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Bei KabelBW bleiben oder zu Vodafone VDSL?

  • Starter*in User 74856
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User 74856

Gast
Hallo Ihr Lieben,

ich bin noch einen Monat vor der Kündigungsfrist bei KabelBW. Habe derzeit eine 32.000er Leitung, aber einen mauen Upload von 1MBit - das ist mir zu wenig. Ich mache immer mehr über Cloud-Dienste, und da wäre ein schnellerer Upload äusserst Hilfreich. Ich schwanke zwischen folgenden Angeboten:

KabelBW: Internet 100; 100MBit down, 5MBit Upload. 30€ im Monat.
Vorteil: Hatte bisher keine Probleme bei KabelBW.
Nachteil: Teurer als das Vergleichsangebot und geringerer Upload.

Vodafone: DSL Zuhause S; bis zu 50MBit down, bis zu 10MBit Upload. 24,95 im Monat, dazu 6 Monate kostenlos, plus einmalig 50€ (Anschluss, Modem, Versand).
Vorteil: Günstig, hoher Upload.
Nachteil: VDSL?

Also: Was würdet ihr mir raten? Das Angebot von Vodafone ist verlockend, da aber VDSL eingesetzt kann ich nicht einschätzen, was dann bei mir letztendlich durchkommt. Ich wohne im städtischen Gebiet, und bei einer Verfügbarkeitskarte bin ich ziemlich nah der Grenze der VDSL-Verfügbarkeit (aber noch innerhalb). Es wird mir weiterhin bei Überprüfung der Adresse angezeigt, dass VDSL möglich ist. Und ob es jetzt 50 oder 100MBit sind ist egal - da ist mir der Upload wichtiger.

Anregende Gedanken und Infos von euch wären sehr hilfreich :)
 

Farafan

deaktivierter Benutzer
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Mittlerweile halte ich VDSL für die unterlegene Technologie. Ich habe im Freundes- und Bekanntenkreis so einige VDSL-Anschlüsse zu "betreuen" und nicht ein einziger davon läuft problemlos. Das liegt das weniger am Provider als daran das man mit Gewalt versucht riesige Datenmengen über 50 Jahre alten Klingeldraht zu prügeln der dafür nie gedacht war.
VDSL ist schön wenn es denn einmal geht, aber stabil ist für mich etwas anderes.

Was den Upload im Kabel angeht ist zur Zeit noch eine Frage des Standards, sobald man aber endlich mal den Bandbreitenfresser der analogen TV-Programme verbannt ist dies kein Thema mehr.
 

Mirco@Mac

Granny Smith
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Hey,
ich hatte und habe beruflich viel mit DSL Anbietern zu tun. Ich kann dir nur dazu raten bei KabelBW zu bleiben.
Technisch die feinere Lösung und viel stressfreier, dazu wird die Bandbreite in der Regel auch immer zu 100% gewährleistet.
Brauchst du den Upload den Händeringend? Den beim Download würdest du dich ja massiv verschlechtern, und dass ist ja i.d.R. dass was von einem "normalen" User genutzt wird. :)

Vom Support unterschied zu Vodafone wollen wir gar nicht sprechen. ;)

Lieber Gruß!
 

User 74856

Gast
Okay, das mit VDSL hatte ich befürchtet. Auf Facebook wurde ich zwischenzeitlich darauf hingewiesen, dass man bei 1und1 VDSL einen Monat testen (und danach wieder beenden) kann. Werde das also mal tun, dann sind die meisten meiner Fragen wohl von selbst beantwortet ;)
 

Mirco@Mac

Granny Smith
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Klar probieren geht über studieren. :p
Allerdings sei vorsichtig bei Schlund und Partner, da ist die Kundenbetreuung wirklich Unterirdisch. ;)
 

Farafan

deaktivierter Benutzer
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Der Upload ist auch bei KabelBW nur eine Frage des Tarifs.

Bis zum 5 MBits in den Privatkundentarifen und bis zu 10 in den Geschäftskundentarifen (bekommst du auch als Privatkunde auf Wunsch). Hätte mich auch schwer gewundert wenn es anders wäre.
 

User 74856

Gast
Okay, aber als Geschäftskunde zahlt man für 10 MBit Upload 79,90 - netto. Nein, da kann ich mich dann schon eher mit 5 MBit anfreunden ;)

Edit: Weiss jemand, ob KabelBW eine gute Kundenrückgewinnung hat (sprich: Gutschrift, wenn man die Kündigung zurückzieht)?
 

fchk

Pomme au Mors
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Mittlerweile halte ich VDSL für die unterlegene Technologie. Ich habe im Freundes- und Bekanntenkreis so einige VDSL-Anschlüsse zu "betreuen" und nicht ein einziger davon läuft problemlos. Das liegt das weniger am Provider als daran das man mit Gewalt versucht riesige Datenmengen über 50 Jahre alten Klingeldraht zu prügeln der dafür nie gedacht war.
VDSL ist schön wenn es denn einmal geht, aber stabil ist für mich etwas anderes.
Ach, ich kann mich hier echt nicht beschweren über meinen 50k/10k VDSL-Anschluss bei EWETEL. Der funktioniert seit drei Jahren einwandfrei. Gut, das mit dem Zwangsrouter ist doof, aber das hat man ja bei Kabel auch. Bei mir gibts kein Kabel, das VDSL-Angebot war sozusagen alternativlos.
 

MacTobsen

Königsapfel
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Ach, ich kann mich hier echt nicht beschweren über meinen 50k/10k VDSL-Anschluss bei EWETEL. Der funktioniert seit drei Jahren einwandfrei. Gut, das mit dem Zwangsrouter ist doof, aber das hat man ja bei Kabel auch. Bei mir gibts kein Kabel, das VDSL-Angebot war sozusagen alternativlos.
Also meine Schwiegermutter ist auch bei KabelBW und wir hier sind bei Unitymedia (gehören ja jetzt zusammen, oder) und von Routerzwang ist hier nichts zu hören ;) Man erhält ein Modem und kann den Router mitbestellen, wenn man möchte. Hier und bei der Schwiegermutter werkeln aber lieber 2 Airport Extremes.

Und wechseln ohne bestehende Probleme würde ich einen Anbieter auch nicht.
 

User 74856

Gast
Danke für die Meinungen!

Und wechseln ohne bestehende Probleme würde ich einen Anbieter auch nicht.
So werde ichs jetzt auch machen. Bis auf das eine Mal, als Bauarbeiter eine wichtige Leitung durchtrennt hatten (und die ganze Stadt ohne KabelBW-Service war), hatte ich auch keine Probleme bei KabelBW. Ich meine, die haben mir sogar einen Kabelanschluss in die neue Wohnung gelegt - ohne Kosten. Also warte ich jetzt, bis ich den Tarif wechseln kann, und nehme dann den schnelleren. Telefonanschluss fällt zwar weg, aber dank Flatrate auf dem iPhone ist das kein Problem.
 

TaTonka

Neuer Berner Rosenapfel
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Gut, das mit dem Zwangsrouter ist doof, aber das hat man ja bei Kabel auch.
Hoecker, sie sind raus.
Ja, es stimmt, dass die Kabelfirmen einem momentan Modems mit Routingfunktionen andrehen wollen, Unitymedia z.B. den unfassbar schäbigen Technicolor-Schrott, oder eine Fritzbox. Allerdings kann man, wenn man unter 200MBit bleibt, und beharrlich die Hotlinefritzen beharkt, noch eines der "alten" Ciscomodems bekommen, die DOCSIS 3.1-fähig sind, und daher die 200MBit locker stemmen. Auch die Technicolor-Geräte kann man mittlerweile auf reines Modem umkonfigurieren, sodass sie völlig transparent als Layer 2 Bridge arbeiten. Welchen Router man dahinter hängt, bleibt einem weiterhin selbst überlassen.
(Ja, man hat immer noch einen Modemzwang, aber das ist mE nicht ganz so schlecht, weil die Dinger wirklich volltransparent arbeiten)