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Apps: Kein Zugriff mehr auf UDID von iDevices

Marc Freudenhammer

Horneburger Pfannkuchenapfel
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Bereits vor der Veröffentlichung von iOS 5 vor über einem halben Jahr, hatte Apple Entwickler darauf hingewiesen, dass zukünftig die Abfrage der UDID (Unique Device Identity) nicht mehr erlaubt ist. Laut einem Bericht von TechCrunch scheint Apple diese Einschränkung jetzt in die Tat umzusetzen. Die ersten Apps, die noch die UDID abfragen, wurden dementsprechend im Verlauf der letzten Woche nicht mehr für den iOS App Store zugelassen. Apple empfiehlt Entwicklern, auf andere Möglichkeiten zurückzugreifen, um die Nutzungsdaten zu analysieren. Apps, die die Auswertung von derartigen Daten nutzen wollen, sollen beispielsweise Cookies, iCloud- oder GameCenter-Daten für diesen Zweck einsetzen.[PRBREAK][/PRBREAK]

Über die UDID von iPhones, iPads und Co. war es bisher möglich, genau zu verfolgen, was eine bestimmter Nutzer wann mit dem Gerät beziehungsweise der Software macht. Besonders interessant ist diese eindeutige Hardware-Identifizierung für mobile Werbenetzwerke, die das Verhalten des Nutzers auch über verschiedene Apps ermöglichte. Ein Grund für Apples verschärfte Gangart in Sachen Datenschutz der Nutzer könnte die Tatsache sein, dass sich die US-Regierung kürzlich in die Diskussion eingemischt hat. Zwei US-Abgeordnete hatten mehrere iOS-Entwickler von Social Networking-Apps angeschrieben und über die Nutzung der gesammelten Daten befragt.


AppStore_UDID.png
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Somit können auch keine Geräte mehr vom Entwickler gesperrt werden, die eine gecrackte Version einer App benutzen (z. B. Navigon), oder sehe ich das falsch?
 
Ist ja nur positiv für den Endverbraucher:-) Auf jeden Fall sinnvoller, als stur die Sandbox-Pflicht durch zu setzen.