Ausprobiert: Anker 4-Port USB 3.0 Hub

Dieses Thema im Forum "Magazin" wurde erstellt von Oliver Bergmann, 12.05.19.

  1. Oliver Bergmann

    Oliver Bergmann Redakteur
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    Ausprobiert: Anker 4-Port USB 3.0 Hub
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    Mal eben einen USB-Stick an den Rechner stecken – eigentlich kein Problem. Beim iMac muss der Nutzer hierfür aber hinter das Gerät greifen. Für Benutzer, die keine Armada von USB-Ports am Schreibtisch brauchen, aber dennoch nicht ständig hinter dem Computer rumfummeln wollen, haben wir einen 4-Port USB 3.0 Hub von Anker ausprobiert.

    Es besteht schon mal die Gefahr, dass das Aluminium des iMacs beim unachtsamen Einstecken "um die Ecke" Kratzer erleidet. Im mobilen Bereich hingegen kann ein freier USB-Port auch schnell zur Mangelware werden. Für beide Probleme lohnt sich der kleine 4-Port USB 3.0 Hub von Anker.

    Lieferumfang

    In dem bekannten Anker-2-Farben-Karton befindet sich der 4-Port USB 3.0 Hub nebst einem Klebe-Klett-Pad und einer Anleitung. Der Anschluss des Hubs ist selbst erklärend, daher wurde die kleine Anleitung gar nicht erst ausgepackt. Das Anschlusskabel ist fest am Hub angebracht.

    Aussehen und Qualität


    Der Hub ist hochwertig verarbeitet. Er besteht aus einem Aluminium-Körper, welcher schräg nach vorne hin abflacht. Die Rückseite verläuft rund bis zur Unterseite und das etwa 60 cm lange USB-3.0-Kabel zum Rechner kommt mittig auf der unteren Ebene aus dem Gehäuse. Bereits häufig verwendete und damit sozusagen ausgeleierte USB-Sticks verschiedener Hersteller steckten jeweils fest in den Buchsen, ohne zu verwackeln. Ein unbeabsichtigtes Herausziehen eines Sticks halte ich auch nach mehreren Steck-Vorgängen für unwahrscheinlich. Es braucht sogar beide Hände, um den Stecker sauber einzustecken. Die Anschlüsse liegen weit genug auseinander, um alle Ports gleichzeitig mit USB-Sticks unterschiedlicher Fabrikate und Formen bestücken zu können. Sobald der Hub unter Strom steht, leuchtet eine grüne Betriebs-LED. Die Optik passt zur Angabe von Anker "designet für Apple", denn sie erinnert leicht an die Form der Magic-Tastatur. Außerdem passt das schwarze Aluminium optisch gut zu Apple Produkten, welche Spacegrey gefärbt sind.

    (Die Galerie von Bildern wird im Magazin dargestellt.)

    Technische Daten:

    • Bezeichnung: AK-A7507011
    • Gewicht: 99,8 g
    • Abmessungen: (BTH) 8,5 x 4,5 x 2,7 cm
    • Anschlusskabel: 60 cm Länge
    • kompatibel mit Apple MacBook, MacBook Pro, MacMini, iMac und weiteren USB 3.0-Geräten, abwärts bis USB 1.1
    • Nicht kompatibel (lt. Herstellerangaben auf der Homepage) mit 2,4 GHz kabellosen Geräten sowie nicht geeignet, um Geräte mit hohem Strombedarf (z.B. Tablets) zu laden. Hierfür soll lt. Hersteller der Port direkt am Rechner genutzt werden. (Anm. mein iPhone sowie Tastatur, Maus und Trackpad luden problemlos)
    • integrierter Überspannungsschutz

    Erste Schritte

    Der kleine Hub ist nun ständiger Bewohner meines Schreibtisches. Immer wenn ein USB-Gerät angeschlossen werden soll, ist er schnell griffbereit und erledigt das, wofür er angeschafft wurde: meinen iMac vor Kratzern schützen und ein lästiges Drehen und Verschieben des iMac zu vermeiden. Das Anschlusskabel war am Anfang etwas störrisch und wollte dem Hub – weil er nicht mit dem Klebe-Klett-Pad auf dem Tisch fixiert wurde – den Stellplatz vorschreiben. Mit der Zeit wurde das Kabel jedoch etwas zahmer und der Hub lässt sich gut positionieren. Das Klebe-Pad kam bei mir bis heute nicht zum Einsatz.

    Fazit


    Dass es sich hier um keinen wirklichen Port-Replikator handelt, sollte klar sein. Der Hub bietet 4 USB-Ports an, welche zusammen an einem USB-Port des Computers angeschlossen sind. Die maximale Transferrate von ca. 5 Gbps teilt sich selbstverständlich auf die einzelnen Ports je nach Bestückung und Nutzung auf (Flaschenhals). Daher sollte es vermieden werden, hiermit mehrere Geräte gleichzeitig aufladen zu wollen. Allerdings bietet der Hub eine komfortable Verlängerung des USB-Anschlusses direkt in den Arbeitsbereich des Benutzers und sorgt bei Bedarf (und entsprechendem Zeitaufwand) dafür, dass mal eben schnell bis zu 4 Speicher-Sticks angeschlossen und gefüllt werden können. Die kompakte Form nimmt nicht zu viel Platz auf dem Schreibtisch ein und ist für mobile Zwecke ebenfalls sehr gut geeignet.

    Der USB-Hub ist in Schwarz für 16,99 EUR sowie in Weiß für 15,99 EUR bei Amazon erhältlich.


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  2. echo.park

    echo.park Hochzeitsapfel

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    Anker finde ich jetzt nicht so prickelnd. Schon mehrfach haben deren Geräte bei mir einfach so den Geist aufgegeben und ein Netzteil hat ein lästiges Pfeifen entwickelt. Schon fast wie China-Schrott meiner Erfahrung nach.
     
  3. Oliver Bergmann

    Oliver Bergmann Redakteur
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    Das Teil hat aber kein Netzteil. Und pfeifen tut es bisher auch nicht :)
     
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  4. marcozingel

    marcozingel Hochzeitsapfel

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    Ich benutze einen Anker 60 W 7Port USB 3.0 Hub (AK-A7515311) mit bis zu 5 Ampere am eigenen Netzteil un daran betreibe ich bis zu 8 HDD/SSD und weitere Peripherie.
    Bisher bin ich damit zu frieden.
     
  5. gaffer

    gaffer Ribston Pepping

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    Festes Kabel und Passivhub, wäre nix für mich. Habe auch Anker mit guten und schlechten Erfahrungen. btw: China Schrott... woher sonst kommen solche Teile.
     
  6. marcozingel

    marcozingel Hochzeitsapfel

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    Apple wird auch in China produziert... ;)
    Zusätzlich habe ich am Anker 60 W 7Port USB 3.0 Hub (AK-A7515311) einen Passivhub IcyBox IB-HUB1408-U3 angeschlossen und daran hängt ein USB DAC,ein iPhone 4s und iPad mini.
     
  7. 3vilsimon

    3vilsimon Empire

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    Da vermisse ich oft die alten kabelgebundenen Tastaturen von Apple mit den 2 zwei seitlich und unauffällig angebrachten USB-Schnittstellen : )
     
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  8. marcozingel

    marcozingel Hochzeitsapfel

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    Das fand ich auch sehr praktisch mit den seitlichen USB Anschlüssen und hab ich gern genutzt.
    Die erweiterte hat ein beigefügtes USB auf Lightning Kabel beigefügt.
     
  9. detlefs

    detlefs Bismarckapfel

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  10. Keef

    Keef Melrose

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    Zumindest für den iMac gibt es schönere Alternativen

    Satechi
    Satechi 2

    Beide bieten mehr als nur USB-Anschlüsse.
     
  11. Oliver Bergmann

    Oliver Bergmann Redakteur
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    Äh sorry, aber dieses Teil finde ich ja mal richtig hässlich :)
    Da stehen die Stecker, Sticks und andere angeschlossene USB-Geräte direkt unter dem Bildschirm in meinem Sichtfeld in dem Raum ab...
    Ich kann mir zudem auch hier nicht vorstellen, dass man hier einfach so den Stick mit 1 Hand einstecken kann, ohne mit Hebelwirkung den originalen Port irgendwie auszuleiern...
     
  12. Oliver Bergmann

    Oliver Bergmann Redakteur
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    Und auch hier, wenn man die Rezessionen liest, soll es zu Hitzeentwicklung am Montage-Punkt kommen, einige Sticks passen nicht (Abstände) oder der Hub ist inkompatibel, etc. Und hier stehen die Stecker auch dem Benutzer direkt entgegen.

    Dazu noch der recht hohe Preis.

    Da finde ich meine Anschaffung doch besser, aber das ist ja jedem selbst überlassen:)
     
  13. echo.park

    echo.park Hochzeitsapfel

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    Als ich gemeint habe „China-Schrott“, dann meinte ich damit einfach „billig produziert“. Woher das kommt ist ja egal. Genauso gibt es auch absolut hervorragende Produkte aus China. Hochwertige Hardware, oder sowas wie teure Sneaker.