel Macht.

Oder noch besser: Die Waehrung ist nur fuer eine bestimmte Zeit gueltig. Da niemand das "Verfallsdatum" kennt, versucht jeder es gleich wieder loszuwerden. Somit verbleibt das Geld im Wirtschaftskreislauf und allen geht es gut.

Da dieses Geldsystem der Sargnagel fuer die Banken ist, haben diese natuerlich sofort fuer die Abschaffung dieser Art Wirtschaftswunder-Waehrung gesorgt.
 
Wie jetzt? Mein Geld verfällt morgen und ich muss verhungern? Keine so tolle Sache...
 
Oder noch besser: Die Waehrung ist nur fuer eine bestimmte Zeit gueltig. Da niemand das "Verfallsdatum" kennt, versucht jeder es gleich wieder loszuwerden. Somit verbleibt das Geld im Wirtschaftskreislauf und allen geht es gut.

Da dieses Geldsystem der Sargnagel fuer die Banken ist, haben diese natuerlich sofort fuer die Abschaffung dieser Art Wirtschaftswunder-Waehrung gesorgt.

Interessant, wovon Menschen ohne Kapital und Einfluss träumen ...
 
Calm Down :D

Wo sich diese Heuschrecke schon überall eingekauft hat:Yahoo, Motorola...usw.....wenn man dann mitverfolgt hat, was aus diesen Firmen geworden ist, so mache ich mir ein klein wenig Sorgen!

Wenn du auf dem öfters hier geposteten Link (http://www.zeit.de/wirtschaft/2013-08/apple-icahn-investment) mal nachschaust, entdeckst du das:

Wie groß der Anteil genau ist, ließ Icahn offen. Das Wall Street Journal berichtete unter Berufung auf informierte Personen von einem Investment von etwa einer Milliarde Dollar. Bei einem Apple-Gesamtwert von zuletzt 445 Milliarden Dollar würde Icahn damit Anteile von weit unter einem Prozent halten.

Sorgen kann man sich bei diesen Investoren machen, wenn sie kleine Unternehmen aufkaufen, ausbluten lassen (alles abkassieren, auch über die Aktien wie z.B. die Kreditgeschichten) und dann die Aktien des kleinen Unternehmens billigst von sich stoßen. Oder sie kaufen sich in größere Unternehmen (Beispielsweise Yahoo) ein und fahren die dann per Mitspracherecht über die Firmenpolitik an die Wand.

Dass jetzt Apple ( 445 Mrd, lass dir das mal auf der Zunge zergehen ;-)) auf einen finanzfokussieren alten Opi hört ,der noch weit unter 1% der Firma besitzt und für seine Aktionen weitgehend bekannt ist schließ ich jetzt mal ganz frech aus. Davor verramschen die sich in der Designabteilung und verlieren dort an Kapital.

Meine Meinung:
Der Typ will vorm Weihnachtsquartal nochmal richtig Kohle tanken. Apple ist zu groß um privat mal eben aufgekauft zu werden. Und er kann medienwirksam angeben, Appleaktien zu besitzen.
 
Oder noch besser: Die Waehrung ist nur fuer eine bestimmte Zeit gueltig. Da niemand das "Verfallsdatum" kennt, versucht jeder es gleich wieder loszuwerden. Somit verbleibt das Geld im Wirtschaftskreislauf und allen geht es gut.

Da dieses Geldsystem der Sargnagel fuer die Banken ist, haben diese natuerlich sofort fuer die Abschaffung dieser Art Wirtschaftswunder-Waehrung gesorgt.

Sehr gute Idee:innocent:

Was hilft es dem Wirtschaftskreislauf, wenn das viele Geld, das dann da kreist, auf einmal wertlos ist? Und allen geht es gut, wenn ihr Vermògen regelmäßig verloren ist? Wie sparst Du dann auf große Anschaffungen an?

Und als Altersvorsorge dann Gold kaufen, aber nur in sehr kleinen Einheiten. Man darf ja nur immer soviel verkaufen, dass man damit über einen Tag kommt.
Damit wäre auch Apple seine Sorge los, was sie denn mit dem Haufen Kohle machen, auf dem sie sitzen.:D
 
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Oder noch besser: Die Waehrung ist nur fuer eine bestimmte Zeit gueltig. Da niemand das "Verfallsdatum" kennt, versucht jeder es gleich wieder loszuwerden. Somit verbleibt das Geld im Wirtschaftskreislauf und allen geht es gut.
Für mich würde das folgendes bedeuten: ich würde nur noch Aufträge annehmen, die mir Spaß machen und gerade soviel zum Leben geben, wie ich benötige. Denn z.B. auf einen neuen Mac in ein paar Jahren sparen, wäre nicht mehr möglich. Ein Auto zusammensparen, wäre auch nicht mehr möglich. Ich würde also unterm Strich auf jeden Fall weniger arbeiten und mich dafür im Sonnenstuhl zurücklegen und sehr einfach leben müssen. Der Wirtschaft täte es nicht gut, aber die würde mich dann nicht mehr kümmern, da ich nichts mehr davon hätte. Und andere würden es genauso tun. Nur den ganz Reichen würde es noch sehr gut gehen. Sie würden weiterhin ihre Scheinchen auf den Tisch blättern und sich sofort dies und jenes kaufen können, innerhalb des "Verfallsdatum".
 
Und was ist wenn man sich mal etwas größeres kaufen möchte? Zb ein Auto oder gar ein Haus? Sowas könnte man sich dann einfach nicht mehr leisten.
 
Interessant, wovon Menschen ohne Kapital und Einfluss träumen ...


Interessant, wie Heuschrecken über Menschen denken ...


Mal ehrlich, nur weil man vorherrschende Wirtschaftssysteme kritisiert wird man doch kein Sozialist oder Fundamentalist!


Allerdings sind die Anhäufung von Macht und Mitteln durch Einzelne unvereinbar mit einem demokratischen oder humanistischen Weltbild.


Spekulation oder den Handel mit Wertpapieren in diese Betrachtung einzubeziehen ist für eine präferenzutilitaristische, moralisch aufgeklärte Sicht unabdingbar und hat ebenfalls nichts mit sozialistischem oder fundamentalistischem Gedankengut zu tun!


(Das "Heuschrecke" ebenfalls eine Generalisierung ist, ist mir durchaus bewusst und ich meine diese zuschreibung nicht als Kränkung sondern als Provokation)