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Apple veröffentlicht Zuliefererbericht 2016

Jan Gruber

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Apple versucht seit vielen Jahren einerseits das Engagement in Sachen Umwelt auszubauen, andererseits aber auch die Arbeitsbedingungen zu verbessern. Dies betrifft nicht nur die eigenen Mitarbeiter - nach großer Kritik was die Bedingungen bei Lieferanten von Apple betraf versucht Apple auch hier Verbesserungen umzusetzen. Diese werden im sogenannten Zuliefererbericht zusammengefasst.



So letzte der Konzern diesen Bericht jetzt für das vergangene Jahr vor und teilte diesen auch via Pressemitteilung mit. Demnach sollen sich die Arbeitsbedingungen weiter verbessern. Einen neuen Rekord gibt es beispielsweise bei der Einhaltung der Arbeitszeiten, die Quote soll hier bei 98% liegen.

Außerdem wird auch die Materialbeschaffung in diesem Bericht erneut thematisiert. Der Beschaffung von Kobalt ist nun bis zur Mine verfolgbar. Ebenso arbeitet Apple im Kongo mit nicht-staatlichen Organisationen zusammen um Arbeiter bei Themen wie Gesundheit oder Sicherheit zu schulen.

Auch der C02-Ausstoß bei Zuliefern konnte gesenkt werden, hier soll es gelungen sein bereits 150.000 Tonnen zu reduzieren.

Via Pressemitteilung
 
Juhu, die Arbeitszeiten wurden eingehalten ... Echt jetzt?! Lost in Translation?!

Achja und ich kann das Kobalt bis zur Mine zurückverfolgen. Und jetzt? Arbeitet der Arbeiter dort jetzt besser oder kriegt mehr Geld?
Da kauft sich irgendeine Firma effizientere Maschinen oder einen CO2 Filteranlage und Apple hat die Welt gerettet. Sowas ist wirklich den Kunden für dumm verkauft.
 
Auch wenn da vielleicht viel PR dabei ist, wird wohl etwas getan. Ist das bei den anderen Chinaproduzenten auch so?
 
Juhu, die Arbeitszeiten wurden eingehalten ... Echt jetzt?! Lost in Translation?!

Achja und ich kann das Kobalt bis zur Mine zurückverfolgen. Und jetzt? Arbeitet der Arbeiter dort jetzt besser oder kriegt mehr Geld?
Da kauft sich irgendeine Firma effizientere Maschinen oder einen CO2 Filteranlage und Apple hat die Welt gerettet. Sowas ist wirklich den Kunden für dumm verkauft.

Und was tust du für den Umweltschutz oder für bessere Arbeitsbedingungen bei denen, die deine Waren produzieren?

Es mag ja sein, dass die Initiative von Apple nur ein "unbedeutender" Beitrag ist. Etwas zu tun ist immer noch besser, als nichts zu tun und dabei zuzuschauen, wie die Welt zu Grunde gerichtet wird.

Immerhin setzt Apple selbst wo es nur geht auf regenerative Energie und verzichtet auf umweltschädliche Stoffe. Da sind Unternehmen wie Apple und Google der "traditioniellen" Industrie teilweise weit voraus.

Man sollte nur nicht so blauäugig sein zu glauben, ein US-Konzern könnte innerhalb eines Jahrzehnts "die Welt retten".
 
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