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Apple veröffentlicht offizielles Statement zu Fotoverfärbungen beim iPhone 5

Marc Freudenhammer

Horneburger Pfannkuchenapfel
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19.07.09
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Bereits in der vergangenen Woche reagierte das Apple Support Team auf die lilafarbenen Verfärbungen, die bei Aufnahmen mit dem iPhone 5 im Zusammenhang mit starken Lichtquellen auftreten konnten (via MacRumors). In einer Antwort-E-Mail an einen besorgten User hieß es, dass diese Effekte nicht auf die Kamera im iPhone 5 beschränkt seien, sondern vielmehr ein grundsätzliches Problem bei kleineren Kameras darstellen. Mit dem jüngst veröffentlichten Statement auf Apples Support-Seiten wird diese Aussage jetzt auch offiziell bestätigt.[PRBREAK][/PRBREAK]

Um den unerwünschten Effekt zu umgehen helfe es, die Kamera in einem leicht veränderten Winkel zu halten. Damit ließen sich die unerwünschten Farbübergänge an den Rändern der Lichtquelle verhindern oder zumindest minimieren. Hier der Originaltext von Apple:


„Most small cameras, including those in every generation of iPhone, may exhibit some form of flare at the edge of the frame when capturing an image with out-of-scene light sources. This can happen when a light source is positioned at an angle (usually just outside the field of view) so that it causes a reflection off the surfaces inside the camera module and onto the camera sensor. Moving the camera slightly to change the position at which the bright light is entering the lens, or shielding the lens with your hand, should minimize or eliminate the effect.“


Auch die Kollegen von TheNextWeb gehen im Übrigen davon aus, dass es sich bei den lilafarbenen Rändern um ein allgemeines Problem von kompakten Kameras handelt. Ein direkter Vergleich mit einer Aufnahme, die mit dem iPhone 4S geschossen wurde soll das untermauern.


iPhone5_Verfärbung.jpg
Via TNW
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ob das neue Flaggschiff von Nokia diese Probleme auch aufweisen wird? Man kann ja hoffen, dass dem nicht so sein wird. Die Bildstabilisierung ist ja auch so gut wie eine riesige Kamera im Bus. ;-)
 
Absolut normal bei diesen kleinen cams. Hat man cybershot Handy C905 auch. Ein Handy ersetzt ja auch niemals eine echte cam. Und ja ein Nokia Teil hat das Problem nicht, dafür hat dieses Handy auch einen Megabuckel am rücken für die Objektive. Das eine will man, das andere kann man. Ein handy sei es auch ein iPhone ersetzt niemals eine echte Kamera.
Brauchbare Bildstabilisierung mit 100% Qualität funktioniert übrigens eh fast nur optisch (schwingende Linsen oder schwingender Sensor). Dazu ist das objekiv aber zu klein und der Sensor auch.
 
Ich hab über 4000 Bilder geschossen - niemals dieses Problem gehabt.

Man kann auch Sachverhalte provozieren.
 
Kann ich so bestätigen, denn in bestimmten Situationen hatte ich das auch schon mal mit dem iPhone 4s und sogar mit der DSLR von Canon und der Lumix GH2, wenn ich bei sehr hellem Seitenlicht keine Gegenlichtblende drauf hatte.
Beim iPhone kann man sich in solchen Situationen leicht behelfen, wenn man neben dem Objektiv etwas mit der Hand abschattet.
Das es bei dem iPhone 5 etwas arger ist als beim 4s, liegt an dem neuen Linsenschutz aus Saphirglas.
Also ich sehe da kein Problem, weil diese Situationen wirklich selten sind und man sie leicht umgehen kann...
 
Mit dem 4s kann man das auch gut nachproduzieren, finde ich auch nicht weiter tragisch, zumal eine minimale Winkeländerung dieses Problem wirklich behebt. Was mich mehr interessiert hätte wäre aber ein Statement zu den zerkratzten iPhones gewesen.
 
einfach hier mal nachlesen, leider nur in englisch:

http://en.wikipedia.org/wiki/Purple_fringing

Problem: Lichtweg ist zu kurz, so dass Licht ungewollt seitwärts auf den Sensor fällt. Abhilfe, objektiv abschatten, längeres Objektiv oder dickere Kamera = fetteres iPhone. ;-)
 
Deshalb gibt es ja Gegenlichtblenden für Objektive...

Aber bei einem Handy ist das alles so klein und kompakt, da geht es halts nicht anders. ;)
 
Mit dem 4s kann man das auch gut nachproduzieren, finde ich auch nicht weiter tragisch, zumal eine minimale Winkeländerung dieses Problem wirklich behebt. Was mich mehr interessiert hätte wäre aber ein Statement zu den zerkratzten iPhones gewesen.

Apple hat sich bereits dazu geäußert. Die ab Werk zerkratzten Geräte stammen, laut Aussagen von Apple, von einer defekten Maschine. Würde mich auch nicht wundern, wenn das bei der Qualitätskontrolle nicht aufgefallen ist. Wer bei Foxconn fertigen lässt muss damit rechnen, dass der ein oder andere Vorarbeiter oder Abnehmer ein Auge zudrückt um die Produktion nicht zu bremsen.

Was die Kratzer allgemein betrifft, die am Aluminium auftreten liegt das ganz einfach am Material. Solche Kratzer gab es schon bei den ersten Macbooks aus Alu ;)
 
Ich hab über 4000 Bilder geschossen - niemals dieses Problem gehabt.

Man kann auch Sachverhalte provozieren.


So sieht's nämlich aus. Spitzentechnik, mit Millionen von Pixeln, superscharfe kontrastreiche Bilder, aber das reicht ja nicht, gegen irgendwas muss immer gehatet werden. Einfach furchtbar. Ich fänd's hilfreich, wenn man auf Vor- UND Nachteile eingehen würde. Damit trägt man sicher mehr bei.
Sowieso ist's mir ein Rätsel warum ein offizielles Statement nötig ist. Beim den ersten Fotohandys hat sich doch auch niemand über nur 0,3 Megapixel beschwert oder rechtfertigen müssen.
 
Da haben wohl einige User zum ersten Mal "LENSFLARES" entdeckt! Aufgrund des einfachen optischen Aufbaus solcher Linsensysteme ergibt sich eben kein typischer Lensflare Look, wie man ihn von DSLR kennt, sondern halt eine Färbung, ähnlich einer Chromatischen Abberation. Randbereich Effekte eben.
 
Sowieso ist's mir ein Rätsel warum ein offizielles Statement nötig ist. Beim den ersten Fotohandys hat sich doch auch niemand über nur 0,3 Megapixel beschwert oder rechtfertigen müssen.

Naja, dein Beispiel resultierte ja aus dem damaligen Stand der Technik des Massenmarktes.
Die jetzigen Beschwerden haben jedoch einen anderen Hintergrund:

Die Benutzer erwarten ein System, welches perfekt funktioniert.
Wenn man sich mit dem Thema Fotografie nie ernsthaft beschäftigt hat, geht man bei solchen Resultaten von einer Fehlfunktion aus.
Man kommt gar nicht auf die Idee, dass es ein simpler Fehler in der Handhabe ist, weil erwartet wird, dass es diese Fehler nicht geben kann.

Da finde ich ein angemessenes Statement schon in Ordnung.
 
Apple hat sich bereits dazu geäußert. Die ab Werk zerkratzten Geräte stammen, laut Aussagen von Apple, von einer defekten Maschine. Würde mich auch nicht wundern, wenn das bei der Qualitätskontrolle nicht aufgefallen ist. Wer bei Foxconn fertigen lässt muss damit rechnen, dass der ein oder andere Vorarbeiter oder Abnehmer ein Auge zudrückt um die Produktion nicht zu bremsen.

Was die Kratzer allgemein betrifft, die am Aluminium auftreten liegt das ganz einfach am Material. Solche Kratzer gab es schon bei den ersten Macbooks aus Alu ;)

Genau - Apple macht alles richtig!

Die materialbedingten Kratzer auf dem 900,-EUR teuren Teil verleihen dem Gerät erst einen gewissen Charme - so wie bei einer guten Ledertasche...
 
Die Verfärbungen sind völlig normal.
Ich habe ein iPhone 4 und wenn man Gegenlichtaufnahmen macht und die Lichtquelle (Sonne) in einem bestimmten Bereich ist, sieht es so aus.
 
Kostet so ein Teil nicht "nur" 679?

Oh wie konnte ich das nur außer acht lassen => die Einstiegsvariante mit immerhin 16GB Flashspeicher kostet nur 679,-EUR.
Da hast du vollkommen recht. Blöd nur, dass man den Speicher im Nachgang nicht mehr erweitern kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie heißt es so schön: “Wenn kleine Kinder spielen sind sie gesund.” – Anscheinend lässt sich sagen: “Wenn sich Erwachsene/Kinder dauerhaft beschweren, sind sie verwöhnt.”
 
Ich finde das jetzt auch nicht so wild.... wird einfach an dem kleinen Bildsensor liegen!
 
Also für mich ist das einfach eine PR Maßnahme für Marterias 'Lila Wolken'....