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Apple VS. Samsung: Verkaufsverbot in Australien aufgehoben, Verkaufsverbot in Deutschland angestrebt

Niklas Marxen

Thurgauer Weinapfel
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07.08.08
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1.016
Es ist ein wenig ruhiger geworden im Rechtsstreit Samsung vs. Apple, doch im Hintergrund rumort es immer weiter. Alle Karten werden gespielt. In Australien war der Verkauf des Samsung Galaxy Tab 10.1 lange Zeit verboten. Ein Berufungsgericht hob dieses Verkaufsverbot nun auf; allerdings wird das Urteil erst am Freitag vollstreckt, Apple kann und wird Einspruch einlegen. Man wird versuchen, das Verkaufsverbot aufrechtzuerhalten. In Deutschland versucht Samsung eine leicht modifizierte Version des hierzulande unverkäuflichen Gerätes unter die Kunden zu bringen. Apple sieht sich allerdings auch durch das Samsung GalaxyTab 10.1N in seinen Rechten verletzt und beantragte ein Verkaufsverbot am Landgericht Düsseldorf. Das Weihnachtsgeschäft Samsungs ist jedoch nicht gefährdet: Die erste Anhörung wird erst am 22. Dezember stattfinden.
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Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich glaub das tun die wenigsten... Insgesamt hat es aber einen leicht lächerlichen Beigeschmack...
 
Apple sieht sich allerdings auch durch das Samsung GalaxyTab 10.1N in seinen Rechten verletzt [...]

Solange Apple sein Geschmacksmuster hält, sehen die sich doch immer in ihren Rechten verletzt. Das ganze Spiel wird wohl noch einige Zeit so weitergehen...
 
So langsam muss ich sagen wird's echt langweilig.
 
So langsam muss ich sagen wird's echt langweilig.

Auch ich bin der Meinung: laaaaaaaaaangweeeeeilig!
Aber: hier geht´s nur um cash, sonst nichts. Und da kann man auf die Befindlichkeiten seiner potentiellen Kunden keine Rücksicht nehmen - auch wenn die sich dann gelangweilt vom Apfel abwenden.
 
Also wenn man sich das "Patent" von Pascolo anschaut, dann dürfte es kein anderes Konkurrenzprodukt geben. Die sehen doch alle irgendwie so ähnlich aus.
 
Hier geht es halt um viel Geld und Marktmacht in Form von Absatzmärkten, Entwicklungskosten, Patenten, Image, Branding, Marketing usw.
Ums Produkt selbst oder gar die Kunden scheint es weniger zu gehen.
Sind doch keine Wohltätigkeits-Stiftungen od. soziale Einrichtungen, sondern Konkurrenten in einem knallharten Markt, der auch nicht ewig weiter wachsen kann bzw. wird, d.h. die Marktanteile müssen ständig neu erkämpft und verteilt werden.
Niemand hat da was zu verschenken.

Sicher wirkt dieser "Rosenkrieg" von aussen betrachtet kurios, da ja zugleich Abhängigkeiten bzw. Geschäftsbeziehungen bestehen: Apple als Kunde bzw. Abnehmer der von Samsung als Lieferant produzierten Hardware-Komponenten.
Das eine schliesst aber das andere nicht aus - wie man sieht.

Ich finde die ganze Situation auch nicht spannend oder gut (höchstens für die Anwälte u. Richter, die leben sicher gut davon), es ist aber in gewisser Weise wegen o.g. Tatsachen nachvollziehbar.
 
Solange Apple sein Geschmacksmuster hält, sehen die sich doch immer in ihren Rechten verletzt. Das ganze Spiel wird wohl noch einige Zeit so weitergehen...
Ich glaube, ich sollte ein Quader mit den Maßen 52,023cm x 34,139cm x 4,7821cm patentieren... Alle Produkte, die diese Maße haben und auch mindestens 0,0001 % nach einem Quadrat aussehen, werde ich klagen...

Da hätte Apple hat auch gleich einen Sack patentieren können und alle Chinesen müssen für ihre Reissäcke büßen. Der Gebrauch von "Und in China fällt ein Sack Reis um" wird mit einem Strafzettel geahnt.

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Finde dass sich Apple damit lächerlich macht :-(
 
Dass Apple größtenteils erfolgreich klagt, ist wohl darauf zurückzuführen, dass die Klagen begründet sind und solange sie das sind, steht es Apple auch zu, gegen einen umstand Klage einzureichen. Letztens hatte hier ein User ein Bild gepostet, in dem zu sehen war, in welchen Punkten des Geräts, des Zubehörs und der Werbung der koreanische Hersteller ein wenig zu viel nachgeahmt hat.

Nervig finde ich lediglich die Portale, die jede juristische Kleinigkeit als "News" verpacken.


(Apfeltalk via iPhone ist ja echt eine Herausforderung)
 
Schön langsam ist es komisch... ich denke, unser einer wird nie verstehen was da im Hintergrund abgeht. Wird wohl seine Sache wie "Kräftemessen" sein. Denn in Wirklichkeit hat wohl jeder irgendwo irgendwas abgeschaut.
 
Sorry iDesign, nachdem ich mir mal das geschmacksmuster angescahut habe, muss wohl jeder Hersteller von Schneidbrettern um sein Geschäft fürchten. Das Muster ist ja mal wieder so detailliert.

Ich bin ja an sich auch jemand der sagt, wer etwas erfindet, entwickelt soll auch den größtmöglichen Schutz für seinen Gewinn haben, denn es ist ein großes Risiko sich auf etwas neues einzulassen.

Nur, da hätte sich Newton auch gleich die Schwerkraft patentieren lassen können und immer wenn etwas herunter fällt müssen wir zahlen. Goil.
 
Ganz ehrlich - wäre es mein Mehrgewinn wenn die Konkurrenz nicht an den Markt kommt dank Verkaufsverbot ich würd's genau so machen. Warum sollte Apple die Rechtssysteme nicht ausreizen?! Ob das sinvolle Rechtssysteme sind ist wahrlich eine andere Frage...