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Apple veröffentlicht Umwelt Report 2011

Solange die Vielzahl der hier anwesenden Forumsnutzer sich jährlich mit ständig neuen Gadgets ausstatten, statt die vorhandenen Geräte solange zu nutzen, bis sie tatsächlich unbrauchbar geworden sind, brauchen wir uns um Kleinigkeiten wie die Ausmaße der Verpackung keine Gedanken machen.

Wobei wir wieder bei dem Produktzyklus sind ;)...
Aber es kommt natürlich auch darauf an, was jeder einzelne daraus macht...!
 
Andererseits hätten wir kurz-oder langfristig ganz andere Probleme, wenn alle Menschen ihre Geräte bis zum Exitus nutzen.
Die Arbeitslosenzahlen dürften durch die Decke schießen, da die komplette Wirtschaft auf dieses Konsumverhalten ausgelegt ist.
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Und am Ende werden Sie merken, daß man Geld nicht essen kann - oder wie war das doch gleich...?
 
Romantisch träumen von einer Welt, in der Handwerk und Dienstleistung sowie die Erzeugung und der Handel von und mit nachhaltigen Produkten die Existenz von Jedermann ermöglichen und der verschwenderische Konsum nur eine Nische ist, wird man wohl noch dürfen, hoffe ich.

Aber so radikal muss es ja gar nicht sein. Nur ein klein wenig mehr Maßhaltung würde aber vielen von uns ganz gut zu Gesicht stehen, finde ich. :-)
 
Andererseits hätten wir kurz-oder langfristig ganz andere Probleme, wenn alle Menschen ihre Geräte bis zum Exitus nutzen.
Die Arbeitslosenzahlen dürften durch die Decke schießen, da die komplette Wirtschaft auf dieses Konsumverhalten ausgelegt ist.
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Wenn die Menschen Dinge mehr reparieren (und sinnvollerweise auch von vorn herein reparierbar konzipieren) statt ständig neu zu produzieren, würden sich ganz neue Beschäftigungsmöglichkeiten ergeben. Am Ende wären bloß einige Ressourcen gespart und statt Profit um des Profits willen vielleicht ein paar Menschen nicht nur mehr, sondern auch besser beschäftigt.
 
Sicherlich ein edler Gedanke.

Nimm mal als Beispiel die Mobilfunkbranche:
Würden die Kunden von heute auf morgen anfangen, ihre Telefone 4 statt 2 Jahre zu benutzen könnte ich mir als Händler Bretter vor die Tür nageln.
Zumal es die technische Entwicklung massiv verlangsamen würde, wenn die Leute nicht jedem Trend hinterherlaufen würden.

Sicherlich wäre es aus Sicht der Umweltverträglichkeit zu begrüßen, aus wirtschaftlicher Sicht wäre eine allgemeine Verhaltensanpassung beim Endverbraucher jedoch verheerend.
 
Ich bin mir sicher, der liberale Markt wird sich da schon selbst regulieren und anpassen. ;-)

Der Fortschritt in der Mobilfunkindustrie ist genau genommen doch sowieso künstlich ausgebremst. Das schreiben ja die Vermarktungsstrategen schon vor ...

Aber nutzt es mir etwas, einen Arbeitsplatz zu haben, wenn ich als "braver Konsument" gezwungen bin, die dort verdiente Kohle wieder in immerneue Konsumgüter zu tauschen, nur damit "das Wirtschaftssystem" nicht kollabiert?

Wenn wir uns statt um Konsum eher um Umwelt- und Lebenserhalt kümmern würden und uns anschließend statt mit einem 60" Fernseher und einem Multitouchhandy mit einem Urlaub im Grünen oder Blauen belohnen würden, ginge es der Menschheit und allen anderen Spezies gewiss gesundheitlich und seelisch besser. Aber das ist nur meine Annahme - kann ja falschliegen. Und letztlich bleibt es jedem selbst überlassen, wie er dazu denkt und sich verhält.
 
Der nette Nebeneffekt an einem Arbeitsplatz ist, dass man sich den Kühlschrank nicht auf Kosten anderer befüllen muss ;-)

Wenn wir uns immer nur um Umwelt- und Lebenserhalt gekümmert hätten würden wir wohl immer noch in Höhlen leben und unser Essen mit der Keule jagen.

Was nicht bedeutet dass ich einen umweltschonenderen Markt nicht begrüßen würde.
Er ist nur nicht machbar.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was nicht bedeutet wenn ich einen umweltschonenderen Markt nicht begrüßen würde.
Er ist nur nicht machbar.

Wenn man die Maßstäbe der Wirtschafts- & Finanzwelt anlegt, hast Du sogar recht. Wenn.

Ich bin in der Tat davon überzeugt, das wir vom Fortschritt her noch kaum weiter sind als zu Zeiten der schornsteinrauchenden Industrialisierung und der Dampfmaschinen. Wir sind zwar etwas effizenter geworden, wenn es um die Ausbeutung von menschlichen und natürlichen Ressourcen geht, aber sonst ...

In drei- oder vierhundert Jahren wird unsere heutige Weltsicht wahrscheinlich milde belächelt und unsere unreife und unvernünftige Lebensweise nur noch als Negativbeispiel taugen. .... Wenn wir Glück haben.
 
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Reaktionen: lebemann
Das interessante ist, dass diese Art des Wirtschaftens eine Erfindung der Modernen ist. So 1925 muss es damit angefangen haben und oho, davor gab es massenhaft Arbeitslose ;)
Also Argument Arbeitslosigkeit wiederlegt.
 
Ich bin mir sicher, der liberale Markt wird sich da schon selbst regulieren und anpassen. ;-)

Der Fortschritt in der Mobilfunkindustrie ist genau genommen doch sowieso künstlich ausgebremst. Das schreiben ja die Vermarktungsstrategen schon vor ...

Aber nutzt es mir etwas, einen Arbeitsplatz zu haben, wenn ich als "braver Konsument" gezwungen bin, die dort verdiente Kohle wieder in immerneue Konsumgüter zu tauschen, nur damit "das Wirtschaftssystem" nicht kollabiert?

Wenn wir uns statt um Konsum eher um Umwelt- und Lebenserhalt kümmern würden und uns anschließend statt mit einem 60" Fernseher und einem Multitouchhandy mit einem Urlaub im Grünen oder Blauen belohnen würden, ginge es der Menschheit und allen anderen Spezies gewiss gesundheitlich und seelisch besser. Aber das ist nur meine Annahme - kann ja falschliegen. Und letztlich bleibt es jedem selbst überlassen, wie er dazu denkt und sich verhält.

Es soll aber auch Individuen geben, die ihre Freizeit lieber zu Hause vor dem 60" TV und dem Smartphone in der Hand verbringen. ;-)

Ne ernsthaft: Unsere Gesellschaft ist dermaßen technisiert, dass wir uns das Zeug doch gar nicht mehr wegdenken können. Und die wenigsten jagen wirklich jedem Techniktrend hinterher. Aber genug um keinen Stillstand in der technischen Weiterentwicklung zu erreichen, was durchaus ebenso wichtig für unsere Gesellschaft ist wie die Nachhaltigkeit unseres Lebensraumes.