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Backup Strategie - Hilfe und Meinungen erbeten

Glenn.Quagmire

Zuccalmaglios Renette
Registriert
07.10.09
Beiträge
263
Hallo, ich überlege grade, wie ich eine vernünftige Backup Strategie mit welcher Hardware gestalte.
Ausgangssituation:
iMac mit 1TB Festplatte,
diverse USB Festplatten vorhanden (derzeit leider leer nur einige 2,5" 500GB Platten).

Problem:
MP3s und Bilder.
Ich habe über 500GB mp3s und über 350GB Bilder.
Aus Platzgründen habe ich jetzt beides nicht auf die Festplatte des Mac kopiert, sondern auf einer externen USB Platte.
Mit den mp3s geht das soweit auch ganz ok. Itunes lädt beim Start ein bisschen länger, aber damit kann ich leben.
Die USB Platte ist mit NTFS formatiert, da ich sie vorher am PC hatte und zukünftig auch gern am Notebook lesen können möchte.

Bei meinen Bildern habe ich gemerkt, dass das Lagern der Bilder auf der USB Platte nicht so sinnvoll ist.
Ich benutze Aperture und das lädt schon extrem lange. Auch wenn ich Bilderordner öffne, dauert es mir (ich vermute aufgrund der geringen Leseraten) zu lange.

Nun habe ich folgendes überlegt:
Musik auf der USB Platte lassen und als Backup per "Synctwofolders" das Verzeichnis auf eine andere USB Platte regelmäßig spiegeln.
Damit hätte ich das Thema erledigt.
Fotos würde ich nun auf die interne Platte packen und per Timemachine auf eine USB Platte mit allem anderen sichern.
Problem dann: die Sicherungsplatte für Timemachine kann ja nicht in NTFS formatiert sein. Somit nicht so günstig fürs Mitnehmen.

Oder lieber die Fotos von der internen Platte auch per Synctwofolders auf eine externe spiegeln? Nachteil: müsste ich halt manuell in regelmäßigen Abständen machen.

Was habt Ihr für Vorschläge für die Thematik bzw. wie macht Ihr es?
 
Warum formatierst du die NTFS Platten nicht einfach in FAT32? können beide Systeme lesen und beschreiben.
 
fat32 hat ja beschränkungen in der dateigröße. das gefällt mir nicht.
 
Ich denke, es wird in diesem Thread niemals eine richtige Antwort geben, weil du nicht die richtige Frage stellst.

Du hast keine Frage zu Backup-Strategien, obwohl der Thread-Titel dies suggeriert.

Du willst lediglich wissen, wie man Festplatten so formatiert, dass sie sowohl unter Windows als auch mit OS X lesbar sind.
 
fat32 hat ja beschränkungen in der dateigröße. das gefällt mir nicht.

Mach ein Sparsebundle, dann hast du eine Image mit dem HFS+-Dateisystem und kannst beliebig große Daten speichern. Ein Sparsebundle ist intern in viele kleinere Dateien aufgeteilt (normalerweise 8MB), daher sollte die 4GB-Grenze pro Datei irrelevant sein.
 
Sparsebundle muss es doch gar nicht sein, oder? Also ich habe noch nie gehört und gesehen das ein einzelnes Foto die 4GB Marke knackt?:innocent:
Von daher sollte FAT32 ausreichen...
 
Fat32 ist wohl das schlimmste Dateisystem das er bei dieser Plattengröße wählen kann!
1. Wird die Platte mit zunehmender Dateimenge immer langsamer, da keine Fragmentierung
2. Maximale Dateigröße von 4GB unterstützt
3. Besitzt keine Sicherung der "File Allocation Table" => Ergo, Datensicherheit gen 0!

Ich würde auf Grund der Mehrheit auf NTFS zurückgreifen und beim Mac einen Treiber installieren, damit auch das Schreiben funktioniert.
 
@Mac 2.2: Das war ja nur ein Vorschlag die 4GB-Begrenzung je Datei zu umgehen — ganz einfach mit Mac OS X Boardmitteln. Aber es gibt mit Sicherheit Bilder die die 4GB-Grenze sprengen (Stichwort NASA). ;)

@bmf89:
1. Keine Fragmentierung wäre doch toll. Außerdem wird jede Festplatte langsamer in den äußeren Bezirken (der Schreiblesekopf muss längere Wege zurücklegen, als im inneren Bereich)
2. In der Tat ein Manko, aber kann man mittels des von mir genannten Tricks umgehen.
3. Deswegen hat man ein Backup. Jedoch hast du recht, dass FAT keine Redundanz hat.
Auf undokumentierte und proprietäres NTFS würde ich dennoch nicht zurückgreifen, die Treiber sind schlecht und fehleranfällig.

Ich habe vor einiger Zeit mal ein paar Infos zu diesem Thema zusammengefasst, vielleicht fällt dem Thread-Ersteller die Entscheidung dann einfacher.
 
es ging mir nicht nur um das dateisystem. trotzdem danke imperator, lese ich mir mal durch.

@dinofelis:
du hast eine seltsame art, dich auszudrücken. du weisst also ganz genau, was ich wissen will und was nicht? interessant.


das thema dateisystem überlege ich mir noch.
mir ging es aber auch um die frage, über welche festplatten ich was wie verteile und welche ich wie als backupmedium nutzen sollte.

wie gesagt, intern ist eine 1tb bei mir eingebaut.
jetzt habe ich schonmal den schritt gemacht und all meine fotos auf den mac kopiert. die aperture datenbank (riesig!) liegt auch auf dem mac selbst.
musik nach wie vor auf einer externen, das muss wohl auch so bleiben.

mir gehts jetzt halt darum, was ich an backupmedien sinnvollerweise anschaffen oder an bestehenden platten nutzen sollte.
rein gefühlsmässig kommt mir als timemachine backupmedium eine 1tb platte klein vor, wenn die interne schon 1tb hat und es mehrere versionen von dateien geben wird auf der timemachine. andererseits nutze ich die interne noch gar nicht aus. sprich, eine externe 1tb würde im moment wohl noch reichen.
die 500gb kann ich wohl erstmal vergessen, da passt ja höchstens eine version des systems drauf. das ist ja nicht gemäss dem urgedanken der timemachine, denke ich (?)
 
Vorschläge

Dateisystem
Ich habe da zwei konkrete Vorschläge für dich, bei dem du die Bilder dann praktisch auf deine Festplatte geben kannst:
1. Du formatierst á la exFat, ist eine Dateisystem-Lösung die sowohl für Windows als auch bei Mac wunderbar funktioniert und keine limitierten Dateigrößen aufweißen.
2. Du bleibst bei NTFS und installierst dir Paragon, eine kostenpflichtige Lösung die auch funktioniert(gibt auch gratis-Programme mit denselben Funktionen, einfach google verwenden).

Timemachine
Die Grundidee von Timemachine ist selbstverständlich das Backup des Systems, jedoch gibt es jederzeit die Option bestimmte Bereiche von dem Backup auszuschließen, ich bin mir sicher da kann man viel machen ;)
 
Zum komfortablen Betrieb sollte die TM-Sicherungsplatte deutlich größer sein als die zu sichernde Datenmenge. sonst kann es erfahrungsgemäß zu Problemen kommen, wenn sehr viele Daten auf einmal geändert wurden (beachte: umbenennen/verschieben ist auch eine Änderung, Virtuelle Maschinen sind eine einzige Datei), so daß zum Beispiel das allererste Backup gelöscht werden müsste.
Wenn die 1-TB-Sicherungsplatte an ihre Grenzen käme, weil die interne Platte langsam voll wird, könnte man einzelne Bereiche ausschließen, z.B. das System oder Verzeichnisse, an denen sich fast nie was ändert und die man gelegentlich anders sichert. Aber beachten: ein derartiger Ausschluß gilt auch rückwirkend, also bereits vorhandene Sicherungen dieser Verzeichnisse werden gelöscht.
Ob das System selbst zu sichern, sinnvoll ist oder nicht, scheint umstritten, da da meistens wenig geändert wird und es sowieso kein bootfähiges Backup ist. Gegner scheinen allerdings häufig aus dem Lager der Windows-Denker zu kommen, die glauben, man müsse ein System sowieso regelmäßig oder bei jedem Problem neu installieren.
Man könnte auch Teile mit TM auf eine weitere Platte sichern, das ist allerdings zu umständlich für den regelmäßigen Gebrauch, da man die Asuwahl jedesmal indviduell festlegen müsste und es keine Pre-sets gibt (allerdings könnte ja mal jemand testen, ob ein Austausch der plist-Dateien dafür reicht).
 
ok, danke schonmal für die anregungen.
ich hab paragon ntfs schon installiert.
zugriff auf meine derzeitige ntfs formatierte platte wo musik drauf liegt geht also.
da mir usb 2.0 aber zu langsam ist und ich auf thunderbolt nicht warten will (wobei das eh schweineteuer sein wird, denke ich), werde ich mir wohl eine 2tb firewire 800 platte holen.

bisherige überlegung scheint also nicht schlecht zu sein, nachdem ich nun verschiedene meinungen gehört habe.

das wäre also:
2tb platte, zu je 1tb partitionieren mit mac dateisystem.
eine partiton von 1tb für timemachine, eine für meine musik.
die musikpartition per synctwofolders auf eine usb platte mit ntfs synchronisieren, fertig.
so hätte ich also von den fotos und mp3s immer zwei kopien.
lediglich die fotos wären bei beiden speicherorten auf mac dateisystem, was mich aber nicht stört.
 
Nicht das es so nicht geht, aber wenn dir dein backup auch nur etwas bedeutet, dann solltest du dich an die Backup regeln halten, eine backup Platte ist nur als Backup zu nutzen, schon gar nicht als datenaustauschträger und schon gar nicht mit anderen Betriebsystemen.
Ist aber nur meine bescheidene Meinung.