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AutoDesk und Photoshop sind noch nicht Retina-ready

Niklas Marxen

Thurgauer Weinapfel
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Wer sich entschieden hat, mindestens 2279 Euro locker zu machen und sich ein neues MacBook Pro mit Retina-Display zu verschaffen, sei gewarnt. Ein tolles Display ist nur halb so sinnvoll, wenn es kein Programm in voller Schärfe nutzen kann. Apps aus dem Hause Apple haben inzwischen Updates erhalten, die den Programmen diese Möglichkeit geben. Profi-Anwendungen aus anderen Häusern sind noch nicht ganz so weit. Zwar wurden während der Keynote Adobes Photoshop und AutoDesks AutoCAD gezeigt, bei den verwendeten Versionen handelt es sich in beiden Fällen jedoch um unveröffentlichte Builds, wie Sprecher der Unternehmen gegenüber Macworld zugaben. Wann eine finale Version ausgegeben wird, ist noch nicht bekannt.
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new_macbook_pro_retina.jpg
Bildquelle
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Wie verhält sich so ein noch nicht angepasstes Programm denn? Ist es sehr klein dargestellt - verhält sich also wie bei einem "normalen" sehr hochauflösenden Monitor? Oder ist die Darstellung skaliert aber verwaschen, ähnlich wie damals bei den Retina-iPhones mit nicht angepassten Apps?

Könnte natürlich auch sein, dass es ganz normal aussieht und nur nicht schärfer ist als auf einem 1440*900er Display... also einfach vier Pixel für einen?! Weiß jemand bescheid?
 
Bei Engadget gab es schon ein Review des Next-generation MBPs. Da gibt es ein sehr schlechtes Urteil zu den nicht angepassten third-party Apps. Anscheinend wird das ganze hochskaliert und sieht dann - obwohl man auch andere Auflösungen wählen kann - immer verwaschen und verschwommen aus.

Hier die betreffende Stelle: "...seemingly every third-party app on the Mac looks terrible. Yes, terrible. Unlike a PC, where getting a higher-res display just means tinier buttons to click on, here OS X is actively scaling things up so that they maintain their size. This means that non-optimized apps, which would otherwise be displayed as tiny things, instead are displayed in their normal physical dimensions with blurry, muddy edges. You do have some control over this scaling, with five separate grades to choose from, but none will make these classic apps look truly good."

Der Link zum Test: http://www.engadget.com/2012/06/13/apple-macbook-pro-with-retina-display-review/
 
kann mir nicht vorstellen, dass jedes programm jetzt ein retina update bekommt, daher schätze ich, dass apple es so gemacht hat, dass 4pixel zusmmengefasst werden, wie du schon gesagt hast. andernfalls wäre die beschwerdewelle der nutzer doch schon abzusehen..

edit: ok scheinbar haben sies doch anders gemacht.. schade
 
War eigentlich zu erwarten, aber die anpassungen werden wohl eh bald kommen
 
google.jpg



test
 
Was hat der Test zu bedeuten?
Ist das ein Retina-Screenshot von der hochskalierten Google-Website?
 
War eigentlich zu erwarten, aber die anpassungen werden wohl eh bald kommen

Und genau darauf würde ich mich mal nicht verlassen.
Es wird genauso kommen wir mit Thunderbold. Auch die Technik ist seit einem Jahr auf dem Markt und die Angebote sind vernichtend gering. Solange mal wieder nur Apple eine solche extreme Auflösung bietet wird es sich so schnell am Markt nicht durchsetzen.
Was die Anschaffung eines solchen Retina Laptop doch schon wieder fraglich macht.

Ich für meinen Teil würde es definitiv im Moment nicht kaufen.
 
Das ist ein Gerät für Leute die es wirklich brauchen bzw. die mit den speziellen Anwendungen arbeiten die Retina unterstützen.
Kein Gerät für Leute die einfach nur damit angeben wollen... ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
@iDevice: Du kannst doch die Adaptierung von Thunderbolt nicht mit einer so relativ leichten Software-Anpassung vergleichen.
 
Und wieso sollte ich das nicht können?

Du meinst die Entwicklung eines Adapters geht also schneller als die komplette Änderung aller grafischen Elemente einer komplexeren Software?!

Hinzu kommt dann auch noch die Problematik der Speichergröße. Wenn ich sehe, dass Software von Adobe jetzt schon Unmengen an Speicherbedarf hat, dann bin ich mal gespannt wie es in Zukunft ausschaut. Die 256 GB SSD in der kleinen Konfiguration ist da ja schon wieder ein Witz.
Aber eine schöne Strategie die Käufer auf die 500 Euro teurere Variante zu drücken.

Edit: Ich korrigiere mich: 620 Euro teurer. ;)
 
Mit einer einfachen Softwareanpassung ist aber kein fortlaufender finanzieller Verlust verbunden, falls sich ein Retina-Display nicht durchsetzt - wenn man einen Haufen Thunderbolt-Produkte anbietet, die sich nicht verkaufen hingegen schon.

Ich finde nicht, dass 256GB "ein Witz" sind. Ich mache selbst viele Videoarbeiten und hatte dabei beispielsweise mit 5K Raw Footage von der RED-Epic zu tun und habe schlicht und einfach immer nur die aktuellen Projekte auf meiner SSD. Alles abgeschlossene liegt auf einem 2TB NAS. So komme ich mit 240GB von denen OS X gerade mal 190GB belegen kann einigermaßen zurecht. Mit 256GB würde es aber locker passen.
 
Große Firmen werden sicher eine softwareanpassung machen, ob kleinere das tun? Bei der doch sehr begrenzten Anzahl an Kunden die so ein Gerät haben...?
 
Ich bin recht zuversichtlich, dass Anwendungen schnell angepasst werden. Retina mit Thunderbolt zu vergleichen ist schon ziemlich weit hergeholt. Bei iPhone und iPad hat man ja gesehen, wie schnell es mit der Anpassung geht. Vor allem, wenn man ganz "normal" mit Cocoa entwickelt hat, muss man auch nicht so viel machen um eine Anwendung anzupassen.
 
Ich glaube ein großes Problem ist die Anpassung älterer Software. Ich benutze täglich Software die heute nicht mehr weiterentwickelt wird.
So habe ich beispielsweise die Adobe Master Collection CS4 und habe auch vor ein Upgrade auf eine neuere Version frühestens mit CS7 zu erwerben, wäre also noch mindestens zwei Jahre mit diesen alten Programmen unterwegs.
Natürlich wird Adobe seine CS4-Programme nicht für die Retina-Displays anpassen.
Gleiche Situation mit Final Cut Pro 7 was ich noch benutze und viele andere, auch kleinere Programme.

Ich stehe somit, da ich mir eigentlich das Retina MBP zulegen wollte, vor einem echten Problem.
Und wenn die Skalierung tatsächlich so schlecht aussieht, wie Engadget schreibt, dann sollte man sich die Frage stellen, ob man mit einem normalen MBP nicht wesentlich besser bedient ist.
 
Also mal ganz ehrlich!

Das "tolle" Retina-Display braucht nun wirklich kaum jemand außer , der was mit Fotografie macht.
Also ich muss nicht 2200€ aufgeben nur damit ich mur ein scharfes Display hab. Ich surfe nur im Netz mach hin und wieder Videochat oder Spiele ein paar Games. Nur für diese Tätigkeiten brauch man nun wirklich kein Retina-Display. Klar für Fotofreaks ist das vielleicht ein muss aber, als normalen Anwender muss man es nicht haben.

Mein Fazit, Retina-Display nur für Menschen die was mit Fotografie machen oder für Technikfreaks die immer das neuste haben müssen.
Aber für die normalen Anwender wie ich z.b rechnet sich so ein Macbook Pro überhaupt nicht.
Ich werde so ein MacBook Pro Retina auf keinen Fall kaufen außer, Apple geht mindestens 700€ runter dann wäre das eine Überlegung wert aber so: NEIN DANKE APPLE!
 
Nun rege Dich doch nicht so auf, *apple–fan*,
Du wirst doch nicht gezwungen, so ein Ding zu kaufen. Diesbezüglich ist das hier ein freies Land.

Du darfst aber nicht übersehen, daß es Menschen gibt, die andere Wünsche haben als Du. Für die kann das Retina-Ding doch genau richtig sein – und die sagen dann vielleicht: HERZLICHEN DANK, APPLE.
 
Also mal ganz ehrlich!

Das "tolle" Retina-Display braucht nun wirklich kaum jemand außer , der was mit Fotografie macht.
Also ich muss nicht 2200€ aufgeben nur damit ich mur ein scharfes Display hab. Ich surfe nur im Netz mach hin und wieder Videochat oder Spiele ein paar Games. Nur für diese Tätigkeiten brauch man nun wirklich kein Retina-Display. Klar für Fotofreaks ist das vielleicht ein muss aber, als normalen Anwender muss man es nicht haben.
Hast du dich schon einmal gefragt warum es Macbook PRO heißt? :-)