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Ausprobiert: Satechi M1 Bluetooth Maus

Jan Gruber

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Ausprobiert: Satechi M1 Bluetooth Maus



Der Zubehör-Hersteller Satechi möchte weiter unseren Schreibtisch erobern. Nach diversen Docking-Stationen haben wir kürzlich eine Tastatur des Herstellers ausprobiert. Jetzt wurde auch die passende Maus dazu vorgestellt. Das kleine Eingabegerät setzt auf Bluetooth und wird via USB-C geladen.

Hat Satechi da etwas vorzeitig kommen sehen? Kurz vor der WWDC 19 wurde die M1 vorgestellt – eine der wenigen Mäuse, die auf USB-C als Anschluss setzt. Vielleicht eine Vorahnung in Richtung iOS 13 (bzw. iPadOS 13) und den möglichen Maussupport? Ich werde es wohl nie erfahren. So oder so begrüße ich die Entscheidung von Satechi, hier auf USB-C zu setzen – und sei es auch nur als Ladeanschluss.
Design und Verarbeitung


Satechi bleibt konsequent bei seiner Designsprache: Das Gehäuse besteht aus Aluminium, die Tasten sind aus Kunststoff. Die Farbgebung richtet sich am Line-up von Apple aus, so gibt es Ausführungen in Silber, Spacegrau, Gold und Roségold.

Die Maus ist sowohl für Links- als auch Rechtshänder geeignet, die Größe entspricht etwa der einer Mighty Maus. Je nach Vorliebe kann die Maus so schnell zu klein sein, das bleibt aber eine Frage des persönlichen Geschmacks.

Der Ladeanschluss befindet sich unmittelbar am Oberteil der Maus (ist doch selbstverständlich – nicht wahr Apple?), es gibt zwei Tasten und ein geriffeltes Scrollrad, das auch als dritte Taste genutzt werden kann.
Handhabung


Wie bei allen Satechi-Produkten klappt die Koppelung problemfrei, leider setzt der Hersteller nur auf Bluetooth 4.0. In Realität wird dies aber keine Auswirkungen haben. Der Akku hielt bei mir für einen Monat und ist dank USB-C rasend schnell aufgeladen. Reichweiten jenseits weniger Meter spielen bei Mäusen auch kaum eine Rolle.

Die Steuerung ist präzise, die Maus reagiert schnell – mit 1.200 DPI ist sie aber vielleicht nicht unbedingt für Gamer geeignet. Das Scrollrad lässt mich mit ambivalenten Gefühlen zurück. Einerseits schätze ich das geriffelte Design – so ist das Rad sehr griffig –, andererseits wird kein schnelles Scrollen unterstützt.

Nun habe ich schon eine Anspielung auf iPadOS 13 gemacht, dementsprechend möchte ich auf diesen Punkt auch noch eingehen. Ja, die M1 kann als „Eingabehilfe“ eingesetzt werden. Das gilt sowohl für die Verbindung mit Bluetooth – hier werden viele andere Mäuse auch unterstützt –, aber auch via USB-C-Kabel.
Technische Daten


  • Abmessungen: 5,7 x 11,1 x 3,2 cm
  • Gewicht: 177 Gramm

Fazit – Satechi M1


Mäuse sind eine sehr persönliche Angelegenheit. Es gibt kaum Zubehör, das so stark vom persönlichen Geschmack abhängt. Objektiv betrachtet gibt es keinen Tadel an der Satechi M1, subjektiv wird es nicht meine Lieblingsmaus werden. Ich nutze nur Eingabegeräte mit mehr Tasten, ich will die Vor- und Zurück-Funktion nicht missen. Zudem habe ich sehr große Hände, mir persönlich ist die Maus daher für den Schreibtisch zu klein. Unterwegs ist sie sicher ein idealer Begleiter, hier arbeite ich aber seit über einem Jahrzehnt grundsätzlich ohne Maus.

Unschlagbar ist die Satechi M1 auf jeden Fall beim Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Maus im hübschen Aluminiumgehäuse wird für 24,99 Euro direkt bei Amazon.
Die M1 wurde uns für diesen Test von Satechi zur Verfügung gestellt. Vielen Dank an den Hersteller.


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