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Ausdruck unterschiedlich aus Photoshop bzw InDesign

Dieses Thema im Forum "Grafikbearbeitung & Layout" wurde erstellt von faxe, 01.04.08.

  1. faxe

    faxe Transparent von Croncels

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    Hallo
    Ich habe folgendes Problem:
    Wenn ich in Photoshop ein Bild öffne und dies direkt mit meinem ColorLaserJet 3600 drucke, bekomme ich zu 95% die Farben die ich bei einem Ausdruck erwarten würde.
    Wenn ich allerdings das gleiche Foto in InDesign platziere und von hier aus drucke, bekomme ich viel viel weniger gesättigte Farben und der gesamte Bildeindruck ist eher flau.

    Ein Workaround der dies behebt ist folgender: Aus InDesign als PDF exportieren und dieses in Photoshop öffnen. Wenn ich dieses dann drucke, habe ich exakt die Farben die ich ganz zu Beginn (Druck aus PS) auch hatte.

    -
    Ja, ich weiß, dass es verschiedene Farbräume und dazugehörige Farbprofile gibt.
    Aktuelle verwende ich: "eciRGB_v2" bzw "ISO Coated v2 (ECI)"
    Weiters habe ich auch schon versucht, aus InDesign unter Verwendung eines Proofs zu drucken (Proof CMYK sowohl als auch RGB), mit jeweiliger Berücksichtigung im Druckmenü unter Farbmanagment.

    Hat jemand dieses Problem und/oder vielleicht eine Lösung dafür?
     
  2. Catholic

    Catholic Lambertine

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    Wenn du das Foto in Photoshop öffnest, ist es dann ein RGB oder konvertierst du es in ein CMYK?

    Hast du für InDesign und Photoshop die selbe Farbeinstellungen angegeben?
     
  3. faxe

    faxe Transparent von Croncels

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    RGB (also eciRGBv2)
    Ja, durchgängiges Farbmanagement!
     
  4. Dante101

    Dante101 Ralls Genet

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    Nimm durchgängig mal ISO Coated v2 (ECI) - Also die Bilder in CMYK umwandeln. Wie siehts dann aus?
     
  5. faxe

    faxe Transparent von Croncels

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    Das komische ist aber, dass ich wenn ich das PDF, welches ich in InDesign erstellt habe, in Photoshop öffne und von dort drucke, alles passt...
    Drucker habe ich jetzt nicht da, ich melde mich alsbald ich etwas weiß!
     
  6. Catholic

    Catholic Lambertine

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    Is klar. Das PDF wird in Photoshop geöffnet und aufgerastert, mit der Farbeinstellung von Photoshop. Und wenn du es dort z. B. als RGB öffnest wird es natürlich die Farben haben die alle RGB Bilder in Photoshop haben.
     
  7. faxe

    faxe Transparent von Croncels

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    Ja, eben.
    Aber wie bekomme ich die Farben vernünftig aus InDesign und aus meinen Drucker heraus?
    (Ohne den Umweg über Photoshop?)
     
  8. Catholic

    Catholic Lambertine

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    Dir ist schon klar das man Sachen eigentlich nicht in RGB druckt, oder? Das Problem das du hast ist vermutlich folgendes. Du erstellst die Bilder in Photoshop als RGB und druckst sie aus. Farben wunderbar, du bist zufrieden. Jetzt speicherst du die Bilder so wie sie sind, nämlich RGB, ab und platzierst sie in InDesign. Dann druckst du sie aus und das Ergebniss ist Bähhh. Der Grund ist, InDesign wird im Druckmenü 4 Farbseperation eingestellt haben und rechnet deine Bilder in CMYK um. Dadurch entsteht der Qualitätsverlust den du hast.
    Du musst die Bilder die du verwendest in Photoshop in CMYK umwandel, dann bearbeiten bis sie dir gefallen, speichern und dann im InDesign verwenden. Danach wirst du auch überall (Photoshop/InDesign) die selben Ergebnisse haben.
     
  9. faxe

    faxe Transparent von Croncels

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    Ok... das hört sich schon 'mal gut an.
    Ja, es ist mir auch klar das man CMYK druckt. Jedoch arbeiten die Drucker in der Mittelklasse hauptsächlich mit RGB Daten (so auch meiner). Und da ich nicht wegen 3 Seiten zu meiner Druckerei laufe, wollte ich auf meinem Drucker drucken. Und der ist "mag" RGB lieber.
    Aber ja, ich werde 'mal alles in CMYK rechnen und dann wieder drucken probieren...
    (Ähnlicher Post auf InDesign Secrets: ...printing proofs... )
     
  10. Catholic

    Catholic Lambertine

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    Nur InDesign ist es ziemlich egal ob dein Drucker RGB druckt. Wenn die Separation auf vier Farbe gestellt ist dann rechnet es die Daten so um;)

    Ja. Der Post auf InDesign Secrets erkärt eigentlich das Gleiche nur etwas ausführlicher als meiner. Aber die Message ist die selbe:)
     
  11. faxe

    faxe Transparent von Croncels

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    So, habe gestern ein Bild in in Photoshop in meinen CMYK Arbeitsraum umgewandelt und danach in InDesign eingefügt. Daneben habe ich das original RGB Bild gesetzt.
    Das Resultat im Ausdruck: genau das Gleiche wie oben beschrieben.
    Wenig gesättigte Farben und Bildeindruck flau- auf beiden Bildern.

    PS: Habe sogar im Buch "InDesign Secrets" das Kapitel zu Print und ColorManagement durchgelesen und alles befolgt.
     
  12. Catholic

    Catholic Lambertine

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    Und du hast hier

    [​IMG]

    und hier

    [​IMG]

    das selbe eingestellt?

    Sonst könnte ich mir nur denken das es an deinem Drucker liegt...
     
  13. MadMacMike

    MadMacMike Gelbe Schleswiger Reinette

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    Um aus InDesign mit einem "normalen" Drucker drucken zu können,müssen die eingebetteten
    Bilder des Dokumentes in RGB vorliegen.Man kann eine eine PDF-Export Einstellung so
    abändern,dass der Zielfarbraum nicht CMYK sonder RGB ist. Diese so geänderte Voreinstellung
    speichert man unter neuem Namen ab.(Bei mir RGB-Druck).
     
    abstarter gefällt das.
  14. Catholic

    Catholic Lambertine

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    Das bedeutet also das Dokument zusammen bauen wie es sich gehört (mit CMYK Bildern usw.) aber dann, wenn man die Datei als PDF exportiert den Zielfarbraum als RGB definieren damit der Drucker keine Probleme hat. Hab ich das jetzt richtig verstanden?
     
  15. MadMacMike

    MadMacMike Gelbe Schleswiger Reinette

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    Fast. Du solltest die Bilder, die du mit Photoshop machst natürlich RGB lassen.
    (um eine Umkonvertierung zu vermeiden). Dann als PDF exportieren, allerdings
    mit dem Zielfarbraum des Druckers. Wenn du die Farbprofile deines Druckers hast,
    wäre es fast perfekt.(wie bei meinem Canon).Ansonsten nimmst du ein RGB Profil
    mit dem du zufriedenstellende Ergebnisse bekommst.
     
  16. Catholic

    Catholic Lambertine

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    Ok aber nur so als Erklärung. Da ich für eine Tageszeitung arbeite und früher in einer Druckerei gearbeitet/gelernt (gelernter Druckvorstufentechniker) habe bin ich es gewohnt, Bilder schon als CMYK in das Dokument einzubauen.
    Wenn ich jetzt die Dateien ausdrucke um sie den Kunden vorzulegen und wenn ich sie dann für den Druck weiterleite handelt es um ein und die selbe Datei und die Ergebnisse sind perfekt. Also reden wir hier jetzt von Druckern für den Hausgebrauch die mit CMYK einfach nicht klarkommen können, oder reden wir von einem Druckvorgang den ich nicht kenne? :) Wie gesagt mein HP Drucker zu Hause z. B. kommt nämlich mit CMYK Dateien ohne Problem klar.
     
  17. MadMacMike

    MadMacMike Gelbe Schleswiger Reinette

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    Also die meisten handelsüblichen Drucker können nur mit RGB umgehen.
    Der Drucktechniker, bei dem ich schonmal Plakate in seinem
    Copyladen drucken lasse, sagt mir ich sollte die Farbräume im
    PDF unbedingt in RGB lassen, obwohl er da schon bessere Geräte benutzt.
     
  18. Catholic

    Catholic Lambertine

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    Komischo_O Da Normalerweise mit vier Farben gedruckt wird arbeitet man auch mit CMYK da es ja der Farbraum ist der sich aus den vier Druckfarben (Cyan / Magenta / Yellow / Black) zusammensetzt.

    Mein Drucker zu Hause hat ja auch nicht umsonst 4 Farbpatronen (CMY und K). Also der hat jedenfalls kein Problem mit den Druck von vier Farben.
     
  19. MadMacMike

    MadMacMike Gelbe Schleswiger Reinette

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    Ein handelsüblicher Drucker macht kleine Farbpunkte nebeneinander.
    Das Auge mischt sich dann die Farbe. Beim CMYK wird die Farbe erzeugt,
    indem man nacheinander C,M,Y,K aufbringt.
     
  20. Catholic

    Catholic Lambertine

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    Bei CMYK hast du auch einen Farbraster. Wenn du dir ein Werbeplakat, eine Zeitschrift usw. ganz genau ansiehst, am besten mit einer Lupe oder einem Fadenzähler, dann siehst du die einzelnen Punkte des Rasters.

    [​IMG] (Bild von Wikipedia)

    So wie hier. Setzt sich zusammen aus Magenta und Yellow, ergibt ein Rot:)
     

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