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Automatisches beenden von Vorschau... verhindern!

gringo_013

Gala
Registriert
16.06.06
Beiträge
51
Hallo, wie kann ich in Mac OSX Lion dieses sehr nervige automatische beenden von der Vorschau und Bildschirmfoto abschalten?
Danke
 
Bei Dir beendet sich Vorschau automatisch??? Ist nicht normal, darf auch so gar nicht sein. Gibts Ausgaben in der Konsole?

Andreas
 
Bei Dir beendet sich Vorschau automatisch??? Ist nicht normal, darf auch so gar nicht sein.
Ist normal und darf ausdrücklich so sein! Ist nämlich (angeblich) ein Feature zur besseren Speicher-Verwaltung bzw. -Nutzung. Automatic Termination ermöglicht die Beendung eines kompatiblen Programms durch das OS, wenn kein Programmfenster aktiv ist, es eine bestimmte Zeit nicht mehr genutzt wird und andere Programme den Speicher benötigen. Es bleibt nur ein Prozess im Speicher, so dass das Programm schneller wieder gestartet werden kann.

Mir ist zur Zeit auch keine Möglichkeit bekannt, diese Funktion auszuschalten.
 
Oh, daher weht der Wind. Das kannte ich dann noch nicht, ich hab nur recht wenige Programme offen und schließe sie auch explizit.

Andreas
 
Ja, daher weht der Wind und wenn er so weiter weht, ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis ich wieder von Mac OS X zu Linux zurück gehe.
 
Es bleibt nur ein Prozess im Speicher, so dass das Programm schneller wieder gestartet werden kann.

Handelt es sich hier um das gleiche "Problem", über das ich hier schon einmal etwas mehr erfahren wollte? Oder ist das jetzt schon wieder etwas anderes? Wenn die Programme nämlich tatsächlich "irgendwie" im Hintergrund weiterlaufen, erstaunt es mich nicht, dass die Akkulaufzeit seit SL zurückging. Ich kann das bei mir halt leider nicht testen, weil ich noch nicht auf Lion umgestiegen bin.
 
Es ist das gleiche "Problem". Aber warum sollte das etwas mit der Akku-Laufzeit zu tun haben? Sollte Lion das Programm nicht automatisch beenden, würden ja sogar noch mehr Prozesse bzw. Threads laufen. Automatic Termination kann bestenfalls die Akku-Laufzeit verlängern, im schlimmsten Fall bleibt sie gleich.
 
Kommt sich "Automatic Termination" und dieses "Im-Hintergrund-Halten" denn nicht in die Quere? Laut arstechnica.com laufen die Prozesse ja munter im Hintergrund weiter, auch wenn man die entsprechenden Programme beendet hat. Wenn dem ganzen Treiben dieses "Automatic Termination" aber Einhalt bietet, waren meine Befürchtungen tatsächlich überflüssig.

Hast du zufälligerweise einen Link, wo dieses "Automatic Termination" erklärt wird?
 
Das ist einfach eine an das "Multitasking" [sic] von iOS angelehnte Funktion. Soll Systemresourcen/Akku sparen und zukünftig irgendwann mal den Nutzer von den ganzen "Läuft ein Programm gerade?"-Fragestellungen entbinden.
 
Danke. Also etwas, das den Weg von iOS auf den Mac gefunden hat und uns das Leben erleichtern soll. Klingt ja eigentlich ganz vernünftig, weiss aber noch nicht, was ich davon halten soll.
 
naja ich bin überhaupt nicht begeistert von diesem feature!
wenn man mehrmals in einem Programm etwas abfotografieren will, und "Bildschirmfoto" wird immer beendet, und ich muss es immer wieder starten... nein danke.
Ausserdem wegen Speichermanagement und so, ich glaube nicht das "Bildschirmfoto" oder die "Vorschau" meinen 8 GB Arbeitsspeicher überlasten.
 
Naja, Memory Management gehört zu den schwierigsten Aufgaben eines OS. Generell kann man schon sagen, dass man eigentlich nie zuviel RAM hat. Im Optimal-Fall hätte man immer soviel RAM installiert wie virtueller Speicher adressiert wird, dann wäre er nämlich nicht mehr virtuell, sondern könnte wirklich direkt in der Hardware adressiert werden, vorbei die Zeiten von Seiten-Ein- und Auslagerungen oder gar Swap-Files auf der HD, einfach nur RAM-Power satt - Träum…

Zurück in die Realität in der RAM noch immer teuer und entsprechend leistungsfähige CPUs, die diese Datenmengen dann auch noch schnell verarbeiten können, nicht vorhanden sind: Jedes OS sucht nun nach einem Weg den vorhandenen RAM optimal auszunutzen und das System so schnell wie möglich arbeiten zu lassen. Apple versucht hier nun 2 Ziele mit Lion unter einem Hut zu vereinen. Erstens soll Lion sich im Verhalten immer mehr iOS angleichen (ich vermute, dass mit zunehmend leistungsfähiger Hardware in den iDevices, Apples Ziel in einer Vereinigung beider Betriebssysteme besteht), zweitens ist es anscheinend Apples Philosophie dem aktivsten Programmen die meisten System-Resourcen zuzuweisen.

Beides ist für mich als Ziel nachzuvollziehen, doch wünschte ich mir, dass Apple im Mac OS das eher mit einer Politik der Optionen umsetzen würde. Wer will, dass sich sein Mac so verhält (und es hat in vielen Szenarien durchaus seine Vorteile), soll das Nutzen können und wer es anders haben will, sollte seinen Mac wieder auf die bisherigen Standards einstellen können (z.B. in der Systemeinstellung). Dafür sollten Features wie Auto-Save, Resume, Automatic Termination, etc. vom Admin in einer PrefPane wirklich dauerhaft De-Aktivierbar sein.

Sollte sich Automatic Termination in sämtlichen Programmen auf dem Mac durchsetzen, wüßte ich z.B. nicht wie ich gescheit Programmieren bzw. Websites erstellen sollte. Wenn ich z.B. mit Textwrangler HTML-Seiten erstelle, habe ich immer Safari und Firefox offen und überprüfe meine Ergebnisse durch umschalten per cmd-tab. Soll ich da jedes mal per Mausklick im Dock die Browser neu starten, wenn ich längere Zeit mit Textwrangler gearbeitet habe? Eine neue OS-Version soll mir die Arbeit erleichtern, nicht erschweren…
 
Zuletzt bearbeitet:
Schrieb nicht jemand, dass sich nur Programme schließen, die keine Fenster offen haben? Und wenn du dir ein permanentes Icon in die Leiste legst, bemerkst du doch eh keinen Unterschied, ob das Programm eben schnell erst startet, oder sein Fenster aus dem laufenden Prozess heraus neu erstellt.
Ich selbst habe von diesem Feature ehrlich gesagt noch gar nichts mitbekommen (was ich mal als positiv erachte).
 
Ich hab dieses Feature ehrlich gesagt noch gar nicht bemerkt.

Vorschau gehört für mich zu den Programmen, die man nicht direkt öffnet, sondern die per Klick auf eine Datei geöffnet werden, daher macht es für mich auch keinen Sinn es inaktiv laufen zu lassen. Und für Bildschirmfotos nutze ich nur die Shortcuts vom System.

Das soll natürlich nicht heißen, dass ich es generell befürworte, jeder hat seinen eigenen Workflow. Da ich aber eher dazu neige, dass ich vergesse Programme zu schließen (die ich auch wirklich nicht mehr brauche), sehe ich für mich mehr Vor- als Nachteile.

Wie funktioniert das eigentlich genau? Wie beschließt das System, dass eine App nicht mehr in Verwendung ist und nach welcher Zeit wird sie dann geschlossen?

EDIT: man sollte seine Beiträg zügiger absenden :-)
 
Schrieb nicht jemand, dass sich nur Programme schließen, die keine Fenster offen haben? Und wenn du dir ein permanentes Icon in die Leiste legst, bemerkst du doch eh keinen Unterschied, ob das Programm eben schnell erst startet, oder sein Fenster aus dem laufenden Prozess heraus neu erstellt.
Erstens schrieb ich, dass inaktive Fenster geschlossen werden und nicht geschlossene - kleiner aber feiner Unterschied. ;-)

Zweitens benutze ich Mac OS X, da gibt es keine Leiste… :-p

Drittens arbeite ich am Meisten mit der Tastatur und nur dann mit dem Trackpad, wenn's nicht anders geht. Cmd+Tab funktioniert aber ganz schlecht mit geschlossenen Programmen, da nutzt mir auch kein Icon im Dock.

Viertens ist es für den momentan vorherrschenden Stil bei Apple typisch, dass man glaubt, dass das OS besser entscheiden könne, was der User will, als der User selbst. Ich möchte zumindest die Möglichkeit haben, zu entscheiden für wie blöd mich das OS hält. ;-)

Und jetzt höre ich besser auf und hoffe, dass man sich bei Apple noch mal besinnt (wobei die letzten Entscheidungen Apples da eigentlich wenig Raum für Hoffnung lassen - leider).