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Magazin ATEP624 Die COVID-Keynotes

Jan Gruber

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Ein kurzer Rückblick auf die letzten drei Keynotes, Veranstaltungen die Apple in einem ganz anderen Format abgehalten hat. Offenbar sind aber nicht alle Änderungen aufgrund von COVID wirklich schlecht.

Der Stil von Apple Keynotes hat sich deutlich geändert - Apple setzt jetzt auf vorproduzierte Videos statt große Live-Ansprachen. Am Ende bleibt zwar alles Marketing, es gibt aber einige interessante Vorteile.

Mehr Sprecher
Durch das neue Format bekommen wir öfter Events, sie sind kürzer und pointierter, dazu kommen auch deutlich mehr Sprecher. Das neue Format ermöglicht es Apple viele neue Gesichter zu zeigen - und Personen, die sich bei einem Live-Event vielleicht nicht so gut schlagen würden.

Mehr Apple Park
Zusätzlich sind wir aktuell deutlich mehr "direkt bei Apple" zu Hause. Wir bekommen Einblicke in das Raumschiff, oder netter die Konzernzentrale, die wir sonst so nie bekommen hätten.

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Mir gefallen diese digitalen Keynotes deutlich besser als die vor Ort (ohne jemals live dabei gewesen zu sein). Kein nerviges Geklatsche, keine gezwungenen Pausen, keine einstündigen Live Demos irgendeines Games, das den Großteil wohl nicht interessieren dürfte und ebenso keine unnötigen AR-Präsentationen. Die Videoaufnahmen sind sensationell, die Übergänge werden immer besser und man sieht das schöne Gebäude.
 
Ich finde es ist genau andersherum. Die vorab aufgezeichnete Präsentationen wirken auf mich zu sehr auf Hochglanz poliert. Mir fehlt die Interaktion der Referenten mit dem Publikum, sowie eine gewisse Spontanität und auch einfach das menschliche, wenn etwas mal nicht klappt, wie es sollte:
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