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Autocad auf Macbook Air?

MonsterKid

Erdapfel
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Hallo an alle,
ich brauche demnächst ein neues Laptop fürs Studium und würde mir gerne das 13 Zoll Macbook Air mit der 128 GB Festplatte holen.
Das einzige aufwendige Prgramm welches ich benutzen würde wäre "Autocad", sonst würde ich eben nur ab und zu einen Film streamen oder Office nutzen.

Hat jemand Erfahrung mit Autocad auf einem Macbook Air?
Der Prozessor hat ja nur einen Dual Core 1,4 GHz Prozessor, der aber auf 2,6 GHz ausgetaktet werden kann.
Reicht die Rechenleistung aus ohne, dass der Rechner unerträglich langsam ist?
Hat da jemand Erfahrung mit?

Vielen Dank!
 
Kleinere Baugruppen sollten kein Problem sein, sobald es aber etwas komplexer wird, wird das MBA ordentlich ins schwitzen kommen. Die integrierten Graphikchips sind für solche Aufgaben einfach nicht geeignet. Hinzu kommt, dass die Mac Version nicht so umfassend ist wie die Windows Funktion. Wenn du daher im Rahmen des Studiums auf Plugins zurückgreifen musst, schaust du meist in die Röhre (bzw. musst Boot Camp installieren, was bei dem begrenzten Speicherplatz einer SSD eher ungünstig ist).

Ich würde daher – abhängig davon, wie viel CAD ihr im Studium macht – eher vom Macbook Air abraten. Wie groß ist denn dein Budget?
 
Danke für die Antwort :)


Mein Budget liegt bei 800€.

Um ehrlich mit dir zu sein weiß ich nicht wie oft ich Autocad im Maschbau Studium benutzen werde.
Ich fange erst am kommenden Semester an.

Was würdest du mir als Alternative empfehlen?
Einen gebrauchten MB Pro oder doch lieber ein Windows Laptop bei dem Budget?

Grüße
 
95% deines Studiums wirst du vollkommen problemlos mit einem 3Jahre altem MacBook Air erledigen können. Und für die restlichen 5% stehen meist brauchbare Rechner zur Verfügung. Keine deutsche Uni stellt den Anspruch, dass sich das Studium nur mit aktuellem Highend-Computer meistern lässt...
 
95% deines Studiums wirst du vollkommen problemlos mit einem 3Jahre altem MacBook Air erledigen können. Und für die restlichen 5% stehen meist brauchbare Rechner zur Verfügung. Keine deutsche Uni stellt den Anspruch, dass sich das Studium nur mit aktuellem Highend-Computer meistern lässt...


Cool! Das beruhigt mich sehr!!!
Also bin ich mit dem Air mindestens bis zum Bachelor auf der sicheren Seite (wenn ich kein Semester dranhängen muss :D ) ?!
 
Meiner Erfahrung nach wirst du im Maschinenbaustudium mindestens 4 Semester mit CAD arbeiten, je nach Schwerpunkt vielleicht auch mehr. Insbesondere bei Gruppenarbeiten und Workshops kann es extrem nervig sein, extra in einen Poolraum gehen zu müssen. Die Leistung des Macbook Air reicht nicht zum flüssigen Arbeiten mit CAD aus, vielleicht als Wirtschaftsingenieur, aber beim Maschinenbaustudium wirst du da an die Grenzen des machbaren kommen.

Bei 800€ kommt wahrscheinlich nur das kleinste 11" MBA infrage, da wird's mit Boot Camp wahrscheinlich auch schwierig.

Gegen das MBA spricht meiner Meinung nach:
- AutoCAD ist schlechter umgesetzt, es fehlen Optionen, Funktionen und Plugins
- Die Leistung ist mit 4GB RAM und integrierter Graphik sehr dürftig
- Das Display und die Auflösung ist für CAD schlecht.

Für das MBA spricht:
- Super als täglicher Begleiter da klein und leicht.

Ich würde da eher zu einem Windows Laptop raten, z.B. Lenovo L-Serie: http://www.campuspoint.de/lenovo-thinkpadr-l440-modell-20ass01g00-set.html

Als Student gibts Windows in der Regel über MSDNAA gratis, also ruhig zu den Versionen ohne Betriebssystem greifen.
 
Habe selbst Maschinenbau studiert und hatte weiß Gott kein High-End-Notebook. Habe ich auch nie gebraucht damals. Zettel, Stift, Taschenrechner war mehr als ausreichend :)

Kommst also mit dem kleinen Air locker hin. CAD oder Maple hatten wir immer im Rechnerraum der FH genutzt. Langt also :)
 
In meinem Wirtschaftsingenieur Studium brauchte ich auch hauptsächlich die oben erwähnten Zettel, Stift und Taschenrechner ;-)
CAD hatten wir als Übung einmal die Woche im PC Pool. Ich hatte mir zwar unter Bootcamp auch CAD (Pro Engineer) installiert aber warum auf 13" arbeiten wenn da schon 24" Bildschirme stehen?
Ich würde mir einen Laptop aussuchen, den ich ausserhalb der Uni haben will. Durchs Studium würde man meiner Meinung nach ganz locker ohne kommen.
Mein MBP13 hatte ich zwar ab und zu mit (im Schnitt vielleicht alle 1-2 Monate 1 mal!), zwingend erforderlich war es aber nie.

Ein Rat am Rande: Vielleicht lieber ein bisschen mehr Geld in Taschenrechner investieren :D Bei mir hat sich ein 20€ Casio Standard (fx-991DE PLUS) und zusätzlich ein TI Voyage 200 als gutes Duo erwiesen. Letzterer wird bei eBay unter Studenten immer weiter gereicht.
 
Ein Rat am Rande: Vielleicht lieber ein bisschen mehr Geld in Taschenrechner investieren :D Bei mir hat sich ein 20€ Casio Standard (fx-991DE PLUS) und zusätzlich ein TI Voyage 200 als gutes Duo erwiesen. Letzterer wird bei eBay unter Studenten immer weiter gereicht.

Letzteren hab ich einfach behalten und nutze ihn beruflich intensiv weiter....
auch wenn man darauf keine Statistik oder Kruvendiskussion später braucht, ist der Gleichungslöser unbezahlbar.
Auch sich oft genutzte Berechnungen als Program abzulegen ist Gold wert.

mfg Meru
 
Klar, spricht natürlich nichts gegen. Wollte nur drauf hinweisen, dass man da oft recht günstige Exemplare schießen kann ;)
Oft genutzte Rechnungen selber programmieren ist für mich auch das aller größte! Das war eine riesige Erleichterung in einigen Fächern.
 
Fang erst mal an zu studieren. Du wirst am Anfang ganz andere Probleme haben. Dein Studium wird zu mindestens 50% aus Mathematik bestehen, entweder theoretisch oder angewandt. Das alleine hat in meinem Jahrgang die Hörerzahl innerhalb des ersten Semesters halbiert. Und dann gehst Du zu den höheren Semestern und schaust Dich um, was die alle so mit sich rumschleppen oder fragst Deine Tutoren oder die Hiwis, die im Fachbereich rumlaufen.

PS: Als ich studiert habe, hießen die Notebooks noch Laptops und waren mit Blei-Gel-Akkus ausgestattet.